Beiträge von Moebius

    Inwiefern? Sie müsste zumindest in den "Genuss" von Arbeitslosengeld II. kommen.

    Wenn man nach 10 Jahren so wenig eigenes Vermögen vorweisen kann, dass man Anspruch auf ALG2 hat, hat man definitiv vorher mehr als einen Fehler gemacht.
    Bei ALG 1 dürfte die Sperrfrist gelten, da man ja freiwillig gekündigt hat, wenn überhaupt ein Anspruch vorhanden ist, was ich bezweifle, da man ja vorher keine Beiträge gezahlt hat.
    Wenn man dann ALG1 oder 2 beziehen könnte, muss man auch uneingeschränkt zur Vermittlung zur Verfügung stehen, man wird als ausgebildeter Lehrer also vermutlich umgehend in eine Vertretungsstelle vermittelt werden, so man den gleichen Job wie vorher macht, nur schlechter bezahlt. Soziale Sicherungssysteme sind da um Menschen aufzufangen, die unverschuldet in Not geraten, nicht wenn jemand freiwillig in die Arbeitslosigkeit geht, weil ihm sein aktuellen Job nicht mehr gefällt.
    Nachversicherung erfolgt, man ist dabei aber nicht besonders gut gestellt: Link Ich bin mir auch nicht sicher, ob die gesetzliche KV einen wirklich aufnehmen muss, bei Arbeitslosigkiet kann es auch sein, dass man sich weiter privat versichern muss (dann aber zu 100 %).

    Die folgende Antwort steht unter dem Motto durch offensive Erlichkeit neue Freund gewinnen:

    ....

    Seine dienstllichen Entscheidungen nicht durch sachliche Überlegungen zu treffen zu können sondern an gefühlsduseligem "es wäre doch schön" und "die armen Kinder wären doch so enttäuscht" auszurichten, scheint ein Frauenproblem zu sein.

    Ist doch schön für die Bundesbeamten. Ich bin auch sicher, dass da überhaupt kein Zusammenhang zur Bundestagswahl 2013 besteht.
    In Niedersachsen haben wir übrigens 2007 das letzte mal Weihnachtsgeld bekommen. Davor war lange nix, danach auch nicht mehr. Das 2008 Landtagswahl war, war sicher auch nur ein Zufall.
    Da 2013 wieder Landtagswahl ist, habe ich noch Hoffnung, dass es 2012 wieder zu so einem komischen Zufall kommt.

    Und Fakt ist auch, dass hier oft genug Schüler auftauchen, die sich als Lehrer ausgeben und versuchen sich bei Hausarbeiten, Klausuren, Referaten, etc. helfen zu lassen, so dass ich Material, auch wenn es zB selbst erstellt ist, hier nur an User weitergeben würde, die schon länger hier sind und deren Seriösität unzweifelhaft ist.

    Bei solchen Neu-Usern drängt sich immer der Eindruck auf, dass hier ein Schüler versucht an Lehrermaterial zwecks Klausurvorbereitung zu kommen. Außerdem wird hier niemand gegen Urheberrecht verstoßen um irgendjemanden, den er nicht kennt einen Gefallen zu tun.

    Prinzipiel sind Dienstbesprechungen Pflichtveranstaltungen von denen man sich nicht einfach abmelden kann, man kann sich höchstens freistellen lassen.
    Und das muss man dann auch schon begründen.
    In der Praxis geht das bei Dienstbesprechungen oft relativ unkompliziert, da ja der Inhalt auch oft nicht für das gesamte Kollegium gleich wichtig ist. Wenn man da einen wichtigen privaten Termin, wie einen lange geplanten Artzbesuch oder einen 80ten Geburtstag seines Enkels hat, habe ich bisher immer erlebt, dass man da Lösungen finden konnte. Wenn man dem Schulleiter aber einfach eine Mitteilung nach dem Muster "Ich werde nicht kommen, verrate aber nicht warum" schickt, finde ich es verständlich, wenn der etwas irritiert reagiert.

    Mag ja sein... aber die Eltern sind Analphabeten... denken die wirklich direkt so strategisch?

    Es gibt gut organsierte Strukturen, die Betroffene in solchen Dingen beraten.
    Ich will natürlich in diesem speziellen Fall nichts unterstellen, habe ähnliches aber selber schon erlebt.


    Ich würde dies eben nicht als privaten Grund ansehen, sondern als eine Veranstaltung die gewiß als frewillige gemeinnützige Arbeit z.B. anzusehen ist und in gewisser Weise ja auch der Schuel durch evtl. Erfahrungen dann zu Gute kommen kann.

    Klar, und wenn ich zwei Wochen zum Wildwasserrafting nach Kanada fahre, kann ich sicher dafür auch frei bekommen, weil ich ja hinterher eine Rudern-AG anbieten könnte, oder so.
    Mal ernsthaft: käme irgendeine Bäckereifachverkäuferin, Zahnarzthelferin, Chemielaborantin oder Bankangestellte auf die Idee, ihren Chef um eine Woche bezahlten Sonderurlaub zu bitten, weil sie ihre Tochter auf einer Fahrt nach London begleiten möchte? Und was die "Gemeinnützigkeit" angeht: wir reden hier von einer Woche London und nicht von einem halben Jahr mit Ärzte ohne Grenzen nach Äthiopien.

    Tja, das Angebot ab brauchbaren Materialien nimmt mit steigender Klassenstufe leider ab.
    Zu Quantenphysik und E-Lehre ist in den oben von mir genannten Handreichungen einiges brauchbares drin.
    Außerdem kann ich noch "Physikalische Freihandexperimente" von Aulis empfehlen, da sind ein paar ganz nette Freihandversuche drin, die man auch in der Oberstufe benutzen kann, gerade wenn es um Einstiege geht. Natürlich eher zur E-Lehre, zur Quantenphysik weniger.
    Ich persönlich suche im Augenblick Materialien für den Smartboardeinsatz in der Oberstufe. Vorgefertigte Versuchsskizen, die man nur noch ergänzen muss, wären zB ein Hilfe. Da habe ich aber bisher nichts brauchbares gefunden.

    Andererseits lassen sich andere Kol auch während der Schulzeit operieren ...

    Nicht dringende Operationen sollten auch in die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden, wenn das nicht der Fall ist, wird es wohl Gründe dafür geben.
    Und selbst wenn nicht ist eine Operation immer noch medizinisch notwendig und eine Prozedur, der sich niemand freiwillig und zum Vergnügen unterzieht. Daraus für sich abzuleiten, dass man sich auch mal für eine Woche London mit der Tochter frei nehmen kann, halte ich offen gesagt für ziemlich daneben.
    Mal davon abgesehen, dass ich nicht glaube, dass das irgendein Schulleiter genemigt, wäre ich persönlich als Kollege auch ziemlich angep***t, wenn ich mitbekomme, dass ich Vertretungsstunden dafür machen darf, dass eine Kollegin mit ihrer Tochter mal während der Schulzeit London besichtigen kann. (Unabhängig davon, ob die Kolligen mir noch schnell ein Arbeitsblatt kopiert hat.)

    Geht's eigentlich noch?

    Es geht hervorragend, danke der Nachfrage.
    Ich wollte das auch keineswegs empfehlen, sondern nur zeigen, dass es realistisch kaum möglich ist (und auch nicht zu befriedigenden Ergebnissen führt) jemanden der nicht will zu einer Klassenfahrt zu zwingen. Das führt in der Praxis leider dazu, dass solche Dinge oft ungleich verteilt sind. Es gibt bei uns Kollegen, die machen regelmäßig 3 Fahrten pro Jahr und welche, deren letzte Fahrt 20 Jahre zurück liegt. Und viele von denen haben nicht die Begründung Kinderbetreuung, sondern lediglich die "In meinem Alter tue ich mir das nicht mehr an". Für die, die Fahrten machen (zu denen ich auch gehöre) ist das unerfreulich, aber nicht zu ändern.
    Um so wichtiger ist es für sich klare Grenzen zu finden und die Dinge, die man machen kann und möchte, gut zu machen, sich aber darüber hinaus nicht durch vermeintlichen moralischen Druck in beliebig viele weitere Dinge reinziehen zu lassen.

    Und der Vergleich mit normalen Dienstreisen hinkt gewaltig. Mal abgesehen davon, dass man da nicht 24 Stunden im Dienst ist, erstatten die meisten Firmen alleine als Satz für Verköstigung für einen einzigen Tag mehr, als man als Lehrer für die gesammte Fahrt erstattet bekommt.

    Es gibt auch durchaus noch vereinzelt Bundesländer, die die Kosten für Klassenfahrten für Lehrer komlpett übernehmen.
    In der Praxis wird trotzdem kein Schulleiter mit gesundem Menschenverstand versuchen einen Kollegen gegen dessen Willen zu einer Klassenfahrt zu zwingen.
    Es würde wohl zu häufig vorkommen, dass der Betreffende dann morgens am Tag der Abfahrt zum Telefonhörer greift und sich krank meldet, was eine extrem dumme Situation für den Schulleiter ist, wenn 30 Viertklässler samt Eltern vorm Bus stehen und los wollen und keine Begleitung da ist.

    Ich habe es mir mal vor 2 Jahren zur Ansicht schicken lassen, aber nicht behalten. Im ganzen Ordner habe ich nur eine hand voll Seiten gefunden, die ich persönlich so einsetzen würde.
    Es handelt sich jeweils um relativ umfangreiche Unterrichtseinheiten, wenn ich mich richtig erinnere. Ob man damit gerne arbeitet, hängt auch von den persönlichen Vorlieben ab. Ich persönlich habe kein so großes interesse an vorgefertigten Blöcken (was meiner Meinung nach auch wenigf Sinn hat, wenn man ein Buch hat) und bevorzuge einzelne Arbeitsblätter und Materialien, die ich dann in meinen Unterricht integrieren kann, wann es mir gerade passt.
    Aber das ist sicher subjetiv. Im Zweifelsfall einfach anrufen und zur Ansicht zuschicken lassen, Zurückschicken kann man ja immer noch, wenn es einem nicht gefällt.

    Ehrlich gesagt, finde ich es ganz schön schwer, sich dem moralischen Druck zu entziehen.

    Ich nicht.

    Ich mache sicher deutlich mehr als ich müsste, gerade was Fahrten und andere Zusatzveranstaltungen angeht.
    Wenn ich dann aber mal etwas nicht machen kann oder will, habe ich kein Problem damit, das zu sagen und auch durchzuhalten, auch wenn das den übrigen Beteiligten nicht passt. Ich habe immer gute Gründe dafür und alles in allem muss ich mir sicher nicht vorwerfen lassen, mich vor Arbeit zu drücken.
    Im übrigen sollte man sich vielleicht überlegen, ob man den Schülern als Lehrkraft vermitteln möchte, dass letztendlich derjenige seinen Willen durchsetzt, der den meisten Druck ausübt, sei es nun moralisch oder sonstwie geartet. Denn die Zeit wird dann oft bei denen eingespart, die ihre Interessen nicht so gut durchsetzen können.

    Um zu beurteilen, ob theoretisch der Schulleiter die Fahrt anordnen könnte, müsste man das Bundesland wissen. Es gibt Länder, in denen das geht (aber nur bei voller Kostenübernahme), ich habe aber noch von keinem Fall gehört, wo ein Schulleiter praktisch von diesem Weisungsrecht gebrauch gemacht hätte. (Aus gutem Grund, in der Praxis wäre das nicht durchsetzbart)


    Trotzdem werden uns wahrscheinlich die Eltern das Leben an der Schule zur Hölle machen, ...

    Ähm, wie genau soll man sich das denn vorstellen? Wenn man klar ansagt, dass es keien Fahrt gibt, können die Eltern doch toben wie sie wollen, du hast gute Gründe und musst dir diesen Schuh nicht anziehen.
    Keinesfalls würde ich mich auf die Nummer "Die Eltern Planen die Fahrt und ich fahre nur mit." einlassen - du trägst die Verantwortung und das kannst du nur, wenn du auch selber organisierst.

    ....

    Bei allem Respekt, aber:
    hier derart gefühlsbetont auf die Überlegungen von caliope zu reagieren kann ich nicht nachvollziehen.
    Sie hat sich die Entscheidung ganz offensichtlich nicht leicht gemacht und hier geht es um einen Jungen, dessen psychatrische Behandlung in einer Tagesklinik jetzt von einer Klassenfahrt unterbrochen werden soll um anschließend direkt wieder in eine stationäre Therapie zu gehen. Und das nachdem die Ursache für die erste Therapie offensichtlich auch in innerschulischen Vorfällen liegt und den die Lehrerin seit Therapiebegin nicht mehr gesehen hat. Mal rein von dieser Faktenlage her, wäre für mich persönlich eine Mitnahme eigentlich von Vorneherein ausgeschlossen gewesen.
    Da dann, ohne jede genauere oder persönliche Kenntnis des Kindes, gegenzureden, mit derart unsachlichen Argumenten wie "für den armen Jungen wieder eine Enttäuschung mehr", "habe eh meine eigene Meinung zu ADHS" und "stell dir mal vor, es wäre dein Kind", finde ich reichlich unprofessionell.

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