Beiträge von Moebius

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    Original von Maria Leticia
    Noch etwas zur Bemerkung "Du korrigierst genauso viel wie 80% der Kollegen". Ich weiß nicht, was gemeint ist mit "genauso viel", es ist aber schlicht unwahr, dass ich mit Französisch und Spanisch mit vollem Deputat genauso lange an den Korrekturen sitze wie jemand mit Deutsch und Englisch.

    Ich bezog mich vor allem auf die Anzahl. Ein Gymnasiallehrer korrigiert in Deutschland etwa 20 bis 30 Sätze an Klassenarbeiten und Klausuren pro Jahr, wenn er nicht gerade ein Kurzfach in NRW oder Sport / Kunst / Musik unterrichtet. Bei mir sind es in diesem Jahr 24. Unterschiede zwischen den Fächern gibt es sicher, aber andere Dinge haben einen mindestens eben so großen Einfluss. Ich kann eine Mathearbeit in der Mittelstufe so gestalten, dass ich 10 Stunden an der Korrektur sitze und so dass ich sie in 3 schaffe (ersteres vermeide ich inzwischen, letzteres könnte ich mit meiner Auffassung einer guten Arbeit nicht vereinbaren, aber möglich wäre es). Eine Oberstufenklausur dauert deutlich länger als eine Physikarbeit in Klasse 5. Von meine Arbeiten fallen in diesem Jahr 16 in die Oberstufe, der Aufwand steigt dadurch natürlich, dafür habe ich andere Vorteile (zB dass der Unterricht selbst da meistens deutlich entspannter ist).

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    Original von BillyThomas


    Vor Pauschalurteilen wie diesen kann ich eigentlich nur warnen. Ich werde zumindest keine dieser drei "Feststellungen" bestätigen.


    Auch dass sollte keine Bewertung über den Aufwand der häuslichen Vorbereitung sein, den ich in den Sprachen nicht beurteilen kann und der mit Sicherheit auch wieder individuelle sehr unterschiedlich ist, unabhängig vom Fach. Ich bezog mich auf das Aufbauen, was halt in den Naturwissenschaften noch dazu kommt.

    Grüße,
    Moebius

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    Original von Vaila
    Du gibst außerdem selbst zu, dass es in anderen Bundesländern gerechter zugeht
    ....
    Wie du 5 - 8 Korrekturen durch eine "persönliche Arbeitsauffassung" wegdiskutieren willst, zeigt mir, dass auch ein Mathematiker von einer Germanistin noch etwas lernen kann!

    Gerne noch mal für dich:
    80 % der Sek II Lehrer in Deutschland korrigieren ungefähr genau so viel wie du (wenn ich nur Physik unterrichten würde hätte ich 13 Lerngruppen mit 26 Korrekturen), Ausnahmen sind lediglich die Kurzfächler in NRW und die Leute mit den ganz wenigen Fächern, in denen tatsächlich überall weniger Arbeiten geschrieben werden und dafür eher praktisch bewertet wird. Du bist also nicht benachteiligt sondern gehörst zur ganz überwiegenden Mehrheit. Die Korrekturen in den Sprachen mögen vielleicht zum Teil noch etwas aufwändiger sein, dafür haben die Sprachler keine besonders aufwändige Vorbereitung.
    In NRW müsste die "Lösung" übrigens meiner Meinung nach sein, dass in den Kurzfächern auch Arbeiten geschrieben werden müssten. Schon um die Vergeleichbarkeit mit anderen Bundesländern zu gewährleisten. Da hätten die Sprachler allerdings gar nichts von.

    Zitat

    Original von Vaila
    Zur Ignoranz kommt noch Arroganz hinzu (Vielleicht sollte man Mathematikern und Naturwissenschaftlern nach erfolgreichem Studium automatisch noch einen Verdienstorden verleihen ;) ?).

    *gähn*. Es ist natürlich bequem, vermeintliche Ungerechtigkeiten an der Stelle anzuprangern, an der man sich selbst benachteiligt fühlt und sich gleichzeitig an der Stelle, an der man selbst mal im Vorteil war, alles mit Sarkasmus vom Tisch zu wischen.

    Ganz nebenbei: Ich sehe im Verhalten von Vaila keinen großen Unterschied zu Hermann. Jeder der eine andere Meinung vertritt wird von ihr angepöbelt und abgekanzelt. In so fern kann ich weiterhin nicht so ganz nachvollziehen, wieso die Moderatoren sich hier so einseitig auf Hermann eingeschossen haben.

    Grüße,
    Meobius

    In Anbetracht der Tatsache, das Vaila hier seit ewigen Zeiten ihren persönlichen Kreuzzug führt und dabei selbst alles andere als zimperlich ist, kann ich durchaus nachvollziehen, dass Hermann etwas genervt reagiert hat. Der Ton war zwar unangemessen, da war er aber nicht der einzige. Auch wenn ich weiß, dass meine Argumente an Vaila abprallen (wir führen diese Diskussion ja nicht zum ersten Mal) noch mal für die, die sich bisher noch nicht so intensiv damit auseinandergesetzt haben:

    1.: Es handelt sich im Grunde um ein reines NRW-Problem, wo es in der Tat (für mich unverständlicher Weise) so ist, dass in Kurzfächern keine Arbeiten geschrieben werden. (Was das zur Folge hat, kann man in Niedersachsen immer wunderbar erleben, wenn man Wechsler aus NRW bekommt, die dann auf einmal meinen Physik als Intensivkurs machen zu wollen ohne jemals ernsthafte Arbeiten geschrieben zu haben).
    Beispielsweise in Niedersachsen (und meines Wissens nach in den meisten anderen Bundesländern) ist es so, dass in den Langfächern 4-5 Arbeiten pro Schuljahr und in den Kurzfächern 2 Arbeiten pro Schuljahr geschrieben werden. In der Summe gibt das die gleiche Anzahl zu korrigierender Arbeiten.

    2.: Es wird immer in den Raum gestellt, dass Aufsätze wesentlich aufwändiger zu korrigieren sein. Das bezweifle ich, denn auch in meinen Fächern bestehen Arbeiten heute aus 50% geschriebenem Text (auch in der Mittelstufe). Und fachbezogene Texte, bei denen aber ständig Begriffe falsch verwendet werden, sind alles andere als leicht zu korrigieren. Bei einer schwachen Arbeit komme ich durch meine Randkommentare auch oft in der Summe auf eine halbe Seite geschriebenen Text.

    3.: Ich habe andere Belastungen als nur Korrekturen.

    Zitat

    Original von Maria Leticia
    ... und für mich ist es fraglich, ob jemand 100 Stunden im Halbjahr für Unterricht Dinge aufbaut. Falls er es tut, hat es jedoch nicht einen solche verbindlichen Charakter wie die Korrekturen. ...

    Ich persönlich bin während der Schulzeit jeden Sonntag zum Aufbauen in der Schule (wenn auch "nur" jeweils 2 Stunden), oft noch einen Nachmittag. Und ich habe keine 2 Wochen Aufbauzeit, wenn ich Donnerstags und Montags Unterricht in einer Klasse habe muss ich das in den drei Tagen dazwischen irgendwie geregelt kriegen, egal was sonst so anliegt.

    4.: Wenn man die wenigen Fächer betrachtet, die dann noch übrig bleiben (Sprich Sport, Kunst und Musik, die aber auch wieder andere Formen von Belastungen haben) lohnt es sich schlicht nicht, sich da über Umverteilung Gedanken zu machen, da die Entlastung für den Rest nicht spürbar wäre, wenn man diese 10 % zusätzlich belasten würde. In den Fällen, in denen es versucht worden ist (zB Hamburg) war das Ende vom Lied, dass zwar viele mehr aber niemand weniger gearbeitet hat die Stunden die man durch Mehrbelastung der nicht-Korrekturfächer gewonnen hat sind dann Einsparpotenzial im Haushalt.

    Wer es nicht glaubt, kann ja mal seine Arbeitszeit nach dem Hamburger Modell ausrechnen:
    http://www.gew-hamburg.de/Binaries/Binar…_Ber_Ver_10.xls

    5.: Und jetzt mache ich mich mal richtig unbeliebt: die Tatsache, dass die hohen Studienanforderungen in Mathe und den Naturwissenschaften, etwa im Gegensatz zu Deutsch, zu einem ziemlichen Aussieben führen, ist nicht weg zu diskutieren. In meiner Uni schließen in Mathe etwa 30 % der Anfänger ihr Studium erfogreich ab, in Deutsch etwa 80 % (und die haben auch noch fast alle eine 1 vor'm Komma stehen). Jemand der ein Mathe-Studium erfolgreich überstanden hat, ist belastbar und kommt auch mit einer 60 Stunden Woche klar. Natürlich gibt es solche Leute auch unter den Germanisten, aber da sind eben auch einige darunter, die ein mathematisches oder naturwissenschaftliches Studium (alleine aus Belastberkeitsgründen, unabhängig vom fachlichen) niemals überstanden hätten und bei denen die harte Landung dann später kommt.

    Ich mache im Mittel sicher nicht weniger als ein durchschnittlicher Sprachen-Kollege. Natürlich gibt es da Kollegen, die grenzwertig belastet sind (wie auch in meinen Fächern), aber auch bei den Sprachen kenne ich den ein oder anderen, der es irgendwie geschafft hat sich da ganz bequem einzurichten. Die Arbeitsbelastung hat viel mehr mit der persönlichen Arbeitsauffassung des einzelnen und der Verteilung von Zusatzaufgaben durch die Schulleitung zu tun, als mit der unterrichteten Fachkombination.
    Aus diesen Gründen bin ich allmählich auch etwas sauer, wenn ich Vailas ewiges Geschreie danach lese, dass andere einen Teil ihrer Arbeit übernehmen sollen.

    Grüße,
    Moebius

    Gibt es bei euch eine volle Kostenerstattung für Klassenfahrten? Das ist schon mal Grundvoraussetzung für eine verpflichtende Teilnahme (und daran scheitert es ja in der Regel schon).
    Das "Konstrukt" der Plus- und Minusstunden bezieht sich zunächst mal nur auf die Unterrichtsverpflichtungen, andere Dinge, wie Nachmittagsveranstaltungen oder Fahrten da raus zu lassen ist grundsätzlich rechtlich wohl zulässig, andererseits muss man auch bedenken, dass bei vielen dieser Dinge doch ein gewisses freiwilliges Engagement der Lehrer nicht ersetzbar ist - natürlich kann man die Kollegen für einen Tag der offenen Tür am Samstag dienstverpflichten, aber ob mit lauter gegen ihren Willen verpflichteten Kollegen da eine werbewirksame Veranstaltung raus wird, wage ich zu bezweifeln. In so fern kann man da ruhig mal offensiv verhandeln, wenn die Schulleitung bei den Minusstunden derart kleinlich ist. Wenn dann solche Veranstaltungen nicht mit entsprechenden Plusstunden verrechnet werden, macht man halt nur das nötigste. Das setzt aber natürlich Einigkeit im Kollegium voraus.
    Die ganze Rechnerei ist allerdings ziemlich egal, wenn aus dem Plus- und Minusgerechne am Ende keine weiteren Folgen resultieren. Kriminell wird es nur dann, wenn die Schulleitung am Ende auf die Idee kommt zu sagen "Du hast im 2. Halbjahr jetzt 18 Minusstunden, das gleichen wir aus, indem wir dir ein Debutatsstunde weniger anrechnen die du dann im nächsten Halbjahr dazu bekommst." Spätestens dann würde ich dem schriftlich widersprechen, eine schriftliche Mitteilung der Rechtsgrundlage und eine genaue Übersicht über das Zustandekommen der Minusstunden einfordern und damit Notfalls vor's Verwaltungsgericht gehen.

    Grüße,
    Moebius

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    Original von putzmunter


    Nee, das ist keineswegs von Anfang an klar. Woher soll man das vorher wissen? An der Uni ist niemand, der es weiß - da sind nur Dozenten, die nicht selber Lehrer sind.

    Ich habe einen Kollegen der in einer Sprache mit einigen Stunden als Mitarbeiter an die Uni abgeordnet ist und dort die Lehrämtler in den Anfangssemestern mit ausbildet. Eines der ersten Dinge, auf die er in der ersten Veranstaltung hinweist, ist, dass Kombinationen wie Deutsch und Englisch später kaum zu schaffen sind. Er empfiehlt in diesen Fällen sehr nachdrücklich, eines der Fächer zu wechseln, bisher hat aber noch kein Student auf ihn gehört, da diese Empfehlungen nicht ernst genommen werden. In dieser Hinsicht sind die meisten Studenten beratungsresistent.

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    Original von putzmunter


    Das ist ja auch ein Richtig-oder-Falsch-Fach. Da ist die Sache einfach weil die richtige Lösung eindeutig ist.
    putzi

    Es ist erstaunlich, dass sich Lehrer immer darüber aufregen, dass jeder meint den Arbeitsaufwand ihres Berufes beurteilen zu können, weil ja jeder mal Schüler war. Zwei Sätze weiter kommen dann aber so Aussagen wie "Die Mathelehrer haben es ja leicht, die müssen nur richtig oder falsch bewerten.", obwohl man selber offensichtlich keine Ahnung von dem Fach hat. (Sonst würde man so einen Unsinn nämlich nicht schreiben.) Ich benötige für eine Mathearbeit in der Unterstufe ungefähr 2 Stunden für die Planung und 4 - 5 Stunden für die Korrektur, die Sprachen-Lehrer, die ich kenne brauchen in ihren Fächern auch nicht wesentlich mehr. In der Oberstufe besteht die Arbeit eines einigermaßen guten Schülers bei mir auch aus 10 - 15 Seiten, von denen mindestens die Hälfte geschriebener Text ist. Die Zeiten, bei denen man nur Ergebnisse abhaken musste, sind spätestens seit verbindlicher Einführung der CAS-/ GTR-Rechner vorbei.

    Moebius

    Danke für den Link Maike, sehr aufschlussreich.
    Wenn ich diesen Messias-Duktus schon lese, kommt mir doch der Gedanke, dass sich an der Persönlichkeit des Herren eben nicht all zu viel geändert hat.

    Zitat

    Original von Rheinland-Pfalz
    Patrick ist einer aus unserem Team ...

    Wir sind jetzt schon ein "Team" (das sich offensichtlich eine gemeinsame Emailadresse teilt), schönschön. Mach doch besser "Bewegung" daraus, das klingt noch eindrucksvoller.

    Leute die von sich selbst im Plural sprechen und offensichtlich "eine Mission haben" finde ich grundsätzlich suspekt.

    Grüße,
    Moebius

    PS: Das Video ist ja wohl ein schlechter Scherz, pseudo-dramatische Satzfetzen und Bildchen, die mit irgendwelchen Effekten durch Bild fliegen, da kriegt jede Video-AG aber deutlich besseres hin.

    Das dürfte aber ziemlich sinnlos sein, wenn bereits klar ist, dass der Etat der Schule hierfür nicht ausreicht (Kollegen aus den südlichen, besser finanzierten Bundesländern, können das vielleicht nicht nachvollziehen, aber beispielsweise hier im Norden ist es durchaus üblich, dass Lehrer alles selber finanzieren und der Etat dann am Jahresende anteilig aufgeteilt wird, was dann dazu fürt, dass jeder großzügig 10% bis 20% seiner Kosten erstattet bekommt). Ich würde mal davon ausgehen, dass hier eine ähnliche Regelung gilt, wie bei Klassenfahrten: der Arbeitgeber kann es zwar bei der Genemigung zur Bedingung machen, dass man die Kosten selber trägt, wenn man dazu aber nicht bereit ist, kann man nicht dazu gezwungen werden. (Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass der Arbeitgeber verpflichtene Fortbildungen ansetzen kann, deren Kosten man dann aber selber tragen muss.) Es ist auch nicht grade geschickt, so etwas anzuordnen, ohne dass es vorher eine Diskussion dazu mit dem Kollegium gegeben hat.
    Ich würde der Schule einfach mitteilen, dass du nicht bereit bist die Kosten selber zu tragen (wäre ich auch nicht) und unter diesen Vorraussetzungen auf eine Teilhnahme an der Fortbildung verzichtest. Dann würde ich mal abwarten wie die Schule reagiert. Falls der Schulleiter auf beides gleichzeitig besteht (Teilhnahme und Kostenübernahme) würde ich einfach mal fragen, auf welcher Rechtsgrundlage er dieses verlangt.

    Viele Grüße,
    Moebius

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    Original von alter ego
    (Warum sonst sollte ich mir ein "alter ego" für diese Forum zulegen, kein Geschlecht, Bundesland, Fächerkombi angeben - und nur für den Fall, dass ein Mod neugierig wird, dafür sorgen, dass ich mich mit einer anderen als der üblichen IP-Adresse und Browserkonfiguration einlogge?)

    Dann sollte Dir aber klar sein, dass grade das bei vielen Forenusern (auch bei mir) erst mal große Skepsis erzeugt, da wir es nun mal regelmäßig erleben, dass hier Neulinge posten, die sich hinterher als Fake oder ähnliches rausstellen.
    Was erwartest du denn für Tipps, wenn du nur mit so nebulösen Andeutungen kommst? Da kann Dir beim besten Willen niemand mit einem konkreten Rat helfen, über Selbstverständlichkeiten hinaus, wie (1) ziehe eine klare Grenze, wenn es dir zuviel wird und (2) suche Dir vertrauenswürige Unterstützung in Deinem Umfeld (der Schulpsychologe kann dich zB beraten).
    Die Schweigepflicht eines Lehrers ist übrigens nicht gleichzusetzen mit der eines Artzes oder Anwaltes, sie gilt nur gegenüber Unbeteiligten / Außenstehenden. Deinem Vorgesetzten oder Kollegen, für die die Information dienstlich relevant sein könnte, gegenüber ist man als Lehrer sogar verpflichtet Dinge weiterzugeben. Dies sollte man Schülern gegenüber auch deutlich machen, bevor sie einem mit dem Pfarrer verwechseln und dadurch in problematische Situationen bringen.

    Grüße,
    Moebius

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    Original von klöni

    Woher kommt dann aber dieser "Schnack" mit den Pflichtveranstaltungen, der in solchen Fragen immer wieder in den Lehrerzimmern und auf Elternabenden kursiert?
    Ist da in den letzten Jahren etwas rechtlich verändert worden?

    Eintägige Fahrten sind Pflichtveranstaltungen. Mehrtägige waren es meines Wissens noch nie.

    Zitat

    Original von klöni
    Wie sieht die Sache konkret aus, wenn sich die Mutter bislang geweigert hat, ÜBERHAUPT eine Rückmeldung zur Frage, ob sie ihr Kind mitschicken möchte oder nicht, einzureichen?

    lg klöni

    Keine Rückmeldung bedeutet keine Zustimmung. Und die muss vorliegen.

    Grüße,
    Moebius

    In Niedersachsen kann niemand zur Zeilnahme an einer mehrtätigen Fahrt gezwungen werden. Da die Erziehungsberechtigten letztlich für dihre Kinder entscheiden, können Eltern die Teinahme durchaus verweigern, auch wenn die Kinder selber mit wollen.
    Das Sorgeerecht liegt noch bei der Mutter? Dann hast du schlechte Karten, nicht nur wegen des Geldes, sondern weil du ja, selbst wenn du das Geld anderweitig (Förderverein?) auftreibst, immer noch die Zustimmung der Mutter brauchst. In diesem Fall würde ich mich an das Jugendamt wenden. Wenn der Fall so schlimm ist, wie du ihn schilderst, können die evtl. eingreifen. Du hast auf keden Fall keine weiteren Möglichkeiten.

    Grüße,
    Moebius

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    Original von wossen
    Jova schreibt:

    Du natürlich nicht - ohne Schulleitung (und ggfs. Schulkonferenz) geht da gar nichts).

    Der Merkenname ist bewusst so gewählt, dass bei Tragen einer offenen Jacke das Kürzel NSDAP sichtbar ist. Das Fällt unter Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und da brauche ich sicher nicht den Segen von oben um einzugreifen.

    Zitat


    Ich würde da erstmal mit den SuS sprechen - vielleicht ist denen das gar nicht bewusst.

    Ja klar, der ist sicher versehentlich in einen Nazi-Laden gelaufen und hat da ein Shirt mit dieser lustigen Buchstabenkombination gekauft. Im normalen Einzelhandel werden die Sachen nicht vertrieben.

    Grüße,
    Moebius

    Ich bin auch bei Facebook angemeldet. Um mal zu gucken, was so aus ehemaligen Schülern wird, ist es das beste Netzwerk, weil es einfach die größte Reichweite hat.
    Normalerweise bin ich auch sehr vorsichtig, was Datenschutz angeht, die zunehmende Paranoia, die die Facebook-Nutzung betrifft halte ich aber für übertrieben. Natürlich ist Facebook von Haus aus sehr freigiebig eingestellt, für den Schutz seiner Daten ist aber letztlich jeder Nutzer ersteinmal selbst zuständig. Und Facebook kann man durchaus dicht kriegen, wenn man sich die Mühe dazu macht. Viele Nutzer machen das nur nicht. Außerdem beschränke ich mich bei den Daten, die ich Facebook zur Verfügung stelle auf die, die nur einen sehr oberflächlichen Wert haben. Anschrift, Telefon oder gar Bankdaten werde ich da nirgends reinstellen.

    Grüße,
    Moebius

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    Original von Annie111

    Was mich bei den neuen PCs am meisten ärgert ist, dass sie quais "nackt" kommen. Ich vermisse den Standard von vor 8-10 Jahren, als Office noch ganz selbstverständlich mitgeliefert wurde.
    Wenn man jetzt alles einzeln kauft, liegt man preislich um ein vielfaches höher als damals (ich dachte, PCs werden billiger???).

    Vor 10 Jahren hat ein aktueller PC 2000 DM gekostet, heute sind es 300 €. Für die Differenz kann man MS-Office mehrfach kaufen (und damals war meistens auch nur MS-Works mit drauf), wenn man es denn unbedingt haben möchte. Openoffice ist kostenlos und von der Funktionalität praktisch identisch, nur dass es mit mehr Dateitypen klarkommt.

    Zitat

    Original von Annie111
    Weiß von euch jemand, ob meine Daten unter D auch verloren sind, falls ich mir in einer Werkstatt Windows nochmal neu aufspielen lasse? Wieviel würde mich das ungefähr kosten?
    Meinen alten hatte ich damals einige Male in der Reparatur, kurz darauf war er dann aber doch kaputt, so dsas ich eigentlich keine große Lust habe,Unsummen zu investieren.

    Wenn der Virus nur das Betriebssystem zeschossen hat sollten die Daten davon nicht betroffen sein. Du brauchst das Ding nicht unbedingt in der Werkstatt reparieren zu lassen, du musst ja nur ein neues Betriebssystem installieren, das musst du also so oder so kaufen. Ob sich das für einen drei Jahre alten PC lohnt musst du selbst entscheiden (vom reinen Zeitwert her eher nicht), ich persönlich würde wohl einen neuen kaufen (nach drei Jahren ist der auch wieder absetzbar) und dann eine exteren Festplatte dazu, damit deine Daten in Zukunft sicher sind.

    Grüße,
    Moebius

    Es gibt so etwas wie Notendefinitionen. Ungenügend ist eine Leistung dann, wenn sie den Anforderungen nicht entspricht und nicht erkennen lässt, dass die Anforderungen in überschaubarer Zeit erreicht werden können. Es wurmt mich etwas, wenn Kollegen auf dem Standpunkt stehen "Wenn überhaupt was abgegeben wird, und kein Betrugsversuch vorliegt, kann es schon mal keine 6 mehr sein." Mit dieser, sicher gut gemeinten Einstellung, macht man Schülern nämlich oft genug etwas vor. Ich schmeiße ganz sicher nicht mit 6en um mich, aber wenn in einer Arbeit einfach gar nichts richtig ist, ist das nun mal ungenügend, auch wenn sich der Schüler Mühe gegeben hat.
    Die Bemerkung ist allgemein gemeint und nicht in Bezug auf karline, da ich mir natürlich kein Urteil über die Gründe für die schlechte Arbeit erlauben kann und will. Dass du durchgefallen bist, tut mir sehr leid für dich.

    Grüße,
    Moebius

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