Beiträge von Moebius

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    Original von Priemelchen
    tja sorry aber da ist smartborad hinerher. das ActivBoard wird von verlagen unterstützt....da hätte sich eure schule vllt. ein bisschen mehr informieren sollen bevor das board angeschafft wird. schließlich müssen die lehrer damit arbeiten und sollten da auch was dazugurken dürfen wenn die anschaffung von sowas im raum steht.

    Die Anschaffung lief bei uns über die Stadt per Ausschreibung für alle Schulen, daher konnten die einzelnen Schulen dabei nicht mitreden. Das ist aber auch nicht mein Problem, die Materialien, die ich von Schulbuchverlagen gefunden habe sind solche Sachen wie elektronische Tafelbilder. Die sind auf allen Boards verwendbar (eine besondere Unterstützung für das ActivBoard ist mir bisher nicht aufgefallen, auch wenn die Firma damit wirbt), aber eben bisher fast ausschließlich bis Klasse 8 vorhanden. Die Materialien, die ich mir oben gewünscht habe, gibt es meines Wissens gar nicht, auch nicht für das ActivBoard


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    Original von Priemelchen
    Und ich finde schulungen für lerher unerlässlich sonst kann man auch weiter die tafel verwenden!...die meisten nützlichen sachen bleiben dem lehrer ja absolut verborgen und er hat auch keine zeit sich das in monate langer kleinstarbeit selbst anzueignen...schlag deiner schule ne schulung vor. manchmal kommen die auch direkt und zeigen den lehrern wie man damit arbeitet!

    Grundsätzlich ist eine Schulung sicher wichtig. Dadurch fallen aber auch keine guten Materialien vom Himmel. Auch scheinen die Firmen ja solche Geschichten wie Multiple-Choice-Tests im Frontalunterricht für eine sinnvolle Sache zu halten, sonst wären nicht 80% der Angebote von diesem Charakter. Dafür brauche ich dann aber keine Schulung.
    Ich halte mich für relativ technikaffin und -erfahren und kann mit dem Board wohl umgehen, mein Problem ist, dass ich weder Lust noch Zeit habe, mir sinnvolle Bilder und Notebooks jedesmal selbst zusammen zu friemeln.

    Danke, die Seite kannte ich. Gerade mal bei zwein der dort gelisteten Positionen handelt es sich um Materialien, die übrigen 60 sind eine reine Linksammlung mit teilweise guten (zB LEIFI), wenn auch überwiegend allgemein bekannten Seiten, teilweise aber auch aufgefüllt mit reichlich belanglosen Links (Warum zum Beispiel die Startseite von Spiegel Online gelistet wird, ist mir schleierhaft). Wirklich nützliche Materialen die ganz speziell die Smartboard Fähigkeiten nutzen habe ich bisher da noch nicht gefunden. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht lange genug gesucht.
    Schade finde ich zB, dass es von den Schulbuchverlagen bisher kaum ergänzendes Material für Whiteboards zu geben scheint. Es wäre doch ein leichtes, etwa eine CD rauszugeben, die alle Versuchsskizzen aus einem Lehrbuch in guter Qualität enthält, so dass man mit diesen Weiterarbeiten kann. Gefunden habe ich da bisher ausschließlich für die kleineren Klassen einzelne Angebote. Vielleicht ist der Markt dazu noch zu klein.

    Hallo allerseits,

    nachdem ich inzwischen technische ausreichend ausgestattet bin, würde ich das in unserem Oberstufenfachraum Physik installierte Smartboard gerne auch vernünftig nutzen. Ich habe mich intensiv nach passendem Material umgesehen, auch mit Hilfe der hier im Board gelisteten Links, und bin inzwischen einigermaßen ernüchtert.
    Man findet die üblichen Applets mit verschiedenen Simulationen - dafür brauche ich aber kein Whiteboard für 4000 €, die konnte ich auch über einen alten Beamer abspielen. Die Dateien, die vom Boardhersteller angeboten werden sind in meinen Augen ein Witz - für die Oberstufe gibt es kaum etwas, und die vorhandenen Materialien sind fast ausnahmslos primitive Frage und Antwortspielchen, die man, wenn sie inhaltsgleich irgendjemand ohne medialen Schnickschnack durchführen würde, sofort als völlig unzeitgemäße Variante von Frontalunterricht abhaken würde.

    Benutzt jemand von euch ein Smartboard im Oberstufenunterricht (insbesondere in Physik) und hat Möglichkeiten gefunden daraus einen echten Mehrwert zu ziehen? Was ich zum Beispiel suche wäre eine Sammlung mit Grafiken zu übersichtlichen, grundlegenden Versuchsaufbauten, die man dann im Unterrichtsgespräch erweitern und kommentieren könnte, so etwas habe ich aber noch gar nicht gefunden.
    Was ich nicht machen möchte ist das Abspeichern und rummailen von Tafelbildern, da ich davon überzeugt bin, dass es zu einem geistigen Verarbeitungsprozess dazugehört, dass Schüler Tafelbilder selbst übernehmen.

    Grüße,
    Moebius

    Dem Post von Hamilkar kann ich mich nur anschließen. Zumal viele der hier Lesenden spätestens nach der Nummer mit den "Vorurteilsbehafteten Vornamen" doch etwas vorsichtig geworden sein dürften, was die Teilnahme an Onlinefragebögen angeht.
    (Ich persönlich bin ja immer noch der Meinung, dass sich eine Arbeit mit wissenschaftlichem Anspruch und das Erhebungsmittel "Onlinefragebogen" gegenseitig ausschließen, aber gut, speziell in vielen Pädagogikfachbereichen scheint man das etwas lockerer zu sehen.)

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    Original von Sophokles-Antigone
    ...und wie auch im Lehramtsstudium meine Zwänge, da sie mich am effiziennten Lernen hindern.

    Dir sollte aber klar sein, dass man im Lehramt psychisch belastbar sein muss - es gibt Phasen, in denen man 60 Stunden die Woche arbeitet weil man mit Korrekturen oder anderen Dienstgeschäften unter Zeitdruck steht. Es kann auch immer wieder zu Konflikten mit Schülern, Kollegen, Schulleitung oder Eltern kommen, die auch schon mal an die persönliche Substanz gehen können.

    Ohne dir persönlich nahe treten zu wollen: bei jemandem der Medikamente gegen manische Störungen nimmt habe ich große Zweifel daran, dass er im Schuldienst glücklich wird.

    Elternanteil von 12 oder 13 €? Ich bin doch etwas erstaunt, dass es der Gesetzgeber in einigen Biundesländern offenbar an Grundschulen als unzumutbar betrachtet, dass Eltern mehr als einen Euro pro Monat in die Bildung ihrer Kinder zu investieren. Selbst Harz 4 Beziehrer erhalten jährlich 100 € für Lehrmittel.
    Bei uns fallen für die Schulbuchausleihe ca. 60 € an, für Arbeitshefte ca. 30 € und 10 € Kopiergeld. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich die große Mehrheit der Eltern dadurch über Gebühr belastet fühlt.

    Er ist gleichzusetzen in bezug auf die daraus resultierenden Rechte, aber es ist eben nicht der identische Abschluss. Und das "Problem" mit dem Ausland gab es mit dem Diplom jahrzehntelang, hat in der Praxis aber nicht wirklich gestört.

    Zitat

    Original von Dejana
    Normalerweise funktionieren die mit jedem Netbook/Notebook/PC. Man muss sie nur anschliessen.


    Naja, aber ein Smartboard macht ja nur Sinn, wenn die entsprechende Software auch vernünftig läuft, sonst kann ich ja auch einen Beamer nehmen.

    Zitat

    Original von Dejana

    Wenn ihr Smartboards habt, warum sind die denn dann nicht eh an nen Computer angeschlossen? ?( Sonst muss man ja dann seinen eigenen Laptop/Netbook mit dem Schulnetzwerk verkabeln und alles ordentlich einstellen, um ins Internet zu kommen und ans Netzwerk angeschlossen zu sein. An meiner Schule haben wir in jedem Raum nen PC dazu. An meinen beiden Praktikumsschulen hatte jeder Lehrer nen Laptop (von der Schule gestellt, nicht privat besorgt), den man einfach nur schnell einstoepseln musste.


    Die Smartboards wurden angeschafft, weil in irgendeinem Budget plötzlich noch Geld übrig war (wie das immer so ist) und die entsprechenden Rechner wurden dabei wohl vergessen, nehme ich an. Grundsätzlich haben wir natürlich Rechner, die allen Lehrern zur Verfügung stehen - 2 Netbooks und einen veralteten PC-Wagen für 90 Kollegen.

    Hallo allerseits,

    wir habe neuerdings zwei Smartboards bei uns an der Schule. Um die Dinger überhaupt vernünftig nutzen zu können, überlege ich mir privat ein Netbook anzuschaffen, auf dem ich dann alle Datein und Programme die ich im Unterricht auf dem Gerät nutzen möchte abspeichere.
    Muss ich bei dem Gerät irgendwas beachten, läuft die Smartboard-Software auf jedem gängigen Netbook, kann ich Probleme mit der Auflösung kriegen?
    Ich tendiere zu einem Eee PC von Asus.

    Grüße,
    Moebius

    Genau. Photos von Schulveranstaltungen dürfen veröffentlicht werden, so lange dabei nicht einzelne Personen im Zentrum des Bildes stehen. Wenn man eine große Gruppe Personen sieht, ist das unproblematisch und der einzelne kann dem dann auch nicht widersprechen.

    Ein neuer 19'' TFT Bildschirm kostet 100 €, ein gebrauchter 17'' hat vielleicht noch einen Restwert von 30 €. Ich persönlich würde da nicht zu viel Energie reinstecken, sondern eher darüber nachdenken, dass Ding der Schule gegen Spendenquittung vom Förderverein zu spenden. Dann gehört er auch der Schule und die anderen oben diskutierten Fragen haben sich erledigt.

    Es ist auf jeden Fall eine genemigungspflichtige Nebentätigkeit und der Dienstvorgesetzte kann sich da durchaus querstellen. Ich würde das als Schulleiter nur genemigen, wenn sichergestellt ist, dass keine Schüler der Schule an dieser Nachhilfe teilnehmen, etwa weil das Institut in einer anderen Stadt ist.

    Mitbestimmungspflichtig allerdings durch den Bezirkspersonalrat, es kann also theoretisch sein, dass der Schulpersonalrat noch nichts davon weiß. Praktisch hält der Bezirkspersonalrat bei uns mit den Schulpersonalräten Rücksprache, bevor er zustimmt.

    Rechtslage bei uns: du hast Anspruch auf einen freien Tag, wann der liegt entscheidet aber der Stundenplaner. Außerdem darfst du durch deine Teilzeit bei Springstunden gegenüber Vollzeitkollegen nicht benachteiltigt werden, der Stundenplaner kann dir also nicht 10 Springstunden reindrücken mit der Begründung, du würdest ja nur 12 Stunden geben. Einen Anspruch darauf, irgendwelche Zeiträume anzugeben, in denen deine Stunden liegen sollen, hast du nicht.
    Weitere Detaills über Springstunden und ähnliches können in Vereinbarungen zwischen Schulleitung und Personalrat festgelegt werden.

    Grüße,
    Moebius

    Ich glaube es wäre besser, die Beiträge hier wieder rauszunehmen. Soche Auseinandersetzungen über Forengrenzen hinweg bringen nichts und ich denke auch nicht, dass hier irgendetwas konstruktives rauskommen kann. Das Ganze wird nur unnötig hochgekocht.
    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ich glaube die allermeisten Schüler und auch Eltern haben ein Interesse daran, dass es zumindest im Großen und Ganzen fair zugeht und würden nicht ernsthaft fordern, dass ein solch offensichtlicher Betrugsversuch durch kommt. Für das eine Prozent, dass tatsächlich auch in solch einem Fall versuchen würde, den erschummelten Vorteil für das eigene Kind noch zu legitimieren lohnt es mit Sicherheit nicht, sich aufzuregen, wenn das Thema mit einem Verweis auf die Rechtslage eigentlich geklärt ist.

    Grüße,
    Moebius

    Die letzte ausgeschriebene Stelle die ich in meiner Stadt gelesen habe beinhaltete vier Funktionen:
    - Leitung einer Fachgruppe
    - Betreuung von Wettbewerben
    - Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes für AG's in der Mittelstufe
    - Koordination von Projekten mit außerschulischen Partnern
    Die anfallende Arbeit ist mit A14 abgedeckt, weitere Stundenanrechung gibt es keine.
    Das Problem ist, dass bei uns die Schulleiter frei darin sind, wie sie die Stellen ausstatten, und so lange sich immer noch Leute bewerben, besteht natürlich die Tendenz, immer noch ein bischen mehr mit rein zu packen.

    Zitat

    Original von kleiner gruener frosch


    Du würdest also ggf. jemanden bestrafen, der unschuldig ist, (denn du kannst es ja nciht 100prozentig rekonstruieren), nur damit dein Stand als Lehrer nicht gefährdet wird? Hm.

    Das ist - mit Verlaub - Unsinn, ich habe noch nie einen Fall erlebt, bei bei dem nicht bereits bei oberflächlicher Betrachtung völlig zweifelsfrei klar war, wer von wem abgeschrieben hat, auch wenn ich den genauen Abschreibvorgang nicht genau beobachtet habe. Und mit dem Bestrafen Unschuldiger würde man seinen "Stand als Lehrer" keineswegs schützen, sondern erst recht gefährden. Ich achte bei Arbeiten relativ genau darauf, dass kein Schüler abschreibt oder ähnliches. Im Nachhinein musste ich bisher nur in ganz wenigen Fällen tätig werden, dann war es aber immer eindeutig (wie auch in dem Fall, der hier der Aufhänger war). Natürlich kann man immer irgendwelche hypothetischen Absurditäten konstuieren um das eigene untätig bleiben noch mit moralischen Prinzipien zu rechtfertigen.

    Hallo,

    Leute ihr dreht euch im Kreis. Der beschriebene Fall ist schon hundertfach vorgekommen und längst ausgeurteilt und von qualifizierterer Stelle, als wir es sind, juristisch bewertet worden. Wie, habe ich am Anfang beschrieben, wer mir nicht glaubt, möge in das Buch gucken, das Bolzbold genannt hat (das übrigens sehr zu empfehlen und inzwischen auch in verschiedenen Ausgaben erschienen ist, einfach bei Amazon nach dem Autor suchen).

    Was mir allerdings auffällt: Auch bei Fällen, die juristisch eindeutig sind, gibt es immer wieder Kollegen, die einfach keine negativen Konsequenzen für die Schüler ziehen wollen. Davor kann man eigentlich nur warnen. In einem dermaßen offensichtlichem Fall (zwei Arbeiten, die zum ganz überwiegenden Teil vollständig identisch sind), sich auf den Standpunkt zu stellen "ich kann das Geschehen nicht mehr 100%tig rekonstruieren, also benote ich beide Arbeiten normal", halte ich für höchst gefährlich. Denn so etwas spricht sich ja durchaus in der Klasse rum und wenn die andern Schüler mitkriegen, dass der Abschreiber mit einer solch dreisten Tour durchkommt gibt es für diese nur zwei Interpretationen:
    1.: Der Lehrer ist komplett unfähig und merkt nicht wenn er zweimal den identischen Text liest.
    2.: Der Lehrer hat es gemerkt, alle Beteiligten wissen ganz genau, dass hier Betrug vorliegt, aber der Lehrer lässt die Schüler bewusst damit durchkommen, weil er Angst vor einem möglichen Konflikt hat, den er sich scheinbar nicht zutraut.
    Beide Deutungen sind nicht gerade hilfreich für den eigenen Stand vor der Klasse.
    Auch in der Klasse kann so etwas für böses Blut sorgen, wenn manch ein anderer vielleicht auf "fairem Weg" gescheitert ist und ihm jetzt die 5 auf dem Zeugnis droht. Auch wenn kleinere Mogeleien bei Schülern zum guten Ton gehören und man so etwas auch als Lehrer nicht zu hoch hängen sollte, bin ich überzeugt davon, dass die ganz überwiegende Zahl von Schülern schon Wert darauf legt, dass es in der Schule im Kern nach fairen Spielregeln zugeht und einen solchen ganz massiven Betrugsversuch nicht gut finden.

    Grüße,
    Moebius

    Juristisch ist das eine klare Sache, wenn die Texte weitgehend identisch sind und klar ist, welcher der Ausgangstext und welcher der abgeschriebene ist, kannst du das als Täuschungsversuch werten. In so einem massiven Fall, wie du beschrieben hast, ist eine Bewertung mit "ungenügend" sicher auch angemessen. Du berufst dich dabei auf den so genannten Anscheinsbeweis. Es gab mal bei uns ein Handbuch vom Philologenverband mit einer juristischen Bewertung der wichtigsten Praxisfragen, da stand das Fallbeispiel fast genau so drin, wie du beschrieben hast.

    Grüße,
    Moebius

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