Beiträge von Moebius

    Es gab auch in Deutschland Ansätze des Akku-Tausches,

    sozusagen statt Tankstelle eine Tausch-Stelle: reinrollen, tauschen, weiterfahren,

    Der Akku würde in der Tausch-Stelle geladen und dann wieder eingesetzt.

    Solche Systeme existieren, es gibt einen chinesischen Anbieter, der sein Auto als Abo-Modell mit Akkumiete und Austauschmöglicheit anbietet, es gibt aber in Deutschland nur 6(?) Tauschstationen. Solche Modelle sind in Deutschland nicht beliebt, der deutsche Privatkunde möchte sein Auto besitzen und nicht abonnieren (ich auch).

    Soweit ich weiß hat sich aber die Sorge vor abbauenden Akkus in den letzten Jahren weitgehend erledigt, die Tendenz ist, dass die Dinger weitaus besser halten, als befürchtet und man am üblichen Ende der Lebensdauer eines Autos immer noch 80% Akku übrig haben wird, bei den allermeisten Elektroautos wird der Akku also nie getauscht werden.

    Der Kern des Threads war ein völlig anderer. Ehrlich ... Ich finde es absolut ätzend, wenn in einer Diskussion, die sowieso schon längst off topic ist und jemand ein paar interessierte Fragen stellt, woraufhin ein Meinungsaustausch über verschiedene Systeme stattfindet, jemand meint, genervte Belehrungen loslassen zu müssen. Ich kann absolut verstehen, wenn Leute keine Lust haben, drei verschiedene digitale Plattformen zu pflegen. Dass du zufrieden bist mit der Sache, ist fein für dich, aber nimm doch bitte zur Kenntnis, dass andere nicht per se doof sind, weil sie eine andere Meinung diesbezüglich haben.

    Mein Beitrag ist weitaus sachlicher als deiner, du solltest mal aufhören, in jeder anderen Meinung einen persönlichen Angriff zu sehen.

    Wer hier seine Ansichten postet (besonders wenn er das so robust macht, wie du), muss damit leben, dass andere Antworten, dass sie die Dinge anders sehen.

    Die Tatsache, dass nicht sämtliche digitalen Bedarfe einer Schule durch eine einzige Anwendung abgedeckt werden, wird sich vermutlich in Deutschland nicht ändern, ist mir aber auch herzlich egal. Ich muss nicht die Stammdaten der Schule pflegen und keine Statistik machen, die Zeugnisnotenerfassung brauche ich zwei mal im Jahr. Ich brauche für meine tägliche Arbeit ein Klassenbuch und eine Kommunikationsplattform, das sind bei uns Webuntis und IServ und damit komme ich gut klar, ob da irgendjemand anders Arbeit mit hat, die Schülerdaten am Jahresanfang in verschiedene Systeme zu kriegen kann mir auch egal sein (ist aber heute auch kein Akt mehr, da gibt es für alles Schnittstellen).

    Diese Diskussion hat aber auch mit dem Kern hier nichts mehr zu tun, da ging es (wieder mal) um digitales vs. analoges Klassenbuch, da spielt die Frage, ob das digitale Klassenbuch bestimmte Dinge nicht kann auch keine Rolle, es kann definitiv mehr als das Analoge. Auch das klassische Klassenbuch kommuniziert nicht mit den Eltern.

    Jedes System steht und fällt damit, dass man sich vernünftig damit beschäftigt und einen Weg findet es effizient zu nutzen.

    Ich kann auch klassische Klassenbücher zu völlig ungeeigneten Mist erklären. Warum? Ich trage immer mit Bleistift ein und in den Pausen radieren die Schüler das dann wieder weg. Warum ich Bleistifte nehme? Die Schule gibt uns nur Bleistifte, kann man nicht ändern.

    Klingt nicht nach einem Widerspruch zu meiner These, dass Webuntis unübersichtlich und ein rechter Krampf ist.

    Nein, das ist kein Widerspruch, im Gegenteil, ich bestätige deine Probleme mit der Weboberfläche und sage dir außerdem, wie man sie lösen könnte, an letzterem scheinst du aber nicht interessiert zu sein.

    Wie gesagt: eigentlich müsstest du nach Installieren der App mit deinen ganz normalen Zugangsdaten zugriff haben.

    Wenn du allerdings weder ein Handy noch irgendein Tablet hast, kann das natürlich auch nichts werden, aber ich frage gerne mal nach, ob es auch einen Zugang per Fax-Gerät gibt.

    Webuntis ist nur die Webschnittstelle für das gleiche Backend, auf das du über die App auch zugreifen kannst.

    Ich bin kein Admin, aber meines Wissens ist das kein Mehraufwand und in der Nutzung deutlich komfortabler.

    Man kann jetzt natürlich die Grundsatzdiskussion "auf meinem privaten Handy installieren ich nichts für die dienstliche Nutzung" führen, rechtlich ist das aber kein Problem, weil es lediglich eine Schnittstelle für den Zugriff ist, auf dem Gerät selber werden keine Daten gespeichert, man benötigt also nicht mal mehr eine Genehmigung.

    (Das Erfassen fehlender SuS ist zB viel schneller möglich: es gibt eine lange Liste, einmal Wischen und der Schüler ist auf "fehlend", zweimal Wischen "verspätet mit passender Zeit" dreimal Wischen Eintrag gelöscht. Über das Handy dauert die Anwesenheitskontrolle bei mir idR unter 10 Sekunden inklusive Öffnen und Schließen der App.)

    Für die alltägliche Arbeit mit Untis muss man die App nutzen, nicht das Webinterface, letzteres ist für alle regelmäßigen Tätigkeiten absoluter Overkill.

    Das Webinterface brauche ich nur für das Berichtswesen, wenn ich mir zB zu den Zeugnissen die Fehlzeiten ausgeben lasse und einmal pro Monat um über die Funktion "Fehlende Einträge anzeigen lassen" zu prüfen, ob ich irgendwelche Sachen in den letzten Wochen vergessen habe.

    Ne, das ist ausgedachter Quatsch. Die DLRG stellt freundlicherweise Statistiken zur Verfügung, habe ich einmal verlinkt, jetzt darfste selber suchen.

    Es ist kein ausgedachter Quatsch, aber wie so oft wird über den Elefanten im Raum nicht geredet:

    Nicht alle Kinder können auf einmal weniger oder gar nicht schwimmen, sondern es sind eine Reihe an Kindern neu in das System gekommen, und viele von denen können nicht schwimmen, vornehmlich aus Syrien, Afghanistan und anderen arabischen Staaten, weil das dort gar nicht üblich ist.

    Statistisch sind die gar keine so riesig große Gruppe, aber betroffene Schulen stellen sie durchaus vor Probleme. Auch wir haben die Nichtschwimmerkurse für Kinder im Jahrgang 6 oder 8 vor zehn Jahren nicht anbieten müssen.

    Klar muss der Admin seinen Job richtig machen und trotzdem kann man sich mit dem Programm, das man benutzen soll und den Datenschutzrichtlinien auseinandersetzen.

    Das ist hier aber nicht der Fall, es gibt hier sehr viele User, die digitale Klassenbücher nutzen und durch die Bank weg sagen, dass sie zwar auch nicht alle Probleme im Alltag beseitigen, aber funktionieren und die grundsätzliche Sicherheit kein Problem ist und dann gibt es User, die sie bisher nicht benutzen, sie möglichst auch nicht benutzen wollen und die aber ganz viele Probleme aufzählen können.

    Es heißt ja Pendlerpauschale, weil das Verkehrsmittel keine Rolle mehr spielt.

    Mir persönlich wäre die Zeit immer das Wichtigste, ob ich im Stau stehe oder auf den Zug oder Bus warte ist mir da relativ egal, das ist für mich alles verschenkt. Aber die Menschen sind da unterschiedlich, ich kenne auch KuK, die es als entspannend empfinden täglich nach dem Unterricht 30 Minuten im Auto zu sitzen.

    Es mag sein, dass man formal die Urkunde benötigt, dennoch wird man das notfalls juristisch durchsetzen können, wenn der Dienstherr bis zum Stichtag keine Gründe gegen eine Versagung vorgebracht hat.

    Wenn du Interesse daran hast, wie die Daten- und Rechteverwaltung einer digitalen Kassenbuchsoftware funktioniert und wer wann was sehen kann, hospitiere doch einfach mal wieder an deiner alten Schule. Ansonsten ist es eben so, dass deine Vorstellungen dazu wenig mit der Realität zu tun haben, wie bereits gesagt: Datenschutz und -sicherheit ist damit deutlich zielgerichteter möglich, als mit irgendwelchen Zetteln.

    (Und Probleme wird damit sicher nicht die einzelne Lehrkraft bekommen, die macht die Rechteverwaltung nicht, die setzt nur das um, was die Schulleitung festlegt.)

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