Beiträge von Moebius
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Jedes System steht und fällt damit, dass man sich vernünftig damit beschäftigt und einen Weg findet es effizient zu nutzen.
Ich kann auch klassische Klassenbücher zu völlig ungeeigneten Mist erklären. Warum? Ich trage immer mit Bleistift ein und in den Pausen radieren die Schüler das dann wieder weg. Warum ich Bleistifte nehme? Die Schule gibt uns nur Bleistifte, kann man nicht ändern.
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Klingt nicht nach einem Widerspruch zu meiner These, dass Webuntis unübersichtlich und ein rechter Krampf ist.
Nein, das ist kein Widerspruch, im Gegenteil, ich bestätige deine Probleme mit der Weboberfläche und sage dir außerdem, wie man sie lösen könnte, an letzterem scheinst du aber nicht interessiert zu sein.
Wie gesagt: eigentlich müsstest du nach Installieren der App mit deinen ganz normalen Zugangsdaten zugriff haben.
Wenn du allerdings weder ein Handy noch irgendein Tablet hast, kann das natürlich auch nichts werden, aber ich frage gerne mal nach, ob es auch einen Zugang per Fax-Gerät gibt.
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Webuntis ist nur die Webschnittstelle für das gleiche Backend, auf das du über die App auch zugreifen kannst.
Ich bin kein Admin, aber meines Wissens ist das kein Mehraufwand und in der Nutzung deutlich komfortabler.
Man kann jetzt natürlich die Grundsatzdiskussion "auf meinem privaten Handy installieren ich nichts für die dienstliche Nutzung" führen, rechtlich ist das aber kein Problem, weil es lediglich eine Schnittstelle für den Zugriff ist, auf dem Gerät selber werden keine Daten gespeichert, man benötigt also nicht mal mehr eine Genehmigung.
(Das Erfassen fehlender SuS ist zB viel schneller möglich: es gibt eine lange Liste, einmal Wischen und der Schüler ist auf "fehlend", zweimal Wischen "verspätet mit passender Zeit" dreimal Wischen Eintrag gelöscht. Über das Handy dauert die Anwesenheitskontrolle bei mir idR unter 10 Sekunden inklusive Öffnen und Schließen der App.)
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Für die alltägliche Arbeit mit Untis muss man die App nutzen, nicht das Webinterface, letzteres ist für alle regelmäßigen Tätigkeiten absoluter Overkill.
Das Webinterface brauche ich nur für das Berichtswesen, wenn ich mir zB zu den Zeugnissen die Fehlzeiten ausgeben lasse und einmal pro Monat um über die Funktion "Fehlende Einträge anzeigen lassen" zu prüfen, ob ich irgendwelche Sachen in den letzten Wochen vergessen habe.
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Die Tatsache, dass irgendwo ganz anders ein Server, der mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hat, wegen einem DOS Angriff down ist, hat mit der Sicherheit digitaler Klassenbücher genauso wenig zu tun, wie die Tatsache, dass im Nachbarort die Frittenbude abgebrannt ist mit der Sicherheit analoger Klassenbücher zu tun hat.
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Ne, das ist ausgedachter Quatsch. Die DLRG stellt freundlicherweise Statistiken zur Verfügung, habe ich einmal verlinkt, jetzt darfste selber suchen.
Es ist kein ausgedachter Quatsch, aber wie so oft wird über den Elefanten im Raum nicht geredet:
Nicht alle Kinder können auf einmal weniger oder gar nicht schwimmen, sondern es sind eine Reihe an Kindern neu in das System gekommen, und viele von denen können nicht schwimmen, vornehmlich aus Syrien, Afghanistan und anderen arabischen Staaten, weil das dort gar nicht üblich ist.
Statistisch sind die gar keine so riesig große Gruppe, aber betroffene Schulen stellen sie durchaus vor Probleme. Auch wir haben die Nichtschwimmerkurse für Kinder im Jahrgang 6 oder 8 vor zehn Jahren nicht anbieten müssen.
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Klar muss der Admin seinen Job richtig machen und trotzdem kann man sich mit dem Programm, das man benutzen soll und den Datenschutzrichtlinien auseinandersetzen.
Das ist hier aber nicht der Fall, es gibt hier sehr viele User, die digitale Klassenbücher nutzen und durch die Bank weg sagen, dass sie zwar auch nicht alle Probleme im Alltag beseitigen, aber funktionieren und die grundsätzliche Sicherheit kein Problem ist und dann gibt es User, die sie bisher nicht benutzen, sie möglichst auch nicht benutzen wollen und die aber ganz viele Probleme aufzählen können.
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Wir diskutieren viel und sind auch noch nicht fertig damit, wie wir es noch besser personell stemmen.
Weil das weder im Bereich unser Möglichkeiten noch unsere Aufgabe ist, unsere Aufgabe ist Unterricht unter den Umständen, die jemand anders entschieden hat, so auszubringen, dass niemand gefährdet wird (oder halt zu remonstrieren, wenn das nicht möglich ist).
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Es heißt ja Pendlerpauschale, weil das Verkehrsmittel keine Rolle mehr spielt.
Mir persönlich wäre die Zeit immer das Wichtigste, ob ich im Stau stehe oder auf den Zug oder Bus warte ist mir da relativ egal, das ist für mich alles verschenkt. Aber die Menschen sind da unterschiedlich, ich kenne auch KuK, die es als entspannend empfinden täglich nach dem Unterricht 30 Minuten im Auto zu sitzen.
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Es mag sein, dass man formal die Urkunde benötigt, dennoch wird man das notfalls juristisch durchsetzen können, wenn der Dienstherr bis zum Stichtag keine Gründe gegen eine Versagung vorgebracht hat.
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Wenn du Interesse daran hast, wie die Daten- und Rechteverwaltung einer digitalen Kassenbuchsoftware funktioniert und wer wann was sehen kann, hospitiere doch einfach mal wieder an deiner alten Schule. Ansonsten ist es eben so, dass deine Vorstellungen dazu wenig mit der Realität zu tun haben, wie bereits gesagt: Datenschutz und -sicherheit ist damit deutlich zielgerichteter möglich, als mit irgendwelchen Zetteln.
(Und Probleme wird damit sicher nicht die einzelne Lehrkraft bekommen, die macht die Rechteverwaltung nicht, die setzt nur das um, was die Schulleitung festlegt.)
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Verstehe auch nicht, warum da hier Probleme herbeigeredet werden, die wohl keine sind.
Schrödingers Lehrkraft: permanent über die nicht zeitgemäße Ausstattung der Schulen jammern und sich gleichzeitig mit Händen und Füßen dagegen wehren, jedes mal wenn irgendwas neues kommt, das man dann auch benutzen soll.
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Ich will keinen Kollegen davon abhalten, sich zusätzlich persönlich Notizen zu machen oder auch wahlweiser Gedichte über jeden Schüler zu schreiben, bei der Dokumentation von dienstlich Relevantem erwarte ich aber ein professionelles Vorgehen und nicht, dass der Kollege sich wichtige Dinge in elbisch auf einer Tontafel einritzt.
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Wenn die Probezeit abgelaufen ist, ist man "safe", sprich, man ist automatisch auf Lebenszeit verbeamtet, unabhängig davon, ob man die Urkunde erhalten hat, oder nicht. Wenn es Gründe gegen eine Lebenszeitverbeamtung gibt, ist es eine Bringschuld des Dienstherrn, sich fristgerecht vorher darum zu kümmern, danach hat er sehr schlechte Karten.
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Die Realität ist, dass durch eine vernünftige digitale Datenverwaltung das Risiko missbräuchlicher oder fahrlässiger Verbreitung von Daten sehr viel geringer wird, als bei der "Mit Hand auf Papier" Methode. Das Papier-Klassenbuch war in den 10 Jahren, in denen ich es noch nutzen musste, mehr als einmal für eine Woche verschwunden und ist dann irgendwo wieder aufgetaucht.
Und die vernünftige Dokumentation, auf die dann auch Berechtigte transparent zugreifen können, ist auch einfach ganz grundsätzlich Teil unseres Berufes, egal, ob es um Fehlverhalten oder Noten geht.
Aber wie heißt es so schön: alles, was bis zu unserem 20 Geburtstag erfunden wird, ist selbstverständlich, alles zwischen dem 20. und 60. ist Magie, alles ab dem 60. ist Teufelszeug.
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