Beiträge von Moebius

    Ich bin auch um die 40, 50% bei der Debeka versichert und zahle 420€ ohne Risikozuschlag. Sollen jetzt alle Beamten schauen, dass sie aus der Debeka in andere Vericherungen flüchten? Es ist zu erwarten, dass die Konkurrenz in den nächsten Jahren auch ihre Tarife extrem erhöhen wird. Es sei denn, die Debeka hat so schlecht gewirtschaftet, dass dies ein singulärer Fall war (z.T. Beitragserhöhungen von 40% ab 01.01.25). Aber wer will sich dann noch in Zukunft bei der Debeka versichern?

    Wenn ich ein Produkt habe, dass zu teuer ist, wechsle ich zu einem anderen Produkt mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Und darauf, dass die Regel "die jetzt günstigen Versicherungen müssen später die Preise auch erhöhen und werden dann genau so teuer" seit Jahren wiederholt wird obwohl sie nicht gilt, wurde hier auch schon hingewiesen. Es liegt im System begründet, dass teure Tarife tendenziell immer teuer werden.

    Doch irgendwie schon... du unterstellst unterschwellig in welchen Jahren es "OK" ist Kinder zu bekommen und verknüpfst das gleichzeitig mit dem Beitrag was Menschen mit Risikozuschlägen o.ä. betrifft.

    Das verknüpfe weder ich noch unterschwellig sondern die Versicherungen auf Basis von Statistiken.

    Diese Aussage ist irgendwie voll diskriminierend...

    Nicht die Aussage ist diskriminierend, das ist einfach die Realität. Man entscheidet sich für ein Versicherungssystem, das nicht nach dem Solidaritätsprinzip arbeitet sondern das individuelle Risiko versichert.

    Die persönlichen Vorteile nehmen alle mit, aber wenn objektive Kriterien zu Nachteilen führen, schreit man Diskriminierung.

    Wie ist es denn mit der Organisation der Klassenfahrt.

    Also man ist zwar verpflichtet, auch auf Klassenfahrten zu fahren, daber die müssen ja normalerweise auch noch organisiert werden.
    Ist es nicht auch möglich, dass durch, sagen wir, unglückliche Umstände, einfach keine Genehmigung bzw. Buchung einer Fahrt zustande kommt? Zum Beispiel weil Angebote abgelaufen sind, oder einfach nichts passendes gefunden werden konnte?

    Wie sollte man denn auf eine Fahrt gezwungen werden, die noch gar nicht geplant ist?

    Kann ich zum Arbeiten gezwungen werden, wenn ich jeden morgen verschlafe?

    Ich meine ich kann ja nicht unterrichten, wenn ich noch im Bett liege, Pech gehabt.

    Meine Fresse, ich werde zu alt für diesen Scheiß.

    Bei der aktuellen Migration auf die Fachkräfteproblematik zu verweisen ist Realitätsverweigerung und auch unfair gegenüber denjenigen, die aktuell zu uns kommen. Praktisch niemand kommt über die Fachkräfteprogramme, die weit überwiegende Zahl derer mit Bleiberecht sind subsidiär Schutzbedürftige, von denen eine Lösung des Fachkräfteproblems zu erwarten, schafft eine Erwartungshaltung, an der diese Gruppe nur scheitern kann.

    Letztich gibt es 4 Parteien, die sicher in den Bundestag kommen und 3 weitere, die eine Chance haben. Wenn ich möchte, dass meine Stimme relevant für die Politik der nächsten 4 Jahre ist, muss ich eine von denen wählen, da werde ich vermutlich nichts finden, das mir 100%tig entspricht und irgendwie das kleinere Übel wählen müssen. Wenn ich mich auf den Standpunkt stelle, dass meine Stimme sowieso nicht relevant ist und ich "ein Statement" gegen die Unwählbarkeit oder Unfähigkeit der 7 genannten Parteien setzen möchte, gehe ich hin und wähle eine Kleinpartei.

    Klassenfahrten sind in NRW grundsätzlich verpflichtend, gleichzeitig gibt es eine Pflicht des Arbeitgebers, Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Daraus wird sich in deinem Fall nicht generell ableiten lassen, dass du keine Fahrten machen musst. Andererseits wird man bei dir nicht einfach kurzfristig anordnen können, dass du in zwei Wochen eine Fahrt begleiten musst. Wo man dazwischen Maß und Mitte findet, ist eine Einzelfallentscheidung, die begründet abzuwägen ist.

    Problematisch ist, wenn du Klassenlehrkraft in einer Klasse ist, in der nach Fahrtenkonzept eine Fahrt absehbar stattfindet, dann kann man grundsätzlich von dir erwarten, dass du dich entweder frühzeitig darauf einstellst (Mann muss in der Zeit notfalls Urlaub nehmen), alternativ hättest du die Probleme der Schulleitung frühzeitig mitteilen müssen, damit diese dies bei der Klassenleitung berücksichtigt und dich dort gar nicht einsetzt.

    Bei Kindern, die noch gestillt werden, kommt eine Fahrtbegleitung nicht in Frage, unter Kindergartenalter würde ich das auch verneinen.

    Es geht nicht um die Verwendung von SL für Schulleitung, sondern darum, dass man dir wirklich jede kleine Information aus der Nase ziehen musst und auch nach zwei Seiten nicht wirklich klar ist, in welcher Situation genau du dich befindest und was dein Anliegen ist.

    Du könntest deine Posts noch kürzer halten, indem du überflüssige Wörter und Buchstaben weglässt, statt

    "Hat die SL drauf Rücksicht genommen?"

    also einfach

    "SL Rcks'cht?"

    Ich gehe davon aus, dass du irgendeinen exotischen Internetanbieter hast, bei dem du nach geschriebenen Wörtern zahlen musst, ansonsten würdest du ja vermutlich den Sachverhalt einfach mal umfassend und verständlich darstellen.

    Da es offenbar um dich geht (Kinder und Eltern erwähnst du), was bist du denn nun, Referendar, verb. LK VZ oder TZ oder ganz was andres?

    Und wo wir gerade dabei sind: sind es deine eigenen Kinder und sind deine Eltern wirklich pflegebedürftig oder nur "auf Hilfe angewiesen"?

    Du drückst dich da recht blumig umschreibend aus, so dass ich fast davon ausgehe, dass die Antwort in beiden Fällen nein ist, dann wäre beides auch irrelevant.

    Das Problem sind halt:

    1. Kinder auf die ich aufpassen muss.

    2. Eltern, die auf einen angewiesen sind.

    Wäre problematisch, wenn ich mitgehen würde für eine Woche.

    Für die Betreuung deiner Kinder gibt es einen Rechtsrahmen, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen soll, bei der tatsächlichen Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger ebenso, entsprechende Nachweis beim Dienstherrn einreichen. Ganz grundsätzlich sind Klassenfahrten aber Teil des Berufes, den du dir ausgesucht hast, man wird erreichen können, dass auf deine Belange Rücksicht genommen wird, dauerhaft und vollständig vermeiden können wirst du diesen Teil deines Berufes aber nicht.

    Es wird wohl irgendwann im Laufe des Jahres eine Form von Waffenstillstand oder Einfrieren der Situation geben und vermutlich wird das in einer Form passieren, die den Grundstein für den nächsten Krieg in ein paar Jahren legt. Wir müssten uns darauf vorbereiten, aber optimistisch bin ich nicht.

    Man kann auf Trump schimpfen oder nicht, das ändert nichts an der Situation und auch nicht an der Tatsache, dass wir selber schuld daran sind, dass die USA immer noch die Entscheidungen treffen, weil sie nun mal bezahlen und die meiste Unterstützung liefern. Europa hätte nach 2 1/2 Jahren längst in der läge sein müssen die Ukraine aus eigener Kraft so zu unterstützen, dass der Krieg so enden könnte, dass es sich für Putin nicht gelohnt hätte. Haben wir nicht, zu teuer, zu zögerlich.

    Bei uns wäre es nicht üblich, aber grundsätzlich kann deine Schulleitung von dir Verlagen, dass du Fragen schriftlich beantwortest. Ich würde mich an deiner Stelle an den Personalrat wenden, das weitere Vorgehen mit ihm absprechen und ggf. auch eine Vertrauensperson mit zu dem Gespräch nehmen.

    Soll die Justiz ihre Arbeit machen, von außen kann man kaum beurteilen, was an der Sache dran ist.

    Ganz grundsätzlich halte ich persönlich Abstand von "Experten", die in ihrem Fachgebiet eine Bekanntheit im Wesentlichen durch populärwissenschaftliche Bücher und Talkshowauftritte erlangt haben, egal ob es nun ein Psychologe Winterhoff oder ein Philosoph Precht ist.

    PS: Ich habe Aktien der genannten Firmen. Gleichzeitig würde ich nie eine Versicherung bei denen abschließen. Weil ich weiß, dass das hochprofitable Unternehmen sind, die zuverlässig einen großen Teil der Einnahmen von ihren Kunden als Dividende an ihre Aktionäre weiterreichen.

    HUK und Debeka sind rechtlich gesehen "Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit", bei dieser Geschäftsform gibt es keine Eigentümer an die irgendwelche Gewinne ausgeschüttet werden, Überschüsse verbleiben im Unternehmen.

    Tete-a-Tete hat oben schon mal geschrieben, die 450€ sind der eigene Beitrag, Eintrittsalter ist 29.

    Es zieht sich einfach nur durch, dass ganz viele Leute entsetzt über ihre Krankenkassenbeiträge schreiben aber kaum jemand bereit ist, sich damit auseinander zu setzen, dass möglicherweise einfach nur seine eigene Kasse viel zu teuer ist und sich das durch einen Wechsel ändern lassen würde.

    Vernünftige Preise entstehen durch Wettbewerb, es gibt hunderte Versicherungen, aber den Wettbewerb haben sie erfolgreich ausgeschaltet, indem man den Kunden vermittelt ein Versicherungswechsel würde zu irgendwelchen diffusen Gefahren führen.

    Die Allianz hat im letzten Jahr 16 Milliarden Gewinn gemacht und ist einer der profitabelsten DAX-Konzerne, Talanx 5 Milliarden, Münchner Rück (zu der ERGO gehört) 6 Milliarden. Alles Spitzenwerte. Gleichzeitig erzählen die ihren Kunden, die Tarife müssten wegen der explodierenden Kosten im Gesundheitswesen immer teuerer werden.

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