Beiträge von Moebius

    1. Welche Möglichkeiten habe ich?

    2. Kann ich mich aus dem Fach zurückziehen bzw. kann ich gezwungen werden dieses Fach zu unterrichten?

    3. Wie kann ich meine Materialien rechtlich schützen?

    1. Die Kollegin ignorieren, niemand kann dich zwingen, deine Unterrichtsvorbereitungen an sie weiter zu geben und die beste Art mentaler Hygiene ist in so einem Fall, maximale Distanz zu wahren.

    2. Nein, die Schulleitung entscheidet über den Unterrichtseinsatz. Der kannst du natürlich den Wunsch mitteilen.

    3. Rechtlich effektiv gar nicht, praktisch nur indem du dafür sorgst, dass die Kollegin deine Materialien gar nicht hat. Warum sollte sie auch? Kollegialer Austausch ist ein Geben und Nehmen, wenn jemand nur nimmt, stelle ich mein Geben auch ein.

    Übrigens stehen wir eine Woche nach dem Abstimungstheater bei den Umfragen genau da, wo wir vorher auch standen.

    Nach den ersten Artikeln "CDU verliert nach Abstimmungdesaster" (wegen -2%), gab es dann Ende der Woche Artikel mit "Merz kann doch profitieren" (wegen +1%). Beides ist natürlich offenkundiger Unsinn bei Umfragen mit einer Unsicherheit von 2,5%.

    Nur die AfD liegt inzwischen stabil bei mindestens 20%.

    ChatGPT hat die gerade mal einen Einzeiler geliefert und schon da sind Fehler drin. (h taucht auf obwohl nicht erlaubt.)

    Der Umgang mit logischen Bedingungen bezüglich Buchstaben ist eine bekannt Schwäche von ChatGPT, es gibt reihenweise "lustige" Beispiele dafür.

    Das Problem bei der TE aber ähnlich sein. Die KI wird einen Text mit explizit verlangen Buchstaben generieren können aber nicht verstehen, dass andere Buchstaben nicht vorkommen dürfen.

    Beispiel:

    Promt: Schreibe ein Gesicht mit 20 Zeilen, dass den Buchstanden e nicht enthält.

    Ergebnis:

    Logikbedingungen sind für ChatGPT ein Problem, für andere textgenerative KIs auch, probiert es aus, bevor ihr hier schreibt dass das die KI das kann.

    Ich benötigte vor einiger Zeit die Häufigkeit eines bestimmten Buchstabens in einem längeren Text, es war mir nicht möglich, Chat GPT erfolgreich zum "Buchstaben Zählen" zu bringen.

    Gerüchteweise ist es wohl tatsächlich jahrelang so gelaufen, dass sich einmal pro Jahr Vertreter aller 16 Bundesländern getroffen und Lehrer wie Sammelkarten getauscht haben. Aber auch heute geben die Bundesländern verbeamtete Lehrkräfte nur ab, wenn sie adäquaten Ersatz bekommen.

    Wir heute mit moderner Technik vermutlich anders laufen. (Irgendwie per Fax, oder so.)

    Den Ländertausch kann man auch frühzeitig beantragen, wenn man eh damit rechnen muss, ein paar Jahre zu warten.

    Einzelne Schulen haben überhaupt keine Handhabe darin, den Ländertausch zu beeinflussen, das Problem ist auch idR nicht das aufnehmende Bundesland sondern die Freigabe des abgebenden.

    Die einfachste Variante wäre, sich in einen grenznahen Ort in Niedersachsen versetzen zu lassen, Schleswig-Holstein kann man ja ein einem Nachmittag bequem fußläufig umrunden, da findet sich ja vielleicht eine gemeinsame Wohnmöglichkeit zwischen zwei Arbeitsplätzen, zumal du bei einem Wechsel nach SH auch nicht unbedingt damit rechnen kannst, direkt im Wunschort eine Stelle zu bekommen.

    Sonst geht nur der Weg über das Ländertauschverfahren. Da sind Kinder oder Heirat relativ egal, man muss aber meist ein paar Jahre Wartezeit einplanen.

    Antrag auf Entlassung aus dem Dienst würde ich mir sehr gut überlegen, das ist riskant und du solltest dich vorher sehr genau informieren, ob bei dir als Quereinsteiger alles anerkannt wird und du überhaupt gute Chancen auf eine Einstellung in der Nähe deiner Wunschregion hast.

    Der Großteil der Steuereinnahmen dieses Staates kommen von gut verdienenden abhängig beschäftigten Arbeitnehmer. Das sind zum Beispiel Lehrkräfte. Die Vorstellung, man könnte den Staat sanieren, indem man "die Reichen" irgendwie mehr besteuert ist of genug widerlegt worden, bei den Jahreseinkommen über 100 000 € handelt es sich um einen derart geringen Teil der Beschäftigten, dass sich Änderungen der Besteuerung dort nur marginal in den Staatsfinanzen bemerkbar machen.

    Das bedeutet nicht zwingend, dass man das nicht tun sollte, an manchen Stellen geht es auch um das gesellschaftliche Gerechtigkeitsempfinden. Aber wenn es wirklich darum gehen soll mehr Einnahmen durch Steuern zu generieren, werden ein Großteil der Teilnehmer in diesem Forum zu den davon negativ Betroffenen gehören.

    Du kannst endlos über die Probleme bei der Umstellung auf EE schreiben, das habe ich ja selber auch schon, das ändert aber nichts daran, dass selbst nach den von dir geschriebenen Zahlen die Kosten für Strom beim Neubau von AKWs weiter steigen und nicht sinken würden.

    Die von mir genannten Zahlen über die Einspeisung der AKWs sind auch korrekt, daran ändert auch nichts, wenn du ein einzelnes AKW aus der Schweiz anführst, das längere Zeit unter Vollast gelaufen ist, jeder hier hat wohl gelesen, dass im letzten Sommer über Wochen weniger als 20 der 56 französischen AKWs am Netz waren, das verursacht dann dort genau die gleichen Probleme die die Erneuerbaren bei uns in Dunkelflauten haben. Eine Längere Außerbetriebnahme für Flamanville wegen Umbauten ist schon wieder für 2026 geplant.

    Und mein Kernargument ignorierst du komplett: Niemand in der Wirtschaft will Kernkraftwerke bauen, es gibt kaum noch jemanden, der überhaupt technisch in der Lage ist, sie zu bauen.

    Westinghouse EC war die letzte verbliebene Firma in Nordamerika, die ist beim Bau von Vogtle pleite gegangen und inzwischen von einem kanadischen Betreiber von Uran-Minen aufgekauft worden. Die deutschen AKWs wurden von einer Siemens-Tochter gebaut, die an Framatome verkauft ist, die haben ihr Geschäft längst umgestellt und bräuchten selbst bei staatlicher Finanzierung Jahre, bis sie in der Lage wären, mit dem Bau eines Kraftwerks auch nur zu beginnen. Es bleibt noch eine Koreanische Firma, mit der aktuell der Neubau von Blöcken in Tschechien geplant wird, die haben bisher aber noch nie ein Projekt in Europa fertiggestellt.

    Selbst wenn du deine Wünsche bekommst: die nächste Bundesregierung ändert den Kurs und will zukünftig auf Kernkraft setzen - es gibt überhaupt kein auch nur ansatzweise realistisches Szenario, bei dem ein AKW in Deutschland vor 2040 ans Netz geht.

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