Wenn "plötzlich" alle Kollegen von Teilzeit auf Vollzeit wechseln würden (Wie wahrscheinlich wäre dieses Szenario überhaupt?), wären sicher Doppelsteckungen oder Abordnungen nötig. Auch das kann man aber im Kollegium besprechen, ohne dass gleich jemand das Gefühl hat, er werde gegangen. Hier ist Kommunikation der Schlüssel.
Oder es könnte endlich mal aller Unterricht stattfinden, und wenn jemand krank ist, vertreten werden, ohne das Mehrarbeit geleistet werden muss.
Momentan wird die Teilzeit Einzelner nämlich unter anderem durch die 3 "kostenlosen" Mehrarbeitsstunden der anwesenden Kolleg*Innen ermöglicht. Und natürlich durch die vorgesehene Reserve, die dann regelmäßig zur Krankheitsvertretung fehlt, weil sie schon den regulären Unterricht abdecken muss.
Idealerweise hätte jeder Kollege einfach 2-3 Minusstunden im Plan, die würden für Krankheitsvertetung und sonstige Projekte genutzt werden. Stattdessen gibt es Mehrarbeit und Unterrichtsausfall. Aber das ist nicht die Schuld der Teilzeitkolleg*Innen, sondern ein Systemproblem.