Und wo liegt das Problem, dass sich Berlin und Brandenburg für die bezahlte Variante entschieden haben?!?
Nun - SBE war um einiges dreister als ich. SBE hat die Linuxmusterlösung der Schwaben - die als OpenSource und mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg "vermarktet" wurde - als Basis für das eigene kommerzielle Produkt "gerippt".
Ich nutze OpenSource, deren Entwicklung von Canonical finanziert wird - und das für kostenfreie Nutzung vorgesehen ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Betriebssystem)
Momentan nutze ich GIMP und LibreOffice, um mein neues Buch vorzubereiten.
Klar. Ich könnte mir Photoshop, Word und/oder Papyrus anschaffen - und dafür etwas mehr als 1000 € hinlegen.
Da ich nicht weiß, ob ich von dem Buch 2 oder 2000 Exemplare verkaufen kann, bin ich froh, dass es OpenSource gibt. Nur so kann es entstehen.
Von meinem Buch über die Techniken der Radierung habe ich eine kostenfreie (eingeschränkte) Onlineversion ins Netz gestellt. Müsste ich die Software refinanzieren, hätte ich das vermutlich nicht getan. Die Onlineversion ist eingeschränkt - wer dafür bezahlt, soll einen Vorteil davon haben.
volker
Genau dasselbe Prinzip gilt für viele Shareware- oder OpenSource-Programme. Viele Programmierer verdienen in der Regel durch Support, Schulung oder Zusatzmodule an ihrer Arbeit - und die freie Version bringt Kundschaft - oder sie haben einen "Brotjob".
Die meisten Programmierer, die an OpenSource mitarbeiten, tun dies in ihrer Freizeit. Hauptberuflich sind sie meist ebenfalls als Programmierer tätig.
Sie tun das aus Idealismus, aus Spaß an der Freud' und weil sie für die Tätigkeit Anerkennung bekommen - und neue Aufträge.
Im Autorenverzeichnis von LibreOffice stand mal:
"Don't want money. Got money. Want admiration."