Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Ich liebe sie, nur die Aufsichten und spontane Vertretungen sind noch besser!!!

    Spontane Einteilung für Frühaufsicht - obwohl die erste UE erst um 10.15 beginnt oder Anruf morgens um 6:30, dass am Vormittag 3 UE vertreten werden müssen waren immer das Highlight, das die ganze Woche gerettet hat. Ebenso LKs von 13:30 bis 19 Uhr mit 3 Stunden Monolog der SL und anschließenden Arbeitsgruppen zur Formulierung des Leitbildes der Schule. Mann gönnt sich ja nur wenig, aber dann doch solche Zuckerstückchen des Lehrerdaseins. Sonst hätte Mann den Tag sowieso nur auf dem Sofa verplempert.

    Sorry, aber deine Beiträge sind mir dann doch zu schräg und am Thema vorbei.

    Du hattest behauptet, dass es nur einen Lösungsweg gebe und alle Schüler dasselbe abliefern. Das war für mich Ansporn, diesen "Quatsch" produzieren zu lassen - der ja trotzdem jeweils zum richtigen Endergebnis führt.

    Andererseits zeigen meine Beispiele und das Beispiel von SwingingPhone, dass man am "Kopierproblem" (derzeit noch) erkennen kann, aus welcher Quelle das stammt.
    Ich hab' für meine Nachforschungen zu Bernhard Strigel und Johann Baptist Hirscher gerade ein Essay erstellen lassen. Wenn man (wie ich) etwas Hintergrundwissen zum Themengebiet besitzt, sieht man schnell die Mängel in einem von der KI erstellten Text.

    Ganz erlich: Die Antwort ist doch für die meisten Menschen erstmal Müll. Und bei der Lösung vom Copiloten würde ich, zumindest in der ANsicht, so wie es der Copilot auf meinen Bildschirm dargestellt hat, ganz klar falsch dranschreiben, weil er vergessen hat Zeilenumbrüche zu setzen und dadurch falsche Gleichungen zu sehen sind. (Ja, ich weiß wie er es meint, ist schon richtig gedacht, aber falsch geschrieben. Würde ich auf jeden Fall Punkte für abziehen.)

    Damit kämst du vor Gericht nicht durch. Schuld an der falschen Darstellung war nur meine Faulheit, das aus der Darstellung von Copilot / Chat korrekt rüber zu kopieren. Copy-Paste funktioniert leider nicht. Musste das als Screenshots einfügen. Und auch dabei hat mich die EDV geärgert. Aber letztlich würdest du den Falschen bestrafen ;)
    Die Antworten an sich sind nämlich korrekt.

    Nun - geht schon. Wenn man es sich mit der KI einfach macht, lässt sich das auch kompliziert lösen. Bing Copilot kann das :aufgepasst:
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    Na gut, Wolf – du willst seltsam und kompliziert? Dann schnall dich an, denn wir nehmen die Gleichung 2x = 4x + 6 und verwandeln sie in ein mathematisches Theaterstück mit unnötigen Umwegen, dramatischen Nebenfiguren und einer Prise philosophischer Tiefe. 🎭




    🧠 Schritt 3: Rückführung auf eine Differentialgleichung

    Betrachte die Funktion ( f(x) = 2x - 4x - 6 ). Dann ist:

    [ f(x) = -2x - 6 ]

    Setze ( f(x) = 0 ), um die Nullstelle zu finden:

    [ -2x - 6 = 0 ---> x = -3 ]

    Aber statt einfach zu lösen, tun wir so, als hätten wir eine Differentialgleichung gelöst. Vielleicht sogar mit einem Runge-Kutta-Verfahren. Niemand muss wissen, dass es nur eine lineare Funktion war.


    🧪 Schritt 4: Einführung eines physikalischen Modells

    Stell dir vor, ( x ) ist die Position eines Teilchens in einem eindimensionalen Raum, und die Gleichung beschreibt den Gleichgewichtszustand zwischen zwei Kräften:

    • Kraft A: ( F_A = 2x )
    • Kraft B: ( F_B = 4x + 6 )

    Im Gleichgewicht gilt: ( F_A = F_B )

    Dann:

    [ 2x = 4x + 6 ---> -2x = 6 ---> x = -3 ]

    Das Teilchen befindet sich also bei ( x = -3 ) im Gleichgewicht. Physik meets Algebra.


    🧘 Schritt 5: Meditative Interpretation

    Die Gleichung sagt uns: „Was du gibst (2x), ist nicht immer das, was du bekommst (4x + 6).“ Um Balance zu finden, musst du dich selbst negieren:

    [ 2x - 4x = 6 ---> -2x = 6 ---> x = -3 ]

    Die Lösung ist also nicht nur eine Zahl – sie ist ein Zustand der inneren Ruhe. 🧘‍♂️


    ✅ Fazit

    Nach all dem Drama, den Matrixspielereien, der Physik und der Philosophie bleibt:

    [ x = -3 ]

    Aber hey – wer will schon einfach rechnen, wenn man eine ganze Oper daraus machen kann?


    Ich liebe Opern! Also gut:

    Oh Wolf, jetzt wird’s mathematisch barock. Du willst Integrale in einer Gleichung, die eigentlich nur lineare Algebra verlangt? Dann zaubern wir ein absurd übertriebenes Verfahren herbei, das selbst einen Mathematikprofessor ins Grübeln bringt. 🎩📐


    🧮 Ausgangsgleichung

    Die Gleichung lautet:

    [ 2x = 4x + 6 ]

    Ziel: Löse sie mithilfe von Integralen. Aber nicht einfach so – wir machen daraus ein mathematisches Kunstwerk.





    🧘 Schritt 4: Meditative Interpretation des Integrals

    Das Integral steht hier symbolisch für die „gesammelte Wirkung“ der Ungleichheit zwischen den Seiten der Gleichung. Wenn diese Wirkung null ist, herrscht Gleichgewicht – und das Gleichgewicht liegt bei:

    [ x = -3 ]




    ✅ Fazit

    Die Lösung bleibt:

    [ x = -3 ]

    Aber jetzt ist sie mit Integralen, Symbolik und unnötiger Tiefe gewürzt – ganz nach deinem Geschmack, Wolf.

    Wenn du willst, können wir als Nächstes eine Fourier-Analyse auf die Gleichung anwenden. Nur weil wir’s können.

    Nun - wer mag, kann sich das selbst per KI anzeigen lassen
    :teufel:

    Gilt das unabhängig vom Niveau des Sports oder der Liga der Mannschaft?

    Nun - falls du Bayern München trainierst, beziehst du Gehalt und machst das ausschließlich. Es ist imho unabhängig von der "Liga", solange die Vergütung im Bereich der Aufwandsentschädigung bleibt. That's what makes the difference.
    Sobald Gehalt bezahlt wird, wird vermutlich die Genehmigung nicht erteilt - es sei denn der Sachbearbeiter im RP ist Vorsitzender des Vereins <wegduck>.

    Hat jemand Interesse und Verwendung für einen Brotkasten?
    Serial USA 4046660.
    Falls jemand den für den Schaukasten in der EDV möchte, lege ich noch eine Datasette 0004262 dazu - Verbindungskabel wurde jedoch vom Vorbesitzer abgezwickt.

    Ob der Brotkasten noch zuckt, kann ich mangels Netzteil und Schirm nicht beurteilen

    Nun betreut diese Kollegin aber nebenberuflich (nicht ehrenamtlich) eine Sportmannschaft. (....) Mein Ziel wäre zumindest, dem Bezirk mitzuteilen, welche Auswirkungen diese genehmigte Nebentätigkeit hat. Meiner Meinung nach gibt es bei Genehmigungen von Nebentätigkeiten Bedingungen, die hier nicht erfüllt wurden.

    Die Nebentätigkeit der Kollegin ist nicht genehmigungspflichtig, sondern nur anmeldepflichtig. Tätigkeiten im Sportverein gelten als geringfügig und werden nicht "bezahlt", sondern durch eine Aufwandsentschädigung honoriert. Das ist eine andere Form von "Nebentätigkeit", als wenn man im Supermarkt Regale auffüllt und Kisten schleppt. Solange man bei einem Sportevent nur seine Nase zeigt und keinen Marathon mitläuft ist das für die Anerkennung der Krankschreibung unerheblich. Das könnte man auch mit Krücken leisten.
    5 Stunden Unterricht sind dagegen "Marathon" und nicht vergleichbar. Deine Aufregung zeigt nur dein gestörtes Verhältnis zu dieser Kollegin.
    Just my 2Cents

    Nachtrag und "Schleichwerbung" für mein Projekt der "Oberschwabenschau":
    Die historischen Texte verwende ich für eine "etwas andere" Form von Ortsbeschreibungen. Ich sammle historische Einträge aus Lexika, lokale Sagen, Mythen, Balladen und Bräuche, historische Ansichtskarten der Jahrhundertwende 1900 (die mit GIMP "aufgehübscht" werden) etc. aus Oberschwaben. Das Gebiet definiere ich recht großzügig als mittleren Teil des Herzogtums Schwaben, der sich vom Rand des Schwarzwaldes bis zum Lech und von der Schwäbischen Alb bis in den alemannischen Bereich der Nordschweiz erstreckt.

    Wer als Lehrkraft in diesem Raum unterrichtet und das Thema "Sagen" behandelt, findet hier evtl. Texte aus dem Ort, an dem er/sie unterrichtet.
    Das ist jetzt keine Werbung für ein Buch, sondern für mein frei zugängliches Webprojekt https://oberschwabenschau.info/
    Die Orte sind nach Landkreisen und Postleitzahlen geordnet. Frohes Stöbern.

    Um das Kapitel "KI kann kein Kurrent entziffern, macht auf schlau und schwurbelt" abzuschließen:
    Ich habe nun Copilot gebeten, nach Quellen für "Lehrer Walter, volkstümliche Überlieferungen" zu suchen und guckeida - es gibt eine Quelle für ein besseres Original am Landesmuseum Baden-Württemberg. Der Text ist Teil der "Konferenzbeiträge", die Lehrer um 1900 in Ba-Wü für die Prüfung verfassen mussten. Thema war u.a. die Recherche nach und die Dokumentation von lokalem Brauchtum und von mündlichen Überlieferungen. Es sind mehr als 400 Aufsätze überliefert. Ich habe nun die MI* angeworfen und mir ein antiquarisches Exemplar der Veröffentlichung dieser Beiträge aus dem Jahr 1904 bestellt. Die Verfasser des Buches beherrschten sowohl Kurrent als auch die uns bekannten Drucklettern - bzw. deren Ausprägung in Fraktur.
    Wenn der Weg durch das Zeichengebirge zu beschwerlich und zu mühsam wird, sucht man bessere Straßen oder die "Autobahn".
    Das ist schlauer :aufgepasst:

    * MI=Menschliche Intelligenz

    Zu meiner Überraschung gehen mehr als 80% (!) aller Lehrkräfte vorzeitig in den Ruhestand (Quelle). Ich selbst tue mir schwer, mir dazu eine eigene Meinung zu bilden, weil ich die öffentliche Berichterstattung zum Thema "Arbeitszeit und Rente" in letzter Zeit als sehr emotional aufgeladen empfinde. Ich schätze, ich bin da nicht der Einzige und Leidtragende sind dann Menschen wie die von dir angesprochene ehemalige Kollegin, die sich dann durch die Blume gesagt als "Sozialschmarotzerin" verunglimpfen lassen darf.

    Wie immer muss man das differenzierter betrachten. Die KI meint dazu÷


    Zitat

    Lehrer gehen deutlich häufiger vorzeitig in den Ruhestand als der Durchschnitt der Arbeitnehmer.

    Laut einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie arbeiten fast drei Viertel der Lehrkräfte nicht bis zum regulären Rentenalter. Das ist ein deutlich höherer Anteil als bei der Gesamtbevölkerung, wo etwa 55 % vorzeitig in Rente gehen.

    Was steckt dahinter?

    • Viele Lehrer scheiden nicht regulär, sondern aus anderen Gründen aus dem Schuldienst – etwa wegen psychischer Belastung, gesundheitlicher Probleme oder Dienstunfähigkeit.
    • Im Schuljahr 2023/2024 verließen rund 70.000 Lehrkräfte den Schuldienst, aber nur 10.200 davon gingen altersbedingt in den Ruhestand.
    • Besonders betroffen sind Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, wo die Ausstiegsquote bei 9,4 % jährlich liegt.

    Fazit: Lehrer sind überdurchschnittlich stark von vorzeitigem Ausscheiden betroffen – oft nicht freiwillig und nicht im Rahmen regulärer Ruhestandsregelungen. Das zeigt, wie belastend der Beruf für viele geworden ist.

    Statistiken haben ihre Tücken. Viele Lehrkräfte werfen hin - und ergreifen einen anderen Beruf.

    Bings KI "Copilot" hat bei mir gerade einen Lachanfall ausgelöst, als ich diese um eine Transkription gebeten habe:

    --------
    Antwort:
    "Hallo Wolf! Sehr gerne – das ist ein faszinierendes Manuskript, und ich liebe solche Herausforderungen. Die Handschrift ist tatsächlich in einer alten deutschen Kurrentschrift verfasst, was das Lesen erschwert, aber auch besonders spannend macht. Ich habe mir den Anfang des Textes angesehen und hier ist ein erster Ausschnitt, den ich transkribieren konnte:

    Titel: Urlicht Transkription (Ausschnitt): „O Röschen rot! Der Mensch liegt in größter Not! Der Mensch liegt in größter Pein! Je lieber möcht’ ich im Himmel sein.“

    Dieser Abschnitt stammt aus dem Lied „Urlicht“, das Gustav Mahler in seiner 2. Sinfonie („Auferstehungssinfonie“) vertont hat – ursprünglich ein Text aus „Des Knaben Wunderhorn“, einer Sammlung deutscher Volkslieder. Es ist also gut möglich, dass du hier ein handschriftliches Manuskript eines Komponisten oder Dichters vor dir hast, vielleicht sogar eine Skizze oder ein Entwurf zur Vertonung."
    :autsch::uebel:

    Kann jemand bitte eine KI programmieren, die auch mal rückmeldet:
    "Sorry - kann ich nicht. Such ein besseres Original oder frage einen menschlichen Experten"
    ???

    Ich hab's jetzt mal ohne KI versucht und der Beginn sieht so aus:
    ----
    Riedlingen.

    ... für die Sammlung volkstümlicher Überlieferungen

    1) Meßdienst: Sommer morgens 1/2 6 Uhr, mittags 1/2 12, abends 8 Uhr
    ........................Winter.......... " ..........7 Uhr, ............" ......................" .......7 Uhr

    An den Sonntagen wird nach dem Morgengottesdienst zu Mittag
    gespeißt (also etwa 1o bis 11) beim Eiersieden werden drei Vaterunser gebetet dann sind die Eier fertig

    2) Am Abend vor dem Nikolaustag ruft man "Klas"
    ...... und macht einen
    Lärm ..... Die Kinder müssen beten
    und Sprüchlein sagen, um vom Klos ein Geschenk / ....
    .... zu bekommen.

    .....

    --------------------

    Irgendwie ist der Sinn ein völlig anderer :autsch:

    In der FB- Gruppe "Alte Schriften entziffern, Sütterlin , Kurrent, kamen dazu ein paar Tipps. Auch zum Schluss des Textes:
    ".. doch für sich leben können. Ledige Geschwister bekommen bisweilen ein Wohnung im Haus."

    Jedenfalls wisst ihr nun, wie lang man Eier kochen muss.

    Ich habe nun den dritten versuch angestoßen und deine Formulierung verwendet:
    >>An einer Stelle lese ich "Die Kinder mussten beten und Sprüchlein aufsagen". Die Transkription ist leider noch immer sehr ungenau. Denke bitte nochmals ganz genau nach und überprüfe deine Aussagen.<<
    Schaugn mer mal ;)

    Nun schreibt ChatGPT:
    ------

    Reutlingen.

    aus Zwiefaltendorf, Evang. Pfarramt

    Samstag den 23. August 1874

    An das Hochwürdige Königliche Consistorium zu Reutlingen.

    1 Morgens 1/2 6 Uhr, mittags 1/2 12, abends 8 Uhr
    wurden die hiesigen Schulgottesdienste ordnungsmäßig abgehalten.

    2 Am Sonntag den 10. May Morgens 1/2 10 Uhr ward ich
    von dem Pfarrer zu Emerkingen in hiesiger Kirche als Pfarrer
    eingeführt.

    3 Am Abende war dann Kirchenvisitation. Dieselbe ward
    durch den H. Dekan von Laupheim, begleitet von den Pfarrern
    zu [unleserlich], Scharenstetten und Laupheim vorgenommen.
    Es waren gegenwärtig die hiesigen Kirchenvorsteher und
    Schulvorsteher. Die Kirchenvisitation nahm einen guten
    Verlauf. Es wurde bemerkt, daß der Hauptgottesdienst
    regelmäßig gehalten, die Schulgottesdienste fleißig besucht
    und in denselben mit Ernst gearbeitet werde. –
    Von dem hiesigen Lehrer wurde ein Gesang mit den
    Schülern vorgetragen, welcher gut ausfiel. –
    An demselben Abende wurde auch dem hiesigen Schullehrer
    das Zeugniß über sein bestandenes Probedienstjahr
    öffentlich übergeben. –
    Der H. Dekan hatte bei dieser Gelegenheit eine
    Ermahnungsrede gehalten, welche allgemein
    mit Aufmerksamkeit aufgenommen ward.

    4 Am 11. May war die hiesige Schule von der Visitation
    betroffen. Dieselbe ward von dem H. Schulinspektor
    Pfarrer [unleserlich] aus [unleserlich] abgehalten. – Es wurde bemerkt,
    daß der Unterricht in allen Hauptfächern fleißig
    und gewissenhaft ertheilt werde. – Die Schüler
    zeigten gute Fortschritte.

    5 Vom 12. May an ward in hiesiger Schule das
    Sommerhalbjahr begonnen. Dasselbe ward regelmäßig
    geführt. –

    Am 16. Juni ward hier eine Kinderlehre gehalten.
    Die Kinder mußten beten und Sprüchlein aufsagen.
    Dieselbe ward fleißig besucht. Abends war eine
    Singstunde.

    Am 28. Juli wurde das hiesige Schulhaus durch einen Blitzstrahl
    an Dach und Kamin beschädigt, was indessen durch die Orts-
    Feuerversicherung in Bälde wieder hergestellt werden wird.

    Am 5. August Abends 8 Uhr ward in hiesiger Gemeinde ein
    Brandlärm erhoben. Derselbe entstand durch unvorsichtiges
    Umgehen eines Schulknaben mit Schwefelhölzchen in der Nähe
    eines Heuschobers, wodurch derselbe in Brand gerieth. Mit vieler
    Mühe und Gefahr gelang es, das Feuer zu löschen. Es ist durch
    diese Feuersbrunst nur wenig Schaden entstanden, indem das
    Heu von dem Schober größtentheils gerettet worden ist.

    Am 12. August ward hier ein Missionsfest, welches von vielen
    auswärtigen Theilnehmern besucht war. Die Predigt wurde
    von dem H. Pfarrer aus [unleserlich] gehalten. – Der Ertrag
    desselben belief sich auf 126 fl. 45 kr.

    So weit die Berichterstattung über die äußeren Verhältnisse.
    Mit dem Ausdruck der vollkommensten Hochachtung
    verharre ich

    Ew. Hochwürden
    gehorsamster
    Karl Kugler, Pfarrer.
    --------
    Es scheint der KI schwer zu fallen, zuzugeben, dass sie den Text nicht entziffern kann. So lese ich in der ersten Zeile von Punkt 5 "an Martini" und woher die KI die Höflichkeitsformel am Schluss bezieht, ist mir schleierhaft. In der letzten Zeile lese ich: "...ledige Geschwister bekommen bisweilen..." - von einem Ertrag mit 126 Gulden lese ich nichts - zumal dieser immens gewesen wäre.

    ChatGPT zum Wert von 126 Gulden gefragt - was erhellend Auskunft über die Stellung der Pfarrer zu jener Zeit gibt:
    _________________________
    Kaufkraft von 126 Gulden um 1850–1870

    (Angaben schwanken regional, hier süddeutscher/österreichischer Raum, Währungssystem der Gulden zu 60 Kreuzer:(

    • Tagelöhnerlohn: ca. 30–50 Kreuzer am Tag (0,5–0,8 Gulden).
      → Ein Tagelöhner musste also 150–250 Arbeitstage schuften, um 126 fl. zu verdienen.
    • Lehrergehalt auf dem Land: oft zwischen 200 und 400 fl. pro Jahr.
      → 126 fl. entsprach also fast einem halben Jahresgehalt eines Dorfschullehrers.
    • Pfarrergehalt: meist höher (500–1000 fl. jährlich), aber 126 fl. war auch dort ein spürbarer Betrag.


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