Abgesehen davon, dass man von Versicherungsvertretern oder Anlageberatern und anderen Verkäufern mit Mathematikkenntnissen nicht so leicht übers Ohr gehauen wird und Mathe an sich faszinierend ist, kann man damit den Nobelpreis bekommen.
Zum Beispiel, wenn man bestimmte Formeln berechnen kann, an denen sich andere die Zähne ausbeißen:
https://www.spektrum.de/news/stringthe…loecher/2266458
Oder wozu ist Mathe sonst gut? Was sagt ihr euren Schülern?
Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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In der Medizin wird beim Einsatz von KI bereits zurückgerudert.
"KI-Pionier Hintons gescheiterte Radiologen-Prognose zeigt Grenzen der KI-Wahrsagerei"
https://the-decoder.de/ki-pionier-geo…doch-noch-nichtZitatKI hilft bei Aufgaben, statt Berufe zu ersetzen
An der Mayo Clinic zeigt sich laut New York Times, dass Künstliche Intelligenz Radiologen nicht ersetzt, sondern bei Routineaufgaben unterstützt und die Genauigkeit verbessert. Die Radiologieabteilung der Klinik nutzt inzwischen über 250 KI-Modelle – teils selbst entwickelt, teils von Drittanbietern zugekauft. Besonders aktiv ist der Einsatz in der Radiologie und Kardiologie. (...) Trotz des zunehmenden KI-Einsatzes ist die Zahl der Radiologen an der Mayo Clinic seit 2016 um 55 Prozent gestiegen – von rund 260 auf über 400. Das spricht dafür, dass KI bislang eher ergänzt als verdrängt. (...) KI-Spezialisten wäre zu raten, sich für ein wenig Aufmerksamkeit oder Investoreninteresse nicht vorschnell über Berufe zu äußern, deren fachliche Tiefe sie selbst kaum beurteilen können. Nicht, weil sie Jahre später womöglich falschliegen – das wird selten geahndet –, sondern weil es ein Zeichen von Respekt gegenüber den Menschen ist, die diese Berufe mit Erfahrung und Verantwortung ausüben.
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Ich will nichts sagen, aber als Angestellte ist der Teil den ich für die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen habe mit 17.4% deutlich höher, als das, was die meisten Lehrer mit Beihilfeanspruch zu zahlen haben. Wenn das auch Beamte müssten, wäre dem Gesundheitssystem auch geholfen!
Wobei du Äpfel mit Birnen vergleichst. Die Beihilfe kann man höchstens mit einer der vielen Betriebskrankenkassen außerhalb der AOK vergleichen. Auch hier zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Beitrag in die Absicherung der Krankheitskosten. Dass die "BHK" (Beihilfenkrankenkasse) hier evtl. günstigere Tarife anbietet, liegt daran, dass die Beschäftigten, die darin abgesichert sind, seltener erkranken und sich gesünder verhalten, weil deren Bildungsstand höher liegt. Dass die Länder die Beihilfe nicht abgeschafft haben, liegt auch daran, dass schon lange durchgerechnet ist, welches System für den AG Staat günstiger ist

Falls eine derartige Abschaffung erfolgen soll, müsste dazu eine staatlich kontrollierte, allgemeine Monopol-Krankenkasse aufgebaut werden, in der sämtliche betriebliche und privaten Krankenkassen und die Beihilfe aufgehen. Zudem müssten sämtliche privaten Versicherungen sowie die Möglichkeit einer Privatbehandlung für Selbstzahler abgeschafft und zugunsten eines staatlichen Gesundheitssystems verboten werden. Das gäbe ein Geschrei ... -
Tja, wofür braucht man auch mal Mathematik im späteren Leben

Nun - zumindest Potenzrechnung kann ganz nützlich sein, wenn es um das Thema "Das Boot ist voll!" geht - oder Mann sich im Ruhestand nicht von der Mathematik trennen will.
Zum Bleistift:
Der Bodensee ist nicht nur groß, sondern auch sehr tief.
Deshalb passen 48 Kubik-Kilometer Wasser rein. Das sind 48.000.000.000 m³ oder 48×10¹² Liter.
Ein Mensch wiegt im Durchschnitt (von Baby bis Greis - und weil es sich leichter rechnen lässt) 50 Kilo. Das entspricht 50 Liter Wasser.
Die Menschheit mit 8 Milliarden Menschen entspricht so 400 Milliarden Litern - wenn man alle als Flüssigkeit betrachtet. Das sind 4×10¹¹ Liter.
Die gesamte Menschheit könnte somit in flüssigem Zustand 48×10¹² geteilt durch 4×10¹¹ = 120 Mal im Bodensee versenkt werden.
oder:
Die Weltproduktion an Bier betrug im Jahr 2018 etwa 1,429 Milliarden Hektoliter Bier, das sind 1,43 * 1011 Liter.
Die Menschheit mit 8 Milliarden Menschen entspricht ca. 400 Milliarden Litern, wenn man mit 50 kg bzw. Liter pro Person im Schnitt rechnet und die Menschheit als Flüssigkeit betrachtet. Das sind 4×10¹¹ Liter
In weniger als 3 Jahren ist demnach die gesamte Menschheit in Form von Bier "weggesoffen"
Vorteil dieser Rechnungen: Man benötigt keinen Taschenrechner, sondern nur das Knoffhoff der Potenzrechnung und grundlegende Kenntnisse der Grundrechenarten.
Mehr "faszinierende Mathematik":
https://www.autenrieths.de/mathefaszination.html -
Der Spruch "Ihr werdet später ja nicht immer einen Taschenrechner dabei haben", hat sich auf jeden Fall als Lüge herausgestellt.
a) Mist. Akku leer...
b) Ähem... Handy liegt im Auto.
c) Was ist günstiger - die Tüte Chips mit 125 g für 1,30 € oder die Großpackung mit 375 g für 3,80 €? Bis du das Händy im Händchen hältst, ist das im Kopf längst berechnet.
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Wenn das so weiter geht, sind wir umgeben von Atomkraft. Zumindest werden damit auch unsere Netze stabilisiert.
Fakten statt Desinformation:
https://www.deutschlandfunk.de/ursprung-des-l…nnwerk-100.html
Der Blackout in Spanien hatte seine Ursache nicht im hohen Anteil regenerativer Energien, sondern wurde durch einen Ausfall eines Umspannwerkes verursacht, das eine Kettenreaktion auslöste. Ursache war auch eine fehlerhafte Steuerung der Netzfrequenz.
Diese lässt sich ohne Atomkraft stabilisieren.
https://www.dw.com/de/stromausfal…k-v4/a-72399436 -
Ohne Bezahlschranke findet ihr hier Argumente gegen die Behauptung, die Beamtenpensionen seien unverdient und zu hoch.
37 Seiten PDF vom Beamtenbund mit Zahlen und Fakten:
irrtuemer_beamtenversorgung.pdf -
Abbrecherquoten haben verschiedene Ursachen. So gibt (gab?) es für das Fach Chemie an der Uni Tübingen keinen NC. Im 2.Semester jedoch nur noch Platz für 30% der Studienanfänger. Der Rest wurde "rausgeprüft" und zu "Studienanbrechern".
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Zum Thema der "demoskopischen Rentenlücke":
Das Problem der Rentenversicherung besteht in wegbrechenden Beitragszahlungen. Hier wird nun auf die Beamten verwiesen, die keinen Beitrag für ihre Altersversorgung zahlen. Dass dies eine bewusste Fehlinformation ist, ist der breiten Masse der Bevölkerung schwer vermittelbar. Beamte zahlen seit Wiedereinführung des Berufsbeamtentums nach dem 2.Weltkrieg 1951 einen Beitrag, der nicht auf dem Lohnzettel erscheint, sondern durch Gehaltsverzicht vom AG einbehalten wird. Das Ruhegehalt liegt tendenziell auch unter dem Durchschnitt von anderen akademischen Berufen.Um die Beitragszahlungen der RV zu sichern, müsste die Zahl der Beitragszahler - und deren Beiträge - erhöht werden. Das ist lösbar:
- Überführung der Minijobs in reguläre Beschäftigungsverhältnisse
- Aufhebung des Arbeitsverbots für Migranten und Asyl suchende
- Anhebung des Mindestlohns
- Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen für die allgemeine und die knappschaftliche Rentenversicherung. für Gutverdienende (oder sogar Wegfall dieser Kappungsgrenze) -
Es gibt nur wenige Szenarien in der Praxis, in denen das wirklich passiert. Wie man aus der Kombination von RV und Pension den Höchstbetrag der Pension sprengen soll, ist mir mit Blick auf die maximal mögliche RV-Leistung schleierhaft. In Kombination mit üppigen Betriebsrenten macht das noch denkbar sein, dürfte aber auf die wenigsten zutreffen.
Der Dienstherr geht bei der Berechnung der Pension davon aus, dass diese auskömmlich und ausreichend ist. Es soll keine "Überversorgung" geben. Die Pension ist keine Rentenzahlung, sondern ein "Ruhegehalt". Die Anrechnung und Kürzung der Pension ist der Regelfall.
Ich habe 10 Jahre als Lehrer im Angestelltenverhältnis an einer staatlich anerkannten Ersatzschule gearbeitet, war vier Jahre in der Druckindustrie tätig, dazu einige Jahre als angestellter Dozent bei der Handwerkskammer. Dadurch haben sich knapp 1000 € monatlicher Rentenanspruch angesammelt, die mir nun überwiesen werden.
Bei der Berechnung der Pension wird diese Rente jedoch von der Pensionszahlung nah einem Berechnungsschlüssel teilweise abgezogen.
Wegen Corona habe ich mich ein Jahr früher in den Ruhestand verabschiedet. Das führte zu einem Abzug von 2,7% (Gnade der frühen Geburt mit Geburtstag am Ende des Schuljahres). In der Summe (mit Anspruch auf Zusatzversorgung) erhalte ich nach Abzug des Steuerabzuges für die Rente in der Summe wenige €uro über dem Höchstsatz der Pension, die mir bei lebenslanger Tätigkeit im Schuldienst zugestanden wäre.
Einspruch sinnlos - die Anrechnung von Rentenansprüchen ist längst höchstrichterlich abgesegnet.
Und ja - in der Summe ist das auskömmlich
Nicht angerechnet werden Kapitalerträge, Mieteinnahmen, Wohneigentum ...
That's the way it goes. -
Quebec
Gibt es bei euch im Ort eine "Nachbarschaftshilfe/Familienhilfe"?
Bei uns wird diese über die Kirchengemeinde/Pfarramt organisiert. Das ist nicht kostenlos, es sind jedoch meist Menschen, die das aus Interesse machen oder sich bereits im Ruhestand nebenbei etwas dazu verdienen. Der Stundensatz liegt am Mindestlohn, Versicherung und Sozialabgaben werden von der Organisation übernommen. Vorteil: Keine Schwarzarbeit, alles legal und versicherungstechnisch abgesichert.
Falscher Stolz ist da fehl am Platz. Deine Situation ist belastend und diese sollte nicht zur Folge haben, dass du zusätzlich zur Belastung auch noch auf Gehalt und am Ende auf Ruhegeld verzichtest, falls du reduzieren müsstest.
Zum Tratsch unter KuK: Wie meinten die Ärzte: "Lass die Leute reden..." Was stört es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein dran reibt.
Falls du eine Auszeit und Erholungspause benötigst und dein Arzt das ebenso sieht - so what. Falls du unter der Belastung zusammenbrichst und am Ende ganz ausfällst, hat niemand etwas von deinem "Durchhaltewillen". Ich habe KuK erlebt, die schleichend in eine Depression geschliddert sind. -
Falls du an eine Privatschule wechselst, achte darauf, dass es sich um eine "Staatlich anerkannte Ersatzschule" handelt. Dann ist der Wechsel in den Staatsdienst leichter möglich, falls du dich später doch anders entscheidest.
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An einer Grundschule würde ich wahrscheinlich nach ein paar Stunden nur noch wippend in der Ecke sitzen.
Da hat sich vermutlich ein Tippfehler eingeschlichen. Das sollte wohl "weinend" heißen.
<edit> BTW: Dunning & Kruger sind dir bekannt? Falls nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

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Nach Urteil gegen Lehrerinnen in Konstanz
Ludwigsburger Grundschulen setzen den Schwimmunterricht aus
Interessant - besonders, weil sich in Ludwigsburg eine Pädagogische Hochschule befindet, an der auch Sport - und somit auch Schwimmunterricht füŕ Grundschulen - gelehrt und geprüft wird.
Vermutlich wird nun das Wasser aus den Becken gelassen, damit praktische Übungen mit Schülern eingeübt werden können. -
Es ging ja darum, dass ALLE (ggf. neuen) im Angestelltenverhältnis wären, dann wären wir eine deutlich stärkere Masse mit mehr Verhandlungspotenzial.
Viel Konjunktiv, der nicht eintreten würde. Bereits jetzt "zerfleddern" sich die Interessenvertretungen. Innerhalb von Verdi wäre die Gruppe der Lehrkräfte eine Splittergruppe.
BTW: Die IG Metall ist deshalb so schlagkräftig und mächtig, weil sie Beschäftigte aus Aluminium-, Stahl- und Maschinenbau-Unternehmen vertritt. Lehrkräfte spalten sich in GEW, Beamtenbund, Philologenverband, VBE und weitere 42 Lehrerverbände auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie…d_(Deutschland)
Durch die Abschaffung des Beamtentums für Lehrkräfte ändert sich (außer einer Schlechterstellung) dabei nichts. -
Ich sehe da einen großen Unterschied:
In den Chaosklassen geht die Zeit wenigstens rum und danach hat man das Gefühl, etwas geleistet zu haben.
Wenn du in einer derartigen Klasse in pädagogisch schwierigem Umfeld arbeitest, zieht sich eine UE ins Unendliche - und beschäftigt dich noch nachts, wenn du dir Strategien zurecht legst, wie du am nächsten Tag eine normale Unterrichtssituation herstellen kannst.
In deiner Schulart kannst du schwierige Schüler aus der Klasse entfernen. In der Regelschule kaum. -
Eigentlich wäre die Zeit reif für einen US-Amerikaner.
Der Vorschlag kam ja bereits von IHM auf Truth Sancial, dass ER das in Personalunion besser als jeder Erdenbürger ausüben könne.
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Welcher Schüler stellt sich als Fahrer zur Verfügung, wenn man ihm klarmacht, dass er bei einem Unfall eventuell den Rest seines Lebens an den zivilrechtlich durchgesetzten Schmerzensgeldzahlungen oder Versorgungsleistungen zu knabbern hat? Die Insassenunfallversicherung deckt nicht alles ab.
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In welchem BL unterrichtest du - und welche anderen Fächer hast du in der Klasse?
Wenn du nach Anknüpfungspunkten zu Unterrichtsthemen der anderen Fächer suchst, fällt die Strukturierung leichter - und du kannst die Themen von zwei Seiten angehen. Beim Kartenlesen gibt es Anknüpfungspunkte zum Koordinatensystem und zu den Maßeinheiten. Bei der Ortsgeschichte kannst du beim Bauen eines dreidimensionalen Modells in Mathe Körper behandeln und Kunst mit einbinden. Verkehrserziehung kann ebenfalls mit dem Stadtplan verknüpft werden, um sichere Schulwege zu suchen usw.
Zum Thema Kompass, Himmelsrichtungen und zum Kartenlesen findest du hier einige Hinweise:
https://www.autenrieths.de/geographieunte…tml#Kartenlesen -
Fairerweise wussten auch die Lehramtsstudenten im Fach Mathe recht zügig, bei welchem Dozenten die Vorlesungen am ehesten noch schaffbar sind.

Wobei das an meiner Hochschule nicht an den Klausuren lag. Fachwissenschaft wurde dort von zwei Professoren gelehrt. Der erste war Dozent, der zweite Didaktiker. Die Inhalte waren dieselben

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