Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wenn Linux doch so toll sein soll und Windows so bäh

    Ich hatte nie behauptet, dass Windows "bäh" sei. Ich weise jedoch nur darauf hin, dass deine Erfahrungen aus der EDV-Steinzeit nichts mehr mit der heutigen Situation zu tun hat. Du behauptest ja sicher auch nicht, dass Windows auf 3.1 verblieben ist.
    Ich weise nur darauf hin, dass ein Leben ohne Windows möglich - und durchaus komfortabel sein kann. Und billiger.
    Es gibt an Schulen und auch in der öffentlichen Verwaltung so viele schlecht finanzierte Baustellen. Da muss einem Konzern doch nicht ein ansehnlicher Batzen des Haushalts zugeschoben werden, wenn es auch anders möglich ist, die Aufgaben zu erfüllen.
    Warum führen eigentlich SO viele Lehrkräfte unbezahlte Anwenderschulungen für Microsoft durch? Weil das Industriestandard Ist? Bullshit.
    In 2-3 Jahren, wenn die "geschulten Kids" die Schule verlassen, treibt Microsoft schon die nächste Sau durchs Dorf und macht alles anders. Da kann man die benötigten Grundstrukturen auch mit freier Software trainieren.

    Es ist jetzt 25 Jahre her, ...

    ...


    Nachtrag: Das war die Zeit, in der Linux für "uns alle" tatsächlich noch mit Grauen verbunden war. Damals.

    Ich glaube fast, dass ich das Heft erst kürzlich aus dem Kellerarchiv der Grünen Tonne übereignet habe.

    Zum Nachtrag: Unser Schulserver lief damals noch unter Suse Linux. Das war mein erster Kontakt - und der Beginn einer spröden Liebe.
    Die Schülerhomes habe ich damals noch mit dem Midnight Commander aktualisiert. Ebenso die Blocklist der gesperrten Websites.
    Es war immer wieder nett, wenn den 9ern eine "freie Spielstunde" im PC-Raum genehmigt wurde und am nächsten Tag Lieblingsseiten aus unerfindlichen Gründen nicht mehr abrufbar waren :teufel:

    Das zählt dann als ein Zugriff in der Statistik. Und die Crawler grasen bei dir alle Seiten täglich ab.

    Rein theoretisch könnte man die Signatur natürlich ändern, aber in Notfall kannst du die IP prüfen. Gib mal die IP bei "locate my IP" ein. Dann wirst du sehen, dass es sich dabei um den ISP von Microsoft handelt. Das ist also nur ein Bot.

    Und solche Bots habe ich zu hunderten bei mir auf der Seite. Wenn du wüßtest wie viele Suchmaschinen es gibt, die das Internet nach neuen Seiten und Änderungen abgrasen.

    Danke, das ist mir bekannt. Bei den Zugriffen, die ich oben angegeben habe, waren gestern 6,7% Suchmaschinen beteiligt. Da sind 93% real. Damit kann ich leben. Bei den "Anderen" waren es vorwiegend Zugriffe über Verweise/Suchergebnisse von Google.
    suchmachinen.jpg

    BTW: Du bekommst sicher von mir keinen Zugriff auf mein Home. ;)

    Ca. 15 Jahre später kehrte man dann doch zu Windows zurück...

    ... nach massiver Einflussnahme von MS und Preiszugeständnissen...
    München war da schon Muster für andere Gemeinden geworden. Das durfte nicht bleiben.
    Die Gründe für das "Aus" waren vielfältig - und vor allem auch hausgemacht:
    https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/…-a-1134670.html
    Es war jedoch vor Allem ein Wechsel der Politik.
    Linux wurde von Rot-Grün eingeführt.
    Als nach der Wahl Rot-Schwarz regierte, wurde sofort auf Microsoft zurückgeschwenkt - mit allen negativen Konsequenzen für die Beschäftigten, die sich in die neue Struktur eingearbeitet hatten. Der Schwenk zurück war mehr ideologisch als sachgesteuert motiviert.


    Es wird nun wieder eine Annäherung an OpenSource angepeilt:
    https://www.heise.de/news/Nach-LiMu…rt-9980995.html

    Daraus:

    ""Inzwischen gehört das Trennende zur Vergangenheit, wir sind offen für alle Systeme und fokussiert auf den jeweiligen Nutzen für die Anwender." Im Jahr 2001 hatte der damalige Microsoft-Boss Steve Ballmer Linux noch als "Krebsgeschwür" diffamiert. Sein Nachfolger Satya Nadella findet dagegen lobende Worte für das freie Betriebssystem."

    Schwäbisch Hall betreibt die kommunale EDV-Infrastruktur seit 20 Jahren kosequent auf linux-Basis:
    https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2023/…hwaebisch-hall/

    Kann man eigentlich auch anderweitig herausfinden, wie interessiert Leute an einer Website sind? "Draufklicken" ist ja nicht unbedingt ein Anzeichen von Nützlichkeit, sondern liegt vielleicht daran, dass dort 1000 links verlinkt sind, ich hab keine Ahnung von Algorithmen.

    Muss man natürlich nicht, wenn einem die Sache einfach so Freude macht. Aber wenn man das Bedürfnis hat, sich zu verteidigen, könnte man auch Kommentare zulassen oder sowas und wenn Menschen regelmäßig rückmelden, wie hilfreich sie eine Seite fanden und sich bedanken, dann muss man sich gar nicht verteidigen sondern weiß für sich, dass die eigene Arbeit auch für andere nützlich war oder Freude gemacht hat.

    Wie bereits oben mit der Liste demonstriert, sieht man das an den Themen der einzelnen Seiten.

    Es gibt ja auch andere Lehrerforen, auf denen mehr Leute aktiv sind als hier, z.B. auf FB. Dort kommen regelmäßig positive Rückmeldungen und "Vielen Dank!"-Kommentare. Ich muss mich nicht für ein Angebot verteidigen, das ich kostenlos und aus "Spaß an der Freud" ins Netz stelle. Wenn hier jedoch bestimmte Kommentare erscheinen, reizt das zum Widerspruch. Vielleicht sollte ich den alten Forenspruch mehr beherzigen: "Don't feed the Troll". :engel:

    (irgendwas, das nichts mit "Nimm doch lieber Linux" zu tun hat .... *duck und weg* (Sorry ;) )

    Nun - wenn der bisherige Rechner kein Win11 mehr zulässt, ist das der einzig gangbare Weg, unnötigen Müll und Kosten zu vermeiden.
    Mehr wollte ich (eigentlich) nicht dazu beitragen. Nachdem hier sachfremde Beiträge gegen Linux gepostet wurden, die sich auf eigene Erfahrungen aus der EDV-Steinzeit um die Jahrtausendwende bezogen, hab' ich dargestellt, dass die heutigen Distributionen mit Win11 durchaus auf Augenhöhe konkurrieren können, man mit einem Umstieg auf eine Distribution wie LinuxMint (die Windows im 'Look 'n feel' recht nahe kommt) vermeiden kann, dass noch nutzbare Geräte (auch und besonders) an Schulen nicht auf dem Schrottplatz landen müssen.
    Der Rest war Geplänkel mit den "üblichen Verdächtigen".

    Deine Homepage könnte man schnell datenbankbasiert aktualisieren; dann wäre sie auch wieder fit fürs Jahr 2025.

    Will ich nicht. Ist auch nicht notwendig. Die Seite ist fit für 2025. Ich mach' das schwäbisch:
    1.) Zuerst kommt mein eigenes Zeitmanagement. Ich hab' hier Routinen entwickelt, mit denen ich die Seite inhaltlich aktuell halte. Die ändere ich nicht. Meine Lebenszeit brauch' ich für andere Projekte.
    2.) Des duats so.
    3.) Wer it will, hot g'het.

    Gestern waren ca. 500 Besucher auf der Seite. Dass das keine Bots waren, ergibt sich für mich aus der Verteilung auf die einzelnen Teilkapitel - sowie der Verweiszahlen aus Google, Bing etc. Die Liste geht noch mit Einzelaufrufen weiter, die ich nun nicht mehr kopiert und aufgeführt habe. Die Aufrufe sind auch jahreszeitlich schlüssig und typisch.
    zugriffe_2025_01_10.jpg

    Aber bezüglich deiner (eurer) Webseiten und deren Besucher: (Da Wolfang gestern geschieben hat, dass seine Seite gut besucht ist, was ich auch sofort glaube (ohne Ironie))

    Nun - sie war schon besser besucht. Ich hatte viele Jahre lang einen Zugriffszähler und Werbung von Google auf der Website installiert. Google hat über einige Jahre die Mietkosten für die Studentenbude meiner Tochter finanziert - bis die Werbeblocker kamen. Den Zähler hab' ich beim Stand von 25 Mio. Zugriffen abgeschaltet, weil bekannt wurde, dass solche Zähler ein Sicherheitsproblem für Besucher sein können. Die Seite ist reines HTML, da gibt es keine Brute-Force-Attacken wie bei Wordpress o.ä. Rein geschätzt sind seit dem Abschalten der Zähler nochmals 15 Mio. Besucher hinzugekommen. Das ist auch der Grund, weshalb ich die Seite weiter pflege. Es besteht offenbar Interesse.
    @ Antimon: Alte Website-Weisheit: "Form follows function"
    Im derzeitigen "Design" kann ich mit Bluefish und Datei übergreifendem Suchen&Ersetzen innerhalb von 10 Sekunden Inhalte auf allen Seiten 190 Teilkapiteln austauschen. Das ist tricky und bequem. Mit ContentManagement-Systemen ist sowas komplizierter.

    Das sage ich dann dem Finanzamt auch: Steuererklärung ist eine unsinnige Anwendung. Darf ich dich als Quelle angeben und du übernimmt die weitere Kommunikation für mich mit dem Finanzamt?

    Dass du unsinnige Beispiele anführst, ist ja nun bekannt. Und als Quelle für diese Behauptung dienen meine Aussagen nicht. Ich sehe nur - für mich - keinen Mehrwert in Steuerhilfeprogrammen. Ich komme sehr gut ohne klar. Elster macht da nichts schlechter.
    Vorteilhaft finde ich den Konz. Der hat eine lockere Schreibe und regt die Gehirnwindungen an, darüber nachzudenken,was alles steuertechnisch machbar ist. Gibst du z.B. deine Fahrtkosten an, wenn du Schreibmaschinenpapier kaufst?
    Und zu deinem o.g.Tippfehlerproblem:
    Ich übertrage nur Summen aus meinen Tabellen. In Elster müssen nicht alle Belege angegeben sein. Das ist für meine Übersicht und für die Kontrolle der Tabellenkalkulationen übersichtlicher. Die Zahlen müssen nur nachvollziehbar und plausibel sein. Und bei Bedarf bekommt der Beamte meinen Ordner. Vorteil der Tabellenkalkulation:
    Ich kann nun - bereits im Januar - schon mit der Erfassung für das Jahr 2025 beginnen. Da ist noch kein Steuerprogramm für das Steuerjahr auf dem Markt erhältlich. Das gibt es frühestens im November 2025. Und so gehe ich entspannt ins Steuerjahr und mach' die Erklärung peu à peu en passant.
    Steuerordner_2024.jpg

    Anmerkung: Der Ordner ist noch nicht vollständig. Ich bin erst dabei, die Belege zu erfassen. Da kommen dann die Ausdrucke der Kalkulationstabellen und das Sendungsprotokoll von Elster dazu.
    Anmerkung 2: Der Ordnerrücken ist mit LibreOfficeDraw erstellt. Wer noch CorelDraw kennt, weiß, was ein vektororientiertes Zeichenprogramm ist. Bei MS musst du sowas zusätzlich zum Officepaket erwerben. Bei Libre ist das enthalten. Das ist jetzt kein Argument für linux - denn libre bekommst du auch für Win-Rechner.

    Ja, sorry, genau so sieht mindestens deine Website auch aus. Ist doch schön, wenn du damit zufrieden bist, aber lass bitte das Missionieren.

    Meine Website "autenrieths" besticht nicht durch Schickimicki-Gestaltung, sondern durch Inhalt. Ich missioniere nicht. Das überlass' ich Volker. Ich nenne eine Alternative und verteidige die, weil ich das gut finde. Das ist ein Unterschied.
    Und das du mit ollen Kamellen daherkommst, war zu erwarten. Autenrieths ist eine Datenbank und kein Designprojekt. Zumal ich da mehr Initiative in die Gestaltung des Inhalts lege als auf den schönen Schein. Wird deine Website vom Deutschen Bildungsserver oder verschiedenen Landesbildungsservern empfohlen?

    Es bietet alles, was Du benötigst! Von sich selbst auf alle zu schließen, ist zwar auch in diesem Forum oft anzutreffen, aber kein sinnvolles Denkmuster.

    Ich beziehe mich auf das unsinnige Anwenderbeispiel, das Volker hier als "Argument" ins Feld führt. Und ja. Ich schließe als kleines Lehrerlein von mir auf andere kleine Lehrerleins, die vor denselben Anwendungen und Aufgaben stehen. Und diese Aufgaben sind mit Linux und freier Software ohne Probleme lösbar.
    Manchmal sogar besser. :aufgepasst:

    Du hast das Video echt nicht ganz geguckt. Wie viele Stunden sind bei Morpheus noch mals ins Land gegangen, um sich mit Problemen von Linux zu beschäftigen, die man ohne es nicht hätte

    Und wieder reitest du auf dem Beispiel des Exoten-Anwenders herum, der Probleme damit hat, dass manche Hardwareanbieter keine Linux-Treiber für ihre Gerätschaften anbieten. Lass es doch. Dieser User ist absolut nicht repräsentativ und kein Argument für die Verwendung von Windows - oder glaubst du wirklich, dass alle Lehrerkollegen mit 5 Monitoren, 3 Kameras und verschiedenen Mischpulten ihren Unterricht gestalten?
    Lass es einfach - oder bring pausiblere Beispiele. Ich weiß. Du hast schon oft genug betont, dass du gegen freie Software bist, weil dadurch die armen Programmierer verarmen und nicht auskömmlich bezahlt werden.

    BTW: Ich habe seit seit vielen Jahren das Material für meinen Unterricht, meine Websites und meine Fotosammlung am Linuxrechner gestaltet und verwaltet. Geht prima. Zudem habe ich viel mehr Zeit dafür, weil ich nicht mehr ständig den ganzen Softwarezoo überprüfen muss, ob irgendwelche Updates nötig sind. Bei Linux läuft das automatisch im Hintergrund.
    Ich hab hier auch noch eine Windowsmaschine stehen, die ich alle paar Monate mal anwerfe. Dann gehe ich erst Mal Kaffee trinken, weil der Rechner sich erst die Updates für das Betriebssystem zieht. Dann komme ich zurück und darf 2-3 Mal neu starten, bis die Updates installiert sind.
    Bei den älteren Linux-Kisten im Keller kommt beim Start die Meldung, dass Updates vorliegen und ob ich die installieren möchte. Da klicke ich auf OK und ich kann SOFORT produktiv mit dem Rechner arbeiten. Die Updates werden im Hintergrund sukkzessive installiert. Das ist eine Funktionalität, die ich als ehemaliger Netzwerkbetreuer ungeheuer schätze. Ich weiß nicht, wie viele Tage, Monate oder Jahre ich insgesamt mit dem Warten auf Updates von MS verbracht habe. Das brauche ich nicht mehr.

    Das sieht erst einmal relativ gut aus.

    Die Festplatten kannst du von MBR auf GPT umwandeln.

    SecureBoot, UEFI kannst du mit großer Wahrscheinlichkeit im Bios aktivieren.

    Das TPM mit Glück auch. Ggf. lohnt sich vorher ein Bios-Update, falls es die falsche Version hat.

    Blöd ist es halt immer, wenn der Prozessor nicht unterstützt wird. Die Workarounds funktionieren in dem Sinn nicht dauerhaft, als dass dann das nächste Funktionsupdate nicht (automatisch) klappt.

    Und wieder gehen Stunden ins Land, um sich mit Problemen von Windows zu beschäftigen, die man ohne es nicht hätte ;)

    Warum? Wenn ich mir aus Überzeugung Linux installiere, gibt es doch keinen Grund eine Windows-Umgebung zu schaffen. Oder etwa doch?

    Die Ähnlichkeit der Umgebung muss nicht vom User geschaffen werden. Es gibt eben einige Distributionen, bei denen die entwickler den Umstieg für Windows-user so einfach wie möglich gestalten wollen. Und das ist ihnen - gerade mit LinuxMint - durchaus gelungen.

    Und ja. Ich bin Linux-Fanboy. Aus folgenden Gründen:

    - Es funktioniert und bietet alles, was man benötigt - von Exotensettings (die kein Mensch braucht) mal abgesehen.

    - Das Softwareangebot ist riesig, professionell und kostenfrei nutzbar.

    - Linux ist - durch seine Konstruktion - sicher und nicht so leicht korrumpierbar wie Windows.

    - Als Person, die sich für Belange und Teilhabe der "Einen Welt" und sozialer Minderheiten interessiert und einsetzt, ist für mich der Aspekt der kostenfreien Verfügbarkeit immens wichtig.

    - Als Person, der Nachhaltigkeit und das Schonen von Ressourcen wichtig ist, ist für mich die Verfügbarkeit verschiedenster Distributionen, die auch ältere Kisten noch lauffähig halten und mit Updates versorgen ein wichtiges Argument für Linux. Windows 11 ist für mich daher untragbar. Es ist auf alten Geräten nicht mehr verwendbar und zwingt User zum Kauf neuer Geräte. Dieses Spiel spielt Microsoft bereits seit Jahrzehnten.

    - Linux wäre (und war z.B. in München) eine Möglichkeit, die "Öffentliche Hand", Gemeinden und Schulen von sinnlosen Ausgaben in Millionen - wenn nicht Milliardenhöhe - zu entlasten und Steuergelder für sinnvollere Maßnahmen als dem Füttern von Aktionären zuzuschieben.

    - u.v.a.m.

    Da du ja Linuxexperte bist: Gib uns doch mal einen Tipp, wie das Problem zu lösen ist.

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    Nun ja... das ist schon SEHR speziell. Und wenn der Gute viele Geräte verwendet, für die es nur Window-Treiber gibt, gibt es eben keine Lösung.
    Das liegt jedoch nicht an Linux, sondern an diesen SEHR speziellen Gerätschaften.
    DIESES Beispiel ist mit Sicherheit kein Argument gegen Linux für Standardanwender.

    Nachtrag: Die Ursache für sein Problem war schon nach 4 Minuten klar.

    Dann empfehle ich dir mal dringend ein Steuersparprogramm.
    (...)

    Wenn du z.B. ein komplexes Streamingsetup mit mehren Monitoren, Webcams und Streamdecks hast, dann kannst du Linux ebenfalls vergessen. Morpheus hat dazu auch mal ein Video gemacht. Der hat Informatik studiert und liebt Linux. Und selbst der hat es nicht hinbekommen.

    Zu a) Nein Danke. Ich hatte sogar mehrere Jahre die teurere Version der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Die Hinweise habe ich mir notiert - oder kannte sie bereits. Mein Steuersparprogramm ist "Der große Konz".
    Ich hatte mal das Steuersparprogramm gegen meine Methode antreten lassen. Bei meiner Methode kamen am Ende etwas über 1000 €umel mehr auf mein Konto.

    Zu 2) Wenn ich mein Auto waschen und aussaugen will, verwende ich auch kein Linux, weil es das nicht kann. Es macht mir auch kein Frühstück. Dass man das beschriebene Setup mit Linux nicht hinbekommt, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht hätte er jemand fragen sollen, der sich auskennt ;)
    Für einen derartigen Zweck kommt mir Ubuntu Studio mit dem Paket OBS Studio in den Sinn:
    https://ubuntustudio.org/

    Mit einem "nackten" Debian wird es sicher mühsam, da hast du Recht.

    Ok. Ich möchte meine Steuern nächsten Monat machen. Welches Paket muss ich dafür jetzt in dem Softwaremanager von Linux Mint aufrufen?

    Ich bereite meine Steuern mit LibreOfficeCalc vor - genauso meine EÜR.
    Die Daten trage ich danach in Elster ein. So what?

    Nebenbei: Mein Steuerordner, in dem ich meine Belege sammle, hat als Register exakt die Kapitel und Reihenfolge, die auch Elster verwendet. Hier notiere ich auch die Belege händisch. Das erleichtert die Eingabe in das Softwareprogramm. Mit Steuerprogrammen habe ich keine besonders guten Erfahrungen. Die meisten sind auch unübersichtlich. Elster hat dagegen alles, was ich brauche. Und mein Finanzbeamter meint, ich sei ein Fuchs ;)
    Nun ja. Ich hab' mich in das Thema reingefuxt. Aber nur so kann man das Beste rausholen.
    Ich halte mich an die Aussage von Jesus Christus im Tempel:
    "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!"
    Als Schwabe füge ich hinzu:
    "Aber keinen Cent mehr!"

    Nebenbei:
    Meine Registerblätter und einige Hinweise dazu, wie ich meine Steuererklärung erledige, kannst du hier downloaden bzw. lesen:
    https://www.autenrieths.de/steuer.html

    Hinweise zur Steuererklärung für Kleinunternehmer/Freiberufler, sowie meine Kalkulationstabellen für die EÜR meines kleinen Selbstverlages findest du hier:
    https://www.autenrieths.de/selbstverlag.html#Finanzen

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