Beiträge von Valerianus

    Falls dir das Mathestudium nicht ausreicht bei einem Thema bei dem es im Grunde nur um Statistik geht: Ich hab auch noch einen Doktortitel in Psychologie und die Forschungsmethoden und Studiendesigns sind exakt dieselben wie in der Medizin, mit der Ausnahme, dass die meisten Mediziner methodisch weniger Ahnung haben, weil es im Studium kein Pflichtkurs ist.

    Es geht einfach um die Qualität der Argumentation. Ich mache das nicht, weil ich bin die Mutter und ich will das nicht ist in etwa so schlüssig wie ein Kind, dass sich vor dem Süßigkeitenregal auf den Boden wirft und heult. Obwohl...eigentlich hat das Kind den besseren Auslöser. Impfen schützt recht zuverlässig vor ansonsten recht bedrohlichen Krankheiten. Die mit der Impfung verbundenen Risiken sind deutlich geringer als die Risiken dieser Krankheiten. Und der Schwachsinn mit den Quecksilber- und Aluminiumverbindungen macht mich wirklich rasend. Mal im Ernst, ist unter den Fächern die du studiert hast wenigstens eine Naturwissenschaft? Falls nein, viel Vergnügen mit den gefährlichen Natrium- und Chlorverbindungen beim Essen und Vorsicht vor dem Wasserstoff (Knallgas!) beim Trinken. Mal im Ernst, ist dir der Unterschied zwischen elementarem Vorliegen und Verbindungen wirklich nicht bekannt?

    So jetzt einschränkend: Ja, auch die meisten Quecksilberverbindungen sind giftig. Thiomersal (auf das du bei den Impfungen anspielst) kann im Gegensatz zu elementarem Quecksilber aber durch den Körper relativ einfach abgebaut werden und löst im schlimmsten Fall eine Allergie (gegen Thiomersal) aus. Die meisten Babys erhalten während ihres ersten Lebensjahrs knapp 100 Mikrogramm Quecksilber über Thiomersal als Konservierungsmittel ab. Der häusliche Grenzwert für Quecksilber beträgt in Deutschland 0,035 Mikrogramm/m³ Raumluft (dieser RW I Wert gilt als unbedenklich, es gibt noch einen RW II Wert der höher liegt, aber lassen wir das aus). Ein Erwachsener atmet pro Tag ca. 10m³ Luft ein. Somit liegt ein Erwachsener bei ca. 130 Mikrogramm pro Jahr allein über die Atemluft. Nur um mal die Größenordnungen klarzumachen über die wir hier reden. (Und wie gesagt: Thiomersal kann im Gegensatz zum elementaren Quecksilber abgebaut werden)

    Säuglinge müssen deshalb innerhalb des ersten Lebensjahres grundimmunisiert werden, weil das üblicherweise die Stillzeit ist, in der sie noch von der Immunisierung der Mutter profitieren. Und nochmal: Es gibt keine "Gruppe die Impfungen nicht verträgt". Es gibt dumme und verantwortungslose Eltern, die sich darauf verlassen, dass ihr Kind schon keine Masern bekommen wird, weil der Rest der Republik klug genug ist, ihr Kind dagegen impfen zu lassen und die damit Kinder gefährden, die tatsächlich nicht geimpft werden können (z.B. wegen einer angeborenen Immunschwäche, einer Allergie gegen Hühnereiweiß, etc.), aber für so was haben wir in Deutschland qualifiziertes Fachpersonal und die Berufsbezeichnung lautet ganz sicher nicht "Mütter". Erstens haben die (außer sie haben Medizin studiert) davon keine Ahnung, zweitens sind sie voreingenommen (ansonsten hätten wir sicher auch mehr als 2% Hochbegabte) und drittens haben sie einen massiven Risiko-Bias (was aus mangelnder mathematischer Bildung oder alternativ Punkt 1 resultiert). Aber wenn du meinst, impf dein Kind nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dann an Keuchhusten oder Masern stirbt oder dadurch lebenslange Einschränkungen bekommt (das sind die beiden Krankheiten aus den Standardimpfungen, die in Deutschland noch am prävalentesten sind) ist deutlich größer, als ein Impfschaden. Das mit den Masern ist besonders erbärmlich, weil die eigentlich schon längst ausgerottet sein könnten, wenn nur konsequent geimpft würde.

    Einen Grund habe ich noch vergessen: Für eine Mutter muss es sicherlich ungleich furchtbarer sein, dass ihr Kind einen Schaden von etwas davonträgt, zu dem die Mutter es aktiv gebracht hat, anstatt dass eine quasi gottgegebene Krankheit es dahinrafft. Also wenn dir dein Gewissen wichtiger ist, go ahead, aber dann sei wenigstens rücksichtsvoll und schick dein Kind nicht in den Kindergarten.

    Du hast recht, Kodi - es gibt Menschen, die nicht geimpft werden dürfen und von anderen angesteckt werden können.
    Warum dürfen diese Personen nicht geimpft werden?

    Jetzt denk mal ganz scharf nach, warum zum Beispiel immunsupprimierte Menschen (z.B. nach Organtransplantation) nicht geimpft werden dürfen (Lebensimpfstoff), bzw. können (Totimpfstoff). Ich weiß, bei deinen Fächern steht kein Biologie, aber das dürfte doch unter Allgemeinbildung fallen. Der Punkt von Anja82 ist ein bisschen komplizierter, dürfte aber auch unter erweiterte Allgemeinbildung fallen. Zur Not lies dir mal das Etikett eines Honigglases durch, dann kommst du evtl. darauf. ;)

    P.S.: Gerade gefunden und irgendwie so schön passend: House MD

    Auf welche empfohlene Impfung könntest denn deiner Meinung nach verzichtet werden? Jetzt hier mit Impfschäden zu kommen ist ganz großes Kino. Die einzige Impfung die in größerem Ausmaß Impfschäden verursacht hat, war die Pockenimpfung, die aber dank Ausrottung der Pocken obsolet geworden ist. In Deutschland gab es zwischen 2005 und 2009 jeweils zwischen 20 und 40 anerkannte Impfschäden (Gesamtpopulation), wovon die meisten auf die FSME und die Influenzaimpfung zurückgehen, die, oh Wunder, auch nur gefährdeten Personen empfohlen werden.

    Wenn ein Arzt einem bei einem Virusinfekt Antibiotika verschreibt, ist es ein Idiot.
    Wenn ein Hausarzt bei einer Überlastung Psychopharmaka verschreibt, ist er extrem anmaßend (das sollte ein Psychiater in Initialverschreibung machen, wer das nicht möchte soll zum Psychologen gehen, die verschreiben keine Tabletten).
    Wenn ein Schmerz als idiopathisch ausdiagnostiziert ist, bleibt wenig anderes übrig, als die Symptome zu lindern. Auch da wird aber jeder vernünftige Arzt Verhaltensänderungen anraten (z.B. Entspannungsübungen).

    Jetzt zu deinen "Alternativvorschlägen": Solange alternative Methoden in einer randomisierten Doppelblindstudie Erfolg haben, dürfen sie nicht nur, sondern sie sollten bezahlt und selbstverständlich auch in Anspruch genommen werden. Wenn sie das nicht haben, sind sie wirkungslos und damit Privatvergnügen für Akademikerinnen mittleren Alters.

    Wenn jemand in seiner dienstlichen Funktion etwas über dich erfährt, unterliegt das selbstverständlich der Schweigepflicht. Da du aber, wie Nordseekrabbe schon so schön ausgeführt hat, gar nicht verpflichtet bist das der Schule mitzuteilen, kann es auch niemand in seiner dienstlichen Funktion erfahren habe (außer du hattest mit der Schulleitung ein BEM-Gespräch oder deine Erkrankung wäre meldepflichtig). Das dann weiterzuerzählen ist menschlich eher grenzwertig, aber auf welcher Rechtsgrundlage sollte eine Schweigepflicht entstehen?

    Die Gesamtkonferenz muss entscheiden, weil die Entscheidung nicht nur das einzelne Fach betrifft sondern in erheblichen Maße in den sonstigen Unterrichtsbetrieb hinein wirkt, da bei jeder Klausur anderer Unterricht ausfällt und ggf. auch andere Kollegen die Aufsicht übernehmen müssen, wenn das Fachkollege anderweitig Unterricht hat.

    Dann müsste die Gesamtkonferenz auch über die Exkursionen im Fach Geschichte entscheiden, da fällt auch Unterricht aus. Ich kann dir versichern: Ain't nobody got time for that. Fachkonferenz --> stellv. Schulleitung (Stundenplan) --> Profit

    Studiert man im Physikstudium inzwischen kein Mathe mehr oder war die Frage warum Therapien nicht wirksam sein können, wenn sie in Doppelblindstudien einen Effekt hatten nur sarkastisch?
    Diese Studien machen nur Aussagen über Wahrscheinlichkeiten für Populationen, nicht über individuelle Heilerfolge und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand durch ein Aspirin weniger Kopfschmerzen hat ist signifikant höher, als durch teure Zuckerbonbons. :)

    Bei uns wird im Grundkurs im Regelfall 2-3, im LK 3-4 Schulstunden geschrieben (erste Zahl Q1, zweite Zahl Q2). Um mal bei meinen Fächern zu bleiben: Wie will man in Mathe bitte Aufgaben im Abiturformat üben für die vom Ministerium jeweils 90 Minuten für eine Aufgabe eingeplant sind? Oder in Geschichte mal einen Text bearbeiten der über 20 Zeilen hinaus geht? (schon 50 Zeilen mit Analyse, Einordnung und Bewertung sind in 2 Schulstunden nicht auf akzeptablem Niveau zu schaffen). Wenn man die Schüler für's Abitur vorbereiten will, muss das über die gesamte Oberstufe erfolgen, nicht erst in Q2.II

    So was sollte aber eigentlich auf der Fachkonferenz, ggf. Lehrerkonferenz beschlossen werden, damit es für alle Kollegen klar (und verbindlich) ist.

    Selbstheilungskräfte des Körpers. Klassische Konditionierung. Self-fulfilling prophecy. Übrigens sind auch nur ca. 40% aller Menschen überhaupt für den medikamentösen Placeboeffekt empfänglich, beim Rest kannst du machen was du willst, da passiert nix. Bei invasiven Placeboversuchen sind immerhin 70% dafür offen und da sind auch keine Wirkstoffe enthalten (Beispiel für so was sind z.B. oberflächliche Schnitte ohne tiefere Operation). Pieksen mit einer Nadel ist für den Placeboeffekt übrigens auch besser als orale Aufnahme der Wirkstoffe, evtl. sollte man sich das D6 verdünnte Zeug mit der Nadel in den Arm drücken. :)

    Zitat

    Karl-Dieter hat Gesprächstherapie als sinnvoll bezeichnet. Wie denn das? Da wird doch kein Wirkstoff verordnet?

    Sämtliche psychologischen Verfahren werden selbstverständlich mit denselben statistischen Methoden evaluiert wie Medikamente. Doppelverblindung fällt üblicherweise weg, da zumindest der Therapeut weiß was er tut und normal wird unbehandelt vs pharmakologisch vs rein psychologisch vs Kombinationstherapie verglichen (Psychologen sind im Vergleich mit Medizinern die deutlich besseren Statistiker) um auch auf Interaktionseffekte zu testen. Nicht alles ohne Wirkstoff ist wirkungslos. Aber alles was nachweislich keine Wirkung hat ist wirkungslos. Welcome Homöopathie. :)

    Nein das tut es nicht. Das Grundprinzip der Hyposensibilisierung ist, dass dich eine hohe Dosis umbringt, eine mittlere Dosis schwere Einschränkungen hinterlässt und eine niedrige Dosis nur leichte Einschränkungen nach sich zieht und den Körper mit der Zeit daran gewöhnt. Dennoch muss bei jeder Behandlung mit einem allergischen Schock gerechnet werden und entsprechendes Notfallequipment vorgehalten werden. Das ist keine Homöopathie, sondern Paracelsus...kein Mediziner im heutigen Sinne (dafür sind drei der fünf entia zu abgedreht), aber sicher kein Homöopath. :)

    P.S.: Bevor jetzt kommt "aber wenig ist doch Homöopathie". Nein...geringe, vorhandene und nachvollziehbare Dosen mit nachgewiesener Wirkung sind Medizin. Physikalisch teilweise nicht mehr herstellbare Dosierungen, die nur klappen wenn sie ein Homöopath hergestellt hat, sind grenzwertig nah an Zauberei.

    Bei der Hyposensibilisierung werden keine Hochpotenzen gegeben (aka Zucker mit höherer Urankontanimation als Wirkstofinhalt), sondern messbare und medizinisch wirksame allergieauslösende Stoffe in sich langsam steigernder Dosierung. Dazu gibt es wissenschaftliche Studien in denen nachgewiesen wird, dass das effektiv ist zur Bekämpfung von Allergien. Das sind keine homoöpathischen Dosierungen, die Standarderhaltungsdosierung bei Bienen-/Wespengift entspricht 100µg. Botox wird z.B. noch niedriger dosiert ist aber definitiv hochwirksam (weil es eben noch vorhanden ist).

    Schantalle, es gibt einfach Krankheiten die nicht geheilt werden können, ich weiß dass du da jetzt immer wieder auf die Autoimmunschiene willst, aber es gibt genug vererbte oder erworbene (v.a. Viruserkrankungen - Tollwut, HIV, etc.) Krankheiten bei denen der Auslöser zwar bekannt ist, aber du absolut gar nichts gegen die Krankheit, manchmal nicht einmal gegen die Symptome tun kannst. Und ich hab es schon mehrfach geschrieben: Mir ist es völlig egal dass du Globuli einnimmst, damit machst du immerhin im Zweifelsfall für einen richtigen Mediziner nicht viel kaputt.

    Aber wenn Lehrer so einen Unsinn in der Schule weiterverbreiten (Homöopathie-Anhänger sind da häufig ähnlich wie Veganer...warte ein paar Minuten und sie erzählen es dir von allein) ist das ein Problem.

    Jede Krankenschwester hat in einer Nachtschicht mehr Verantwortung als ich im ganzen Monat. Berufe werden nicht nach Verantwortung bezahlt, sondern nach Angebot und Nachfrage. Das wird im öffentlichen Dienst bereits massiv ignoriert (weshalb NRW extreme Probleme damit hat offene Stellen in den Fächern Physik, Informatik und begrenzt Chemie, Mathematik, etc. zu besetzen), eine weitere Eindampfung führt nur dazu, dass noch mehr unqualifizierte Leute in den Lehrerberuf drängen (s. dazu: FAZ vom 23.02.2009, daran sollte sich seitdem nicht viel geändert haben). Und falls ich einem der Toppädagogen den Zusammenhang von Intelligenz zu Leistungsfähigkeit in Schule, Studium und Beruf erklären muss, falle ich vom pädagogischen Glauben ab (und falls jetzt einer mit "aber die sind dafür alle sozial total inkompetent" argumentieren will: zwischen sozialen Kompetenzen und IQ gibt es ebenfalls eine (allerdings kleine) positive Korrelation).

    Das Gehalt für Lehrer, solange sie nicht gerade Naturwissenschaften studiert haben, ist der Qualifikation angemessen und teilweise sogar deutlich besser als für die anderen Fachabsolventen. Innerhalb des Lehrerberufs sind die Unterschiede zwischen SekII <> Rest und Beamter <> Angestellter ebenfalls nicht zu verachten und sollten in die zukünftige Lebensplanung einbezogen werden.

    P.S.: Wenn deine Wahl auf Sport als Fach fällt, schau einfach mal an was Absolventen in anderen Berufsfeldern verdienen können und beachte bei der Wahl deines Lehramts gegebenenfalls auch die Einstellungsprognosen deines Bundeslandes (obwohl die in den letzten Jahren in NRW kaum das Papier wert waren auf dem sie nicht gedruckt wurden)...

    Ich hatte mal ein Seminar zum Thema "Magie im Mittelalter". Die Überlegungen die die Leute im Mittelalter angestellt haben waren teilweise sinnvoller, als das was ich mit unter Schantalles Links durchlesen musste, denn die sind wenigstens konstant bei ihrer Sympathiemagie geblieben und haben nicht versucht, dass mit Einflüssen aus den Wissenschaften der Zeit zu vermischen (und ja, similia similibus curentur ist nicht nur der Leitsatz der Homoöpathie, sondern auch der der Sympathiemagie). Wenn dir jemand sagen würde: "Ich habe mit heute Fledermausblut auf die Augen geschmiert und seitdem sehe ich alles viel klarer." Was würdest du zuerst empfehlen? Die Tollwutimpfung oder den Psychiater?

    Und mal im Ernst: Wenn ich hier nazisonline.de verlinke mit einem Artikel, dass Hitler eigentlich total super war und dass das alles doch ganz anders gelaufen ist, als uns die Schulgeschichte vermitteln möchte, aus welchem Grund würdest du mich für einen Idioten halten? Oder um es weniger polemisch zu machen: Was müssen meine Schüler beachten, wenn ich ihnen zwei Leitartikel zum Thema Mindestlohn aus der FAZ und aus der taz mitbringe?

    Ich finde diese großartigen Unterstellungen bei der Hoöopathiefraktion super...vor allem die Aussagen von Schantalle sind so grenzwertig, dass ich mich wirklich frage, wie sie in den Erziehungswissenschaften den Teil mit den empirischen Forschungsmethoden geschafft hat. So, genug geflamt: Ich muss mich nicht in einem Rheumaforum umschauen, wie es sich mit einer chronischen, nicht-heilbaren Autoimmunerkrankung lebt. Ich hab eine, ich nehme Medikamente dagegen, sie helfen. Falls du dir die Liste der Medis anschaust, die ich gelistet habe, kommst du vielleicht sogar darauf welche Erkrankung ich habe. Das ist aber für meine Position völlig unerheblich.

    Wenn jemand meint, dass gekochter Krötensud gegen Geburtsschmerzen helfen, will ich ich niemanden daran hindern. Wenn ein schwer erkrankter Mensch nach Lourdes reist, weil er wirklich glaubt, dass ihm das helfen würde, soll er das tun. Wenn ein Mensch an Homöopathie glaubt, soll er das machen. Aber wenn mir eine Biologie/Chemielehrerin erzählt, dass sie Globuli gegen Grippe schluckt, könnte ich den Kopf öfter auf den Tisch hauen als gesund für mich wäre, weil das einiges über die fachliche Nichteignung in beiden Fächern aussagt.

    alias: Das mit dem hochdosierten Vitaminen war nicht auf Krebserkrankungen, sondern spezifisch auf Autoimmunerkrankungen ausgerichtet. Drisdol (Vitamin-D 50.000 IE) wurde in den 20er Jahren übrigens klinisch kontrolliert gegen bestimmte Krebsarten eingesetzt (u.a. Darmkrebs), aber selbstverständlich sind heutige Behandlungsmethoden da wirksamer.
    Anja82: Arnika ist hochwirksam gegen Entzündungen und Krankheitserreger. Allerdings nicht in homöopathischen Dosen, sondern durch den Wirkstoff Helenalin. Und jetzt halt dich fest: Das Zeug wirkt auf den NF-kB Faktor wie ein richtiges Medikament (das erklärt die entzündungshemmende Wirkung) und es hat Nebenwirkungen, die nicht von schlechten Eltern sind. Es gibt übrigens auch ein richtiges Medikament, dass auf den Faktor wirkt, Entzündungen besser hemmt und weniger Nebenwirkungen hat. Das Zeug heißt Aspirin und soll gerüchteweise auch gegen Schmerzen helfen (nach Geburten allerdings wegen der blutverdünnenden Wirkung nicht zu empfehlen).

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