Das vor die Tür setzen kann nicht das Problem gewesen sein, Tür abschließen war immerhin auch keins: Lehrersliebling Fall 19
Beiträge von Valerianus
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Ich hoffe, dass der Kollege gegen das Urteil in Berufung geht. Sowohl die vom Gericht monierte Kollektivstrafe (Wechsel der Unterrichtsmethode auf Abschreiben eines Textes), als auch die Freiheitsberaubung (obligatorische Abgabe des abgeschriebenen Textes nach Stundenende) stehen juristisch meiner Meinung nach auf ganz dünnem Eis und es wäre fatal so ein Urteil einfach stehenzulassen.
Was mich an der Sache halbwegs erfreut ist, dass die Kommentare in den Tageszeitungen hier ganz entschieden in die Richtung "wer will bei so einem Urteil denn überhaupt noch Lehrer werden" oder "wie sollen Lehrer denn mit Schülern umgehen, wenn ihnen alle Disziplinierungsmöglichkeiten genommen werden" gehen... (z.B. WAZ)
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Öffnungsaktion (maximaler Zuschlag 30%, kein Beihilfeergänzungstarif möglich)? Wenn meine Frau und ich beide über die Öffnungsaktion hätten reingehen müssen, wären wir jetzt auf GKV Niveau vom Preis. Das einzige Argument was ich gelten lasse, ist der Eintritt in gehobenerem Alter, weil ich da keine Beitragsbeispiele kenne, der Punkt mit den Kindern zieht wirklich nicht, weil ab dem zweiten Kind der Beihilfeanspruch des Beamten steigt und man sich noch 2-3 weitere Kinder leisten könnte.
Und dass die GKV der Mercedes ist, erklär mal meinem Zahnarzt...
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Der Vergleich zwischen GKV und PKV ist wohl eher der ob ich einen 20 Jahre alten Twingo haben möchte oder ein beliebiges aktuelles Modell von Mercedes (denn auch in der PKV sind die Leistungsunterschiede teilweise enorm). Ich kenne jetzt natürlich nur das Rechenbeispiel für meine Situation, aber ich bezahle für meine Frau und mich weniger als ich in die GKV einzahlen müsste (und da müsste ich massiv in Zusatzversicherungen investieren, um das Behandlungsniveau zu erhalten) und pro KInd kommen 20€ dazu. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Arbeitgeber bewusst keine Wahl lässt, indem er den Arbeitgeberanteil in der GKV nicht bezahlt (ansonsten wäre GKV + Zusatzversicherung nämlich definitiv eine Option).
Und wenn man als Angestellter über der Beitragsbemessungsgrenze in die PKV wechselt, beteiligt sich der Arbeitgeber mit einem Arbeitgeberzuschuss (nämlich seinem Arbeitgeberanteil den er ansonsten an die GKV zahlen müsste bis maximal 50% der PKV Kosten), dafür hat man keinen Ärger mit der Beihilfestelle, aber eben auch im Rentenalter einen massiven Beitragssprung, der bei Beamten über die 70% Beihilfe bei Pensionären abgefedert wird.
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Hätte ich vor 20 Jahren, also 1996 einen marktbreiten Fonds gekauft, beispielsweise auf den MSCI World .. wäre nicht verkehrt gewesen. 100% Zuwachs, bei 20 Jahren also 5% pro Jahr. Nicht schlecht.
20te Wurzel aus (200%/100%) = 3,5% Zuwachs
Finanzmathematik.
1996 hat man für einen Bausparvertrag durchschnittlich 3,6% Zinsen bekommen, bei den "guten" (eigentlich würde niemand einen Bausparvertrag mit hohen Zinsen sowohl in der Anspar- als auch in der Auszahlungsphase als gut bezeichnen) Produkten bis zu 4%. 1997 konnte man dreißigjährige deutsche Staatsanleihen mit 6,5% Verzinsung erwerben und die waren jetzt generell nicht für ihre Traumverzinsung bekannt. (ich hab keine Daten für zwanzigjährige Anleihen gefunden, 2007 hat der Bund zehnjährige mit 4,25% rausgegeben)Das ist jetzt keine beeindruckende Leistung.
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Der MSCI World hat nach Wechselkursbereinigung durchschnittlich 6,7% Rendite in den letzten Jahren gemacht, inflationsbereinigt also irgendwas zwischen 4 und 5%, was in der Tat eine super Sache ist, aber das räumt mein Argument mit der aktuellen Niedrigzinsphase in weiten Teilen der Welt (und insbesondere in den im MSCI World stark vertretenen Europa und den USA) nicht aus und die angefragten Berechnungen stehen ebenfalls noch aus. Ich habe eine solche Berechnung mal für einen Riesterfonds der Axa gemacht (der mit von einem Makler empfohlen wurde). Da ich den Quatsch im Zuge von linearem und exponentiellem Wachstum im Unterricht mache, geb ich jetzt mal ein Rechenbeispiel (die Zahlen für die Axa habe ich aus der Beispielrechnung dieser Versicherung, ich gehe also mal davon aus, dass die mit relativ viel Förderung rechnen (ich war damals im Ref, d.h. da war nicht so viel mit hohem Jahreseinkommen)):
Eigeneinzahlung jährlich: 600€
Laufzeit: 38 Jahre
Renteneintrittsalter: 67 JahreEigeneinzahlung gesamt: 600€ * 38 = 22.800€
Endguthaben laut Axa (bei durchschnittlich +3% Wertentwicklung des Investmentvermögens): 15.825€
Endguthaben bei Anlage in einen Indexfonds mit durchschnittlich +3% Wertentwicklung: 42.686€
Endguthaben laut Axa (bei durchschnittlich +6% Wertentwicklung des Investmentvermögens): 32.183€
Endguthaben bei Anlage in einen Indexfonds mit durchschnittlich +6% Wertentwicklung: 86.124€
Endguthaben laut Axa (bei durchschnittlich +8% Wertentwicklung des Investmentvermögens): 52.518€
Endguthaben bei Anlage in einen Indexfonds mit durchschnittlich +8% Wertentwicklung: 141.936€
Endguthaben laut Axa (bei durchschnittlich +10% Wertentwicklung des Investmentvermögens): 86.508€
Endguthaben bei Anlage in einen Indexfonds mit durchschnittlich +10% Wertentwicklung: 238.228€Für's selber nachrechnen optimalerweise mit Excel: (Wert des Vorjahres + Eigeneinzahlung jährlich) * (100% + Wertentwicklung in %)
Wem jetzt die Genialität der Riesterrente noch nicht ganz einsichtig ist: Ich hab hier der Einfachheit halber lediglich das Guthaben am Ende der Ansparphase berechnet. Jetzt schauen wir doch mal, was einem die Axa an Rente auszahlen möchte (wir nehmen der Einfachheit halber an, dass die Rendite auch in der Auszahlungsphase gleichbleibend ist) und wie alt man werden müsste, um das angesparte Kapital zu verbrauchen :
Garantierente pro Monat (entspricht den 3%): 94,32€ --> mit 86 Jahren ist das angesparte Kapital aufgebraucht
Garantierente bei 6% Wertentwicklung: 115,73€ --> das angesparte Kapital wird nicht aufgebraucht (32.183€ bei 6% Zinssatz erwirtschaften 1930,98€ Zinsen pro Jahr, entspricht 160,91€ pro Monat)
Garantierente bei 8% Wertentwicklung: 188,86€ --> entfällt
Garantierente bei 10% Wertentwicklung: 311,08€ --> entfälltEs mag Gesellschaften geben, die freundlicher für den Kunden wirtschaften und ja, wenn man mit minimaler Einzahlung maximale Förderung abgreifen kann, lohnt sich auch Riester. Ansonsten kann man das Geld auch einfach von Hand in einen Indexfonds investieren. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Man erhält vom Staat eine Förderung pro Jahr (d.h. ein linearer Zuwachs), dazu kommt die Wertentwicklung des Fonds (exponentielles Wachstum) gemindert um die Verwaltungskosten des Fonds (exponentielle Abnahme). Das exponentielle Wachstum ist bei einem Riesterfonds und einer Eigenanlage in einen Indexfonds gleich (der Einfachheit halber gehen wir davon aus, dass wir beide in denselben Fonds investieren), aber die exponentielle Abnahme (Verwaltungsgebühren) wird irgendwann immer stärker ins Gewicht fallen als das lineare Wachstum (Förderung). Das ist so elementare Mathematik, dass es schon in der Sekundarstufe I thematisiert wird (die Berechnung mit jährlichen Einzahlungen kann man super nehmen um den Nutzen von Tabellenkalkulationsprogrammen aufzuzeigen).
So und jetzt zu deinem anderen Punkt: Selbstverständlich sollte man auch als Lehrer vorsorgen, dazu gehört üblicherweise eine selbstgenutzte Immobilie, die mit spätestens 50 Jahren abbezahlt sein sollte und danach, je nach Zins- und Wirtschaftslage, gestreute Anleihen oder Indexfonds. Aber das macht Riesterprodukte nicht lohnenswert.
P.S.: Ja, ich hab in meiner Berechnung jetzt die Fondsgebühren für einen passiven Indexfonds bei Eigenanlage nicht mit eingerechnet, aber die 0,25% ändern am Endergebnis nicht wirklich was. Der Vollständigkeit halber sei es aber erwähnt.
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Mach mir bitte mal eine Musterrechnung auf, die Eckdaten sind mir völlig egal solange du sie angibst, ich würde einfach gerne deine Rentenbarwert- und Renditeberechnung sehen mit der du auf 7% kommst, dann hätten wir eine Diskussionsgrundlage.
Die durchschnittliche Entwicklung deutscher Fonds lag in den vergangenen 30 Jahren durchschnittlich bei den 7% von denen du sprichst, in den letzten 20 Jahren bei knapp unter 3,5%, wenn man über die letzten 10 Jahre geht oder sich andere Länder mit längerer Niedrigzinspolitik (z.B. Japan) ansieht, landet man irgendwo bei 1,5-2%. Ich stimme Trapito zu, wenn du dir mit deinen 7% so sicher bist, dann könntest du ein Vermögen verdienen, aber wie gesagt, ich warte gerne auf die Berechnung.
P.S.: Danke für den Hinweis mit der Verbraucherzentrale, hab ich geändert.
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Seltsam, dass selbst die Verbraucherzentrale Bundesverband (*) vor Riesterprodukten warnt, weil sich diese nur in sehr seltenen Fällen rechnen (bzw. man die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich überschreiten müsste um +/- Null rauszugehen). Die Förderung ist eine tolle Sache für Leute mit niedrigem Einkommen (was für Beamte im Lebensdurchschnitt einfach nicht zutrifft), die es schaffen dennoch im Alter über der Grundsicherung zu liegen (was sich irgendwie ausschließt) und wer was von 7% Zinsen im Mittel erzählt, offenbart damit höchstens, dass er keine Ahnung von Mathematik hat, selbst die erbittertsten Verfechter der Riesterrente kommen auf knapp unter 4% Rendite in den erwähnten Optimalfällen (siehe hier). Blödesweise gibt es diese tolle Rendite hauptsächlich für Altverträge, mit Neuabschlüssen ist das nicht zu erreichen.
(*) editiert - vorher: Bundeszentrale Verbraucherschutz, danke für den Hinweis
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In NRW gibt es die Unterscheidung zwischen staatlich anerkannter Ersatzschule (dürfen alle Abschlüsse vergeben, müssen sich dafür aber auch an alle [wesentlichen] Regeln halten) und anerkannten Ergänzungsschulen (etwas freier in den Regeln, alle Abschlüsse werden extern geprüft). Bring deinem Schulleiter eine Kopie deines Arbeitsvertrages mit und bitte ihn schriftlich um Aufklärung, wieso ein Konferenzbeschluss in der Lage sei, diesen Vertrag und das BGB außer Kraft zu setzen. Wenn er das schriftlich macht. schickst du den Quatsch über den Dienstweg an den Träger und die für die Schule zuständige Schulaufsichtsbehörde und dann wartest du einfach ab...
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Einige meiner 7er Jungs haben letztes Jahr alles was sie nicht verstanden haben mit TheSimpleMaths nachgearbeitet und fanden das großartig, weil es etwas lockerer erklärt wird, als in den ganzen "Lehrer/Studenten erklären Mathe" Videos. Fachlich sind die völlig in Ordnung und fangen, wo möglich, mit einer recht lebensnahen Einführung an, also könnte man die, mit richtig gesetzten Pausen, sicher auch für die Erarbeitung benutzen. Guck dir mal das Video zum Dreisatz an, das hatte ich damals im Unterricht genommen, nachdem mich ein Schüler darauf angesprochen hat, ob er damit lernen könne. Damit hab ich dann die halbe Klasse angefixt... xD
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Hausaufgaben, Nachsitzen, Schulformwechsel und Fernsehen im Unterricht haben es auch bei Hattie schwer (allesamt negative Effektstärken) und dass Schule generell einen eher positiven Effekt auf den Lernerfolg hat (also unabhängig davon was da veranstaltet wird), ist jetzt auch nicht überraschend. Wenn man sich die Hattiestudie anschaut, muss man auf die Effektstärken achten und da sind die wichtigsten vier Felder:
Feedback (Schüler-Schüler und Lehrer-Schüler)
Herausfordernder Unterricht
Lernstrategien vermitteln
Classroom-ManagmentIn welcher Unterrichtsform das geschieht, ist damit laut Hattie nur eins: völlig egal.

ontopic: Differenzierung kann man in Mathe auch in der Sek I noch gut über Wochenpläne machen, damit hab ich bis Klasse 9 (G8) gute Erfahrungen. In Geschichte gehe ich häufig über die Textkomplexität, d.h. die besonders starken Schüler erhalten auch mal die gesamte Quelle anstatt den verhunzten Quellenschnipseln aus den Geschichtsbüchern (da fehlt echt nur noch, dass sie die Lösungen der Aufgabe in fett markieren) oder es liegen Hilfekarten mit Vorwissen vorne bereit, wenn es um Einordnungen geht (z.B. wenn man die Stellung des Kaisers 1871 mit der im HRR oder im röm. Reich vergleicht, da wissen einige teilweise nicht einmal mehr, dass es vorher einen Kaiser gab oder dass das HRR eben nicht Deutschland war).
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Fotos stehen im Abschnitt A - Individual- und Grunddaten der VO-DV I, sind im Gegensatz zu vielen anderen Daten jedoch als freiwillig und jederzeit widerrufbar gekennzeichnet, weshalb die meisten Schulen in NRW sich dafür direkt bei Einschulung eine Einwilligung geben lassen. Das Problem was du mit der Veröffentlichung hast dürfte eher §120 Absatz 1 SchulG NRW sein: "Schulen und Schulaufsichtsbehörden dürfen personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler, der in § 36 genannten Kinder sowie der Eltern verarbeiten, soweit dies zur Erfüllung der ihnen durch Rechtsvorschrift übertragenen Aufgaben erforderlich ist."
Fotos für Sitzpläne/Tabucate/Teachertool o.ä. sollten also kein Problem sein (wenn das Kind oder die Eltern das grundsätzlich nicht wollen, wird das einzelne Kind hier ausgespart), aber warum eine Veröffentlichung eine dir durch Rechtsvorschrift übertragenen Aufgabe sei, wird schwer zu erklären sein.
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Ohne Bundesland können wir viel herum raten. In NRW beschließen die Fachkonferenzen, welche Schulbücher neu angeschafft werden sollen und die Lehrmittelverwaltung (den tollen Job darf ich machen), sagt ihnen dann, ob dafür Geld da ist oder sie mit ihren alten Büchern weitermachen müssen. Es wird üblicherweise nur ein Lehrwerk pro Fach und Jahrgangsstufe angeschafft, damit Schüler die wiederholen mit demselben Lehrwerk weiterarbeiten können. Das ist besonders in Fächern wichtig, in denen Bücher über mehrere Jahrgänge eingesetzt werden (häufig in Latein und auch in den meisten Nebenfächern). Vor dem Hintergrund kann ich die Schulleitung gut verstehen und falls ihr keine Lehrmittelverwaltung habt mit der du das abgesprochen hattest, wäre die Schulleitung dein Ansprechpartner gewesen. Nächstes Mal vorher absprechen und dieses Mal nachfragen, ob es denn nächstes Mal auch anders ginge wenn du fragst. Wahrscheinlich kriegst du mein Argument von oben zu hören, aber evtl. gibt es auch noch andere Gründe...
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Unterrichtsverteilung in der Woche vor den Sommerferien
Stundenplan in der Woche vor Unterrichtsbeginn -
Am Anfang hab ich in der Oberstufe alle Aufgaben nachgerechnet, inzwischen mache ich das nur noch bei Aufgaben, bei denen ich weiß, dass da fast immer Fehler reinkommen (z.B. Funktionsgleichungen aufstellen mit mehr als 3 Gleichungen und Gauß-Verfahren ohne Taschenrechnereinsatz), ansonsten kannst du eigentlich immer Schüler an die Tafel stellen und dann bei Fehlern die üblichen Standardfehler aufzeigen, das ist meiner Meinung nach deutlich hilfreicher als wenn immer von Anfang an die richtige Lösung mit vollständigem Rechenweg an der Tafel steht.
Inzwischen habe ich nur noch meine Regelhefteinträge mit Musteraufgaben komplett vorgeschrieben dabei, in der Sek II schaue ich mir vorher an, wie es im Ansatz laufen müsste, Sek I muss auch so gehen.
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Ein "Ich behalte die Schüler so lange hier, bis sie fertig sind" gehört nicht dazu
Ich behalte Schüler nach dem Unterricht da, wenn die Klasse aussieht, als hätte ein Wirbelsturm durchgefegt, es macht irgendwie herzlich wenig Sinn, das eine Woche später aufräumen zu lassen und ich will nicht den zwei Schüler die Ordnungsdienst haben zumuten den Müll aller Mitschüler wegzuräumen. Das macht man aufgrund der Busproblematik zwei- bis dreimal und danach sieht die Klasse zumindest "akzeptabel" aus, wenn man in der letzten Stunde reinkommt. Das ist auch keine Nacharbeit unter Aufsicht, sondern schlicht "jeder räumt seinen Dreck weg" und damit eigentlich Erziehungsaufgabe des Elternhauses (und wie oben geschrieben, laut Hoegg völlig unproblematisch). Ich hatte noch nie Probleme mit Eltern deswegen, die finden das in den meisten Fällen eher gut und die anderen Fälle motzen zumindest nicht öffentlich.

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Natürlich kann man durch die Probezeit fallen, man kann sich ja auch einen Doktortitel erschwindeln. Aber wie groß ist die Chance, dass jemand an einer Universität Fachwissen in 2 Fächern + [lexicon='Pädagogik',''][/lexicon] vortäuscht und anschließend im Studienseminar mehrere Fachleiter und seine Schulleitung dahingehend täuscht, dass sie glauben er könne unterrichten? Falls das häufig vorkommt, wäre das doch eher ein Zeichen für mangelhafte Ausbildungsqualität...oder dass die Schulleitung nicht mehr ganz auf der Höhe ist...eins von beidem...
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Wenn es hart und verachtend ist realistisch zu sein, dann ist das wohl eine Charaktereigenschaft der meisten Naturwissenschaftler. Das Ziel der Terroristen ist Angst und eine Veränderung unseres Lebensstils, wenn sie das Erreichen haben sie gewonnen. Selbst wenn ich den 11. September oder den 13. November in solche Wahrscheinlichkeitsrechnungen aufnehmen (und Frankreich befindet sich immer noch im verlängerten Ausnahmezustand, etwas was gerade bei Erdogan stark kritisiert wird, obwohl der einen tatsächlichen Grund für den Ausnahmezustand hatte [ungeachtet von den momentan, völlig übertriebenen anderen Aktionen die er betreibt) gibt es immer noch keine akute Terrorgefahr. Mücken sind in Südeuropa beispielsweise deutlich gefährlicher.
Und solch ein Thema ist bei weitem nichts für die schulinternen Konferenzen, für so was haben wir in Deutschland ein Außenministerium: Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise
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Das mit dem Erlass für NRW ist von Tresselt, aber stimmt, bei mir steht jetzt auch nur "hat sich in vollem Umfang bewährt" ohne Note.
Und in NRW gibt es auch keine 2. Gesundheitsprüfung am Ende der Probezeit (außer evtl. bei massiven Ausfallzeiten), das macht es noch drei Stufen einfacher. -
Wir reden von NRW, zur Not macht er/sie 6 Monate La Paloma und nimmt danach seinen Platz an einem definitiv anderen Seminar an (die Seminare bieten immer nur alle 18 Monate für die einzelnen Schulformen an). Solange es also einen Plan gibt, was du stattdessen tun kannst, mach was du für richtig hältst, auch wenn mir gerade wenig persönliche Gründe einfallen für die man in NRW keine Sozialpunkte bekommt. :p
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