Kein Elterngespräch ohne vorherige Mitteilung über das Thema, das ist hochgradig gefährlich, weil man damit im besten Fall unvorbereitet in das Gespräch geht, im schlimmsten Fall von den Eltern an die Wand geredet wird. Ich würde Gesprächstermine anbieten, mit der Bitte um Bestätigung und kurze Schilderung der gewünschten Gesprächsthemen (das ist auch völlig neutral und wertfrei, wenn ich ein konstruktives Gespräch wünsche, hätte ich als Elternteil ja auch gerne ein vorbereitetes Gegenüber).
Beiträge von Valerianus
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Es wäre äußerst unwahrscheinlich und dumm, wenn die Landesregierung nicht wüsste wie viele und welche Kollegen in den Ruhestand gehen. Unsere Landesregierungen in NRW waren schulpolitisch selten Hochkaräter, aber das hatten sie in den Einstellungsprognosen schon im Blick...
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Wenn man bereit ist in den Osten zu gehen, kann man auch Geschichte und Politik studieren...
Vom Aufwand der Fächer her was Vorbereitung, Nachbereitung, Korrekturen, etc. angeht (SI nach eigener Einschätzung, SII ist es zu abhängig von GK/LK, Klausurenzahl, etc.):
Fremdsprachen (modern)
Deutsch
...
Fremdsprachen (alt)
Naturwissenschaften (wenn man es ernst nimmt)
Mathematik
Kunst/Musik/Sport (wenn man es ernst nimmt)
...
Rest (+ Naturwissenschaften wenn man es macht wie fast alle)
Kunst/Musik/Sport (wenn man es macht wie fast alle) -
@samu: Das klingt ganz ähnlich wie bei uns (Ersatzschule): Ob wir überhaupt einstellen dürfen entscheidet der Stellenplan (weil daraus die Refinanzierung übers Land läuft und der Dienstgeber sonst auf seinen Kosten sitzenbleibt). Wen wir einstellen und ob wir überhaupt einen der Bewerber einstellen, entscheidet unsere Schulleitung gemeinsam mit dem Dienstgeber. Gerade in den Naturwissenschaften haben wir in den letzten Jahren oft Stellen unbesetzt gelassen, weil wir nur jeweils 2-3 Bewerber hatten und keiner davon uns geeignet erschien. Dann wartet man halt 3 Monate und schreibt noch einmal aus. Warum sollte man denn jemanden einstellen, wenn die Bewerbungen und Vorstellungsgespräche alle Mist sind?
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Was ist da denn enthalten?
2-Bett-Zimmer?
1-Bett-Zimmer?
Wahlleistungen?
Chefarztbehandlung?
Krankenhaustagegeld?Ohne die Info ist das mit dem Preis irgendwie schwierig. Option 1 und 3 fand ich persönlich gut, als ich mal drin war. Option 2 war toll, als wir unser Kind bekommen haben, weil das vom KKH 1:1 für das Room-In umgerechnet worden ist, ansonsten braucht man das wohl hauptsächlich, wenn man sehr geräuschempfindlich ist und schnarchende Zimmernachbarn nicht ausstehen kann, aber ich schlaf auch in der S-Bahn...xD
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Ich würde bei jemandem, der mehrfach die Schule gewechselt hat vielleicht einfach mal die vorherigen Schulen anrufen. Die werden dir nicht viel erzählen (dürfen), aber zwischen den Zeilen bekommt man oft einen Eindruck, ob man vielleicht im Bewerbungsgespräch mal genauer hinhören sollte, warum jemand in der Oberstufe die dritte Schule durchprobieren möchte...
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Wir haben in der Schule einen großen Innenhof, um den herum in mehreren Etagen die Klassenzimmer liegen. Da stehen Tische fürs Mittagessen und in Freistunden sind die Oberstufenschüler im Grunde immer dort (wenn sie nicht gerade extern einkaufen sind). Also einfach ein Raum, in dem du im Prinzip alle treffen könntest und der z.B. in den Pausen als beaufsichtigter Innenbereich genutzt wird.
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Ich bereite in den Pausen entweder noch irgendwas vor oder kümmere ich um Schulbücher/Digitallizenzen (wenig entspannend) damit ich damit daheim nichts am Hut habe. Wenn da gerade nichts anliegt unterhalte ich mich entweder im Lehrerzimmer oder, falls mir das zu langweilig oder zu blöd wird (hängt immer auch davon ab wer da ist und ob ich da Nerv drauf habe), im Forum unserer Schule mit Schülern die gerade Freistunde oder auch Pause haben über irgendwas nicht schulisches (meistens Computerspiele, Filme, Serien, etc.) oder (auch ok, weil Vertrauenslehrer) über schulisches was für die Schüler gerade wichtig ist.
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Ok, dann mal eine ganz einfache Frage: Es gibt bei den Big Five Persönlichkeitstests einige kulturübergreifende Geschlechtsunterschiede. Frauen scoren in fast allen Kulturen höher auf Verträglichkeit, Extrovertiertheit und Neurotizismus (da gewinnen Frauen immer). Die Erklärung wie etwas in fast allen Kulturen gleich immer höher liegen soll und nicht biologisch determiniert sein soll, die würde ich gerne hören. BTW werden auch diese Unterschiede stärker, je weiter die Gleichberechtigung im entsprechenden Land fortgeschritten ist (was an den Männern liegt, deren Werte ändern sich kulturübergreifend, die der Frauen sind konsistent).
@Meerschwein Nele: Du hast wenig Ahnung von modernem Sportunterricht, oder? Das ist inzwischen doch deutlich mehr im Breitensport angelegt, als in der Wehrertüchtigung und Breitensport ist die günstigste Gesundheitspolitik die du machen kann und wenn du Kinder nicht für Bewegung begeisterst, hast du sie als Erwachsene verloren.
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Zitat
Weiter unten heisst es dann mit Verweis auf die Hyde-Studie dass es bei rund 80 % aller untersuchten Merkmale keine geschlechtstypischen Unterschiede gäbe und unter den restlichen 20 % dann halt Merkmale auftauchen, die der unterschiedlichen Physiologie geschuldet sind,
Und das ist mit dem Gegenbeispiel widerlegt.

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Die Variable Geschlecht ist dichotom, es gibt zwei Merkmalsausprägungen und biologisch wird in der überwiegenden Zahl der Fälle exakt eine angenommen. 20% Varianzaufklärung durch eine dichotome Variable ist zudem ein ganz exorbitanter Batzen. Sorry, aber ich mache jetzt ganz sicher keine Statistikübung für Erziehungswissenschaftler, aus der Nummer bin ich jetzt fast 10 Jahre raus...
Du hast eben noch behauptet, dass es keine verhaltentypischen Variablen gibt, bei denen die Unterschiede durch das Geschlecht zu erklären sind. Ich nenne dir ein Beispiel und jetzt sagst du: Ja, aber das ist doch nicht wichtig. Doch, das ist es. Es gib so viele Säuglingsstudien mit Geschlechtsunterschieden, das zu ignorieren ist einfach nur unwissenschaftlich.
@Meerschwein Nele: Wir haben schon genug Pommespanzer und Körperclowns in der Gesellschaft, es schadet sicher nicht, wenn Kinder damit zumindest in der Schule mal in Kontakt kommen, in viele Familien ist das inzwischen einer der wenigen Bewegungsanlässe in der Woche. Mens sana in corpore sano.
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Die von dir gemeinte Metanalyse ist öffentlich zugänglich: The Gender Similarities Hypothesis
Die Leistungsbeurteilung im Sport muss geschlechtsgetrennt erfolgen (in fast allen Sportarten), da sagt auch die Metaanalyse nichts anderes, weil sich da teilweise die größten Diskrepanzen auftun und auch da finden sich jede Menge Unterschiede im Verhalten und diese sind teilweise definitiv nicht durch Sozialisation entstanden. Einfaches Beispiel: Mädchen schauen sich schon direkt nach der Geburt (!) Gesichter länger an als Jungen, die schauen dafür länger auf abstrakte Gegenstände (dieselben Befunde gibt es auch für andere Affenarten). Ich such die Studien nachher raus, wenn Interesse besteht. Hat die Gesellschaft das arme Kind schon im Mutterleib geformt?BTW: Dein Punkt, dass die Varianz innerhalb der Geschlechter größer ist, als die zwischen den Geschlechtern, ist wahr aber wertlos. Das gilt quasi immer wenn du Menschen dichotom aufteilst und sagt mehr über die Varianz der Gesamtspezies aus.

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Normalerweise kann ich auch ohne in die Klasse reinzugehen (Jungenklasse) 2-3 Namen rufen, es wird instant ruhig und in 95% der Fälle hab ich zumindest keinen falschen Schüler erwischt und in den 5% der Fälle in denen man jemanden anmault, der gar nicht da ist, führt das auch immer zu Erheiterung und beendet den vorherigen Blödsinn. Oder du faltest sie nach dem Rauskommen zusammen und die Trainingsstunde wird massiv unwitzig. Aber bei mir sind die Leute auch freiwillig, das passiert einmal, danach haben die keinen Bock mehr auf sowas.
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Ich stimme dir zu, dass es da im Studiendesign einige Schwächen gibt, einige hängen aber sicher mit der Rekrutierung der Stichprobe zusammen: Du wirst keine repräsentative Stichprobe von sexuell missbrauchten Personen zusammenstellen können, weil da das Dunkelfeld so massiv hoch ist und die Bereitschaft sich einer intensiven Befragung zu unterziehen eher gering sein dürfte, gerade bei den Personen die nie therapeutisch begleitet worden sind (Verdrängung, Selbstschutz). Im Gefängnis haben die Leute in Bezug auf therapeutische Begleitung wenig Wahl (wenn sie möglichst kurz dort bleiben möchten), weshalb ich nachvollziehen kann, warum so herum gearbeitet wurde. Du erwischt eindeutig nachgewiesene Täter und du bekommst eine klare Aussage, ob sie selbst Opfer gewesen sind.
Die Aussage der Studie ist meiner Meinung nach übrigens auch logisch falsch herum (was aber nicht an den Daten, sondern an der Interpretation liegt):
Es müsste nicht: "pädosexuell viktimisierte Personen [weisen] eine gesteigerte Chance [auf], im Erwachsenenalter ein pädosexuelles Delikt zu begehen"
heißen, sondern: "Erwachsene die ein pädosexuelles Delikt begehen, weisen eine gesteigerte Chance auf selbst in der Kindheit pädosexuell viktimisiert worden zu sein." -
Ich kenne dazu nur eine Studie an verurteilen Straftätern (also fällt das gesamte Dunkelfeld oder nicht justiziabel nachweisbarer Missbrauch raus), es müsste aber mehr geben. Das Problem bei den Sachen ist doch immer: Wie kommst du an die Fälle aus dem Dunkelfeld ran? Beispiel: Wir hatten im Kinderheim Kinder die sexuell missbraucht worden waren, die aber im Leben nicht vor Gericht gegen die Täter ausgesagt hätten (Angst, emotionale Bindung trotz allem Mist), das kriegst du vor Justiz nicht durch, obwohl es teilweise wirklich eindeutig war und unglaublich anstrengend, wenn solche Menschen dann noch Kontakt zu den Kindern haben wollen (und die Kinder den Kontakt eben auch nicht verlieren möchten)...
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Gute therapeutische Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch dürfte auch wichtige Präventionsarbeit sein, weil ein nicht geringer Prozentsatz von Tätern selbst als Kind sexuelle Aggression erlebt hat. Über die U-Untersuchungen wir auch schon versucht Missbrauch und Vernachlässigung frühzeitig zu entdecken, aber das ist wieder ein Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit. Um absolute Sicherheit zu erreichen, müsstest du die Freiheit grundrechtswidrig weit einschränken.
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P.S.: @Wollsocken80: Du meinst als Metaanalyse den Spektrumartikel, oder? Bei Wikipedia gibt es eine ganze Artikelreihe zu Geschlechtsunterschieden mit den relevanten Links zu den entsprechenden Forschungsartikeln. Ein ganz einfaches Beispiel: Schau dir einmal Studien zu geschlechtsbedingten Verhaltensunterschieden bei Tieren (Menschen ausgeschlossen) an. Mir ist nicht direkt einsichtig, wieso der Mensch als Krone der Schöpfung dagegen immun sein sollte.
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@Wollsocken80: Verhaltensunterschiede in Bezug auf Geschlecht sind zu einem Teil anerzogen, aber ein nicht gerade unbedeutender Teil ist genetisch (oder hormonell) determiniert. Einfaches Beispiel: Schaut euch mal die durchschnittlichen Geschlechterverhältnisse an Universitäten in den Erziehungs- und den Ingenieurswissenschaften in...nehmen wir mal Schweden (ersetze gerne durch jedes andere in Bezug auf "Gender" fortschrittliche Land) gegen Indien (ersetze gerne durch andere sehr traditionelle Länder). Wenn die Frauen ganz frei, ohne äußere Zwänge und möglichst gleich sozialisiert ihr Studium wählen (Schweden), dann wählt fast niemand die Ingenieurswissenschaften und EW ist überlaufen. In Indien ist die Quote von Frauen im Ingenieursstudium annähernd gleich dem Anteil der Absolventen mit Hochschulzugang...in dem konservativen Land? Wie kann das sein? Bis man daran denkt, dass die Leute dort ihr Studium vielleicht nach finanziellen Erwägungen wählen und nicht nach Interesse.
Und jetzt einmal dazu wie man Statistiken liest: Das heißt nicht, dass Frauen nicht hervorragende Ingenieure sein können oder daran kein Interesse hätten. Es sind nur weniger Frauen, die daran intrinsisch motiviert sind im Vergleich zu Männern. Und das ist kein Ergebnis von Sozialisation. Wer es ganz einfach haben will: Neuroscience of sex differences (Wikipedia EN) oder alternativ: Spritzt doch mal irgendjemand eine Ladung Testosteron und macht vorher und nachher einen psychologischen Aggressionstest.

@CDL: Transgenerational Trauma gibt es auf jeden Fall, aber mal ganz ins Blaue geschossen: Seit wie vielen Jahren wird PTBS ernsthaft behandelt? Die Soldaten im 1. Weltkrieg waren Kriegszitterer oder hatten einen "shell shock", nach dem 2. Weltkrieg war es dann das Überlebensschuldsyndrom (für die Opfer) oder eine Kriegsneurose (für die Soldaten), im englischen gibt es sicher auch einen schönen Begriff dafür. im Vietnamkrieg hatten die Leute dann eine "combat stress reaction". Das sind alles schöne Worte für: Da kann man nichts machen, ist halt so. Und dann vererbt sich das natürlich, über Erziehung, Lernen am Modell, usw.
Da das Feld recht jung ist, würde ich mir viel von einer Langzeitstudie erwarten, in der unbehandelte und behandelte Eltern und deren Kinder beobachtet werden. Beim Überlebensschuldsyndrom geht man von Steigerungsraten der psychischen Erkrankungen um bis zu 400% aus, da müssten Unterschiede nachweisbar sein. -
@Meike.: Mir ging es nicht darum dir nachzusagen, dass du so denkst, aber genau so läuft die statistische Argumentation. Und ich kann sie gerne gegen dich drehen: Frauen fühlen sich nachts auf der Straße häufig unsicher. Das ist statistisch vollkommen unsinnvoll, weil nur jedes fünfte Opfer eines Raubüberfalls eine Frau ist, 80% sind Männer und die Fallzahlen was Raub angeht sind massiv höher als jene bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (die, wie bereits gesagt fast immer im Nahbereich und eben nicht nachts auf offener Straße passieren). Frauen sind also offensichtlich privilegiert, weil sie von Straßenräubern seltener als Opfer ausgesucht werden. Hast du jemals einen Mann so etwas dummes sagen hören? Das fehlende Sicherheitsgefühl bei Frauen, insbesondere wenn es um so etwas geht wie "nachts alleine durch den Park" ist in Deutschland statistisch nachweisbar vollkommen unbegründet. Ich kann es evolutionär nachvollziehen, genauso wie ich es bei Höhenangst (incl. Flugangst) kann, ich muss es aber nicht als sinnvoll erachten und irgendjemand in dem Unsinn bestärken, das ist nämlich ein ganz klassisches Rollenbild: "Der böse Mann lauert des Nachts der unschuldigen Maid auf."
@samu: Ich hatte letztens eine Diskussion mit ein paar Mädels darüber, ob man erkennen kann, ob jemand einen Push-Up-BH trägt und die waren ganz überrascht, als ich sagte, dass das im Regelfall möglich sei, worauf dann ganz entsetzt gefragt wurde "Wo gucken Sie denn hin?". Auf den kurzen Hinweis, dass solche BHs in der Regel mit dem Ziel getragen würde, dass man was sehen könne und dazu auch entsprechende andere Kleidung gehöre und die Nachfrage, ob sie denn eine Idee hätten was ich damit meine, kam dann ein zustimmendes Nicken und die Mädels haben sich weiter über BH-Shopping unterhalten. Warum ich das sage? Weil a) die Kollegen in den meisten Fällen ziemlich sicher nicht gezielt auf irgendwelche Brüste gucken, b) es auf jeden Fall immer wieder passiert, dass wir uns das Aussehen unserer Mitmenschen ansehen, c) das keine sexuelle Belästigung (strafrechtlich) ist und d) ich auch moralisch ein Problem habe das reine "Gucken" als problematisch anzusehen.
Gegen die Lehrerinnen kommen genau dieselben Vorwürfe von den Mädchen und die Wertung, was sie als schlimmer empfinden kommt ja nicht von mir. Ich frage jedes Mal nach, was für ein weiteres Vorgehen sie sich wünschen und lege die Eskalationsstufen recht genau dar und die Auswahl treffe dann nicht ich (außer es wäre tatsächlich eine sexuelle Belästigung oder drüber, ab da ist der Fahrplan bei uns im Bistum absolut eindeutig).Mal zum Sportunterricht: Wo siehst du denn da konkret das Problem, bei einem männlichen Lehrer und Schülerinnen?
Umkleide: Es gibt Lehrerumkleiden und Schülerumkleiden und da geht man nur rein, wenn irgendwer kollabiert und dann, bei allem Respekt, hat man ein wichtigeres Problem als Schamempfinden.
Hilfestellung/Körperkontakt: Gott im Himmel, rede mit den Menschen. Wenn ich Selbstbehauptung anbiete, sage ich den Leuten vorher, wenn ich sie berühre, nach Möglichkeit auch wo und wenn jemand das nicht möchte, dann findet man auch eine andere Lösung (Hilfestellung durch Mitschülerinnen, Übung abwandeln, etc.).
Freizügige Kleidung: Ich habe eher die Wahrnehmung, dass die Kleidung der Mädchen den Sportlehrer(inne)n deutlich zu freizügig ist (ähnlich wie im Sommer die doch recht gewagte Bekleidung mancher Mädchen, bei den Jungen beschweren sich die Kollegen über Jogginghosen und Adiletten). Im Schwimmbad habe ich da noch am ehesten Verständnis, obwohl auch da eher für die Jungs als für die Mädels (so ein schicker Speedo ist doch etwas weniger Stoff als ein Badeanzug).
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