@CDL: Das wäre eine weitere sehr logische Erklärung. Ein Jugendlicher hat ADHS und eine hohe Intelligenz und kann die ADHS durch die hohe Intelligenz kaschieren, so dass er nie diagnostiziert wird. Das würde dazu führen, dass aus der ADHS Stichprobe im Jugendalter viele Probanden rausfliegen, weil sie einfach nicht diagnostiziert sind und damit sinkt der durchschnittliche IQ in der ADHS Gruppe und der in der nicht-ADHS Gruppe steigt.
Und full ack zum letzten Beitrag.
@Jule13: Wenn irgendein Psychologe der seinen Studienabschluss wert für einen ADHS Kandidaten einen IQ-Test benutzt, der Arbeitsgedächtnis (vor allem zentralexekutives AG) als Skala hat, dann sollte der seinen Abschluss zurückgeben. So was passiert nur Medizinern an Unikliniken (die nehmen alle HAWIK oder HAWIWA). Einfache Beispiele wären CPM und CFT, obwohl es mit denen andere Schwierigkeiten gibt, aber es gibt selbstverständlich IQ-Tests in Bezug auf das Arbeitsgedächtnis mit sehr wenig load auskommen (sind beide auch noch sprachfrei, was ein weiterer Vorteil in Bezug auf schulische Intelligenzmessung ist).