Morbus Crohn führt zu einem GdB zwischen 10 und 80 (am "Besten" im akuten Schub beim Versorgungsamt melden, dann ist man definitiv bei 50+). Klick mich!
Man kann mit relativ vielen Erkrankungen einen GdB erhalten, halt dann wenn dadurch die Teilnahme am normalen Leben "behindert" wird.
Beiträge von Valerianus
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Das ist kein Problem. Mit Morbus Crohn einen GdB von 30 (+ Gleichstellung) zu bekommen ist nicht besonders schwer und dann ist man beim Amtsarzt durch. Wenn man dagegen mit einem GdB von 10 oder 20 vom Versorgungsamt abgespeist wird, wird der Amtsarzt Mühe haben dir nach neuerer Rechtsprechung die Verbeamtung zu verweigern. Die einzig doofe Situation wäre gar keine Einstufung durch das Versorgungsamt (das könnte man aber nachholen), weil der Amtsarzt dann teilweise gut begründet sagen könnte "das wird nichts" und die besonderen Schutzregeln für Schwerbehinderung nicht gelten.
Also: Verbeamtung im Ref (vermutlich in der GKV, weil keine Öffnungsaktion und die PKVen nicht scharf auf Morbus Crohn sind), Verbeamtung als fertiger Lehrer und mit Öffnungsaktion in die PKV. Aber: Lass dich bitte von einem unabhängigen Fachmann beraten, das Thema ist (gerade mit solchen Vorerkrankungen) zu komplex für ein Internetforum (besonders die Frage welche Anbieter dann überhaupt sinnvoll sind).
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Gar nicht. Eigentlich ist genug gesagt.
Ich hab dich deinen Beitrag nur in die wesentlichen Argumente aufgeteilt, um sicherzustellen dass jemand mit "akademischer Bildung" das so ernst meinen kann.
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Also ich fasse mal kurz, ohne vollständige Zitatzerlegung zusammen:
1.) Akademische Bildung ist ausreichend um in jedem Fachbereich auf akademischem Niveau mitreden zu können.
2.) Erklärungen sind nicht notwendig
3.) Lehrmeinung ist dir auch kein Begriff, oder? Da wir uns hier ja definitiv im geisteswissenschaftlichen Bereich bewegen, ist das tatsächlich ein Argument. Außerdem argumentierst du extrem schwach. Du hast die Existenz der Person bestritten, diese Existenz wird aber aufgrund historischer Quellen und nach herrschender Meinung in den Geschichtswissenschaft als bewiesen angesehen (tatsächlich geht es bei den meisten historischen "Fakten" erkenntnistheoretisch mehr um "Glauben" als um "Wissen", aber das führt vom Thema weg). Wenn etwas angezweifelt wird, heißt das nicht dass das allein dadurch eine brauchbare Option ist, nehmen wir dazu beispielsweise die Profis vom Intelligent Design, die Flat Earth Bewegung oder die Anhänger alternativer Fakten. Wenn ich schreibe, dass Alexander der Große nie gelebt hat, dann wird das dadurch nicht wahr (es wird auch nicht wahr dadurch, wenn das die Mehrheit der Menschen glaubt, aber Lehrmeinung heißt nun einmal, dass die Mehrheit der dazu fachlich befähigten Personen etwas glaubt.
4.) Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Carrier PhD heißen müsste und ich glaube, dass ich mir sowohl zu seinen angewandten statistischen Methoden (Mathematikstudium, Doktor in Psychologie mit einem Fokus auf statistischen Methoden), als auch zu seinen historischen Methoden (Geschichtsstudium) ein Urteil erlauben kann. Ich würde mich da aber (weil ich weder Zeit noch Lust habe die Dissertation ganz zu lesen auf die Reviews von "richtigen" Historikern (aka Leuten mit einem Lehrstuhl) verlassen, die durch die Bank...nennen wir es nett...sehr verhalten...ausfallen. -
O. Meier: Mal im Ernst, es wäre hilfreich wenn du deine Fächer ergänzt, dann weiß ich auf welcher Ebene ich mit dem Erklärungsansatz anfangen muss, aber mir fallen nur sehr wenige ernstzunehmende Althistoriker ein, die die Existenz der Person des Jesus von Nazareth anzweifeln. Und eine Dissertation ist schon besser als ein zufälliger Artikel im Internet, aber keinesfalls ein Zeichen wissenschaftlicher Korrektheit oder gar Expertise.
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Selbst Wikipedia hilft dir bei so simplen Fragestellungen weiter. Und die dort zitierten Quellen sind auch deutlich besser sowohl vom Schreibstil, als auch von der historischen Nützlichkeit als alles was Richard Carrier je verfasst hat. Und den als ausgewiesenen Experten für die frühe Kaiserzeit zu zitieren, da muss man schon beten: "Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, aber viel, wenig nützt nichts."

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Es ist sowieso eine gewaltige Fehlallokation von Ressourcen, dass die NaWi-Kollegen die Sammlungen reinigen und in Schuss halten, die Informatikkollegen teilweise die Administration übernommen haben und es Funktionsstellen für jeden Verwaltungsquatsch gibt. Für so etwas gibt es ausgebildete Leute und die machen das deutlich preiswerter...die Zeit könnten Lehrer weit sinnvoller für unterrichtliche Zwecke verwenden...
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Der Logikfehler ist doch, dass sie jedem nur die halbe Miete als eigene Aufwendung anrechnen, aber dann so tun als hätte man damit volle Verfügungsgewalt über die gesamten 100m².
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Ja, interessanter Unterricht ist die Lösung für alles. Schüler in der Pubertät, überforderte Schüler, Lehrpläne die an der Lebensrealität von Schülern vorbeigehen (müssen), etc.
Gut, dass du darauf gekommen bist, mehr fällt den ganzen theoretischen "Pädagogen" an deutschen Unis ja auch nicht ein.
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@fossi74: Wenn der Vertreter des KM dann gleichzeitig auch die Lehrer mitbrächte um die Schule aus dem Unterhang zu holen und damit die volle Unterrichtszeit sicherstellen würde, bekäme er den Kuchen sicher von der Schulleitung und dem gesamten Kollegium. Man muss als Lehrer nicht die verfehlte Personalpolitik des Dienstherrn ausgleichen, zumindest nicht im klar rechtswidrigen Bereich (und das wären in NRW mehr als 6 Stunden pro Kollege nun einmal).
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Du musst diese eigentlich im laufenden Schuljahr nacharbeiten, für einen Übergang auf das nächste Schuljahr braucht dein Schulleiter (da "ausnahmsweise") eine Begründung und dafür reicht nicht "ich war zu blöd beim Stellenplan".
P.S.: Frag mal euren Personalrat, ob ihr im nächstem Schuljahr rechnerisch im Überhang wärt mit den Neuzugängen. Das wäre für mich die einzige Erklärung, dass dein Schulleiter dich deine Stundenzahl reduzieren lassen will...
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Ich würde definitiv auch anfangen Geld auszugeben, wenn ich einen Raum hätte, in dem ich zu 95% unterrichte. Für die 6 Stunden in meiner Klasse lohnt sich das nicht. Aber ich hab ein paar Sachen, die ich für sinnvoll halte, z.B. Stempel für die Noten, Verhaltensstempel, eigene Magnete (weil die von der Schule Murks sind), mein Tablet für Präsentationen (weil die von der Schule erstaunlich seltsam eingerichtet sind), sowas halt...
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Geschichtsklausuren haben üblicherweise drei Teile: Analyse, Einordnung und Bewertung. Das ist meiner Meinung nach in der Einordnung ein Problem der Erwartungshorizonte. Schreiben die Schüler hier einfach alles auf was ihnen zu dem Thema einfällt, darf ich im Erwartungshorizont zur Einordnung alle Punkte als angesprochen ankreuzen und ziehe ihnen im Teil zu Formalia und Sprache 2-3 Punkte wieder ab, weil sie an der Aufgabenstellung vorbeigeschrieben haben, insgesamt reicht das dann für 1 oder 2. Ohne Zentralabitur wäre der Aufgabenteil schlicht mangelhaft gewesen, weil das Thema verfehlt worden ist. Für die Analyse muss man meistens auch nur den Text in eigenen Worten zusammenfassen können um Richtung 2 zu gehen...um in Geschichte ein Defizit einzufahren, muss man sich wirklich extrem dumm anstellen...
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Rom in 6 Stunden? Ambitioniert

Ich würde mich wohl für die folgenden Gegenstände entscheiden, aber das ist wirklich...sehr ambitioniert...
1.) Gründungsmythos (Die Sage vorlesen evtl.?) und reale Stadtentstehung
2.) Römische Republik (Was ist das für eine Regierungsform, was hat das mit einer heutigen Republik zu tun)
3.) Krise der Republik (Warum funktioniert die Republik nicht mehr? Wer profitiert?)
4.) Caesar - Tyrannenmord gerechtfertigt?
5.) Kaiserreich unter Augustus im Vergleich zur Republik
(x.) Christenverfolgung)
6.) Untergang Roms - Völkerwanderung -
Deine (potentiellen) Gläubiger haben Pfändungszugriff auf das Konto, in dem Fall machst du dich strafbar (Untreue). Außerdem ist es nicht deine Aufgabe. In welcher Firma lässt du dir Geld für dienstliche Aufgaben auf dein Privatkonto überweisen und zahlst das von da aus...also...in welcher Firma machst du das mehr als einmal und wirst nicht rausgeschmissen...
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Der Hauptnachteil in Mathematik, wenn man alles entdeckend machen möchte, ist nicht nur der massive Zeitverlust, sondern insbesondere die massive Überforderung insbesondere schwächerer Schüler (dazu gibt es nun wirklich genug Studien). Der Zeitverlust kostet mich Übungszeit (und jeder Sportler wird mir sicher zustimmen, dass man zwar den Bewegungsablauf verstanden haben kann, das Ganze aber dann trotzdem noch ein paar (hundert-tausend) Mal durchführen sollte, damit es auch sitzt und die Überforderung ist eigentlich selbsterklärend, wenn man sich anschaut, wie lange man für die Entdeckung, bzw. den Beweis bestimmter mathematischer Sätze gebraucht hat und ich rede hier nicht von Euklids Geometrie...
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Auch das Arbeitszeitgesetz gilt nicht für Beamte (s. §2 ArbZG), mit ein bisschen Dreherei kann die fehlende Geltung mit §19 ArbZG auch auf Angestellte übertragen werden...
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Dafür wäre das Bundesland wichtig. In NRW gilt die Arbeitszeitverordnung z.B. für Lehrer gar nicht. Wo kannst du das nachlesen? In der passenden Arbeitszeitverordnung deines Bundeslandes

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Lästereien sind eigentlich immer üble Nachrede. Das sollte man sich vielleicht mal bewusst machen, bevor man lästert.
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