Das als LGS zu lösen (Klasse 7 Gymnasium) ist aber auch etwas Overkill. Man braucht einmal den Schritt dass das Kind und die Mutter zusammen 5 Kinder sind und danach muss man nur noch 45 durch 5 teilen.
Beiträge von Valerianus
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Neu ist das auch nicht, Godwin's law ist von 1990.

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Zitat
Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand! (Winston Churchill - zugeschrieben)
Man sollte da eher auf der Ebene der Diskussionskultur ansetzen, wechselseitige Beleidigungen bringen keinen weiter...wie geht ihr denn im Unterricht mit unterschiedlichen Meinungen zu bestimmten Themen um?
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Der IQ ist während der Kindheit nicht besonders stabil (also er schwankt jetzt auch nicht andauernd zwischen GB und Hochbegabung, aber +-10 und insbesondere regression to the mean ist da schon drin), da kann man über mehrfache Tests durchaus ein bisschen Veränderung bekommen. Und ja, IQ Tests (wie den meisten Tests) wird regelmäßig zu große Bedeutung beigemessen. Sie können ein Puzzlestück (meinetwegen auch ein großes) in einem kompletten Bild sein, aber das habe ich oben auch schon geschrieben (deswegen muss ich bei Bescheinigungen von Psychologen so oft das Lachen unterdrücken). In diesem Thread haben wir ausnahmsweise eine sehr ähnliche Meinung, abgesehen davon, dass ich nicht so an die Objektivität glaube (denn wenn ein Kind in einer Untersuchung ein Subitizing von 5 schafft kann das zwar die reale Kapazität sein, könnte aber auch durch andere Ursachen herabgesetzt sein (oder das Kind ist eine Taube))
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Ich durfte IQ-Tests durchführen, ich dürfte immer noch welche durchführen (ich wüsste nur nicht welchen Nutzen das im Schulalltag haben und wie ich das den Eltern erklären sollte). Ich habe Statistik erst im Mathematikstudium belegt und dann nochmal in den Aufbaustudien für Psychologie. Danke dass du mich an deiner unbändigen Weisheit hast teilhaben lassen, dass manchmal ein Punkt den Unterschied zwischen Lernbehinderung und normal ausmachen kann. Das ist mir im schulischen Kontext noch nie untergekommen, dass ein Punkt den Unterschied zwischen Abitur bestanden oder nicht bestanden ausmachen kann oder eine Note den Unterschied zwischen versetzt und nicht versetzt. Das passiert nun einmal, wenn man irgendwo einen cut-off machen muss. Wenn man das dann möchte (beim IQ-Test), kann man übrigens nochmal mit einer anderen (die erste Testung gibt evtl. Hinweise womit man testen sollte um das gewünschte Ergebnis zu bekommen) Testbatterie ran, die Dinger sind zwar extrem reliabel, aber messen doch teilweise unterschiedliche Schwerpunkte. Was meinst du wie die vielen niedergelassenen Psychologen die Kinder allesamt auf hochbegabt oder Teilleistungsschwäche getestet bekommen? Jedes Mal wenn ich so einen Wisch bekomme, muss ich mir echt Mühe geben ernst zu bleiben.
Und wenn du ernsthaft glaubst, dass jeder Satz in deinen Gutachten objektiv belegbar sei, dann bitte, bitte bring anderen bei wie man das macht. In der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten wird man nämlich genau vor dieser Hybris gewarnt...wenn du die überwunden und zu absoluter Perfektion gefunden hast, dann solltest du das anderen Menschen beibringen. -.-
Andererseits glauben viele von den niedergelassenen Psychologen den Quatsch auch...also so allein bist du nicht... -
Es hängt vielleicht auch mit dem Bundesland zusammen, hier in NRW hat die alte Landesregierung die Hauptschulen durch Gesamtschulen und Sekundarschulen sowieso sturmreif geschossen, da musste man schon wirklich sehr idealistisch sein. In Bayern mag das wieder anders aussehen...
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Schönes Beispiel, passiert aber wohl eher selten dass ein normal intelligentes Kind auf einer Skala in die geistige Behinderung abrutscht. Ist mir zumindest bei ~1200 getesteten Kindern (in Kindertagesstätten und Grundschulen) während meiner Zeit an der Uni nicht einmal passiert (was aber auch schlicht daran liegt, dass die meisten "normalen" IQ-Tests nur den Bereich von 70 bis 130 wirklich gut abdecken (größere Batterien auch mal 60-140, aber die führt man kaum in der Schule durch)...man kann die drunter und drüber zwar erkennen in solchen Tests, aber für genaue Messungen darunter und drüber gibt es spezielle Verfahren). Wer hat den Test denn durchgeführt bei dem das passiert ist?
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Der IQ ist nicht ausschlaggebend für den Lernerfolg? Das wird jetzt wieder ein anderes Thema, aber: Echt jetzt? Hast du mal in Grundschulklassen flächendeckend IQ, Leseverstehen und Rechenfertigkeiten erhoben und dir angeguckt wie eng das alles zusammenhängt? Natürlich gilt das nicht für jedes einzelne Kind, aber Statistik macht auch keine Aussagen über einzelne Kinder.
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Es geht bei der Besoldung um die Ausbildungsstufe die für den Dienst ausreichend ist, nicht für die höchste persönlich erreichte...
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F81.3 ist der Alleskönner unter den Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten. Das Kind ist normal intelligent, wird normal beschult und kann trotzdem weder lesen, noch schreiben, noch rechnen. Neu ist das auch nicht (der ICD-10 ist von 1992 (mit kleineren Änderungen über die Jahre), aber es wird gerade vor allem in Deutschland neu entdeckt, das nicht alles an Intelligenz und Beschulung liegt (Hinweis: Eltern und Erziehung o.O).
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Wenn der IQ hoch genug ist (also nicht nur 1-5 Punkte über der Grenze zur Lernbehinderung)sollte es eigentlich kein Problem sein Teilleistungsschwächen nach ICD-10 F81.x zu diagnostizieren (weil die sich ja gerade über den Abstand zum IQ definieren). Damit bekommt man zwar nicht unbedingt viel Unterstützung in der Schule, aber das Kind kann spezielle außerschulische Fördermaßnahmen erhalten...
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Willst du die Lautschrift für die deutsche und die fremdsprachige Version hinschreiben oder können wir uns das sparen?

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Ich hab zwar erst seit kurzem Erfahrungen in der Mitarbeitervertretung, aber: Im Leben nicht...das Ganze soll Dienstag passiert sein, nehmen wir an der Kollege hätte am selben Tag den Personalrat eingeschaltet und der Dienstvorgesetzte die Schulverwaltung. Der Personalrat setzt sich am Mittwoch mit dem Kollegen zusammen und am Donnerstag mit dem Dienstgeber und der stellt dann am Freitag die rechtssichere Versetzung in Schriftform zu? Und du als Kollege bekommst etwas von einer Rüge für die Referendarin mit (die ja über das Studienseminar und den dortigen Personalrat laufen musste)? Habt ihr euren Datenschutzbeauftragten umgebracht und im Keller verscharrt?
P.S.: Troll...i'm out...
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Ich weiß nicht wie das in Bundesländern ist die PHs haben, aber wir hatten alle Fachvorlesungen mit den Fachstudenten zusammen. Darum hießen sie ja Fachvorlesungen.
In Geschichte war das Lehramtsstudium von den Scheinen her sogar stressiger (im Vergleich zum Magister), in Mathe habe ich die Unterschiede oben aufgelistet und ja, die weiteren Veranstaltungen wären mindfuck gewesen...P.S.: Schreibst du gerade am Handy?
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Ist das ein Scherz? Jedes Lied in den Charts hat mehr Worte als die 10 Reihen des kleinen 1x1 hintereinander...warte nochmal, wie lernt man ein Lied auswendig? Man hört es sich oft genug an, man kann irgendwann einzelne Strophen (Reihen) und wenn man oft genug mitsingt kann man den gesamten Text. Es geht mir dabei auch nicht ums Verständnis, das ist ein ganz anderes Thema, sondern schlicht darum, dass 7*8 nicht als 7, 14, 21...im Kopf abläuft.
PrimarProfessor: Ich hätte noch einen Schein in Analysis III, eine vertiefende Vorlesung im Hauptstudium und eine Diplomarbeit gebraucht für das 2-Fach-Diplom, im 1-Fach-Diplom wäre es natürlich deutlich mehr gewesen. Und um ehrlich zu sein sind weder Geschichte noch Pädagogik zugelassene Nebenfächer im 2-Fach-Diplom gewesen, d.h. ich hätte noch ein Fach gebraucht. Wird aus dem Grundschullehramt irgendwas für ein Fachstudium anerkannt? Und du willst Ahnung von Pädagogik und Psychologie haben und sagst ich "verstecke mich hinter Studien". Wie erbärmlich ist das denn bitte?
So und nochmal, vielleicht hast du bei deinen vielen Fächern Probleme mit dem Lesen bekommen: Alle Lehrer mit einem vollwertigen Universitätsstudium (d.h. min. 9 Fachsemester) müssen eigentlich nach A13 bezahlt werden. Ich persönlich hätte nur gerne eine bessere Auswahl und Ausbildung im Lehramt (in allen Schulstufen, aber wie gesagt: schlechtere Abinoten, Gy/Ge Lehrer die nach verpatzter Zwischenprüfung auf GHR umschwenken und problemlos durchkommen und ich habe selbst GyGe und GHR Studenten an der Uni im Hauptstudium bespaßt...die Unterschiede sind nicht nur in den Hausarbeiten sichtbar...und ich verzichte an dieser Stelle auf die Studien die meine Beobachtungen stützen, die kamen jetzt oft genug), aber was genau hat meine Meinung mit der Gesetzeslage zu tun? Und bevor das kommt: Es gibt in allen Schulstufen gute und schlechte Lehrer. Das ist aber nicht der Punkt. Es gibt auch gute und schlechte Erzieher, gute und schlechte Kinderkrankenschwestern. Sollen die alle A13 bezahlt werden (wieder bezogen auf das alte Grundschulstudium mit 7 Semestern)? Und mal im Ernst...eine Kinderkrankenschwester hat mehr Verantwortung und Belastung als wir in allen Schulstufen zusammen...
Und weil du ja meinst dass mich irgendwas daran persönlich stört: Es geht mir nicht darum, dass ich mich besser fühle wenn jemand anders besser oder schlechter bezahlt würde (dann würde ich mich eher an Investmentbankern aufreiben). Es geht mir auch nicht darum mich besser zu fühlen, weil ich eine höherwertige Ausbildung hätte (vielleicht würde ich dann meinen realen Doktortitel im Usernamen oder Personalausweis führen anstatt eines erfunden Professorentitels) oder weil ich will dass mein Beruf höher angesehen ist (dann wäre es wohl klug gewesen an der Universität zu bleiben [was die dümmste Entscheidung ist die ein studierter Mensch in Deutschland treffen kann - dafür braucht es mehr Idealismus als für die Gesamtschule]). Ich mache meinen Job gerne und mir persönlich wäre es am liebsten ich würde nur Klasse 1-6 und 11-13 (NRW - G9 incoming) unterrichten. Da es das nicht gibt hab ich mir das rausgesucht was dem am nächsten kommt und was am Besten bezahlt wird.@Felis: 100% Zustimmung. So streng siebt man aber selbst in Bayern nicht, oder?
Anja82: Die Sache mit dem Jugendamt ist ein Scherz, oder? Die Situation hatte ich schulisch jetzt noch nie, aber aus der Arbeit im Kinderheim weiß ich wann das Jugendamt (im Ruhrgebiet) Kinder rausnimmt und das ist relativ unabhängig vom Sachbearbeiter und vom Alter der Kinder. Das einzige was mir immer aufgefallen ist: Je höher die soziale Schicht der Eltern desto lahmarschiger wird der Haufen.
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Es geht nicht darum wer der bessere Lehrer ist. Es geht darum, dass es möglich ist denen in sehr kurzer Zeit so einen Blödsinn beizubringen. In der 5. Klasse können wir in NRW hier eigentlich niemanden verlieren und natürlich bleiben auch mal Leute sitzen, das lag aber (bis auf einen Fall) bisher nie daran, dass ich es nicht geschafft hätte denen nicht in einem halben Jahr die Basics beizubringen...ich überlege gerade echt wie viele Schüler wegen Mathe in den letzten Jahren hängengeblieben sind (in Klasse 5-7), also nicht weil sie in allen vier Hauptfächern massive Probleme gehabt haben...und es geht nicht um Einzelfälle, sondern darum dass vom Besten was die Grundschule zu bieten hat, viele die Grundlagen einfach nicht sicher haben.
Jetzt mal zu deiner Liste:
1.) Sicher kann ich mir das vorstellen, aber was ist an dem Satz "ich kann keine Schreibschrift lesen" nicht eindeutig? Es kann natürlich auch Faulheit sein, aber wenn sie gleichzeitig beim Nachbarn gucken und dessen Druckschrift lesen können, liegt es sicher nicht daran. Die Lesbarkeit meiner Schrift sollte ich sicher auf Ferndiagnose hin nochmal überdenken...
2.) Nein, das läuft bei uns etwas anders. Die Kinder bemühen sich in den ersten 4-6 Wochen extrem darum sich gut zu benehmen, weil sie eben gerade nicht wissen was kommt. Und wenn in dieser Zeit etwas schiefläuft, dann meistens deshalb, weil sie es wirklich nicht gelernt haben. Die "mal gucken was geht"-Phase beginnt kurz vor den Herbstferien.
3.) Lernpsychologie (sind die Grundschullehrer da nicht so viel fitter als die Fachidioten vom Gymnasium?): für noch nicht automatisierte Prozesse ist das ein normaler Vorgang und passiert unseren Schülern andauernd (und zwar gerne auch über die anderen Ferien). Bei vollständig automatisierten Prozessen ist das ohne Hirnschädigung fast unmöglich. Ich bin jahrelang nicht mehr Fahrrad gefahren. Wenn ich heute zu meinen Eltern laufe und mich da auf ein Fahrrad setze, geht das absolut problemlos. Und ich rede nicht vom Stoff der 4. Klasse...das kleine 1x1 ist Thema in Klasse 2... -
Bei allem Verlaub, aber wenn wir das in der Mathematik durchziehen, dann leiden die Schwächeren Schüler massiv darunter. Jeder Schüler ist in der Lage etwas auswendig zu lernen oder einen Algorithmus anzuwenden (wenn er ihn oft genug geübt hat), aber diese Fähigkeiten sind mit Internetzugang nicht mehr abprüfbar. Ich würde in Mathe komplett auf die Sachaufgaben und Beweisebene gedrückt, für die Stärkeren sicher in Ordnung, aber der Rest?
Ich hatte auch an der Uni Matheprüfungen in die wir Taschenrechner, Lehrbücher, Aufzeichnungen, etc. mitschleppen durften...ich war sehr dankbar für die Klausuren in denen das alles verboten war. :p
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