Beiträge von Yummi

    Die südlichen Euroländer haben samt und sonders eine erheblich schlechtere Wirtschaftsleistung als Deutschland. Die geringste Eigentumsquote in ganz Europa hat die Schweiz. Wir zahlen übrigens Vermögenssteuer aber keine Erbschaftssteuer. Der entscheidende Unterschied ist einfach, dass das Lohnniveau in den Ausbildungsberufen sehr viel höher ist als irgendwo sonst in Europa.

    Euer Lohnniveau ist höher und die Lohnbesteuerung niedriger. Dafür Vermögenssteuer was auch richtig ist

    Machen wir's doch mal konkret:

    "Ab einem Einkommen von 4.560 Euro dürfen sich Singles laut IW zu den reichsten 5% zählen – und ab 7.190 Euro sogar zum reichsten 1%. Ein Paar ohne Kinder gilt nach dieser Definition bei einem Nettoeinkommen von 5.550 Euro als reich – es gehört ab einem Einkommen von 10.790 Euro zum reichsten 1% der Gesellschaft."

    Wenn du dann noch das Haus der Eltern erbst, darfst du dich offiziell reich nennen.

    Ob jemand "ein bisschen was angelegt", geerbt oder im Lotto gewonnen hat, ist dabei doch völlig egal.

    Nein ist es nicht. Denn Neid und Missgunst schert alle über einen Kamm. Wenn Kapital sich konzentriert und von einer Generation zur nächsten übertragen wird, dann ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem.

    Wenn jemand sich mit seinem Lohneinnkommen Vermögen aufbaut dann muss man dass differenzierter sehen, denn im Vergleich z.B. Kapitaleinkünften hat unsereiner kaum steuerlichen Gestaltungsspielraum.

    Ich halte da nicht viel von statistischen Unterteilungen ab wann man als reich zählt. Auch mit Lohneinkommen von 5k netto wirst du Probleme bekommen in größeren Metropolen in guten Lagen Grundbesitz zu erwerben.

    Du bist dann reich lauf IW Studie, aber für das EFH musste trotzdem weit aufs Land ziehen oder dein Leben lang dich verschulden.

    Das *ist* reich. Ob du dafür gearbeitet hast oder nicht, spielt für die Definition überhaupt keine Rolle. Und wenn du mit 3 Millionen auf Konsum verzichtest, biste selber schuld. Ich verfress mein Geld lieber, mit ins Grab nehmen kann ich es nicht.

    Das letzte Hemd hat zwar keine Taschen, aber reich ist man damit nicht. Man ist insoweit wohlhabend, dass man sich einen Lebensstandard leisten kann, auch mit Teilzeitbeschäftigung. Oder dass man einige Jahre früher in den Ruhestand gehen kann ohne Einbußen in seiner Lebensführung.

    Ich rechne damit dass bei uns das Eintrittsalter auf 70 hochgesetzt wird und vermutlich Pensionsansprüche einen „demographischen Faktor“ in die Berechnung noch hinein bekommen. Volle 40 Jahre arbeiten die meisten Kollegen auch nicht.

    Nun - das Risiko einer Immobilie liegt auch darunter. Wer im "Weltportfolio" satte Rendite einfahren will, muss das Risiko des Totalverlustes in Kauf nehmen. Betongold bleibt.

    Was in die Renditeberechnung einer Immobilie oft nicht mit einfließt, sind die steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten. Da kann man den Gewinn aus Vermietung/Verpachtung schon klein rechnen - und danach leicht über die geringe Verzinsung heulen. Ebenso wird die Wertsteigerung der Immobilie nicht einkalkuliert. Da gab es in den letzten Jahren gewaltige Sprünge.
    Wenn man dann noch Mieter hat, die pünktlich zahlen, keinen Ärger machen und nicht wegen jeder Kleinreparatur auf der Matte stehen, kann man die Miete auch auf einer moderaten Höhe am - oder sogar knapp unter dem örtlichen Mietspiegel halten. Nerven sind unbezahlbar und keine x% Rendite wert, falls man damit bezahlen muss. Und das Betongold bleibt sicher in Stein gemeißelt.

    Wer jedoch eine Immobilie als Altersvorsorge betrachtet, braucht mehrere Wohneinheiten - oder eine bombige Lage, damit da nach Steuern, Rücklagen, Reparaturen eine Summe auf dem Konto aufschlägt, die einem Netto-Lehrergehalt entspricht. Und dann wird's auch nervig, weil die Verwaltung komplizierter wird.

    Nein liegt es nicht. Eine Immobilie ist ein Klumpenrisiko. Das ist per se kein geringes Risiko.

    Betongold ist so ein toller Begriff der aber nichts aussagt.

    Das Totalausfallrisiko eines Weltportfolios käme einem Komplettausfall der Weltwirtschaft gleich; da nützt dir deine Immobilie nichts. Viele Immobilieninvestoren wären arbeitslos und könnten die Immobilie gar nicht mehr finanzieren. Ihre Mieter wären arbeitslos und könnten keine Miete zahlen.

    Betongold benötigt Erhaltungsaufwendungen die vor allem Privatleute unterschätzen. Nicht umlegbare Betriebskosten wie das Mietausfallwagnis werden gar nicht berücksichtigt.

    Und die steuerliche Absetzbarkeit ist auch so ein gern genannter Vorteil. Die Krux ist, mit einem Weltportfolios benötige ich das nicht einmal.

    Dank Freistellungsauftrag und Teilfreistellung kann ich bei einem thesaurierenden Weltportfolios eine Menge Kapital ansparen bevor mich die Vorabpauschale nur irgendwie ein wenig nervt. Und dank FiFo kann ich die Steuerlast bei Anteilsverkauf im Alter selbst steuern.

    Das einzige was einem bleibt ist die Hoffnung, dass real der Verkehrswert bei einem Verkauf einer vermieteten Immobilie nach über 10 Jahren höher ist als die Anschaffungskosten. Dann freut man sich so sehr über die Steuerfreiheit.

    Aber jeder ist anders gestrickt. Nur wird unsereiner auch als reich definiert wenn er 40 Jahre lang Kapital investiert hat und im Rentenalter ein Depot zwischen 2-3 Mio. hat. Immerhin hat man dafür gearbeitet und auf Konsum verzichtet.

    Wo liest du das?

    Alles als "linke Bubble" darzustellen ist typisch! ;)

    Die Aussage dass die Latinos Trump wählen um als richtige Amerikaner anerkannt zu werden.

    Das ist so „ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt“ Attitüde. Fakt ist, der Wahlkampf / Wahlkampfthemen der Demokraten waren für die Wähler nicht relevant. Der Schuh drückt da ganz woanders.

    Und analog werden auch diese Entwicklungen bei uns passieren. Letztlich werden wir einen Mitte-Rechts-sehr Rechts tendierenden Bundestag haben.

    SPD ist marginalisiert als Volkspartei, die Grünen sind vermutlich einstellig, FDP und Linke draußen.

    Erinnert mich stark an Latinos in den USA, die Trump wählen, um endlich richtig „anerkannt“ zu werden von den Weissen und um sich von den „Illegalen“ absetzen zu können. Leider gehen die Faschos am Ende auch ihnen an den Kragen.

    Das ist zu billig. Latinos haben Trump aus vielfältigen Gründen gewählt. Sie als blöd darzustellen ist typisch linke Bubble. Wenn man die Präsidentschaftswahl klar verliert und auch den Kongress, dann würde ich dringend anraten mal zu überlegen, was ob das nicht vielleicht mit der eigenen Weltvorstellung zu tun hat.

    Bill Maher hat das ganz gut analysiert in seiner Show.

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    Ja das ist frustrierend. Aber man sollte es trotzdem machen.

    Andererseits gehe ich das Thema dahingehend an dass ich für mich persönlich meinen Ausstiegstermin selbst aussuchen möchte.

    Da kommt es natürlich darauf an wie groß der Kapitalstock ist und ab wann man unter Berücksichtigung von Abschlägen pensioniert werden kann.

    Ich denke mal viele werden nicht zum letzten Tag arbeiten wollen oder können. Auch weil man davon ausgehen kann, dass die Altersgrenze definitiv angehoben werden wird.

    Menschen sind komplizierte Wesen. Und manche machen es sich mit dem Urteil einfach.

    Ich hatte eine Kollegin, die über 2 Jahre hinweg immer wieder wegen Krankheit ausfiel und "Vertretungsaufwand" erforderte. Sie war jung, fit und sportlich. Da war der "Flurfunk" schnell, laut und massiv.

    Erst nach mehr als 2 Jahren fand sie einen Arzt, der die Ursache ihrer Beschwerden feststellen konnte - die erst durch eine Therapie in einer Spezialklinik behandelt werden konnten. Sie litt an einer verdeckten Borelliose, die das Rückenmark angegriffen hatte und schubweise massive Schmerzen auslöste.


    Im Schwabenland sagt man: "Mr sieht blos Dra' na."
    Seid zurückhaltend mit eurem (Vor-)Urteil. Vielleicht seid ihr morgen auf dem Tablett.

    Wenn sie da war wird sie wohl guten Unterricht gemacht haben?

    Zwei Jahre sind nichts um dann als Wanderpokal bezeichnet zu werden.

    Ja, war klar, ich versuche nur Missverständnisse auszuräumen. s3g4 nahm Bezug auf etwas, das vor mehreren Seiten geschrieben wurde.

    Und nein, man muss nicht alles erdulden, mich stört, dass nach zwei Sätzen mehrere Kolleg*innen schreiben, dass sie ganz genau wüssten, was mit dem Kollegen im Ausgangsbeitrag los sei und solche Leute auch SuS sexuell belästigen und wer weiß was noch alles. Nö. Redet mit den Leuten und nicht über sie

    Kollegen die faul sind und nichts schaffen und von Schule zu Schule weitergereicht werden sind Wanderpokale. Da kann man sich aufregen über die Sprache wie man will.

    Wenn die Leute strafbare Handlungen begehen, dann sofort melden.

    Zeigt aber mal wieder wie Prioritäten gesetzt werden. Man regt sich gleich über die Sprache auf anstatt über das eigentliche Problem zu reden.

    Und dann wundert man sich wenn Menschen nur den Kopfschütteln.

    Wenn die Person ein Problem hat dann soll sie sich professionelle Hilfe holen. Dafür bin ich nicht da. Ich habe genug zu tun in meinem Leben. Dafür gibt’s entsprechende Stellen. Der Kollege ist erwachsen genug.

    Immer diese Mitleidstour und das Schönwettergerede.

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