Beiträge von Yummi

    und wieder verlässt du die Diskussionsgrundlage und wirst persönlich, schade, eigentlich ein interessantes Diskussionsfeld. Zumindest bin ich für Mathematik ausgebildet, Kinder bis zur 10. Klasse zu unterrichten. An der Uni habe ich einige Zeit Gymnasiallehrkräfte in Analysis in Übungsgruppen begleitet, da ich vor meiner Schullaufbahn, Mathematik studiert habe. Deinem Profil entnehme ich, dass du nicht in Mathematik ausgebildet bist und daher wahrscheinlich absolut keine Ahnung davon hast. Also wer sollte sich dann lieber mit solchen Äußerungen zurückhalten?

    Ansonsten würde ich aufgrund meiner mangelnden Erfahrung Mathematik in der Gymnasialen Oberstufe zu unterrichten, keine Äußerungen über die Didaktik tätigen. Aber darum ging es ja auch überhaupt nicht. Warum also wieder diese unnötige Nebelkerze. Ansonsten scheinst du zu diesem Thema keinen nennenswerten Beitrag leisten zu können.

    Wenn du ein Mathestudium hast, dann solltest du eigentlich die Befähigung haben auch Sek 2 zu unterrichten…

    Na so einfach ist es mit KI noch nicht. Habe häufig Aufgaben die ich lösen lasse. Die KI bedient sich gerne auch der einfachen Herangehensweise und kommt (noch) nicht auf das optimale Ergebnis. Oftmals erkennt die KI aber dann die Fehler wenn man sie darauf hinweist.

    Dennoch nutze ich KI gerne und würde sie bei Aufgabenkontrollen gar nicht missen wollen. Wenn ich Klassenarbeiten erstelle, lasse ich die KI Lösungen prüfen. Dadurch kann man grobe Schnitzer frühzeitig korrigieren.

    Würde ich mir bei der Prüfungserstellung durch Kommissionen auch wünschen…


    Dennoch muss ich sagen, dass die heutige Generation viel mehr davon profitieren würde, wenn auch mehr auf Fachwissen in der Schule geachtet werden würde.
    Denn nur wenn ich weiß was ich mache, kann ich Fehler in den Lösungen der KI erkennen.

    Mit KI kann man viel effektiver lernen. Ich kann mir Lösungswege detailliert erläutern lassen, ich kann komplexere Aufgaben bearbeiten ohne gleich den Stift an die Wand zu werfen.

    KI und ihr Nutzen sind das Beste Beispiel dass Fachwissen unbedingt nötig ist um das Potential voll auszunutzen. Weniger Präsentationen, mehr Fachwissen, mehr komplexere Fragestellungen. Dahin sollte es nach meiner Meinung gehen; insbesondere am Gymnasium.

    Auch als Student hätte ich mir KI gewünscht. Mache Übungsblätter waren einfach nur „frustrierend“. Anstatt keine Lösung nach Stunden zu haben hätte man eine Lösung die man sich auch noch erläutern hätte können. Das wäre motivierend gewesen.
    Denn manche Profs waren didaktisch eine Katastrophe…

    Dennoch ist ein Jahr Gesellschaftsdienst sinnvoll. Das erdet.

    Ob Zivildienst, Bundeswehr oder Feuerwehr, THW, FSJ…ist egal. Und zwar alle; ob Mann oder Frau.

    Ich denke, dass das "Gefühl "gemobbt" zu werden", an sich schon ernst genommen werden sollte. An eine Entwertung der "echten" Mobbing-Fälle glaube ich nicht.

    Ja der Mensch und Gefühle. Wir wollen bloß niemanden die Meinung sagen, denn er könnte sich verletzt fühlen. :musik:

    Mobbing unter Kids ist Scheiße, auch weil bei Kids die Persönlichkeit am reifen ist und man wenig Ausweichmöglichkeiten hat.

    Wer als Erwachsener wegen jeglicher Kritik gleich rumheult…“grow some balls…“

    https://youtube.com/shorts/1GV8zs34RvM?si=_lM8TuHR45saMiqY

    Sie macht es nicht freiwillig. Es sind Kredite zu bedienen usw. Da können 300€ mehr oder weniger wichtig sein. Die familiäre Situation ist schwierig. Ich weiß nicht, wie viel sie weniger hat mit Krankengeld. Sie sagt, dass sie es sich nicht leisten kann.

    Das ist schon eine Scheiß Situation. Deshalb sollte man am besten keine Schulden haben. Auch Immobilienschulden sind fragwürdig. Oder man muss so abgesichert sein, dass sie einem nicht das Genick brechen. Was wiederum Kosten verursacht.

    Das beste was man jungen Leuten empfehlen kann, ist einen Teil seines Kapitals zur Seite zu legen. Je früher desto besser. Dann kann man verschiedene Phasen im Leben besser auffangen.

    Wie Kris24 erwähnte ist es in seinem Alter schwerer als noch mit 50 bestimmte Stresssituationen abzufangen.
    Gut, wenn dann finanziell soweit aufgestellt ist, dass man Teilzeit arbeiten kann und das Minus in der Pension einem nicht viel ausmacht.

    Aber arbeiten trotz Krankheit weil man ansonsten den Lebensunterhalt nicht finanzieren kann, ist wirklich worst case für einen Lehrer.

    https://www.landtag-bw.de/resource/blob/…b/15_6252_D.pdf

    Aktueller finde ich nichts. Finde es schon interessant dass es in BW zwischen 10-13% der in diesem Zeitraum pensionierten Kollegen wegen DU waren. Knapp vor dem 60 LJ.

    Zu erwarten war dass fast 60% auf Antrag die Frühpensionierung genommen haben (60/63 Lj). Die Pensionshöhe ist trotz Abschlag ausreichend und man ist noch fit um die Zeit zu genießen


    https://www.news4teachers.de/2024/10/dramat…im-beruf/?amp=1


    Hier mal für Bayern. Ich kann die Kollegen an bestimmten Schularten und in bestimmten Orten schon verstehen. Im Alter hast u.U. auch nicht mehr den Nerv dafür.

    Bei uns wird es leider nichts mehr mit so früh auf Antrag. Wenn Regelaltersgrenze auf 70 hochgeht, dann wird es erst mit 66 Jahren was (3 Jahre früher plus 1 Sabattjahr) :schreien:

    chemikus08

    Mich nervt es, weil ich mir mehr Fingerspitzengefühl wünsche wenn es darum geht, was man tun sollte oder nicht.
    Niemand negiert hier das Recht auf Sport oder gesundheitliche Betätigung. Aber alles im Rahmen, insbesondere in einer Situation, in der man auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen ist.
    Die Argumentation, dass der Extremsport hilft, einen Tag zu strukturieren, zeigt, das therapeutisch da ganz andere Probleme vorliegen.
    Ich würde es eher Flucht vor der Konfrontation mit der Krankheit nennen.

    Iron Man Training ist durchaus mit der Ausübung des Berufs möglich. Auch wenn man dann sicher nicht "ganz vorne" mit dabei ist. Deswegen, sorry, auch ein Iron Man oder Ultratraining kann therapeutisch wirken gerade wenn es dazu führt udn genutzt wird, einen Tagesablauf zu strukturieren.

    Es kann dir doch aber scheißegal sein ob irgendwer Verständnis hat. Kannst du was am Neid oder Verständnis der anderen ändern? Nein! Kannst du an deinem Genesungszustand etwas ändern wenn die Weltreise hilft? Ja!


    Wenn das "Verständnis" der Anderen, das ja komplett subjektiv sein kann und wird, für mich der Punkt ist, an dem meine Genesung scheitert, dann hab ich andere Probleme, die ich lösen muss. Was juckt es mich, was die anderen von mir halten wenn es mir schlecht geht und ich mir helfe/helfen lasse? Sollte nicht vielmehr das Ziel sein gesund zu werden?

    Ich hätte kein Verständnis wenn jemand strukturiertes Training zur Bewältigung eines Iron Man während einer Dienstunfähigkeitsperiode durchführen würde.

    Und das ist auch mein gutes Recht; denn einerseits weiß ich wie umfangreich so ein Training ist; andererseits gibts genug Kollegen die den anstrengenden Job tagein tagaus machen. Für die ist es aus meiner Sicht ein Schlag ins Gesicht wenn Kollege XY mit dem Rennrad im Mai gemütlich die Berge erklimmt oder seine Bahnen im Freibad zieht. Und das täglich stundenlang.

    Das Leben ist für viele Menschen stressig genug; sei es durch den Job, der Familie oder durch Unvorhergesehenes.

    Aber im Beamtenstatus ist man echt privilegiert gegenüber AN. Das zieht es mir sprichwörtlich die Hutschnur hoch. Ob TV Show, Ironman; nicht den Hauch der Kritik.

    Meine Frau schüttelt da den Kopf. Und ich kann da jeden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verstehen.

    Ich habe ihr einmal mit dem Versorgungsrechner gezeigt, wieviel ich bei einer DU mit 20 Jahren Dienstzeit erhalten würde. Trotz Kürzung wären es über 2.500€ Brutto. Mit einer passenden DU-Versicherung sind wären wir da extrem gut abgesichert.

    Man hat da schon eine Luxussituation in der man sich da befindet.

    Weltreise dürfte schwierig werden. Mittlerweile schlägt das Pendel in die andere Richtung. Nach sechs Wochen gibt's eine Einladung zum BEM. Wenn da nichts konkretes passiert kommt nach drei Monaten dze Anhörung zum Amtsarzt und dann kommt auch schon irgendwann der Amtsarzttermin.

    Was auch völlig okay ist. Diese Abgehobenheit bei der Erwartungshaltung findet man häufig bei Beamten.
    Einigen täte es gut zu Gesicht mal eine Weile in der freien Wirtschaft zu arbeiten.

Werbung