Beiträge von Yummi

    Deshalb rege ich mich schon gar nicht mehr auf, insbesondere über die GEW und Konsorten. Da ist mir meine Gesundheit wichtiger. 8) Nicht aufreiben, machen lassen und sehen wie das teilweise schon an die Wand gefahren wird.(siehe BaWü-Ergebnis im Ländervergleich).

    Uns beruflichen Schulen, mit einer Bandbreite an Profilen (WG, TG, BTG, AG...) wird bei einem angehenden Schülerrückgang durch die Implementierung von Oberstufen an Gemeinschaftsschulen, massiv das Wasser abgegraben. Wenn es ums Sparen geht, hauptsache nicht bei der Umsetzung der eigenen Ideologie. Mit effizientem Mitteleinsatz haben es die meisten von denen Damen und Herren links des politischen Spektrums auch nicht; wie denn auch, wenn man von Wirtschaft kaum etwas versteht.
    Ich bin froh, dass unsere ggw. Kultusministerin recht streng mit der Einführung der Oberstufen ist. Nur wenige dieser Schulen, können die Vorgabe wohl umsetzen.

    Was das generelle Niveau betrifft, kann ich als Vater kann ich nur den Kopf schütteln und übernehme bei meinen Kindern selber den Unterricht. Zuviel Fokus auf Dinge, die für Kinder unsinnig sind (Projekte, Projekte, Präsentation, Soziale Kompetenzen,..), zu wenig auf relevante Dinge (Fach-) Wissen, Anspruch, Disziplin. Lieber um 13 Uhr heim, Hausaufgaben erledigen und raus mit Freunden zum kicken.

    Als Lehrer kann ich nur dafür sorgen, dass in meinem Unterricht das Niveau dem entspricht, welches ich persönlich für notwendig erachte, gewahrt bleibt.

    Ich habe nicht von Abi-Klassen gesprochen.

    Dass aber die Industriekaufleute mit Abitur bei dir sind, überrascht mich. Das Erste was ich zu meiner Ausbildungszeit gemacht habe, war mich von D und GK zu befreien.

    Da man mit dem Abitur den höchsten deutschen Schulabschluss hat, war es für mich unnötig diese Unterrichtsfächer zu besuchen. Zumal D und GK keinen Mehrwert bringen, wenn man diese Fächer als Grundkurs hatte.

    Aber wir haben Kollegen, die haben eben diese Fächerkombi und sind hauptsächlich im TZ-Bereich eingeteilt. Und somit haben die viele Klassen und jedes Jahr eine Unmenge an Prüfungskorrekturen.

    Ah, zunächst einmal danke für die vielen Antworten. Das hilft mir sehr bei meiner Studienwahl, auch wenn die Meinungen und Ratschläge hier sehr divergieren.

    Na, der Stellenmarkt ist wahrscheinlich eher klein. Allerdings habe ich auch noch keinen arbeitslosen Lehrer getroffen - nun gut, will vielleicht auch nicht jeder gleich zugeben.

    Kann man denn also von Gymnasium auf Berufsschule einfach so wechseln? Entschuldigung wenn ich so viele Fragen habe, aber man sollte sich ja nicht blindlings in ein Studium stürzen.

    Das trifft schon auf mich zu, ohne in Eigenlob verfallen zu wollen. Ich war in unserer Schulbibliothek immer ziemlich der einzige, der historische Werke oder Literaturklassiker ausgeliehen hat. Du hast Recht, es werden ja so viele Mathe- wie Deutschlehrer gebraucht. Studieren denn einfach mehr Leute Deutsch als Mathe? Zumindest habe ich von einer Lehramtsstudentin gehört, dass einige nur Deutsch wählen, weil sie von diesem Studienfach den geringsten Widerstand erwarten.

    Ja, du kannst auf eine Berufsschule wechseln. Aber mit D/G in einer berufsbildenden Schule wirst du nicht viel Spaß haben.

    Einerseits ist das Niveau in Vollzeitschulen tw. unterirdisch (wenn man das Gymnasium gewöhnt ist) und insbesondere wenn du im Berufsschulwesen unterwegs bist, wirst du fluchen. Das sind ein-bzw. zweistündige Fächer. Viel Spass dann damit dein Deputat zu füllen und jährlich Prüfungsklassen zu haben.

    Diese Kombination ist suboptimal um es freundlich auszudrücken. Deutsch und eine weitere Fremdsprache ist korrekturtechnisch Wahnsinn. Allein die Vorstellung mehr als einen Tag für einen Klassensatz Korrekturen zu benötigen :staun: . Und einige Kollegen in Deutsch brauchen die kompletten Ferien um ihre Klassenarbeiten zu korrigieren.
    Und bei beiden Fächerkombinationen hast du in der freien Wirtschaft auch kaum Nutzen. Das Gehalt eines Lehrers rangiert für diese und ähnliche Fächerkombinationen vermutlich ganz weit oben.
    Andere Fächerkombinationen dagegen kannst du am Markt dagegen mit höheren Gehältern verwerten. Dieser Erkenntnis solltest du in deiner Entscheidungsfindung eine hohe Priorität beimessen.

    Wegen des Studiums. Mathe entledigt sich schon selbst von Schnarchzapfen.

    Weil sie vielleicht Klassenlehrerin ist? Dein Verständnis von Klassenlehrerverantwortung hätte ich gerne einmal erläutert.

    @Topic
    Passiert. Klassenkonferenz einberufen, kurz Sachverhalt erläutern, abstimmen und Zeugnis ändern. Geht bei uns 30 Sekunden die Konferenz.

    Ihr tut mir echt leid. Aber wenn ich diesen Thread und den anderen wegen der Teilzeitanträge lese, kann ich nur hoffen, dass wenn ihr krank seid auch wirklich daheim bleibt und die Landesregierung mal so richtig ins Rudern kommt.

    Je nach Verband /Gewerkschaft ist mit der Mitgliedschaft eine Diensthaftpflicht inklusive.

    Aber chill mal. Ich sehe schon deine Panik wenn du Aufsicht auf dem Schulgelände hast und nicht pünktlich bei Pausenbeginn dort bist, weil du gerade noch das Klassenzimmer verlässt. :pfeifen:

    An so Leuten wie dir verdient die Finanzbranche ihre Boni :autsch:

    @Mikael ... Was musst du für eine gruselige Grund/Schulzeit und -lehrer erlebt haben, um immer wieder so kommentieren zu müssen.

    Du kannst nicht selbst reflektieren, ob du die Zeit gut fandest oder ob sie eine Qual war? Oha! Ich wundere mich nur immer wieder über dein Bild von insbesondere Grundschullehrerinnen und das dann auch noch so dermaßen pauschal und oft unsachlich. Da muss doch was gewesen sein ... :rose: Lass Gras drüber wachsen nach all der Zeit.

    Naja, vergleiche ich meine Lehrer mit denen meiner Kinder, dann sehe ich schon einen Unterschied in der Leistungsorientierung.

    Wie heutzutage schlechte schriftliche Noten durch ständige "Vorträge" schön gerechnet werden, ist mir unverständlich. Aber dafür gibts anscheinend glückliche Kinder...ist doch auch was 8)

    Zum Artikel:
    Zumindest würde in D der Lehrer verklagt, wegen Körperverletzung verurteilt, zu Schmerzensgeld verdonnert und den Besuch eines Seminars angehalten werden. Ach nee, war der Musikkollege, der gerade in Berufung gegangen ist

    Hallo zusammen,

    ich bin seit November im Ref. und meine erste Lehrprobe ist prima gelaufen. Allerdings rutsche ich immer wieder in die Schiene, die gleichen Personen dranzunehmen (Jg.5). Habt ihr irgendeine Strategie wie man das vermeiden kann? ^^ Es war am Freitag so, dass sich immer wieder die 10 gleichen Leute gemeldet haben und dann kam es wieder zu dieser Wiederholung. Ich vermeide es SuS dranzunehmen,die sicht nicht melden, weil ich sie nicht vor der ganzen Klasse bloßstellen möchte. Das mache ich nur, wenn sie sich mit anderen DIngen beschäftigen oder quatschen ;).

    10 Leute findest du wenig? 8)

    Je nach Klasse bilden sich immer mal mehr oder weniger Schüler heraus. Wenn ich mündliche Noten brauche, frage ich gerne mal die Schüler die sich idR. nicht melden. Wenn er dann keine Ahnung hatte hat er Pech gehabt. Aber da ich sowieso eine starke Gewichtung bei der schriftlichen Leistung habe, ist das für einen guten, aber schweigsamen Schüler kein Drama.
    In Sprachen ist das natürlich etwas anderes.

    Es ist immer eine Gratwanderung zwischen dem Stoff den ich vermitteln muss, der Zeit die ich dafür habe und der Bereitschaft der Schüler sich zu beteiligen.

    Ja, die Pension ist schon nett. Aber die Betriebsrente bei Großkonzernen gleicht das z.T. mehr als aus.
    Also bei Jobvergleich eines Ingenieurs mit einem Lehrerkollegen ähnlichen Ausbildungsgangs ist der Unterschied marginal.

    Naja, so gute Buddies können die Verantwortlichen mit einem Junglehrer der gerade einmal drei Jahre dort ist, nicht sein.

    Vielleicht gibt es andere Gründe, dass die SL ihm den Jobchance offeriert hat? Inwieweit kann ein normaler Kollege die Qualifikation einem anderen derart absprechen, sofern er nicht ständig Mist baut?

    Und Vitamin B ist schon immer und überall Realität.
    Mir Gefallen auch viele Dinge nicht, die häufig bei Stellenausschreibungen in Bezug auf Bevorteilungen von bestimmten Gruppen einhergehen.

    Und genau deswegen mache ich ja ein Fragezeichen an "Bei uns dagegen haben die Preise massiv angezogen. Und das wird so weiter gehen." Abgesehen von wenigen guten Einzellagen in Großstädten bzw. besonders gefragten Regionen, die auch durch die Auslandsnachfrage getrieben werden, sind die Preise in vielen Gegenden bezogen auf die jeweils vorhandene Einkommenssituation am Limit.
    Machen wir es doch beispielhaft am Medianeinkommen der Haushalte eine Überschlagsrechnung fest. Das liegt in Westdeutschland im Moment irgendwo zwischen 3200 und 3500€ netto pro Haushalt. Unterstellt man, dass volle 40% davon in die Tilgung einer Baufinanzierung fließen, was bereits am absoluten Limit liegt, dann kommt man selbst bei 35 Jahren Laufzeit nur auf ungefähr 400.000€ möglichen Kredit. Berücksichtigt man die Baunebenkosten, Ersatzinvestitionen etc. dürfte das Objekt dann nicht mehr als 350.000€ kosten....das ist inzwischen durchaus knapp.

    Bei dieser sehr einfachen Rechnung kann natürlich der Einwand kommen, dass sich dann eben nicht alle Haushalte oberhalb des Medianeinkommens eine Immobilie leisten können, aber immerhin beträgt die Eigentumsquote in Deutschland um die 52%, das haut also ganz gut hin. Desweiteren geben diese 350.000€ bei weitem nicht die mögliche Untergrenze an mit viel Luft nach oben, wegen einkommensstärkerer Haushalte. Viele Haushalte, deren Einkommen deutlich über dem Median liegen, erreichen diese Einkommen nicht bereits bei Berufseinstieg und können demnach nicht noch 35 Jahre lang einen Kredit abzahlen. Auch in Gesamtanzahl gibt es gar nicht so viele Haushalte, die hier deutlich drüber liegen.


    Andersherum kann man auch einfach mit Zahlen spielen:
    Immobilienpreis + NK von 400000€ (hier in der Region relativ typischer Preis für ein Einfamilienhaus in "Speckgürtel" einer Großstadt oder Reihenhaus in der Stadt.

    Tilgung innerhalb von Jahren Monatliche Rate benötigt
    20 ~2700€
    25 ~2450€
    30 ~2050€

    Das bedingt bereits ein Nettohaushaltseinkommen von über 5000€, um überhaupt darstellbar zu sein. Als Beamtenpaar sicher machbar, aber für einen Großteil der Bevölkerung bereits kritisch, spätestens wenn ein Partner Teilzeit arbeitet. Wo sollen die Preise also noch hinklettern?

    Anbei ein schöner Tilgungsrechner mit dem man schön herumspielen kann um ein Gefühl zu entwickeln.
    https://www.aktuelle-bauzinsen.info/rechner/

    Ein Beispiel von Freunden: Doppelhaushälfte 2014 gekauft für 480000 in der Projektierung. Nachbarhälfte 2015 nach Fertigstellung verkauft für 540000. Gleiche Ausstattung, da schlüsselfertig vom gleichen Träger. Dieser Träger verkauft jetzt auf dem Nachbargrundstück das gleiche Projekt für 630000...

    Solange man Käufer findet, wird es weitergehen.

    Nicht nur Mittelständler. Vor allem Personen mit Jobs, die aber nicht so gut bezahlt werden, z.B. im Einzelhandel, haben keine Chance. Die Mieten für solche AN mit Familie sind schon kaum zu bezahlen.

    Im Osten kriegst du ausserhalb der Ballungsgebiete Immobilien für wenig Geld. Bei uns dagegen haben die Preise massiv angezogen. Und das wird so weiter gehen. Es sei denn, man ist bereit, im tiefen Schwarzwald zu leben und jeden Tag eine oder gar zwei Stunden Fahrtweg, je nach Wetterlage, zur Arbeitsstelle in Kauf zu nehmen.

    Aber die Politik ist da erheblich Mitschuldig. Ich frag mich, wann die AfD auf den Zug aufspringt und hier ebenfalls massiv Politik betreibt. Obgleich das eigentlich ein Feld für die SPD wäre.... :autsch:
    Präsent ist die Partei zur Zeit nur oder vor allem wegen der Flüchtlingsproblematik, die ebenfalls zu massiven Druck auf dem Mietmarkt führen wird. Sobald die Partei aber beginnt, dieses Problem mit der Abschaffung von Eigenheimzulage, steigender Grunderwerbssteuer, steigenden Nebenkosten und ständig verschärfenden Bauvorschriften zu verbinden, werden die nicht wenige neue Wählerschichten ansprechen. Spätestens wenn die Wirtschaft nicht mehr so gut brummt....

    Ohne mein vergleichsweise ordentliches Gehalt, unter Ausnutzung der Steuerklassen, könnten wir unsere Immobilie nicht vernünftig finanzieren (damit meine ich eine anfängliche Tilgung jenseits der 3% zzgl. Sondertilgungen) und den Kindern noch etwas bieten. Wie sollen denn das Personen im niederen Lohnbereich und gleichzeitig eine Familie gründen?

    Studier es. Wenn es nichts werden sollte mit der Schule, findest du mit beiden Fächerkombinationen (gute Wahl) sicherlich etwas in der Wirtschaft :victory:

    Und mit Mathe kannst du nebenher gut Geld als Nachhilfelehrer während des Studiums verdienen :cash:

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