Dazu passt auch die aktuelle Kommunikation. Zur Zeit werden ja die Lehrer ungewohnterweise von den KM "gelobt", weil das Abitur gut ausgefallen sei.
Beispiel Brandenburg (der Abiturschnitt wird seit Corona jeses Jahr um 0,1 besser): "Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) sagte, der aktuelle Jahrgang habe wegen der Corona-Maßnahmen besondere Rahmenbedingungen auf dem Weg zum Abitur gehabt. Die Schülerinnen und Schüler hätten diese Phase selbstorganisiert und eigenverantwortlich genutzt, um sich langfristig auf die Prüfungen vorzubereiten. Die Lehrkräfte hätten dies intensiv unterstützt und begleitet."
Subtext:
a) Wenn Schüler zeitweise ohne Lehrer arbeiten müssen, verbessern sich sogar die Leistungen.
b) Die SUS arbeiten von alleine verantwortungsvoll und zielgerichtet.
c) Lehrer arbeiten eigentlich nicht, sie begleiten und unterstützen nur.
d) Das können sie dann aber bitteschön wenigstens intensiv tun.
Wenn also die Leistungen der SUS in der "Viertagewoche" überraschenderweise sinken sollten, sind die Lehrer nicht mehr zu loben, denn ganz bestimmt haben sie die SUS zu wenig intensiv begleitet und unterstützt. Das Abitur wird trotzdem jeweils besser ausfallen als im Jahr davor.