Ich finde, die angeblichen Äußerungen der Lehrerin hören sich massiv aufgeputscht an, von wem auch immer. Wenn ich mir über etwas Gedanken machen würde, was mein eigenes Kind betrifft, würde ich das Gespräch mit der Lehrerin suchen und dabei wahrscheinlich feststellen, dass sie eine ganz vernünftige Person ist. Wenn andere sich in der Whats-App-Gruppe über etwas echauffieren, was mein Kind nicht betrifft, würde ich das einfach mal nicht mehr lesen. Im Übrigen würde ich mir eher Sorgen machen, wenn die Lehrerin die Kinder NICHT dazu anhalten würde, die Aufgaben sorgfältig und vollständig zu erledigen. Und doch, in RLP können Hausaufgaben benotet werden, jedenfalls an den weiterführenden Schulen, natürlich nicht direkt, wenn das Kind krank war, aber nachgemacht werden müssen sie. Ob für die Grundschulen etwas Anderes gilt, weiß ich nicht. Ich würde den Ball flach halten und nicht alles glauben, was so im Umlauf ist. Ich wette, du würdest staunen, wenn du den Chat über dich lesen würdest, was du alles gesagt und getan haben sollst.
Beiträge von Ratatouille
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Wenn jemand immer wieder mal montags fehlt, könnte auch ein Alkoholproblem dahinterstecken. Dann sollte die SL im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht tätig werden.
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Da nicht die Eltern die Arbeit genehmigen, müssen sie das auch nicht prüfen. Der Schulleiter wird nicht von den Eltern kontrolliert, sondern von seinen Vorgesetzten, an die sich wenden können, wenn sie meinen, Grund zu haben. Wir kontrollieren ja auch nicht die berufliche Arbeit der Eltern.
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Ich verstehe die Bedenken sehr wohl. Wenn der Fall pädagogisch besondern ungeschickt liegt, "vergesse" ich schon mal, den Notenspiegel anzuschreiben, Verordnung hin oder her. Ich erzähle dann ein bisschen darüber, wie die Arbeit ausgefallen ist, das reicht meistens und wenn mal nicht, schreibe ich den Notenspiegel natürlich an. Es gibt nicht nur die, die immer wieder mit Fünfern geoutet werden, sondern in manchen Klassen auch einsame Einserschüler unter Dauerbeschuss. Wenn Eltern oder Kollegen mir vorwerfen, gegen eine (unwesentliche) Vorschrift verstoßen zu haben, was kaum je vorgekommen ist, diskutiere ich nicht, sondern sage einfach sorry und denk mir meinen Teil.
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Wenn der Schüler erst seit Kurzem radikale Positionen vertritt und sie weiter offensiv und demonstrativ vor sich herträgt, sollte, Volljährigkeit hin oder her, vielleicht mal jemand schauen, was da im Hintergrund los ist.
Im Übrigen geht es nicht nur um seine Leistungen. Falls er dazu übergeht, andere mit seinem Verhalten systematisch abzuwerten, wäre davon der Schulfrieden berührt. Dass sich daraus für ihn durchaus Konsequenzen ergeben können, wird ihm sein Schulleiter nötigenfalls sicherlich verdeutlichen.
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die Vorteile der Privatversicherung irgendwie schlechtgeredet werden
??
Wo hast du das gelesen?
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Ja, in 5, 6, 7.
In der 8. fragen sie dann, ob die Kids in der Schule auch so pubertieren wie zuhause. Dann ist Funkstille bis zum Landeanflug auf das Abitur, wenn einige Medizin studieren wollen und "die Lehrer ihnen das Leben verbauen". Hab mich dran gewöhnt.
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Die Praxen haben bei der Abrechnung mit den KVs ein enges Budget, bei Privatrechnungen nicht. Man bekommt als Privatpatient deshalb meist schnell einen Termin, weil man überhaupt behandelt werden kann, ohne dass der Arzt auf den Kosten sitzenbleibt, und man wird gerne behandelt, weil man die Praxis wirtschaftlich am Laufen hält. Das Problem ist also nicht der Privatpatient, sondern Gier und Geiz, die das Gesundheitswesen und die öffentliche Daseinsfürsorge im Zangengriff haben.
Die Gefühle verstehe ich aber sehr gut. Meine Entlassung aus dem KH wurde bei einer Geburt zäh verzögert, während gesetzlich versichte Frühchenmütter zügig rausgeschmissen wurden. Das hat mir damals auch sehr zu schaffen gemacht. Auf der anderen Seite wurde ein Verwandter notfallmäßig wegen Netzhautablösung ins KH eingeliefert und dort tagelang nicht behandelt, weil der Chefarzt auf einem Kongress war und den Assistenzärzten verboten hat, in seinen Jagdgründen zu wildern. Das wissen wir, weil ein junger Arzt ausgeflippt ist und auf dem Gang emotional mit den Kollegen diskutiert hat. Ergebnis: Restsehkraft von 20 Prozent.
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Interessanter Artikel über das Plagiatsoftwarewettrüsten an Hochschulen, der zeigt, dass KI Betrug nicht verhindern wird, anders als eine engmaschigere Betreuung des Schreibprozesses. Gilt ähnlich sicherlich auch in der Schule.
https://www.forschung-und-lehre.de/zeitfragen/ki-…ochschulen-4292
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Wir haben es mit Menschen in einer Phase ihres Lebens zu tun, in der sie eine Vielzahl von mehr oder weniger schwierigen Lebensthemen bewältigen müssen. Es ist nicht die Aufgabe von Lehrern, diese Themen in jedem Fall zu vermeiden, im Gegenteil haben viele SuS keine andere Anlaufstelle. Dass du dir bewusst bist, dass du sensibel und wachsam sein musst, finde ich aber gut. Es wird Lektüren geben, die du in bestimmten Klassen lieber nicht liest, zum Beispiel weil sie Einzelne unangenehm in den Fokus rücken könnten. Aber grade Deutschlehrer haben schöne Möglichkeiten, immer wieder einmal einen Raum zu schaffen, in dem eine bisher unausgesprochene allgemeine Thematik bearbeitet werden kann. Wer besonders betroffen ist, hört den anderen vielleicht nur zu und gewinnt dabei verschiedene Außenperspektiven, sieht an dir, wie man das Thema wertschätzend aufnehmen kann, hört vielleicht von Stellen, wo man Hilfe findet, bekommt signalisiert, dass Lehrer ansprechbar sind usw. Das ist Teil unserer Erziehungsarbeit.
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Den Nachweis über das Plagiat in der vorliegenden Schüler:innenarbeit benötigt man als Lehrkraft in jedem Fall
Wie CDL ausgeführt hat, stimmt das nicht, Stichwort Anscheinsbeweis.
Ich hatte mal einen Schüler, der eine hochdichte wissenschaftliche Arbeit mit tollen Grafiken und ausgefeiltestem Text eingereicht hat, die er nie und nimmer selbst geschrieben haben konnte. Entsprechend war er auch nicht in der Lage, die Arbeit darzustellen und auf Fragen überzeugend zu reagieren. Den Text gefunden haben wir zwar nicht (wonach uns der Vater auftrumpfend gefragt hat) das war aber auch gar nicht nötig. Ich nehme an, der Vater hat dem Sohn einen noch unveröffentlichen Vortrag mitgebracht, vielleicht von einem Symposium.
In allen anderen Plagiatsfällen war es aber kein Problem, eine Quelle zu finden - das macht es natürlich einfacher. Und meist erkennt man Plagiate schon vor dem Lesen der Arbeit an Layoutdetails.
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Unvorstellbar, was du hinter dir hast!! Und wie schön, dass du zwei gesunde Kinder hast.
Obwohl ich Glück hatte und problemlos bis zur Geburt Vollzeit arbeiten konnte, finde ich es richtig und nötig, dass auf Schwangere Rücksicht genommen wird. Aber ich habe mich oft über Ähnliches geärgert wie du. Da gibt es die süßliche, auch verlogene Darstellung von Schwangerschaft und Babyzeit einerseits und eine teils grobe Missachtung der Bedürfnisse von Kindern und Familien andererseits.
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Es geht sicherlich weniger um die Lehrperson als um die Dynamik in dieser Jungsgruppe. Und es würde mich nicht wundern, wenn die sich schon bei deinen Vorgängern eingeschossen hätten. Es liegt also nicht an dir und du konntest in deiner Rolle als Praktikant auch nicht wirklich viel dagegen tun. Lass dich nicht entmutigen. Wenn du als Lehrer auf eine solche Gruppe triffst, hast du ganz andere Möglichkeiten und kannst viel authentischer reagieren.
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Bist du wirklich Lehrerin, larajasmin? (Sorry, interessiert mich einfach.)
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Wenn jemand in Italien, Österreich, Slowenien oder Dänemark Urlaub macht, wird er sicherlich öfter auf Einheimische treffen, die vom Tourismus leben und daher weder einen unentspannten Eindruck machen wollen noch Maßnahmen und Einschränkungen begrüßen dürften.
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Später anfangen würde ich auch gerne. Auch bei den Erwachsenen sind die "Lerchen" eine Minderheit, die Mehrheit muss zu früh aufstehen.
Es geht aber wegen des Schülertransports tatsächlich oft nicht, solange nicht das gesamte Leben eine Stunde später startet. Und wo doch, geht es nicht für alle. Daher würdest du, Maylin, genauso früh aufstehen und vor dem Unterricht unbezahlt Aufsicht machen, die dann einfach als Dienstpflicht bezeichnet würde, und da kein Unterricht erteilt wird, nicht als Mehrarbeit bezahlt würde.
Natürlich müssten solche Aufsichten eigentlich nicht die Lehrer machen. Ist aber halt sonst keiner da, den man dafür nicht bezahlen müsste. Ob der Unterricht später enden würde, weiß ich nicht. Vielleicht handelt es sich um eine Alternative zur "Viertagewoche" zum Senken der Kosten.
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Dass es verschiedene Abstraktionsniveaus gibt, heißt ja nicht, dass die einfachere Aussage falsch ist. Der Inhalt kann entweder in einem Satz zusammengefasst werden oder es kann bereits eine Deutungshypothese versucht werden. Es steht dir frei, das bei der Beurteilung zu berücksichtigen.
Mein Vorschlag, worum es in deiner Erzählung geht, wäre übrigens, die Hohlheit von Konventionen aufzudecken.
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"Als HPI freuen wir uns, unsere langjährige Expertise in der digitalen Bildung, der Nachwuchsausbildung von IT-Spezialisten und agilen Methoden in diesem wichtigen Pilotprojekt einbringen zu können." Da macht der ganze Lehrermangel doch fast schon wieder Sinn.
Interessanter Gebrauch auch des Personalpronomens "wir": „Gerade, weil wir ein solch einmaliges Projekt starten, wollen wir die Inhalte von Anfang an gemeinsam mit den Schulen entwickeln – in dieser Form ist das auch ein Novum“, erklärte der Kultusminister.
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Dazu passt auch die aktuelle Kommunikation. Zur Zeit werden ja die Lehrer ungewohnterweise von den KM "gelobt", weil das Abitur gut ausgefallen sei.
Beispiel Brandenburg (der Abiturschnitt wird seit Corona jeses Jahr um 0,1 besser): "Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) sagte, der aktuelle Jahrgang habe wegen der Corona-Maßnahmen besondere Rahmenbedingungen auf dem Weg zum Abitur gehabt. Die Schülerinnen und Schüler hätten diese Phase selbstorganisiert und eigenverantwortlich genutzt, um sich langfristig auf die Prüfungen vorzubereiten. Die Lehrkräfte hätten dies intensiv unterstützt und begleitet."
Subtext:
a) Wenn Schüler zeitweise ohne Lehrer arbeiten müssen, verbessern sich sogar die Leistungen.
b) Die SUS arbeiten von alleine verantwortungsvoll und zielgerichtet.
c) Lehrer arbeiten eigentlich nicht, sie begleiten und unterstützen nur.
d) Das können sie dann aber bitteschön wenigstens intensiv tun.
Wenn also die Leistungen der SUS in der "Viertagewoche" überraschenderweise sinken sollten, sind die Lehrer nicht mehr zu loben, denn ganz bestimmt haben sie die SUS zu wenig intensiv begleitet und unterstützt. Das Abitur wird trotzdem jeweils besser ausfallen als im Jahr davor.
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