Du hast deinen Tinnitus ja schon lange und hast bestimmt schon alles versucht. Trotzdem, weil man das selten liest: Ich hatte auch mal mehrere Jahre immer wieder einen leisen, angenehmen Pfeifton in einem Ohr, der mich aber trotzdem beim Einschlafen gestört hat. Ich hatte ihn immer in stressigen Phasen und zwar, weil ich dann dazu neige, den Kopf auf das Kopfkissen zu drücken und die Zähne etwas zu fest zusammenzupressen, wodurch sich Verspannungen im Nacken und Kiefer ergeben und verstärken. Als ich das verstanden hatte, konnte ich ihn wegpäppeln.
Beiträge von Ratatouille
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Mir wurde zu Beginn meiner Gewichtsabnahme Ozempic empfohlen von Leuten, die mir gleichzeitig erklärt haben, dass ich mich nicht wundern dürfe über mein Gewicht, wenn ich jeden Morgen Porridge frühstücke- die bösen Kohlenhydrate - oder in der Schule in der großen Pause 20g Mandeln esse - das böse Fett.
Krass.
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Ich habe ChatGPT ein paar Mal ausprobiert für Arbeitsblatt-Ideen, aber ehrlich gesagt weiß ich nie so recht, wie ich die richtigen Fragen stellen soll.
Falls es jemandem wirklich so gehen sollte: Bevor ihr euch ein Buch kauft, gebt vielleicht einfach Manuel einen Kaffee aus.
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Vielleicht habt ihr den Beitrag zum Thema noch nicht gesehen.
Wilhelm Heitmeyer im Spiegel vom 7.7.2025 (Paywall): https://is.gd/d02fkX
Bericht über den Artikel: https://is.gd/Hi4s3h -
Wir lösen die Verstimmungen auch gar nicht unbedingt aus. Ich habe mal in einem Sozialprojekt mit arbeitslosen jungen Menschen gearbeitet. Einmal kam mir einer im engen Gang unserer Barracke mit der randvollen Kanne aus der Kaffeemaschine entgegen. Ich sagte sowas wie "Super, du hast schon Kaffee gemacht", er riss die Arme hoch, wir kämpften und mit Glück konnte ich erreichen, dass der brühheiße Kaffee an den Wänden landete und nicht auf meinem Kopf. Ein Messer will ich mir in der Situation lieber nicht vorstellen. Es stellte sich heraus, dass er am Abend zuvor seine Stütze abheben wollte, auf die er seit Tagen schmerzlich gewartet hatte, sie aber mal wieder zu spät angewiesen worden war. Er ist in der Post ausgerastet, wurde von der Polizei abgeführt und hatte die Nacht in der Psychiatrie verbracht. Ich war einfach die erste von uns, die ihn an diesem Morgen angesprochen hat. Die Jugendlichen waren gerne in dem Projekt, im Alltag waren sie umgänglich, solidarisch und empatisch. Aber natürlich hatten sie alle möglichen Probleme, dieselben, die sie auch schon hatten, als sie noch zur Schule gingen.
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Viel Kraft, tapfere Emerald!

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Wundere nur ich mich über einen offensichtlich total unvernetzten "Ed-Tech-Enthusiasten"? Betreibst du Marktforschung oder promotest du dein Buch?
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Und die allermeisten sprechen deutsch.
Du bist an einer Schule mit vielen Migranten. Aber die Grundschullehrer sehen, was kommt. Beispiel Ludwigshafen: Die Gräfenauschule kennt ihr ja. Selbst nach den sehr eingeschränkten Kriterien der KMK gibt es aber mindestens eine weitere Grundschule mit einem Migrantenanteil von über 90% in dieser Stadt, die nur eine unter vielen ist, nur zufällig bekannt geworden ist. Wenn man nach der gängigen Definition (Einwanderer und deren hier geborene Kinder) geht, kann man den Anteil unter den Sechsjährigen, die dieses Jahr eingeschult werden, in Ludwigshafen auf ca. 80% hochrechnen (ohne 2., 3. oder 4. Generation). Deutsch sprechen mit diesen Kindern nur ihre Lehrer:innen, sonst niemand. Im Kindergarten waren sie selten. Ernsthafte Maßnahmen wurden vom Bildungsministerium seit 30 Jahren abgelehnt, erst jetzt gibt es bisschen was aus dem Startchancenprogramm. To little to late! Dass sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren in den westdeutschen Großstädten die Zukunft an der Bildungsfrage entscheidet, erkennen nur die Kollegen, die vor Ort versuchen zu retten, was zu retten ist.
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Einerseits ist man natürlich gut beraten, im sprachsensiblen Fachunterricht unnötige Nominalisierungen zu vermeiden, weil Verbalstil viel leichter zu verstehen ist als Nominalstil. Andererseits sind das Verstandnis und die flüssige Verwendung von Nominalphrasen, festen Nomen-Verbverbindungen und Funktionsverbgefügen unabdingbar beim Umgang mit und beim Verfassen von logischen und argumentativen Texten. Die schreibaufgabenbezogenen Ausdrucksmittel kann man nicht einfach voraussetzen, sondern muss sie regelrecht trainieren, auch im Deutschen. Natürlich kann man Nominalisierungen fast immer auflösen, es ist aber ab einem bestimmten Sprachniveau nicht unbedingt sinnvoll.
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Um auf die ursprüngliche Frage zurückzustellen: Ich empfinde es als Pflicht, dass wir Lehrer etwas tun, wenn wir feststellen, dass das Kind zugedröhnt in den Unterricht kommt.
Das sehe ich auch so. Ganz gut finde ich z.B. drugcom.de. Der Film "Cannabis und Hirnleistung" ist ein guter Türöffner, danach lesen die SuS gerne auf der Seite herum und sprechen miteinander. Auf den Film von Nathalie Stüben zum Thema Alkohol reagieren sie oft auch nachdenklich und finden dann ebenfalls weitere Infos auf der drugcom-Seite.
https://www.drugcom.de/drogen/alles-u…ideos-cannabis/
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Hallo Emerald, unsere Beiträge haben sich überschnitten. Ich wünsche dir auch alles Gute und schieße mich dem Wunsch von Sissymaus an!

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Mit gutem Willen gäbe es sicherlich Wege. Der besteht hier aber erkennbar nicht. Das überrascht mich nicht, es ist auch nichts Persönliches und hat mit den Umständen des Falls nicht wirklich viel zu tun. Offensichtlich gibt es rationale Gründe, kranke Kollegen zügig zu pensionieren. Es geschieht viel häufiger als man denkt.
Emerald müsste daher mit dem Routineverfahren rechnen: Im letzten halben Jahr drei Monate krank gewesen? Innerhalb des kommenden halben Jahres nicht sicher wieder voll (= ohne Vorbedingungen) einsetzbar? Anhörungen, Mitteilung der Zuruhesetzung, Widerspruch ablehnen. (Emerald kann binnen eines Monats nach Erhalt der Zurruhesetzungsmitteilung Widerspruch einlegen und darlegen, dass es Alternativen zur Zurruhesetzung gibt. Dem muss der Dienstherr aber folgen wollen, und das scheint ja nicht der Fall zu sein.) Eine andere Beschäftigung steht für Lehrer in der Regel nicht zur Verfügung, daher Pension.
Noch wäre es möglich, das BEM anzunehmen und die Dienstfähigkeit zu beweisen. (Je nach Lage des Falls muss wohl noch nichtmal unbedingt ein BEM angeboten werden.)
Ich würde mich natürlich auch gründlich juristisch beraten lassen. Viel Geld würde ich aber nicht mehr einsetzen, sondern mich im Gegenteil darauf konzentrieren, keine unnötigen Fehler zu machen und möglichst gut wegzukommen.
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Möglicherweise ist es aussichtsreicher, sich auf die Anerkennung des qualifizierten Dienstunfalls zu fokussieren und einen höheren Ruhegehaltssatz zu erstreiten. Arbeiten als angestellte Lehrerin könntest du ja trotzdem, dein Gehalt würde zwar mit der Pension verrechnet, die hättest du aber sicher, auch wenn du vielleicht doch nicht mehr dauerhaft einsatzfähig wärst. Eventuell würdest du auch reaktiviert, was dir ja aber nur recht wäre.
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Dein Anwalt wird dir vermutlich leider sagen, dass dein Dienstherr ärztliche Gutachten zwar würdigen muss (was mit der Nennung des Datums geschehen ist), aber zu einer eigenen Einschätzung kommt - die Gutachten sind nicht bindend, auch amtsärztliche Gutachten nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die Behörde die Klärung einer bestimmten medizinischen Sachfrage in Auftrag gegeben hat. Für das Verwaltungsgericht gilt das natürlich erst recht. Über die Dienstfähigkeit entscheidet dein Dienstherr, nicht ein Arzt. Du kannst zwar Widerspruch einlegen und ggf. klagen, deine Bezüge werden aber trotzdem direkt nach der Mitteilung der vorzeitigen Zurruhesetzung herabgesetzt. Die Chancen, dass das Verwaltungsgericht dem Dienstherrn widerspricht, sind wohl nicht groß. Wenn du definitiv nicht mehr an deiner Schule arbeiten kannst, könntest du versuchen, auf Zeit zu spielen, um deine vollen Dienstbezüge möglichst lange zu bekommen, also zusagen und weitersehen. Das ist absolut übel. Aber besser, du stellst dich darauf ein. Es tut mir sehr leid!! Wenn ich falsch läge, würde es mich freuen.
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enormen Aufwand
Eben nicht. Und es lohnt sich auch noch so richtig. Und der Ehrliche ist nicht nur der Dumme, er hat u.U. handfeste Nachteile. Man müsste schon ein Heiliger sein, um da, auch noch in der Pubertät, Kurs zu halten und fragt sich dann die ganze Zeit, ob man es sich überhaupt leisten kann, ehrlich zu sein oder ob man seine Zukunft beschädigt. Und natürlich wissen die Eltern auch nicht, was sie den Jugendlichen jetzt raten sollen. Es hängt definitiv an uns, die Auswüchse halbwegs zu verhindern.
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Da sie [...] auch zahlreiche Vorteile hat, gilt es schlicht auch unsere SuS im Umgang zu schulen.
Das auf jeden Fall, das sehe ich auch so.
Aber wir müssen schon steuern, wann und wofür KI (im Unterricht) zur Verfügung steht. Tablets brauchen in Wiederholungs- und Erarbeitungsphasen zum Beispiel nicht an zu sein, Mitschriften kann man anders regeln. KI bei Hausaufgaben kann man nicht verhindern, aber möglichst unattraktiv machen. Und natürlich wäre es gut, darüber mit den Kollegen im Austausch zu sein.
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Aber das wäre dann wohl "gemein" - und wird eh nie passieren.
Ich bin da nicht so pessimistisch. Wenn erst einmal verstanden wird, in welchem Ausmaß die KI die Bildung grade crasht, wird es Maßnahmen geben müssen.
Wer weiß, langfristig setzt sich vielleicht zunächst die Vorstellung der sog. "Schule der Zukunft" durch (alle lernen individuell und digital in Modulsystemen, mit KI-Tutoren und digitalen Prüfungen), bevor man feststellt, dass das allein auch nicht funktioniert.
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Die KI fängt dann erst wirklich an zu "glänzen", wenn man ihr vorab Materialien gibt, auf die sie zurückgreifen kann.
Oder sie sucht sie sich einfach selbst und glänzt ohne deine Arbeit. Die PDF dann in slideGPT, fertig ist die perfekt layoutete PPP (mit Bemerkungen zum mündlichen Vortrag übrigens). Dauer insgesamt vielleicht 4 Minuten, das meiste Rechenzeit von slideGPT.
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Bob Blume hat eine Klausur zur Texterörterung mit dem Schreiben eines Prompts verbunden.
https://bobblume.de/2024/08/14/unt…eberpruefungen/
Schade nur, dass andere KIs ganz ohne Prompt auskommen würden, zwei Stichworte zur Aufgabenart (Textwiedergabe, Texterörterung) und die Erörterungsfrage reichen, wenn man man nicht sowieso mit dem Text gleich den Arbeitsauftrag hochlädt (Foto).
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