Beiträge von Bromme

    Dachte ich auch. Wenn du es genau liest und die maximal böswilligste Interpretation nimmst, steht da absolut gar nicht, dass geschlossen werden muss. Hab es weiter oben gepostet, glaube ich : Mülheim ist weit über die 200, stellt aber keinen Antrag. Die Schulen öffnen Stand von vor zwei Stunden, weil "die Lage weiter beobachtet wird"

    Wer es nicht glaubt, die ganze Frechheit in den Aussagen der Führung findet man hier kommuliert

    https://www1.muelheim-ruhr.de/corona-virus/k…_schulen/240450

    Parteizugehörigkeit von ihm übrigens : CDU

    Völlig korrekt.

    In der PK hat Frau Gebauer gesagt, dass Schulen in Kreisen unter 200 ab Montag in den Wechselunterricht gehen. Was mit Schulen in Kreisen über 200 passiert, hat sie nicht gesagt.

    Schulmail - eigentlich ist es relativ eindeutig. Finde ich.

    Ich lese dort, dass sich NRW am geplanten, neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes "orientiert". Was das bedeutet weiß ich nicht.

    Wie zahlreiche Beispiele zeigen, bedeutet es schon mal nicht, dass Schulen ab einer Kreisinzidenz von 200 schließen.

    In der PK hat Frau Gebauer gesagt, dass Schulen in Kreisen unter 200 ab Montag in den Wechselunterricht gehen. Was mit Schulen in Kreisen über 200 passiert, hat sie nicht gesagt. Deswegen weiß ich auch das nicht. Müssen sie einen Antrag auf Schließung stellen? Entscheiden sie selbst? entscheidet der Schulträger? Das Ministerium? Der Hausmeister? Reicht ein Tag über 200? Wie lange unter 200 um wieder zu öffnen?

    Kann ich toppen.

    Der Krisenstab unseres Kreises hat sich heute getroffen (aktuell Inzidenz 215). Das Resultat ist, dass heute noch keine Entscheidung getroffen werden konnte und die Sitzung auf Montag vertagt wird. Allerdings sollen die Kids im Wechselmodus am Montag in die Schule. Da ja bekanntermaßen am WE weniger getestet wird, wird am Montag die Inzidenz unter 200 sein und damit bleiben die Kids bis Ende der Woche in der Schule und dann trifft man sich wieder usw.

    Ehrlich: Ich kann dieses hin und her nicht mehr ab und fühle mich nur noch veräppelt.

    Leider hat nie jemand auf einer PK gesagt oder in einer Schulmail geschrieben, dass in NRW in Kreisen über 200 die Schulen in Distanzunterricht gehen. Das wurde nur von vielen in die Worte von Frau Gebauer und der Schulmail hineininterpretiert.

    Ja, leider siehst du es richtig.

    Die 200 wurde gekonnt umschifft.

    Es wird, wenn in Kreisen inzidenzen von 200 auftreten individuell geprüft.

    Wenn du Pech hast läuft die Schule bei 215 weiter.

    ....

    Dabei hat sich Frau Gebauer auf der PK ja so deutlich dagegen gewehrt, dass die NRW-Regelung auch nur im Ansatz etwas mit dem Bundesgesetz zu tun hätte. Tatsächlich ist es aber so, dass es nur das Bundesgesetz geben wird (oder auch nicht). Sie hat gar keine Regelung bezüglich der 200 für NRW beschlossen.

    Aber manche hier fanden Ihren Auftritt ja gut.

    Sehe ich das richtig, dass in der Schulmail NICHTS davon steht, dass in NRW Schulen ab einer Inzidenz von 200 in den Distanzunterricht gehen?

    Ich lesen darüber, wofür sich die Bundesregierung ausgesprochen hat. Aber für die Schließung einer NRW-Schule (zum Beispiel am Montag) sehe ich jetzt keine Grundlage.

    Kann ja auch noch sein, dass das Bundesgesetz scheitert.

    Das genaue Gegenteil ist aus meiner Sicht der Fall. Sie wirft massiv mit Nebelkerzen. Beispiele

    "Wir haben unklare Zahlen in der letzten Woche gehabt, deshalb haben wir abgewartet." - Die Zahlen sind seitdem massiv(!) gestiegen und sie macht auf. Das macht in keiner Welt Sinn.

    Das ist die Entwicklung seit dem Tag, an dem Frau Gebauer sagte, müsse sich erst mal die Entwicklung abwarten:

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    Schau das Video nochmal. Es wurde explizit gefragt, ob jetzt Gymnasiallehrer dran kämen, da meinte sie nein, da es eine klare Priorisierung gäbe (Gruppe 3) und Grund- und Förderschullehrer in Gruppe 2 vorgerückt wären, weil dort die Hygienemaßnahmen besonders schlecht eingehalten werden könnten.

    Habs jetzt gesehen. Ich war verwundert, weil du sagtest, sie hätte sich schon vorher geäußert.

    Ich hab die Ohrfeige für KollegInnen der weiterführenden Schulen zur Kenntnis genommen:

    Frau Gebauer zeigt sich erfreut, dass die Impfung der berechtigten Lehrkräfte nächste Woche abgeschlossen sein wird.

    Kein Wort zu den KollegInnen der weiterführenden Schulen.

    Die BASF impft heute Mitarbeiter.

    Ich verstehe die Frage nicht ganz, glaube ich. Wenn wir Wechselunterricht - also nur halbe Klassen - haben, dann macht den Distanzunterricht natürlich auch die Lehrkraft, die die zweite Gruppe gerade in Präsenz unterrichtet (Wir machen übrigens auch Unterricht nach Stundenplan). Entweder wird die Gruppe, die gerade zuhause ist, per Videostream zugeschaltet oder diese Gruppe erhält Arbeitsaufträge über "Moodle", die dann beim nächsten Mal, wenn sie wieder in der Schule ist, besprochen werden. Das können aber die KuK entscheiden, wie sie da vorgehen möchten.

    Hattet ihr denn im letzten Schuljahr keinen Wechselunterricht? Wir hatten den schon im letzten Frühjahr (damals allerdings tageweiser, jetzt wochenweiser Wechsel der Gruppen) und es klappt weiterhin gut.

    Alles klar. Es sind nur Begrifflichkeiten, die uns trennen. Das Zuschalten per Video nennen wir Hybridunterricht. Das haben wir wieder eingestellt. Das Bearbeiten von Arbeitsmaterialien zuhause nenen wir Distanzlernen. Mit Distanzunterricht meinen wir das Unterrichten in Videokonferenzen.

    Hm, scheint tatsächlich der Fall zu sein, wenn ich mir ansehe, wie es in NRW laufen soll.

    Wir müssen aber ja i. d. R. sowieso derzeit eine Hälfte der Klasse im Distanzunterricht/-lernen "bespaßen". Wenn da nun noch jemand hinzukommt, der/die die Tests verweigert, ist es mir eigentlich auch egal. Man muss nur aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert ;) ...

    Wer macht denn bei euch den Distanzunterricht? Bei uns bleibt da niemand übrig, da man bei einem Wechselmodell ja den kompletten Plan abdeckt - nur eben mit kleineren Lerngruppen.

    Die Impfung ist meiner Meinung nach durchaus sinnvoll. Nach der Impfung können sie dann ganz normal und nicht mehr im Homeoffice arbeiten. Dann werden sie auch Bürgerkontakt haben. Gerade die Ordnungsämter werden wir in nächster zeit, wenn viele Coronabeschränkungen nicht eingehalten werden brauchen.

    Selbstverständlich ist das sinnvoll. Es ist sinnvoll jeden zu impfen. Nur leider bedeutet im Moment das Vorziehen bestimmter Gruppen, dass es für bestimmte andere Gruppen länger dauert. Vielleicht wären wir Lehrer der (weiterführenden) Schulen jetzt langsam dran, wenn es keine Änderungen zur ursprünglichen Priorisierung gegeben hätte. Lehrer sind bis jetzt immer weiter nach hinten gerutscht, während sich die Bedingungen verschlechtert haben: Schulöffnungen jetzt bis 200 (manche errechnen daraus für Schulen eine 300 oder 350), Beaufsichtigung von Schnelltests, gefährliche Virusmutation, die sich besser unter Jugendlichen ausbreitet...

    Warum sollten Mitarbeiter irgendeines Amtes, die sich im Homeoffice befinden, denn zum jetzigen Zeitpunkt geimpft werden?

    Tja. Das frag ich mich auch. Aber genau so ist es. Die Mitarbeiter des Ordnungsamts Köln konnten sich vor einer Woche mit biontech impfen lassen. Unabhängig davon, ob sie Bürgerkontakt haben oder nicht.

    Das wäre eine Katastrophe! Wir werden mit der bisherigen Regelung schon um Termine konkurrieren mit Beschäftigten

    in Unternehmen der kritischen Infrastruktur

    ZUM BEISPIEL: Lebensmitteleinzelhandel,

    Apotheken und Pharmawirtschaft,

    öffentliche Versorgung und Entsorgung,

    Ernährungswirtschaft, Transportwesen,

    Informationstechnik u. Telekommunikation

    Das sind schon sehr viele und ich kann nicht bei allen erkennen, warum sie zusammen mit Lehrern geimpft werden sollen. Wenn die Priorisierung wegfällt, wird es noch schwieriger an Termine zu kommen.

    Selbst wenn alle Lehrer geimpft werden, stecken sich die Kinder/ Jugendlichen gegenseitig an und ggf. ihre Eltern etc. (soweit nicht geimpft).

    Ich meinte, dass als Alternative geimpfte Lehrer die Tests beaufsichtigen können. Tests sind ja die einzige Chance für Präsenzunterricht so lange es keinen Impfstoff für Kinder gibt.

    Und wie sieht die Lösung bei euch aus? Ich lasse lieber in der Schule testen, als angeblich zuhause, da habe ich keinerlei Kontrolle und Sicherheit und ich hoffe, dass der Trend da daher in die andere Richtung geht, dass die anderen Bundesländer nachziehen und das auch in der Schule verpflichtend machen lassen. Denn ohne sind die Kollegen dort vor Ort einfach viel zu wenig geschützt und nun kommt mir nicht mit FFP2 usw. Ich kenne eine Kollegin, die diese die ganze Woche durchgängig (also bzw. verschiedene( getragen hat, nicht mal zum Trinken im Raum runter genommen hat usw. und nun trotzdem von einem ihrer Schüler infiziert wurde mit der Mutation, weil das Kind eben vermutlich eine Woche lang positiv in der Schule gesessen hat. Das möchte doch keiner haben.

    Solange das z.B. in Brandenburg nicht der Fall ist, bleiben meine Kinder zuhause.

    Ich finde, die Lösung kann nur sein, dass die SchülerInnen vor Unterrichtsbeginn von geschultem bzw. geimpften Personal getestet werden oder unter deren Aufsicht Selbsttests machen. In geeigneten Räumen der Schule oder in Zelten vor der Schule. Das können geimpfte Soldaten, Malteser, Johanniter, Mitarbeiter aus den Impfzentren, wo es zu wenig zu tun gibt, usw. sein. Je nach System 3, 4, 8, 14 Personen. Das ist ein enormer Aufwand, aber das muss man in Kauf nehmen, wenn man in Präsenz während eines exponentiellen Wachstums unterrichten möchte. Mit einer guten Organisation ist das machbar.
    Damit hat man zwar den Weg zur Schule nicht gesichert, aber das geht meiner Meinung nach auch nicht, weil zuhause testen keine belastbare Option ist.

    Die einfache Alternative ist das Impfen von Lehrern. Aber das ist ja offensichtlich nicht gewollt.

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