Beiträge von Catania

    Viele. Sortiert in Ordnern und Unterordnern. Ab und zu nehme ich mir mal ein Thema vor und räume auf. Offene Fenster mag ich gar nicht. Ich schließe ständig alles (und muss ggf. die immer selben ständig wieder öffnen, wie z.B. Wetter und Nachrichten). Offene Fenster/Tabs sind für mich wie ein zugemüllter Schreibtisch, furchtbar. Also laufend weg, was weg kann. Dafür brauche ich dann aber die Lesezeichen, um schnell (ohne zu suchen) die benötigten Seiten wieder zur Hand zu haben.

    In welchem Bundesland hast Du den Quereinstieg (Seiteneinstieg?) gemacht?


    Ich habe den Seiteneinstieg in diesem Corona-Jahr gemacht und darf mal behaupten, dass mir diese Situation eher sehr entgegen gekommen ist, als dass sie mich gestört hätte.

    Bei uns fanden während Corona (in den Phasen vom Distanzunterricht) z.B. gar keine Unterrichtsbesuche statt, es wurden halt nur die U-Entwürfe eingereicht und diese dann mit dem Prüfer besprochen. Das galt genauso für die Referendare.


    6 U-Stunden in einer Klasse vor dem U-Besuch ist nicht viel. Ich hatte allerdings auch deutlich weniger. Drei oder so? Weiß ich nicht mehr. Dass SuS dann da sind oder auch nicht - ja mei, egal, oder nicht? Einerseits zieht man seine Stunde durch, andererseits muss man darauf flexibel reagieren können - muss man im normalen Schulalltag doch auch? Und Gruppenarbeiten waren doch wegen Corona sowieso nicht drin? Also im Grunde primär "Frontalunterricht", wo die Anzahl der SuS dann schlicht keine Rolle spielt (Partnerarbeit geht ja trotzdem, ggf.). Und die ganzen übrigen Unwägbarkeiten durch Corona - davon muss man sich ja nicht unbedingt völlig verunsichern lassen. Die Prüfer kennen doch die Situation. Unsere Prüfer haben uns da jedenfalls keinen Strick draus gedreht. Und ansonsten auch hier: Den Stundenverlauf entsprechend etwas anpassen (vorher schon solche Fälle wenigstens gedanklich einplanen).


    Ich finde, der Quereinstieg (oder Seiteneinstieg) ist sicher ein Risiko. Aber das muss nicht zwangsläufig schlecht ausgehen. Ich hatte zuerst eine furchtbare Schule (Schülerschaft sehr problematisch) und konnte dann z.B. kurzfristig die Schule wechseln. Und das alles mit Bundeslandwechsel 400 km entfernt. Also ich möchte mal sagen, dass es durchaus auch geht.


    Wie geht´s denn jetzt bei Dir weiter?

    Zitat

    Zieh doch nach Westfalen! Bei Catania müsste doch bald was frei werden.


    Was wird bei uns frei?


    (Ein ganzes Haus, so ca. in einem Jahr, zum Verkauf. Vorher brauche ich aber was Neues in MeckPomm :aufgepasst: Der Immobilienmarkt ist ja seit Jahren schon sehr angespannt. Hier wie dort.)

    In meiner Kindheit hat ein paar Straßen weiter manchmal ein öffentlicher Sperrmüllcontainer gestanden, so eine große offene Mulde. Ich kann mich erinnern, dass mein Vater dann oft extra hingefahren ist, um darin zu stöbern. Und manchmal auch was mitgenommen hat. Ich bin da als Kind immer gerne mit, weil ich das super spannend fand. Ich schaue heute noch beim Vorbeifahren auf jeden Sperrmüllstapel am Wegesrand. Ich halte nie an, weil mir das heute in dieser Situation irgendwie doch ein bisschen unangenehm ist. Ich habe mich aber schon manches Mal danach geärgert und gedacht "Hätteste mal...".


    In der Zwischenzeit habe ich zwei volle PKW-Ladungen zum Sozialkaufhaus gebracht. Die Schallplatten stehen noch aus (wie praktisch, im Karton mit den Schallplatten habe ich eben unten drin noch einen Plattenspieler gefunden ^^ ).

    Zitat

    Das Problem ist, daß Du den ideelen Wert siehst und nicht den materiellen. Der Käufer/Beschenkte/Abholer sieht aber nur den materiellen Wert


    Es ging in dem Beispiel aber gar nicht um irgendeinen materiellen Wert oder darum, dafür Geld zu bekommen. Ich wollte diese Dinge nur nicht in die Mülltonne werfen. Das würde ich nicht über mich bringen. Kann ich im Übrigen auch nicht, wenn die Sachen auch für mich keinerlei ideellen Wert hätten. Ich kann einfach generell keine Sachen, die noch ordentlich und heile sind, in den Müll werfen.


    Nun ja, die besagten Gläser stehen jetzt im Sozialkaufhaus.

    Versand mache ich nur bei bestimmten Produkten. Vor allem dann nicht, wenn sie nur ganz wenig Geld einbringen. Das lohnt dann einfach den Aufwand nicht. Es braucht ja auch noch die halbwegs passende Verpackung. Wir haben im Keller zwar mal wieder eine ganze Sammlung an Amaz...Kartons, aber da ist auch nicht immer das Richtige dabei.


    Aber hey, bei einem ersten 2,50 m Kleiderschrank steht in Aussicht, dass ich ihn leer bekomme :-) (Der Schrank soll später auch weg. Jemand Interesse an einem Schwebetürenschrank mit weißer Lackfront und Softclose-Türen? Hochwertig. :pfeifen: )

    Juchhu, ich habe im Nachbarort noch ein Sozialkaufhaus gefunden. Irgendwo in der hintersten Ecke vom Gewerbegebiet, das findet kein Mensch, wer nicht extra danach sucht (...). Auf jeden Fall bin ich alle Verschenke-Sachen los geworden (gut, ein paar ganz wenige Dinge sind nun in der Mülltonne). Ich habe noch ein paar dicke Daunen-Winterjacken und -westen mit dazu gegeben. Ist zwar gard nicht so kalt ;-) , aber in ein paar Monaten werden sich dafür wohl Abnehmer finden.


    Und der Marathon geht weiter, mit den Porzellanservices und mehreren Sätzen Weingläsern etc. (zum Verkauf).

    Zitat

    klingt nach extrem spießig-dörflicher Kulisse... habt ihr ne AWO/Diakonie/Caritas/Emmäuse...? Die haben oft Kleiderkammern und eigene 2nd Hand Läden...

    Je nachdem um was es geht kannst dus notfalls sogar der örtlichen JVA schenken...


    Spießig ist es hier wohl. Siehe Schützenfeste... (unter anderem)

    Eine JVA - ich glaube für Jugendliche - gibt es hier in der Nähe tatsächlich. Ich befürchte aber, dass die für meine ausrangierten Blumenvasen eher wenig Verwendung hätten :zahnluecke:

    Im Nachbarort gab es mal einen Bücherwagen (Bücherschrank in größer). Ich liebe Bücherschränke. Brauche ständig Lesenachschub, vieles ist dann aber nicht so dolle und darf später wieder in den Schrank zurück. Dieser Bücherwagen jedenfalls stand sinnvoll auf einem Supermarkt-Parkplatz. Da war immer jemand, der geschaut und was mitgenommen hat. Aber auch abgegeben. Drum herum standen schon Mülltonnen nur für Bücher, die waren alle voll. Im Wagen stapelweise Bücher auf dem Gang.

    Irgendwann war der Wagen weg und es wurde nie was Neues hingestellt. Ich vermute, weil das völlig ausgeufert ist. Schade! Jetzt weiß man wieder nicht wohin mit seinen aussortierten Büchern, findet aber auch nichts Neues zu lesen. Was macht man? Neues kaufen und noch mehr Altstapel produzieren.


    Sachen vor die Tür stellen - ich denke, das funktioniert nur im städtischen Bereich. In der Anonymität. Auf dem Dorf läuft das nicht.

    Zitat

    Falls sogar ein Schrank bei den Sachen ist, die du loswerden möchtest, kannst du ja selbst eine eröffnen


    Ein Schrank ließe sich finden. Aber wo sollte ich den hinstellen? Vor meine Gartentür? Da kommt niemand vorbei ;-) (Einfamilienhaussiedlung, Sackgasse)

    Von den Nachbarn würde dies nur (insgeheim) kritisch beäugt - und (offiziell) ignoriert.


    Bolzbold und Sissymaus,

    ich finde das sooo schwierig. Ich tu mich auch schwer, Sachen einfach in die Mülltonne zu werfen. Die Sachen sind ja noch völlig in Ordnung und ansehnlich, auch nicht völlig aus der Mode. An manchen hängen kleine Erinnerungen.


    Nur mal ein Beispiel: Ich habe einen Satz von 4 Saftgläsern. Die stammen von meiner Mutter. Ich habe sie jahrelang nur deswegen aufgehoben, weil ich in Erinnerung habe, wie meine Mutter einst sagte, diese Gläser wären noch von IHRER Mutter. Beide leben nicht mehr. Ich habe aber diese Gläser aufbewahrt und nie benutzt. Nun möchte ich mich davon trennen. Wenn jemand damit glücklich wird, gerne. Meinetwegen soll die jemand auch wieder auf dem Flohmarkt verkaufen, vielleicht findet sich DANN jemand, der damit glücklich wird. Aber in die Mülltonne? :traenen:

    Es braucht keiner was, und wir haben auch nicht viele Verwandte/Bekannte. Auch das ist hier so eine Eigenart, dass sich die Leute hier (bin selbst zugezogen) immer sehr unangenehm berührt fühlen, wenn man sie fragt, ob sie Verwendung für dies oder das hätten. "Das macht man nicht, das gehört sich nicht."


    Im online-Portal hatte ich heut aus Versehen zuerst am anderen Wohnort eingestellt und bin mit Anfragen überschwemmt worden. Dann nur die Postleitzahl geändert - und dann kam fast nix mehr.

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