Beiträge von Milk&Sugar

    Ich habe von meinen Eltern den Kindergeldbetrag bekommen (viel mehr ging nicht), das hat aber für meine Miete gereicht. Versicherungen wurden auch von Ihnen übernommen. Anfangs kam noch Bafög dazu. Nebenbei hab ich im Studium immer gearbeitet und genug Geld verdient um mir auch hin- und wieder mehr zu gönnen. Der Betrag hat sogar gereicht, dass ich mir das letzte halbe Jahr in dem ich Examen gemacht habe frei nehmen konnte und nicht mehr arbeiten musste.
    Wenn ich wirklich mehr Geld gebraucht hätte, hätten mir meine Eltern sicher auch noch etwas gegeben aber das wollte ich gar nicht.

    Bei meinem damaligen Freund war es so, dass die Eltern für die Miete, die Fahrtkarten und die Studiengebühren aufgekommen sind.


    @Anja82 die ersten Jahre bin ich auch noch von zuhause gependelt, aber irgendwann wollte ich dann einfach raus. Die anderen Studenten haben Abends was unternommen und ich musste immer schauen wann die letze S-Bahn fährt und konnte den Abend nicht einfach so genießen.

    Verstehe ich das richtig, du hast bisher noch nichts in Richtung Deutsch/Geschichte gemacht? Und möchtest zum Oktober das Studium neu beginnen und zu dem Zeitpunkt deine bisherige Ausbildung bei der Polizei kündigen?

    An den beruflichen Schulen sind die Einstellungschancen nicht soo schlecht - was ich auf jeden Fall hier und anderswo so mitbekomme. Wäre also durchaus noch mal ne Überlegung wert.

    Bis du dir mit der Fächerwahl schon sicher? Deutsch/Geschichte ist halt einer der überlaufensten Kombis überhaupt, gäbe es noch andere Fächer die dich interessieren?

    Notenprogramm auf allen Rechnern im Lehrerzimmer (8 Stück).
    Jeder Lehrer trägt im Verlauf des Jahres alle Noten die er macht in das Programm ein. Notenschluss ist vorher festgelegt. Bis dahin müssen alle Noten da sein.
    Der Klassenlehrer kontrolliert am Tag des Notenschlusses ob noch Noten fehlen (zeigt das Programm automatisch an).
    In der Notenkonferenz werden die Notenlisten über das Programm per Beamer an die Wand projiziert, der Klassenlehrer geht die besonderen Fälle (Durchfaller, ... ) durch. Diese Fälle markiert das Programm automatisch farbig. Bei Bedarf wird abgestimmt.

    Ich muss sagen im Vergleich zu manchen eurer Vorgänge bin ich sehr froh über unser Programm :)

    Ich sortiere am Anfang des Schuljahres mein Regal immer in:
    - Das brauche ich sicher d.h. Jahrgangsstufe die ich unterrichte, dazu das Lehrwerk und vielleicht noch passende Bücher anderer Verlage.
    - Sachen dich ich vielleicht brauche (z.B. gutes Material für Vertretungsstunden)
    - Sachen die dieses Jahr wahrscheinlich nicht gebraucht werden (Andere Jahrgangsstufen, die dieses Jahr nicht dran sind)--> ganz unten im Regal
    - Sachen die ich das ganze letzte Jahr nicht angeschaut habe --> Müll, Verschenken

    Falls ich Sachen häufiger verwenden möchte, scanne ich es ein und lege es dann digital ab. Das mach ich nach Bedarf und irgendwann brauche ich die Unterlagen nicht mehr.

    Aber ich hab trotzdem viel zu viel Zeug.
    Hab erst letzte Woche einen Stapel Bücher in die Schule mitgenommen, falls ihn die Refis brauchen :)

    Und "Präsenz" ist ebenso wie die "Lehrerpersönlichkeit" ein gern und inflationär verwendeter Begriff bei der Unterrichtsreflexion, hat aber einen ebenso hoch subjektiven Beigeschmack. In einer Stunde wird dir eine tolle "Präsenz" attestiert, in der nächsten offenbart man dir, dass du unbedingt an deiner "Präsenz" arbeiten müsstest. Auf Nachfrage, wie das genau gemeint sei, da ja alle SuS jederzeit bei der Sache waren, antwortet man dann, dass man überall im Klassenzimmer als Lehrperson physisch möglichst gleichzeitig "präsent" sein müsse. Aha!

    Auch wenn das jetzt komisch klingt aber die eigene Präsenz ist nicht immer gleich. Ich merke es z.B. selbst, dass ich Stunden habe in denen ich total präsent bin, in denen jeder Schüler mich wahrnimmt und auch durch die Präsenz zur Mitarbeit "gezwungen" wird. Dann habe ich wieder andere Stunden, da schaffe ich das nicht. Meist sind das Stunden in denen ich abgelenkt bin, mit den Gedanken woanders bin oder mich nicht konzentrieren kann.
    Von daher ist es gut möglich, dass in einem Fall deine Präsenz gelobt wird und im anderen Fall gesagt wird, dass sie nicht vorhanden war.


    Grundsätzlich habe ich aber das Gefühl, dass du im Moment vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst. Anfangs schien es ja ganz gut gelaufen zu sein, gibt es einen Grund, weshalb sich das geändert hat? Überlege dir auch, ob die Kritik vor allem dazu dienen soll dich fertig zu machen oder um dich noch besser zu machen.
    Das was du erzählst klingt erst mal relativ normal und ich habe ein wenig das Gefühl du beziehst alles zu sehr auf dich und nimmst die Kritik zu negativ war (mein subjektives Empfinden, es kann natürlich ganz anders sein).

    Dann müsste ich ja jede Ferien krank sein :( ne darauf hab ich keine Lust und bei so langer Krankheit, wäre ich überhaupt nicht in Form für einen Marathon.

    Welches ist dein Lieblingstier?


    Wieso nur einfache? Die Komplexität kommt vom Ausprobieren. Das kann man, wenn man Grundideen beherrscht, wo der Geschmack herkommt. Das finde ich wichtiger, als Rezepte nachzukochen. Machen, probieren, die Zunge schulen. Bevorzugt hatten die Kinder schon früh Gelegenheit mit den Eltern etc. in der Küche zu stehen und sich etwas abzukucken.

    Je komplexer umso besser.
    Aber wenn ich mich an Mitbewohner erinnere, die nicht wussten, dass die Folie von der Pizza vor dem Backen entfernt werden muss, die beim ersten Versuch Nudeln zu kochen fast verzweifelt sind, .... da wäre ich dann zum Anfang mit einfachen Gerichten zufrieden :)

    Dein Schulleiter steht ja zum Glück hinter dir und hat auch schon den Schulausschluss angedroht. Damit hätte sich dann auch das Flurproblem gelöst.

    Grundsätzlich hilft wahrscheinlich nur, wie bisher auf der Hut zu sein und dem Schüler wenn möglich auszuweichen. Beim nächsten Vorfall sofort wieder zur Schulleitung und der steht dann hoffentlich zu seinem Wort.

    Du willst dort auch als Deutschlehrerin arbeiten?

    Würde sich deine Bezahlung/Anstellungssituation/Stellung ... ändern, wenn du das Ref machen würdest und ein 2. Staatsexamen hättest?

    Willst du anschließend für immer in Spanien bleiben oder planst du das nur für einige Jahre und möchtest dann wieder zurück? Was hast du dann hier vor? Das Ref könntest du abhängig vom Bundesland dort auch später noch machen.

    In der Verordnung steht u.a. dass "auf Anfrage" über den "Leistungsstand" informiert werden muss.

    Eltern: Welche Note kriegt denn unsere Schanila-Chamäleon jetzt in Mathe, reicht's noch auf den Vierer?
    Lehrer: Also es läuft ein bisschen besser als im ersten Halbjahr, aber ich kann ihnen da keine verbindliche Auskunft zur Note geben. Ich würde sagen es läuft für ihre Vehältnisse so ok. Könnte besser sein, könnte aber auch schlechter sein.

    So in die Richtung? :)

    Für mich heißt Information über den Leistungsstand, dass auch eine Note genannt werden kann, inkl. schriftliche und mündliche Teilnoten.
    Eine Information ist noch kein Zeugnis, von daher könnte man auch sagen "Xy steht auf Komma fünf, die Zeugnisnote wird eine pädagogische Entscheidung sein, die ich noch nicht getroffen habe". Aber in den meisten Fällen müsste da meines Erachtens schon eine Dezimalnote genannt werden und wenn das kurz vor dem Zeugnis ist, ohne weitere Tests etc., sollte auch klar sein, dass es sich um die Zeugnisnote handelt.
    So verstehe ich jedenfalls diese Verordnung (bin aber selbst aus Baden-Württemberg, und habe da nur kurz reingelesen).


    So mach ich das auch immer:

    Schüler xy: Auf was stehe ich?
    Lehrer: In meinem Fach stehst du auf 3,2
    Schüler: Bekomme ich dann eine Drei ins Zeugnis?
    Lehrer: ... (sagt nichts, schaut vielsagen) :)


    Schüler xy: Auf was stehe ich?
    Lehrer: In meinem Fach stehst du auf 3,5
    Schüler: Bekomme ich dann eine Drei ins Zeugnis?
    Lehrer: Das habe ich noch nicht entschieden.

    (Obwohl ich meistens versuche ,5 zu vermeiden. Die Schüler werden von mir dann mündlich noch mal abgefragt um eine klare Note zu bilden.)

    Ich verstehe nicht, dass das alles auf einmal sein muss. Nachdem ich das zweijährige Grundschulref. in BY überlebt habe, kann ich sagen, dass es die Hölle war, für alle anderen auch. Wie man das mit kleinem Kind schaffen soll, weiß ich nicht.

    Ein Baby ist nichts, was man nebenbei bekommt. Es ändert das ganze Leben und es ist sooo toll. Dafür sollte man sich bewusst entscheiden und sich die Zeit dafür nehmen. Es ist auch keine Garantie für einen Wunschschulort. Da nützt in BY eine Heirat wohl mehr. Die Entscheidung für eine Hochzeit ist in meinen Augen weniger schwer als für ein Kind. Dafür hast du sehr lange die Verantwortung. Der Partner ist erwachsen.

    Eine ehemalige Lehramtsanwärterin in meinem Seminar kam fast jeden Tag zu spät - wegen dem kleinen Kind. Zur Prüfung erschien sie Punkt 8 mit den Worten, sie müsse noch kopieren. Aufsichtspflicht im Klassenzimmer beginnt aber um Viertel vor 8. Die Prüfer waren pünktlich, die Referendarin ist durchgefallen.

    Das lag dann aber an der speziellen Dame. Ich kenne einige mit Kind und die erledigen genauso ihre Pflicht wie jeder andere auch.

    Man sollte sich davor bewusst sein, dass im Seminar egal ist ob du ein Kind hast oder nicht, die Leistungen müssen erbracht werden. Natürlich kann es sein, dass im Einzelfall Rücksicht genommen wird, aber man sollte das nicht fest einplanen.

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