Es kommt auf die Schulform an. In der Grundschule, in der Förder- und stellenweise auch in der Hauptschule gilt das Klassenlehrerprinzip und da schaut man, dass man den Klassenlehrer in möglichst vielen Fächern einsetzt. Da kann es natürlich passieren, dass man Mathematik unterrichten muss, obwohl man es nicht studierte. Wenngleich man in dem Fall auch Ahnung von dem, was man an die Schüler vermittelt, habe sollte, finde ich hier fehlende Expertise noch eher verschmerzbar. Schwerwiegender ist es, wenn Gymnasial- oder Berufsschullehrer (aber auch Realschullehrer) fachfremd eingesetzt werden, da sie komplexere Unterrichtsinhalte vermitteln und daher als Experte in ihrem Bereich fungieren sollen. Für diese anspruchsvolle Arbeit sollte jemand studiert und sich nicht nur die nötigen Basics angelegen haben, wessen du mir sicher zustimmen würdest, oder?
Ich bin mir immer noch nicht sicher ob es gut ist darauf zu antworten.
Aber du meinst das wirklich ernst?
Ganz ehrlich, ich erwarte von jedem Lehrer der das Abitur und ein Hochschulstudium geschafft hat, dass er es auch schafft sich die relevanten Themen für das neue Fach anzueignen.
Man macht ja meist auch nur nen Z-Kurs in Bereichen die einen wenigstens etwas interessieren und dann hat man teilweise schon vorher ne Ahnung von dem Fachgebiet.
Btw. Wann gehts noch mal bei dir endlich ins Ref? Nächstes Jahr?
