Beiträge von Milk&Sugar

    Grundsätzlich stimme ich den anderen zu. Nach dem Studium interessiert sich an der Schule keiner mehr für deine Studiensemester. Die Noten sind deutlich wichtiger. Von daher mach dir keinen Stress, wenn du es dir erlauben kannst :)

    Zwei Punkte möchte ich aber doch anmerken:

    Man kann auch mit 36 Jahren Kinder bekommen (falls der Gedanke bei dir eine Rolle spielt. Ich hatte Kommilitoninnen, Anfang 20, bei denen das der Fall war.) Alles kein Problem.

    Das stimmt zwar in der Regel, aber nicht immer. Ich hab durchaus Kolleginnen mit Mitte 30, bei denen es eben nicht mehr so leicht geht mit dem Kinder bekommen und die es inzwischen bedauern, dass sie so lange gewartet haben.
    Das muss bei dir kein Problem sein, könnte aber passieren.

    Ich bin ja geneigt zu sagen, dass mit dem Fach Mathe nicht nur die Studiendauer sondern auch die Note völlig egal sind. Ich sehe auch nicht, wieso sich das in ein paar Jahren ändern sollte.

    Das hängt vom Bundesland und der Schulart ab.
    Für Bayern RS/GY stimmt das nicht.

    An jeder Realschule, an der ich bisher war, gab es den Notenmanager.
    Nur wenige Kollegen haben eine Heimversion und tragen die Noten in der Schule ein. Wenn genug PCs da sind, ist das kein Problem.

    Praktisch finde ich, dass man über den Notenmanager Noten eintragen kann, Elternbriefe schreiben kann und Zeugnisse erstellen kann.

    Probleme hatte ich mit den Programm bisher noch keine.

    Das hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie der Abbruch in deinem jetzigen Bundesland gewertet wird. Da solltest du entweder in eurer Prüfungsordnung oder bei deinem Seminar genauere Auskünfte erhalten.

    Ich vermute mal, dass es deutlich einfacher wäre das Ref durchzuziehen und im Anschluss zu wechseln. Das hängt natürlich davon ab, welche familiären Angelegenheit es sind.

    Nein, die Klassen wandern von Fachraum zu Fachraum.
    Aber den Vorschlag mit dem Pool werde ich weitergeben ^^

    Das Prinzip haben wir auch.
    Ich habe in meinem "Hauptfachraum" eine Ecke mit Informationen und Kalender für die Schüler. Diese können dann dort alle wichtigen Termine nachschauen. Das klappt eigentlich ganz gut. Sie dürfen auch jederzeit ein Foto für die Klassengruppe machen.

    Das mit der Papierliste und dann den Klassensprecher geben für die Gruppe, finde ich persönlich eher verwirrend. Wenn sich häufig was ändert, kennt sich am Ende keiner der Schüler mehr aus, welche Liste gerade gilt.

    Vielen Dank für die Anregungen und die Teilnahme! Unter Vorbereitungszeit fällt wirklich nur die Vorbereitung auf den Unterricht. So müsste Ihre Angabe richtig sein. Aber ich werde Ihre Kritik dazu gerne in der Auswertung berücksichtigen, da es wohl nicht eineindeutig ist.Bei der Entwicklung des Fragebogens wurde sich mit Lehramtsstudierenden und Entwicklungspsychologen*innen zusammengesetzt.

    Oh, dann hab ich die Vorbereitungszeit falsch ausgefüllt :rotwerd: .
    Nachdem keine weiteren Angaben mehr zu machen waren, bin ich davon ausgegangen, dass es die gesamte Arbeitszeit umfasst, die ich nicht in der Schule verbringe....

    Super auch direkt eine Einschätzung von einem Realschullehrer zu bekommen!
    Warteliste und keine Planstelle bedeutet, dass man das Referendariat macht, aber dass man keinen Job als verbeamteter Lehrer hat oder? Was macht man dann?

    Zu 3. Was machen dann Lehrer die nach ein paar Jahren nicht mehr angestellt werden? Einfach was anderes arbeiten oder Referendariat?

    Bei der Stadt bewerben, scheint für mich den Vorteil zu haben, dass man sich aussuchen kann, wo man arbeitet. Bei staatlichen Schulen wird man ja irgendwo in Bayern zugeteilt. Ist es denn möglich sich "einfach so" bei einer Schule zu bewerben oder werden Planstellen zwingend (auch bei städtischen Schulen?) zentral verteilt

    Genau, wenn du keine Planstelle nach dem Ref bekommst, gibt es im Moment für Realschullehrer folgende Optionen:
    - eine Aushilfsstelle für ein Jahr annehmen und hoffen, dass du danach eine Stelle bekommst ... oder wieder einen Aushilfsvertrag annehmen und wieder und wieder (das hängt von der Fächerkombination und deinen Noten ab).
    - das Bundesland wechseln
    - Auf Mittelschule oder Grundschule wechseln und dort nach 2 Jahren Sondermaßnahme verbeamtet werden.
    - etwas ganz anderes machen

    Die Personen, die ich bei 3. gemeint habe, sind im Normalfall keine Lehrer sondern Personen mit anderen Studiengängen, die als Aushilfen an der Realschule arbeiten. Die müssen sich meist etwas anderes suchen, da sie an den Schulen nicht mehr eingestellt werden dürfen.

    Planstellen beim Staat werden zentral verteilt. Man hört zwar immer wieder davon, dass einer sich von einer Schule hat anfordern lassen aber das geht nur selten und nur bei bestimmten, gesuchten Fächerkombinationen. Und auch wenn man sich bei Schulen bewirbt und die Schulleitung einen will, dann muss das noch lange nicht klappen.

    Bei den Städten weiß ich es jetzt nicht genau, habe aber das Gefühl, dass da die Schulleitungen mehr mitsprechen können. Hängt aber auch hier wahrscheinlich wieder von der Fächerkombination ab.


    Grundsätzlich gilt:
    Wenn du in Bayern langfristig als Lehrer arbeiten willst, dann solltest du auf jeden Fall das Referendariat machen. Alles andere bringt nichts.

    Und zwei Jahre Referendariat sind am Ende auch nur 24 Monate, die übersteht man!

    Ich geb jetzt mal als Realschullehrer aus Bayern meinen Senf dazu und arbeite die Punkte ab.

    1. wenn du das Referendariat an einer Realschule machst, dann kannst du danach dort verbeamtet werden. Allerdings gibt es im Moment eine Warteliste und nicht jeder fertige Referendar bekommt eine Planstelle. Die Chancen sollen in den nächsten Jahren aber wieder steigen.
    Wie gut das Seminar ist, kann keiner vorher sagen, allerdings hab ich noch kein ganz schlechtes kennengelernt. Es gibt auch durchaus noch einen Unterschied zwischen Betreuern im Praktikum und Seminarlehrern.

    2. Ja, du kannst an eine Privatschule und dort auch evtl eine unbefristete Stelle bekommen. Die Bezahlung idt von der Schule abhängig, orientiert sich aber häufig am TVL. Allerdings bekommen auch dort Lehrer ohne 2. Staatsexamen auch dort meist weniger.
    Es gibt nicht nur elitäre Privatschulen, sondern auch welche mit eher problematischem Klientel.

    3. Da habe ich noch nie einen getroffen, an staatlichen Schulen hatten Leute ohne Ref nur befristete Verträge. Zusätzlich wurden sie selten mehr als ein paar Jahre beschäftigt, da sie sonst die Chance auf Entfristung gehabt hätten.

    4. An staatlichen Schulen nur evtl als Aushilfe. An privaten vielleicht, hängt auch vom Starus der Schule ab.

    5. ja gibt es, nein macht es nicht.

    Deshalb stimme ich hiermit überein:

    Ich würde an deiner Stelle das Referendariat machen.

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