Ich komme ja aus einem anderen BL und kann nur aus hessischer Perspektive berichten.
Wie bei Quittengelee mussten UBs und deren Entwürfe min 3 Tage vorher eingereicht werden, die ExamensUBs noch deutlich früher eingereicht werden. Krankmeldungen müssen sowohl beim Studienseminar als auch bei der Schule eingereicht werden. Mussten krankheitsbedingt UBs abgesagt und Termine neu gefunden werden, war das ein großer Aufwand, da die Seminarausbilder ja einen recht umfangreichen Terminplan hatten.
In Hessen hat man nach 3 Monaten Hospitationsphase ausschließlich eigenen Unterricht, d.h. man steht alleine vor der Klasse und ist eingesetzt wie ein ganz normaler Lehrer mit autarker Unterrichtsplanung, Klassenarbeiten, Noten geben etc.
Das scheint in deinem Fall nicht zu sein. Umso weniger verstehe ich, warum die Mentoren nun Unterrichtsplanung von dir verlangen, denn soweit ich das System bei euch verstehe, sind sie 1) die "eigentlichen" Lehrer und 2) eh immer anwesend, auch wenn du unterrichtest.
Wenn deine Mentoren nicht selbst erst seit kurzem Lehrer sind, kann es meiner Meinung nach nicht daran liegen, dass sie "zu faul" sind und selbst keinen Unterricht planen wollen. Ab einer gewissen Berufsdauer ist die Unterrichtsplanung nebensächlicher, weil entweder schon vorhanden, effizienter etc. Ich tippe also darauf, dass es nicht daran liegt.
Ich kenne deine Historie, dein Verhältnis zu den Mentoren nicht. Wäre mein aktueller Ref krank, gäbe es für mich 2 Gründe, ihn bei Krankheit um weitere Infos zu bitten: 1) Ich will, dass der UB nach seinen Planungen verlaufen kann und durch meine Vertretung nicht vorgreifen 2) er war in der Vergangenheit mehrfach unzuverlässig und geht wichtigen Terminen und Prüfungen aus dem Weg