Beiträge von Lowden

    Im Endeffekt weiß sowieso jeder, der sich hier öfters aufhält, warum der Herr mit dem Trump-Profilbild "vorübergehend" gesperrt wurde.


    Ich mag persönlich weder die Doppelmoral der GEW noch die MSM oder das rote oder grüne politische Spektrum und Meike als Userin+Mod geht mir erst recht oft gegen den Strich.
    Droht mir nun auch das Fegefeuer? :hammer:

    Das finde ich auch ziemlich schwach von euch. Ich habe schon Jahre vor meiner Anmeldung Mikaels Beiträge gerne als Beobachter gelesen und mitverfolgt und er wurde nie ausfallend, sondern spricht nun einmal Klartext was bestimmte Themen angeht und lässt sich hier nicht nach x-Jahren Berufserfahrung vom Konsens mancher Gutmenschen abwiegeln.


    Das sollte der Anteil der SPD-/GEW-/xy-sympathisierenden Moderatoren mal genauso tolerieren wie hier andere User den Content aus dem liberalen Flügel der Mitglieder ertragen dürfen bzw. müssen. Aber surprise, surprise - im Endeffekt ist ein Internetforum nichts anderes als eine Plattform zum Gedanken- und Erfahrungssaustausch und wenn eine öffentliche Meinung mal gegen die Jubelrichtung wehen sollte, dann werden die scheinbar Toleranten ja wie so oft als Erste intolerant.

    Was ist das denn für eine rotzfreche Erwartungshaltung von dir?? Natürlich wird der originäre Bewerber mit regulären Staatsexamen bevorzugut, die haben nicht alle umsonst fünf Jahre mindestens zwei Unterrichtsfächer inkl. der Fachdidaktik an der Uni studiert + 1,5/2 Jahre im Ref verbracht. Es hat dich niemand vorher dazu gezwungen ein brotloses Studium zu wählen, die Schule ist kein Auffangbecken für mittelmäßige bis gescheiterte Hochschulabsolventen..... :S X/ :S


    Hier ist in letzter Zeit was los....in einem anderen Thread erwartet eine aufgrund ihrer Kids das Ref in Teilzeit durchführen zu dürfen, hier erwartet wieder eine Sozialarbeiterin oder Erziehungswissenschaftlerin ohne nennenswertes Zweifach noch mit Ref direkt als theoretische Lehrkraft am BK einsteigen zu dürfen. Das A13 wird dann auch nachträglich eingeklagt, stimmt's :thumbup: ?

    In Bremen gilt nicht, dass man hier sein Ref gemacht haben muss, um eine Stelle zu bekommen. Ich kenne reichlich Kollegen, die in Bremen studiert, in NRW das Ref gemacht haben und dannn wieder gekommen sind.

    Auch in einer Fachrichtung, für die es in Bremen gar kein Seminar gibt? Ich frage aus Neugier, die Rede ist von einer beruflichen Fachrichtung im Lehramt BBS.

    Hallo Brolly, das funktioniert ohne Probleme sofern die Fächer nachgefragt werden, bei Mathe/Physik also kein Thema. Für meinen Studiengang sind Leute querbeet aus Deutschland hinzugezogen, unter anderem aus Berlin und aus Bremen. Die beiden leben und arbeiten mittlerweile wieder in ihren Heimatstätten, bei der aus Bremen war es jedoch unerlässlich, dass sie das Ref in Bremen absolviert hat. Die hat das dementsprechend vorgeplant und ist dann direkt nach dem Master zurück nach Bremen gezogen. Wie das in Hessen abläuft kann ich dir nicht sagen. Das ist immer vom Einzelfall abhängig, beim Lehramt an berufsbildenden Schulen oder für Sonderpädagogik gibt es in so mancher Fachrichtung gar kein spezielles Seminar in anderen Bundesländern, womit das Ref noch umbedingt im gleichen Bundesland durchlaufen werden muss (bspw. wird die berufliche Fachrichtung Gesundheit/Pflege in Hessen gar nicht ausgebildet, in Bayern wird wiederum der Förderschwerpunkt Sehen nicht ausgebildet, weswegen das KM fleißig in Dortmund und Heidelberg Studenten abwirbt....). Für solch' spezielle Fragen wirst du das Kultusministerium kontaktieren müssen: https://kultusministerium.hess…nstellung-den-schuldienst

    Trapito hat alles Wesentlich dazu gesagt. Man kann zwar in NRW zwei allgemeinbildende Fächer für das LA an Berufskollegs studieren, ob das jedoch so sinnvoll, das wage ich zu bezweifeln, da dir am Ende die Sek 1 Fakulta fehlen wird. Chemie/Sport sind zwei Nebenfächer und du brauchst an Gymnasien/Gesamtschulen die Sek 1 Fakulta schon alleine, um auf deine Stundenzahl zu kommen. Es fällt mir gerade schwer vorzustellen, wie dich ein Berufskolleg unterbringen sollte bzw. einstellen wollen würde, denn selbst Kollegen mit zwei Kernfächern wie Deutsch/Englisch oder einer Hauptfachkombi à la Mathe/Physik springen zwischen vielen, unterschiedlichen 1-2 stündigen Kursen, um auf ihre Stundenzahl zu kommen. Falls du dir also die Möglichkeit offen halten möchtest am BK zu arbeiten, dann studiere Mathe/Deutsch/Englisch mit Chemie oder Sport. Oder du setzt von Anfang an direkt auf's richtige Pferd und studierst (falls du etwas chemielastiges möchtest) die berufliche Fachrichtung Gesundheit/Pflege oder Maschinenbautechnik und wählst dazu dann Sport, damit ist dir nach dem Studium eine Planstelle so gut wie sicher.

    Studiere Humanmedizin - damit hälst du dir das Arbeitsfeld inkl. aller Möglichkeiten eines Arztes offen und falls du später doch einsehen solltest, dass dich die Arbeitsbedingungen in der Klinik fertig machen, dann kannst du immer noch problemlos den Quereinstieg an beruflichen Schulen anpacken. Ich kenne zwei Ärzte (ersterer Psychiater, zweitere Internistin), bei denen das auf diese Weise problemlos vonstatten gegangen ist, und beide sind mittlerweile durch den Mangel an solchen Experten in der beruflichen Fachrichtung Gesundheit/Pflege+Biologie als Studienräte verbeamtet worden. In Bayern nennt sich diese Fachrichtung ebenfalls "Gesundheits- und Pflegewissenschaft" und du könntest damit im Nachhinein dein Faible für Medizin mit der klassischen Lehrerlaufbahn verbinden: https://www.tum.de/studium/stu…achelor-of-education-bed/

    Also wie ist das so und mit wie vielen Jahren Hartz IV könnte ich nach dem Referendariat rechen bis ich festangestellt und verbeamtet werde?

    Du implizierst doch schon mit deiner Wortwahl, dass deine Fächerwahl wahrscheinlich Käse ist, wenn du dich noch vor dem ersten Semester auf eine längere Durststrecke nach dem Studium gefasst machst. Und lass' diese Erwartungshaltung an eine Verbeamtung sein, gute Voraussetzungen dafür sind in erster Linie Unterrichtsfächer oder Fachrichtungen mit gewisser Nachfrage - Philosophie und katholische Religionslehre gehören ganz bestimmt nicht dazu. Falls du damit irgendwo mal eine unbefristete Festanstellung ergattern solltest, hast du schon einen 6er im Lehramts-Lotto gewonnen. Gut gemeinter Rat: Studiere eines von den beiden mit einem Kernfach wie Deutsch oder Englisch oder mit einem Mangelfach wie Musik oder Physik und das dann möglichst nicht für Gymnasien, sondern für berufsbildende Schulen, Mittelschulen, Förderschulen, wie auch immer.

    Im Osten ist der Bedarf nach Grundschullehrkräften auch in den nächsten Jahren weiterhin hoch, also darüber würde ich mir an deiner Stelle weniger Sorgen machen. Du triffst eine gute Studienwahl mit guten Einstellungschancen.

    Hallo,


    ich weiß, dass die Zukunft nicht rosig wird und das es kein Zuckerschlecken wird. Doch in vielen Jobs bangt man um eine Einstellung (zum Thema Fachkräftemangel...). Trotzdem interessieren mich die Inhalte so sehr und ich will auch meine späteren Schüler etwas beibringen und diese begeistern.

    Dieser gepushte Fachkräftemangel besteht aber nur in ingenieurswissenschaftlichen Domänen. Du vergleichst Äpfel mit Birnen und dichtest dir hier leider etwas zusammen, in deiner Wunschkombination haben selbst die Jahrgangsbesten keine Einstellungchancen: https://www.merkur.de/bayern/j…10-abschluss-3337435.html


    Würdest du gegen jede Vernunft ein Kernfach wie Deutsch oder Englisch mit Geschichte oder Ethik/Philosophie studieren - okay, da könnte man noch argumentieren, dass sich da etwas mit Geduld und Spucke und einigen Vertretungtätigkeiten finden lässt - unter Umständen auch in einem unbeliebten Brennpunkt oder im Privatschulbereich oder fachfremd als pädagogische Fachkraft o.ä. Aber nach Geschichte + Reli/Ethik besteht einfach kein Bedarf. Absolut gar keiner. Weder in der freien Wirtschaft noch im öffentlichen Schulsektor. Aber du bist erwachsen, es ist dein gutes Recht zu studieren, was du möchtest. Mich interessieren Musik und Geschichte auch sehr. Aber dieser Trend und Hype zur Selbstverwirklichung ist eine Farce. Jeder Job hat seine Schattenseiten, auch der eines Historikers oder Profimusikers. Reicht es nicht sich damit in seiner Freizeit zu beschäftigen und einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, mit der man sich einigermaßen arrangieren und über Wasser halten kann? Nach diesem Studium hat dich jeder Altenpfleger karrieretechnisch überholt, da er von Anfang an auf's richtige Pferd gesetzt hat und im weiteren Verlauf gute Entwicklungsmöglichkeiten auf ihn warten.

    Du kannst doch keine Philologie studieren, ohne die Sprache zu können :staun: Da gibt's doch Eingangstests - wenn du ein gewisses Niveau nicht nachweisen kannst, wirst du gar nicht erst zugelassen. Die Vorlesungen und Seminare sind in der Sprache. Bin total verwirrt und fühle mich wie schief gewickelt. Englisch kann doch hierbei nicht einzigartig sein..?

    +1


    Soweit ich weiß wird die Sprachpraxis innerhalb jedes Fremdsprachenstudiums auf C2 vertieft. Ohne Vorkenntnisse auf B2-Niveau sehe ich dafür schwarz, ansonsten überlebt man die Einführungen in die Literaturwissenschaften und in die Sprachwissenschaften keine 2 Monate.

    Du hast hier 5 (!!!) Threads innerhalb von 6 Tagen zum gleichen Thema eröffnet............ich habe es dir schon in einem anderen Thread gesagt: setze dich telefonisch mit Ansprechpersonen für den Seiten-/Quereinstieg der jeweiligen Bundesländer in Verbindung, die Nummern und Mail-Adressen lassen sich innerhalb von einer Minute ergoogeln.


    Und höre verdammt nochmal damit auf mit deiner Ungeduld das Forum vollzuspammen, bei diesem fordernden und penetranten Verhalten bekommst du schon einmal erst recht keine Hilfe! :autsch: Falls du auch im Lehrerzimmer so eine Nervensäge sein solltest, ja dann holla die Waldfee......... :hammer:

    Wenn du ganz pragmatisch nach Einstellungschancen vorgehen möchtest: Sonderpädagogik mit ESE und Lernen als Fachrichtungen, darin besteht auch zukünftig Vollbeschäftigung.


    Die Situation mit Englisch/SoWi ist nicht so grottenschlecht wie mit anderen Kombinationen, aber wiederum auch nicht toll, da gibt es nichts zu beschönigen. So eine Entscheidung kann dir niemand abnehmen, weil es (unabhängig des Bedarfs danach) zwei komplett unterschiedliche Arbeitsbereiche sind, die du ja in deinen Praktika kennengelernt hast.


    Eine kleine Anmerkung: Ich halte rein gar nichts von diesem gehypten "Grundschullehramt mit integrierter Sonderpädagogik"- das ist Gedöhns und Gleichmacherei mit System, welches unseren Stand als Sonderpädagogen entwerten und im Endeffekt einsparen soll. Vergleiche dafür einfach den Anteil an Sonderpädagogik im klassischen Sonderpädagogikstudium mit dem Anteil an Sonderpädagogik in diesem Kombi-Studium, es sind nicht umsonst jahrzehntelang zwei voneinander getrennte Studiengänge wie in etwa Zahnmedizin von Humanmedizin gewesen. Damit ist auch offensichtlich, dass in so einem Kombi-Grundschullehramt die Sonderpädagogik bei 3 Unterrichtsfächern und den Bildungswissenschaften sehr kurz geraten wird, damit du trotzdem artig die Funktionen der Sonderpädagogik übernehmen sollst, aber als Grundschullehrer nach A12 anstatt nach A13 entlohnt wirst. Dahinter steckt eine rein wirtschaftliche Intention, daher studiere nach dem klassischen Modell, um auch nach A13 entlohnt zu werden. Als klassischer Sonderschullehrer kannst du in allen Schulformen querbeet von der Grundschule über die Sek 1 bishin zum Berufskolleg arbeiten. Darüber hinaus könnte dir so ein kombiniertes Studium wohlmöglich in anderen Bundesländern nicht anerkannt werden, weil es weder Fleisch noch Fisch ist.

    Und du erhoffst dir eine schnellere Beantwotung deiner Fragen, indem du das Forum sonntags mit 3 Threads zum gleichen Thema vollspammst? Da ist doch eine Telefonnummer über deinen Link zur Hessischen Lehrkräfteakademie, die werden dir deine Anliegen telefonisch bestimmt kompetent beantworten können.

    Ich spreche mal aus der Position des Studenten: Der Lehrer hat vier Aufgaben - erziehen, beurteilen, innovieren und unterrichten (BW). Beim Unterrichten geht es darum, die Unterrichtsinhalte (Fachwissenschaften) didaktisch sinnvoll aufbereitet (Fachdidaktik) adressatengerecht zu vermitteln. Da gehört natürlich auch das reine Fachwissen dazu, aber auch in der gymnasialen Oberstufe dürfte es eher untypisch sein, dass man sich vorne hinstellt und 90 Minuten über irgendein Thema referiert. Und um zu wissen, wie man "richtig" Unterricht macht, sind eben die Didaktik und die Bildungswissenschaften da. Zugegeben, nicht jede Sitzung eines bildungswissenschaftlichen Seminars hat mir jetzt die Erkenntnis schlechthin gebracht, aber das war auch nicht in jeder fachwissenschaftlichen Veranstaltung der Fall. Da das Studium zeitlich beschränkt ist (irgendwann muss man ja auch fertig werden), musste irgendwie entschieden werden, welche Inhalte für die Lehramtsausbildung von Relevanz sind. Und da wurde wohl die Entscheidung getroffen, dass spezifische Mathevorlesungen für angehende Nichtmathe-Lehrer nicht so wichtig sind. Es hätte auch anders kommen können und stattdessen wären andere Inhalte aus dem Hochschulcurriculum geflogen. Sagen wir mal so: Wenn es im Volksmund um Kritik an Lehrern geht, dann wird selten zu geringe Fachkompetenz genannt.

    Ich beobachte deine Einträge ungewollt innerhalb verschiedener Themen schon länger und entweder bist du ein Troll höchster Güte mit viel zu viel Freizeit oder ein naiver Anfänger mit viel zu viel Mittelungsdrang. In beiden Fällen gehst du dem Forum jedenfalls mächtig auf die Nerven - du willst hier gerade nicht ernsthaft einem stellvertreteden Schulleiter etwas über die Kernaufgaben der Paukerei erzählen? Wenn man keinerlei Kompetenzen außerhalb der ersten bestandenen BiWi-Scheine hat, dann sollte man als Kind zwischen Erwachsenen einfach mal den Mund halten.

    Danke für Eure Antworten, sowas ähnliches habe ich bereits erwartet. Die Grafik unten kenne ich bereits, sie war der Grund weswegen ich hier nach Euren Einschätzungen gefragt habe. Hätte ich die Wahl, würde ich mich für die von Euch genannten Fächer entscheiden. Naturwissenschaften und Mathe liegen mir leider absolut nicht und für Englisch an Gymnasien ist mein Abitur nicht gut genug. Habe auch keine Zeit mehr zu verlieren, kann also keine Wartesemester mehr sammeln. Werde jetzt wohl Erdkunde und Geschichte studieren, ein bisschen Risiko hat man ohnehin überall, wenn man nicht gerade ein Übrflieger war von den Noten her.


    Ein bisschen Hoffnung macht mir auch die bevorstehende Wiedereinführung von G9 und dass durch den Rat von bestimmten Fächern abzusehen, bestimmte Fächer vielleicht gar nicht mehr so häufig studiert werden.

    Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber genau mit dieser Einstellung "Ach, ein bisschen Risiko ist immer dabei." / "XY gibt mir Hoffnung, dass sich ja etwas ändern könnte." sitzen nun tausende Absolventen auf der Straße und wünschen es sich die Zeit zurückdrehen zu können, aber müssen sich nun fachfremd in der Lohnsklaverei umsehen. Mehr als dich vor diesem beruflichen Kopfschuss zu warnen können wir hier auch nicht, die Verantwortung wirst du dafür selbst übernehmen müssen, Bedarfsprognosen und Zeitungsartikel darüber sind schließlich haufenweise vorhanden (im Folgenden zwar Bayern, aber im Bereich Gymnasium/Gesamtschule 1:1 auf NRW übertragbar): https://www.merkur.de/bayern/j…10-abschluss-3337435.html


    Ich kann dir zum Abschluss nur folgende Alternativen mit weitaus besseren Berufsaussichten vorschlagen:


    • Möchtest du die Sek II unterrichten? Dann studiere das Lehramt für berufsbildende Schulen, hier kannst du entweder eine berufliche Fachrichtung (Sozialpädagogik und Gesundheit/Pflege enthalten kaum Mathematik) mit einem allgemeinbildenden Fach kombinieren oder zwei allgemeinbildende Fächer miteinander (bspw. Deutsch und Politik).


    • Möchtest du die Sek I unterrichten? Dann wähle das Lehramt für HRGe, die Einstellungsperspektiven sind in NRW derzeit nicht schlecht.


    • Sonderpädagogik scheint für dich flachzufallen. Falls ich mich damit irre, sind durch die Inklusion viele neue Studienplätze in Wuppertal, Paderborn usw. in letzter Zeit geschaffen worden und damit auch der NC niedriger als zuvor (vorher ging SonderPäd nur in Dortmund und Köln und daher war der NC hoch, einfach mal nach "Lehramt Sonderpädagogik NRW" googeln). Hier wählst du beim Erstfach zwischen Deutsch und Mathe und hast beim Zweitfach eine breitere Auswahl, auch an geisteswissenschaftlichen Fächern.

    Die Kombi ist zwar nicht alltäglich aber das macht doch nichts, man sollte schließlich das unterrichten, was einem auch Spaß macht.


    Hast du dich schon erkundigt ob die Kombi an deiner Wunschuni möglich ist? In Bayern z.B. gibt es die Kombi glaub ich nicht.

    Ein möglicher Grund besteht in der mangelnden Koordinationen zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Fakultäten. In meinem Studium gab es auch eine mit Englisch und Chemie, die diese Kombination aber nach kürzerer Zeit wieder aufgegeben hat. Einmal wegen der höheren Mathematik in Chemie (siehe Lord Voldemorts Anmerkung zum halben Physikstudium), andererseits wurde seitens der Fakultäten keine Rücksicht auf sich überschneidende Veranstaltungen genommen. Wenn dann bspw. Linguistik immer auf die große Chemie- oder Mathevorlesung fällt, wird es auf Dauer kritisch. Laut Mundpropaganda und meiner persönlichen Erfahrung nach läuft es diesbezüglich in benachbarten Fakultäten, seien sie natur- oder geisteswissenschaftlich (Mathe/Physik, Chemie/Bio, Englisch/Politik, Deutsch/Religion...), unkomplizierter ab.

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    Nimm diese Prognosen sehr ernst, die sind bis auf gelegentliche Abweichungen sehr realitätsnah. Alles andere wurde bereits ausgesprochen - die Einstellungschancen sind mit deiner Wunschkombination miserabel und es ist der direkte und einfachste Wege in die Arbeitslosigkeit nach dem Studium.

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