Beiträge von Cogito

    Ich habe mich ebenfalls bereits mit Literatur in einfacherer Sprache befasst. Konkret mit der Reihe "Einfach klassisch". Ich persönlich finde, dass diese Reihen bzw. vereinfachten Werke nicht mit dem Original mithalten können. Die Sprache wird schon stark angepasst, was dazu führt, dass gewisse Merkmale entfallen. Zusätzlich wird der Inhalt gekürzt, wodurch meiner Meinung nach wieder viel des Werkes verloren geht, was teilweise das Leseverstehen erschwert. Mir fällt gerade dazu "Wilhelm Tell" ein, worin der Aufstand der Figuren durch die Machtausübung des Vogts zustande kommt. Dieser Teil wurde in der vereinfachten Variante schlicht in ein paar Sätzen zusammengefasst und man fragt sich, warum eigentlich das Ganze.
    So viel zu meiner eigenen Meinung. Für den Unterricht empfinde ich die vereinfachten Werke nicht schlecht, weil die Schülerinnen so immerhin lesen und verstehen. Der Genuss des Originals muss ohnehin erlernt werden (okay, das klingt jetzt total nach einem fanatischen Deutschlehrer :D ). Ich denke, dass es möglicherweise gelingt, über vereinfachte Werke ein Interesse bei den Schülerinnen für das Original zu wecken. Wenn nicht, haben sie zumindest gelesen und kennen den Inhalt des Werkes. Ab der Oberstufe würde ich diese Werke jedoch nicht mehr einsetzten, denn da erwarte ich dann doch mehr von den Schülerinnen.

    Zu deiner Frage nach einer Gruppenaufteilungsmethode wurde bereits alles geschrieben, was ich ebenso hätte schreiben können. Zu diesem Punkt allerdings spreche ich aus eigener Erfahrung, wenn ich dir rate, herauszufinden, ob sie deinen "Beobachtern" im UB zusagt. Ich selbst hatte diese Methode in einer Vorführstunde angewendet, um mir im Nachhinein sagen zu lassen, dass die Methode dazu führe, dass sich die Schülerinnen in ihrer Rolle ausruhen würden und gar nicht mehr mitdenken. Zum Beispiel, dass der Zeitwächter nur noch auf die Zeit schaut, usw. Meiner Meinung nach kann es dazu kommen, muss es aber nicht. Meine Begründung zur Auswahl der Methode wurde mit einem "Ja, schon, aber ich habe recht" abgetan. Jedenfalls lief es für mich deswegen nicht so gut ;)

    Meine Gedanken gehen ebenfalls in die Richtung, die Cat vorgeschlagen hat: Eine Checkliste bzw. ein Vorgehensschema zum Lesen und Verstehen einer Ballade mit deinen NachhilfeschülerInnen erarbeiten. Persönlich würde ich als erstes die Überschrift ansehen lassen, weil diese recht kurz ist und den Grundstein für die Ballade legt. So können hoffentlich innere Bilder abgerufen werden z. B. "Der Zauberlehrling", darin geht es wohl um das Zaubern, Magie, Harry Potter, ... Anschließend können vorhandene Abbildungen betrachtet werden. Dann muss die Ballade gelesen werden, wobei ich den Fokus auf das setzen würde, was die SchülerInnen verstanden haben, um einen Überblick über die Handlung zu erhalten. Danach können die einzelnen Strophen inhaltlich zusammengefasst werden. Hierfür bieten sich die W-Fragen an. Ich würde mich dann nicht mehr an einzelnen Worten aufhalten, sondern mich auf den Inhalt fokussieren. Um einen Text inhaltlich zu verstehen, muss man zum Glück nicht alle Wörter verstehen. Das zu üben und zu verinnerlichen benötigt Zeit. Das in einer Prüfungssituation im Geist durchzugehen, ist noch einmal eine andere Herausforderung.


    Ich würde auch thematisieren, warum Balladen eine andere Sprache verwenden, als heutige Texte. Sprich die SchülerInnen explizit darauf aufmerksam machen, dass die Balladen zu einer Zeit entstanden sind, in der die Leute anders gesprochen haben. Möglicherweise hilft das, die Sprache einzuordnen.


    Zusätzlich den Aufbau einer Inhaltsangabe besprechen und üben (Einleitung, Hauptteil, Schluss mit ihren Aufgaben). Dazu Satzanfänge/ganze Sätze (= Satzmuster) vorgeben z.B. In der Ballade X von Y aus dem Jahr Z ...


    Auch mir erscheint es sinnvoll, verschiedene Balladen inhaltlich zu besprechen. Vielleicht findest du einige Balladen als Video auf YouTube ... dann könnten deine SchülerInnen die Ballade über einen anderen Sinn wahrnehmen.


    Wenn ich auch hinter den Vorschlägen stehe, die ich notiert habe, muss ich sagen, dass es sich anfühlt, als würde Schadensbegrenzung betrieben werden. Ich denke nicht, dass so besonders nachhaltig gelernt werden kann (also bezogen auf deine Nachhilfesituation).


    Ich hoffe, du kannst etwas Gutes aus der Situation machen :top:

    Um den Inhalt verständlich zu machen, könntest du:


    - möglichst leicht verständliche Gedichte/Balladen auswählen
    - die Ballade/das Gedicht bebildern
    - das Gedicht/die Ballade selbst laut vortragen
    - wichtige Nomen, Verben, Adjektive aus dem Gedicht/der Ballade besprechen und klären lassen
    - die SuS fragen, ob und welche Fragen/Erwartungen sie an das Gedicht haben
    - die W-Fragen stellen und beantworten lassen
    - Richtig-oder-Falsch-Aussagen zum Gedicht/der Ballade bearbeiten
    - die Stimmung im Gedicht/der Ballade erarbeiten lassen
    - bereits existierende Schülerarbeiten zu einer Ballade einbeziehen bzw. lesen lassen z. B. Inhaltsangaben, denn SchülerInnen formulieren selbst auf einem für andere Schüler eher verständlichen Niveau


    Du kannst dir auch überlegen, was dir helfen würde, wenn du eine Ballade in einer anderen Sprache lesen und inhaltlich verstehen müsstest bzw. deine Nachhilfeschüler danach fragen, denn, wenn ich dich richtig verstanden habe, gibst du den SchülerInnen nachhilfe?

    Aus meiner eigenen Schulzeit kenne ich es ebenfalls, das am Schuljahresbeginn der Ablaufplan entweder mündlich oder schriftlich herausgegeben worden ist. Ganz so wie chilipaprika es beschrieben hat. In meinem eigenen Unterricht gebe ich den Ablaufplan für jede Stunde bekannt und habe damit bisher gute Erfahrungen gesammelt, weil ich bei Bedarf auf den Plan verweisen kann und die Schülerinnen eine Orientierung haben. Dazu sei gesagt, dass ich gerade eine wirklich sehr kleine Gruppe unterrichte. Ich denke, dass mein derzeitiges Vorgehen in einer größeren Klasse zu aufwendig wäre.


    Warum sollte das nicht auch in der Grundschule funktionieren? Einführen, sehen, wie die Eltern und Schüler darauf reagieren, entscheiden, ob man es beibehalten möchte :)

    Guter Link. Aber ich finde einige der Vorschläge gehören eher in die 5. oder 6. Klasse (z.B. Vorstadtkrokodile).
    [...]

    Dem stimme ich zu! Wenn man in der Leiste links die Klassenstufe ändert, tauchen Vorschläge wie die "Vorstadtkrokodile" dort ebenfalls auf, weil die Listen überlappend sind :)

    Möglicherweise ist "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy eine geeignete Ganzschrift für dich.


    Hier ist noch ein Link, in dem verschiedene Bücher aufgelistet sind. Unabhängig von dem Verlag, bietet die Liste einige interessante Vorschläge.

    Noch ein paar Ideen:


    Du könntest ein Bild von Schiller auflegen und die Assoziationen der SchülerInnen sammeln lassen, ggf. zu von dir vorgegebenen Fragen - je nachdem, wie leistungsstark die Klasse ist, ohne einen Anstoß ihre Ideen zu äußern. Die Assoziationen werden später nach der Biografieerarbeitung noch einmal aufgegriffen.
    Du könntest jedem Schüler einen zerschnittenen tabellarischen Lebenslauf geben, der geordnet werden muss.
    Du könntest mit einer Deutschlandkarte arbeiten, wie Krabappel bereits schrieb.
    Du könntest mit Zitaten von Schiller, in denen er etwas über sein Leben sagt, arbeiten z. B. über seine Weimarer Zeit.
    Du könntest mit Aussagen von Zeitgenossen über das Leben von Schiller arbeiten (ähnlich wie der Punkt darüber).
    Du könntest die SchülerInnen eine Recherche jenseits von Wikipedia durchführen lassen. Die Ergebnisse werden anschließend präsentiert und gesichert.

    Hallo cuarentaytres,

    Zitat von cuarentaytres

    Leider ist das mit den NC's an meiner Wunsch-Uni so ein kleines Problem: Die Universität veröffentlicht für Lehramt keine NC's, warum weiß ich nicht, vielleicht aufgrund von zu vielen Kombinationsmöglichkeiten? Wer weiß das schon :-P.

    Bist du dir sicher? Ich habe eben die Webseiten von allen niedersächsischen Universitäten, die ich gefunden habe, überflogen und auf jeder gab es eine entsprechende NC-Liste. Es kann natürlich sein, dass ich genau deine Wunschuni verpasst habe ... vielleicht schaust du da selbst noch einmal nach :)

    Hallo xwaldemarx,


    du könntest dir vielleicht zusätzlich noch überlegen, wie deine längerfristigen Erwartungen sind. "Spaß am Unterrichten" ist nicht gleich "Ich möchte das Fach für die nächsten Jahrzehnte unterrichten". Ansonsten klingt es für mich so, dass SKD ein wenig eingeschränkt ist, wenn du schreibst, es sei eher DaZ, als Deutsch.

    Ich schreibe in Druckschrift leider nicht langsamer, da Druckschrift (oder eine Variante davon mit Schreibschrifteinschüben) ohnehin meine normale Schrift ist. Ich habe inzwischen auch ein wenig an der Uni ausprobiert und schreibe definitiv in reiner Schreibschrift langsamer, da ich diese nicht gewohnt bin.


    Zu deinen weiteren Punkten kann ich festhalten, dass diese glücklicherweise nicht auf mich zutreffen, das handhabe ich alles so bzw. den letzten Punkt eben nicht :_o_D


    Was mir zusätzlich aufgefallen ist, sind die Whiteboards. Auf dieser komisch leuchtenden Oberfläche schreibe ich automatisch Schreibschrift. Vermutlich auch, weil diese Stifte mMn. eher schlecht in der Hand liegen. Ich habe bisher noch keinen Kreidehalter hier, aber vielleicht hilft mir das zusätzliche Gewicht doch beim Schreiben.

    Hallo und vielen Dank für die zahlreichen und hilfreichen Antworten! :) Da sind einige Dinge dabei, die ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren werde.

    Danke für diesen Tipp! Ich habe bisher die schmale runde Variante benutzt, vielleicht liegt mir die eckige Kreide besser. Neue Kreide halbiere ich bereits immer, da ich sie so handlicher finde.


    Ich hatte meine Fächer bewusst nicht erwähnt, da ich das Thema allgemein halten wollte und es mir tatsächlich nur um die Handschrift geht. Allerdings finde ich, dass deine Anmerkungen eine tolle Ergänzung sind - insbesondere die laminierten Hinweisschilder würden sich bei meiner Schrift für Wichtiges durchaus anbieten. Zudem sind sie wieder verwendbar. Ich schreibe tatsächlich "Druckschrift", wenn man es denn so nennen will. Schreibschrift schreibe ich eigentlich gar nicht.


    Welche Klassenstufen unterrichtest du denn? Je jünger sie sind, desto wichtiger ist ja ein ordentliches Schriftbild.
    Als visueller Typ und BK-Mensch hatte ich zum Glück zwar nie große Schwierigkeiten mit der Schrift (schlimmstenfalls schreibe ich etwas zu groß und komme mit dem Platz nicht ganz hin...), meine Tafelschrift hat sich aber auch nochmal deutlich verbessert, nachdem ich gezielt Schreibschrift geübt habe. Zwangsweise, weil ich selbst noch eine andere Schreibschrift gelernt habe als die, die ich jetzt vermitteln darf. Also vielleicht ist auch das ein Tipp: nochmal gezielt und ganz bewusst eine Schreibschrift üben...

    Das wären die Klassen 5 bis 10 und gelegentlich niedrigere Klassenstufen oder höhere Klassenstufen. Daher ist mir eine generelle Lesbarkeit wichtig. Ich werde mir also definitiv nochmal eine Schreibschrift ansehen und üben.


    Üben kannst du das ganze, indem du an der Uni in leere Seminarräume gehst und dort rumprobierst. Diesen Tipp hat uns zumindest eine Dozentin gegeben.

    Danke. Werde ich ebenfalls in die Tat umsetzten.


    Blöde Antwort, Aber: Es wird mit der Zeit. Bin seit November im Ref. und merke dass es nach und nach besser wird. Manchen hilft auch so ein Kreidehalter

    Das ist, finde ich, überhaupt keine blöde Antwort. Es entspricht schlicht der Wahrheit, da Übung meines Erachtens eine große Rolle spielt. Mit einem Kreidehalter habe ich bisher noch nicht geschrieben. Werde ich ausprobieren.


    Für erstes und zweites Schuljahr musst du tatsächlich mit Linien an der Tafel auf und ab und Pünktchen drauf üben. Für alle anderen Klassen gilt: die gewöhnen sich schon an dein Gekrakel.

    Die 1. und 2. Klasse werde ich nicht unterrichten. Höchstens die 4. Klasse, aber ich bewundere ehrlich gesagt, wie ordentlich die Grundschulkollegen an der Tafel schreiben können. Während meines Grundschulpraktikums habe ich es deswegen vermieden, beim Unterrichten die Tafel zu nutzen. Ich hoffe, dass sie sich daran gewöhnen, allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dies auch nicht der Fall sein kann. Ich hatte in der Schule damals auch einen Lehrer, dessen Schrift man schwer lesen konnte. Das hat auf die Dauer keinen Spaß gemacht und für regelmäßige Unruhe gesorgt, da es ständig nachfragen gab.


    Ansonsten gibt es für die größten Notfälle noch die Möglichkeit, die Tafel erst feucht und mit Abzieher zu wischen, dann eine Lineatur anzuzeichnen und die (trockene) Tafel dann trocken zu wischen.
    Dann siehst du die Lineatur noch, die Schüler aber nicht.


    Diese Vorzeichnen-Trockenwisch-Methode war auch ein Oldschool-Trick für schwierige Zeichnungen als es nur Kreidetafeln gab.

    Das ist ebenfalls ein toller Tipp, vielen Dank!


    Danke für den Link, werde ich mir gleich mal ansehen. Den Tipp mit dem Halbieren der Tafel kenne ich schon, der ist wirklich praktisch :top:


    Das Absacken der Schrift wurde bei mir im Ref auch bemängelt. Ich bekam damals den Tipp, mit meiner Hand mitzugehen (also immer einen Schritt nach rechts zu gehen), statt die Hand zu sehr von meinem Körper weg zu bewegen. Alternativ hilft, nicht über die Tafelmitte hinaus zu schreiben.

    Werde ich mir merken bzw. mal darauf achten, wie ich das eigentlich mache, da ich das bisher nicht bewusst wahrgenommen habe. Dass das unterschiedlich im Ref. bewertet wird, muss man dann wohl im Hinterkopf behalten :D

    Ansonsten gibt es für die größten Notfälle noch die Möglichkeit, die Tafel erst feucht und mit Abzieher zu wischen, dann eine Lineatur anzuzeichnen und die (trockene) Tafel dann trocken zu wischen.
    Dann siehst du die Lineatur noch, die Schüler aber nicht.


    Diese Vorzeichnen-Trockenwisch-Methode war auch ein Oldschool-Trick für schwierige Zeichnungen als es nur Kreidetafeln gab.

    Das ist ein super Tipp, danke. Werde ich für Tafelbilder sicher gut gebrauchen können. Bisher habe ich jedes Tafelbild vorher auf ein Blatt gezeichnet (werde ich auch weiterhin so handhaben) und mich daran orientiert, aber mit Hilfslinien an der Tafel sollte das deutlich einfacher werden.


    Ich kann leider nicht so ausführlich antworten, da ich ja gerade dafür Tipps brauche. Jedenfalls nochmal Danke an alle, die geantwortet haben. Falls ich euch nicht zitiert habe, stimme ich dem zu oder habe eure Anmerkung schon beantwortet.

    Hallo liebes Forum,


    nach einem Wochenendseminar ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich meine Schrift an der Tafel für verbesserungswürdig halte. Ich schreibe zum Glück nicht schief (was ein Problem von anderen Studenten ist, denn bei denen sackt das ganze Tafelbild zu einer Seite ab), aber ich neige dazu, zu unleserlich zu schreiben, obwohl ich bereits versuche, langsam zu schreiben. Einige andere Studenten haben hingegen zu groß oder zu klein geschrieben. In der Uni gibt es dazu keine Anweisungen oder Übungen (mehr)? Wird/Wurde das überhaupt gelehrt?


    Wie kann man seinen Tafelanschrieb effektiv verbessern? Ich gehe stark davon aus, dass Übung eine große Rolle spielt, aber wie übt man das am Besten?


    Ich würde mich über eure Erfahrungen und Tipps diesbezüglich sehr freuen! :)

    Zitat von kecks

    im wesentlichen ja. es hat sich an den grundzügen des systems wenig verändert (am unterricht schon, wir arbeiten heute viel, viel, viel kompetenzorientierter und vor allem schülerorientierter als ich selbst unterrichtet worden bin in bayern). was sich verändert hat, ist die gesellschaftliche angst vor sozialem abstieg, der gefühlte wettbewerbsdruck durch bessere qualifizierte konkurrenten meines kindes, die vorstellung, dass jeder alles erreichen kann, wenn er/sie nur hart genug an sich arbeitet (auch in der vierten klasse)... neoliberales menschenbild halt unter den bedingungen eines spätkapitalismus (vielleicht, aber ich denke, dass schon).

    Vielen Dank für deine Erklärung und Einschätzung!

    Da die Aufnahmen, die in der Dokumentation gezeigt werden, um die 6 Jahre alt sein dürften (in einem gezeigten Brief steht das Jahr 2011), würde mich interessieren, ob die Neuerungen in Sachen "Durchlässigkeit", die hier genannt werden, zu diesem Zeitpunkt bereits eingeleitet/in Kraft getreten waren? :)

    Hey cuarentayres,


    erstmal tief durchatmen. So eine Bewerbung kann aufregend sein


    Habt ihr euer Abitur auch auf dem 2. Bildungsweg gemacht und seid damit direkt ins Studium gekommen?

    Ich selbst habe zwar mein Abitur auf einem normalen Gymnasium erworben, kenne aber einige, die ihr Abitur über den 2. Bildungsweg gemacht und einen Studienplatz erhalten haben. Deine Frage zu den Chancen wird dir niemand im Vorfeld endgültig beantworten können, da das bei zulassungsbeschränkten Studiengängen von der Anzahl der Studienplätze, der Anzahl der Bewerber und deren Noten abhängt. Um eine Tendenz zu erhalten, kannst du unter den NC-Listen deiner Wunschuni unter der Quote nach Leitung/Note bzw. Note des Letztzugelassenen (oder unter einer ähnlichen Bezeichnung) die Note sehen, mit der im vergangenen Zulassungsverfahren der Letzte eine Zulassung erhalten hat. Diese Note kann sich mit jedem Durchgang ändern (Anzahl der Bewerber und deren Noten). Manchmal vergeben Unis noch einen Bonus auf die Noten von Leistungskursen, auf FSJs und Co. oder auf eine Berufsausbildung, ob das an den Unis, an denen du dich beworben hast zutrifft, weiß ich natürlich nicht.


    Ob du an deiner Wunsch-Uni angenommen wirst, musst du wohl wirklich abwarten.

Werbung