Beiträge von plattyplus

    Das ist erlaubt, wie ein Blick in die Straßenverkehrsordnung zeigt.

    Klar ist es erlaubt als Radfahrer rechts alle zu überholen. Allerdings führt das nur dazu, wie ich selber als Radfahrer feststellen durfte, daß die Autofahrer einen danach nur mit noch weniger Seitenabstand überholen. Je häufiger man das wiederholt an den Ampeln, desto enger wird es und spätestens nach der vierten Ampel hupen sie mich von der Straße.

    Das Ganze ist genauso bescheuert wie das 60km/h Limit außerorts für Motorräder, wo PKWs gleichzeitig 100 fahren dürfen. Ich kann Euch dringend empfehlen da wirklich mit dem Motorrad mal Strich 60 zu fahren…

    —> https://www.motorradundreisen.de/szene/tempo-60-motorraeder/5414/#

    Nächste Woche geht's nach Holland. Ich freue mich auf eine sehr entspannte Autobahnfahrt ohne Gedrängel und (Licht-) Hupen.

    Reden wir von unterschiedlichen Ländern? Ich kenne Holland als eine Provinz der Niederlande und als ich das letzte Mal 2022 dort war, wurde auf deren Autobahn, wenn man sich auch nur halbwegs an das Tempolimit von 100km/h tagsüber gehalten hat, enger aufgefahren, als ich es aus den Tempo 30 Zonen in Deutschland kenne.

    Oft konnte ich auf der Autobahn im Mittelspiegel nicht einmal die Scheinwerfer und den Kühlergrill des Hinterherfahrenden sehen, so eng klebte er an meinem Auto.

    Da war die deutsche Autobahn nach Grenzübertritt echt eine Wohltat gegen, denn hier darf ich dann wenigstens Tempo machen, um dem „Anhänger“ davonzufahren.

    Das "Problem" wäre mit einem generellen Tempolimit relativ leicht zu erledigen. Dann gibt es schlicht keine Gefährdung mehr durch Vollidioten, die meinen, mit gut 100 km/h Differenzgeschwindigkeit zu dicht auffahren zu müssen.

    Das Problem ließe sich mit einer vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit für die einzelnen Spuren auch lösen. Nur müßte man dann wohl erst einmal eine Werbekampagne starten, weil der gemeine Verkehrsteilnehmer das Schild heute wahrscheinlich gar nicht mehr kennt.

    https://assets.adac.de/image/upload/a…fel-2011_xzhaup

    Sowas sehe ich immer auf der a7 in den Kasseler Bergen, auf das da kein LKW auf der ganz linken Spur mit 40km/h die noch langsameren LKWs bergauf überholt.

    Ein reines einführen von Limits bringt es also nicht.

    Ich würde es gut finden, wenn auch die anderen Vergehen mal geahndet werden würden, ich denke da z.B. an das Mittel- und Linksspurschleichen auf der Autobahn. Das das 80€ + 1 Punkt kostet, wissen wohl leider die Wenigsten.

    Zugleich würde ich dafür sorgen, daß sich Autofahrer während der Fahrt nicht mehr ablenken können. Also z.B. Handys am Steuer generell verbieten, auch mit Freisprecheinrichtung! Zudem technisch dafür sorgen, daß sich die Geräte gar nicht mehr mit den Funkmasten verbinden können, wenn sich das Gerät bewegt. Das würde dann die Ablenkungen dauernd daddelnder Fußgänger auch begrenzen.

    Kann man eigentlich auch mehrere Abordnungen in Folge haben?

    Also: man kommt nach 2 Jahren zurück ... und wird gleich weitergeschickt.

    Ich hatte drei Teilabordnungen, jeweils über ein Schuljahr, in Folge. Und ja, ich kann Aviator teilweise verstehen. Mir gab mein damaliger Schulleiter sein Ehrenwort, daß jedes Jahr ein anderer Kollege zum Pilzesuchen im Galliergebiet (frei nach Asterix) abkommandiert wird und es in dem ersten Jahr eben mich getroffen hätte. In den nächsten Jahren wären die anderen Kollegen dran. Tja... und im nächsten Jahr war wieder ich es, der abkommandiert wurde.

    Seitdem weiß ich, was das Ehrenwort eines Schulleiters wert ist, nämlich gar nichts! :daumenrunter:

    Mein besonderer Meckerpunkt waren damals allerdings weniger die Schüler als viel mehr die Tatsache, daß die beiden Schulen unterschiedliche Ferientermine hatten, was dann ganz toll ist, wenn sich an einer der beiden Schulen alle Kollegen in den Urlaub verabschieden, man selber aber nicht weg kann, weil man ja noch einzelne Stunden in der anderen Schule hat.

    Meine Kollegen, die vor mir abgeordnet wurden, haben auch gleich alle Register gezogen, um dort wegzukommen. Der Eine hat gleich am ersten Tag beim ersten Kontakt mit dem aufnehmenden Schulleiter gefragt, wo er einen Versetzungsantrag stellen kann und hat sich dann auf alle möglichen Beförderungsstellen beworben und Versetzungsanträge noch und nöcher eingereicht. Der Zweite hat sich gezielt krankschreiben lassen und zwar immer für einzelne Wochen und an dem Tag, an dem mit seiner Rückkehr gerechnet wurde, flatterte die nächste Krankschreibung ins Haus, so daß sein Einsatz komplett unplanbar wurde.

    Was will ich mit dem 49€ Ticket, wenn die DB auf dem Land ihre Bahnhöfe verkauft hat und der Bus nur zweimal täglich (=Schulbus) fährt?

    Kann ich dann das 49€ Ticket kaufen und die KFZ-Kosten im Gegenzug dem Staat in Rechnung stellen, weil dieser seiner Daseinsvorsorge nicht nachkommt, da er keinen ÖPNV anbietet wie in den Großstädten?

    Alle beruflichen Schule, mit denen ich Kontakt habe, haben große Probleme die Klasse voll zu bekommen.

    Sieht hier ähnlich aus. Das Problem der Berufskollegs in NRW ist der derzeitige Fachkräftemangel in der Industrie und im Handwerk. Entsprechend finden sehr viele junge Leute, die früher von den Betrieben abgelehnt worden wären, einen Ausbildungsbetrieb und machen eine Lehre. Als Azubi sind sie aber nur 1,5 Tage/Woche in der Schule, wo sie sonst als Vollzeitschüler, um ihre Schulpflicht zu erfüllen, 5 Tage/Woche da wären.

    Ähm, nein. "Ansonsten hätte jede/r Schüler*in ein "Kann nicht beurteilt werden" bekommen", sollte es heißen.

    Zumindest an unserer Schule in NRW heißt es immer: Besser eine 5 oder gar 6 auf dem Zeugnis statt „nicht beurteilbar“, weil Letzteres wohl dazu führt, daß Leistungen nicht nachgeholt bzw. der Durchschnitt berechnet werden darf.

    —> https://schulverwaltungsinfos.nrw.de/svws/forum/vie…4ea7d1c1d#p3537

    Ich buche die Bahnfahrkarten für Klassenfahrten vor Ort beim DB-Servicepoint.

    Sowas gibt es doch nur noch in Großstädten. Ich kenne jedenfalls seit knapp 20 Jahren keinen solchen Servicepoint mehr. Die Bahn hat in Deutschland in der Fläche sowie im Güterverkehr massiv abgebaut. Entsprechend ist auch der Wunsch der Politik den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern noch illusorischer als vor 30 Jahren. Es gibt eine Vielzahl an Güterbahnhöfen und Containerterminals gar nicht mehr.

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