Ich persönlich finde es auch unglücklich, da Schule nach außen neutral auftreten sollte.
Sehe ich ähnlich. Wenn die Lehrerin Kopftuch trägt, muß auch das Kruzifix an die Wand und der Chanukkia-Leuchter aufs Pult.
Oder eben alles muß weg.
Ich persönlich finde es auch unglücklich, da Schule nach außen neutral auftreten sollte.
Sehe ich ähnlich. Wenn die Lehrerin Kopftuch trägt, muß auch das Kruzifix an die Wand und der Chanukkia-Leuchter aufs Pult.
Oder eben alles muß weg.
So sieht’s aus. In einer dergestalt autofixierten Gesellschaft wird Autosigkeit nicht geduldet.
Das hat nichts mit einer autofixierten Gesellschaft zutun. Das ist einfach Dienstpflicht. Von einem Berufssoldaten erwarten wir ja auch, daß er in den Auslandseinsatz geht, wenn er den Marschbefehl bekommt.
Das würde mich als Nicht-Autofahrer auch mal interessieren, was denn in so einem Fall passiert. Wird dann echt erwartet, dass man für ein Jahr umzieht?
Es wird erwartet, daß Du pünktlich zum Dienst erscheinst und ggf. entsprechend die Führerscheinprüfung an- und dir einen PKW zulegst.
Wo ist das Problem? Man muß nur bereit sein die ideologischen Scheuklappen: „Ich will aber keinen PKW haben“ ablegen oder mit den dann drastischen Konsequenzen leben.
Bei uns tragen fünf Lehrerinnen Kopftuch.
Darf ich es als Elternteil ablehnen, daß meine Kinder von solchen Lehrerinnen unterrichtet werden? Da die Islamverbände das Kruzifix aus den Klassenzimmern weggeklagt haben, muß im gleichen Zug das Kopftuch auch weg. Schließlich vertreten die Lehrerinnen den Staat.
Unsere Räume haben alle Brandschutztüren und wir haben ein Evakuationskonzept welches mit der örtlichen Feuerwehr ausgearbeitet wurde und einmal pro Schuljahr geübt wird
Wir haben auf den Fluren große Brandschutz-Schiebetore, die, durch Elektromagnete gehalten, immer offen stehen und bei einem Feueralarm durch abgeschaltete Elektromagnete mit Hilfe von Gewichten und Seilzügen automatisch zufahren. Wenn man bei der Brandschutzübung die Tore vorab manuell zufährt, im Brandfall sind sie ja auch zu, wird die Übung spaßig, weil die Schüler dann den alternativen Weg nehmen müssen. ![]()
Unsere Wagen stehen im Vorbereitungsraum, zu dem nur wie Chemiekollegen Zutritt haben
Und was ist, wenn dieser Vorbereitungsraum jetzt Durchgangsraum auf dem alternativen Fluchtweg ist?
Sollte dann der Brandmeister wegen verschlossener/versperrter Fluchtwege die Nutzung des Schulgebäudes mit sofortiger Wirkung untersagen bis der Mangel abgestellt ist? ![]()
Wie gesagt geht es um die Verbindungstüren zwischen den Räumen, also um Türen, die im Normalfall immer verschlossen sind und eh nicht genutzt werden. Ich glaube kaum, daß im Brandfall die Kollegen erst noch eigenmächtig Chemie-Experimente durchführen.
Mir wurde allerdings gesagt, dass dies für Schulen nicht vorgeschrieben sei.
Wir haben in jedem Klassenraum einen 6kg abc Pulverlöscher und in der Chemie zusätzlich Löschdecken. Auf den Fluren ist in jeder Etage ein Wandhydrant samt aufgerolltem Gewebeschlauch. Ich frage mich allerdings, ob die Kollegen/Schüler im Ernstfall wohl daran denken, daß man so einen Schlauch erst komplett abrollen muß, um ihn nutzen zu können, weil er „plattgedrückt“ aufgerollt ist.
Unser Schulgebäude sieht so aus, daß wir einen langen Flur haben mit jeweils einem Treppenhaus an jedem Ende. Zusätzlich gibt es zwischen allen Klassenräumen Türen, so daß man als alternativen Fluchtweg durch alle Klassenräume hindurch zu den Treppenhäusern gelangen kann, sollte der Flur verraucht sein.
Unser Problem aktuell: Aus Arbeitsschutzgründen dürfen die normalen Kollegen keine Schlüssel für die Chemiesammlung, die Werkstätten etc. haben. Entsprechend könnten sie auch nicht durch die entsprechenden Räume flüchten, weil die Zwischentüren verschlossen sind.
Keiner von uns versteht diese Arbeitsschutzregelung, weil jeder soviel Ahnung von Chemie hat, daß er weiß, daß er keine Ahnung hat und entsprechend auch nicht die Schränke öffnen würde.
Gleiches gilt für die Holzwerkstatt: Da wollen wir durch die Werkstatt flüchten können. An der Tischkreissäge hat niemand ein Interesse.
Was zählt jetzt mehr? Alternativer Fluchtweg oder Arbeitsschutz?
Wie oft sind denn in letzter Zeit bei Lesenächten Schulen in NRW abgefackelt?
Darum geht es nicht. Rein rechtlich mußt Du in einem solchen Fall wohl eine Brandwache stellen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Brand sehr gering ist.
Da darf der Kollege dann nachts selber also nicht eine Minute selber schlafen sondern muß Wache schieben, was die Anzahl der Überstunden und das Problem mit den Ruhezeiten weiter verschärft.
Bist du mit den Schülern in einer Förderklasse so wenig ausgelastet, dass du gleichzeitig mit deiner Klasse noch einen Schüler unterrichten könntest, der erfolgreich ein Zentralabitur ablegen möchte? Am besten noch mit Material, dass die Themen aus den Förderplänen deiner Klasse auf dem E-Niveau des einzelnen Schülers behandelt und auch noch die Bildungsplananforderungen erfüllt.
Oder, um es auf das Level des WBKs bzw. BKs zu bringen:
Bei uns kann man den Staatlich geprüften Betriebswirt bzw. Techniker machen. Gemäß Bologna-Prozess ist das DQR Level 6, also vergleichbar mit dem Bachelorabschluss an einer Universität.
So, welcher Förderschullehrer führt jetzt nebenbei einen dafür adäquaten Unterricht für einen (mal andersrum) inkludierten Schüler durch?
Wie oben bereits geschrieben:
1. "Bremsklotz" i. S. v.: die anderen SuS lernen dadurch langsamer widerspricht, soweit ich weiß, dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand.
Wobei aber auchschon erwiesen ist, daß die Studien mangelhaft sind, weil die Vergleichsgruppe gefehlt hat, Leuchtturm-Projekte und eben nicht der reale Schulalltag untersucht wurden oder nur leichte Behinderungen betrachtet wurden.
--> https://www.news4teachers.de/2022/12/streit…in-gastbeitrag/
Zitat daraus:
"So hatte die derzeitige KMK-Präsidentin Karin Prien kürzlich „die fortschreitende Inklusion“ als eine mögliche Erklärung für sinkende Kompetenzen von Viertklässlern ins Spiel gebracht. Aber das war wohl zu viel Diskurs – jedenfalls stimmten 4 Wissenschaftler im Spiegel eine vehemente Gegenrede an. Inklusion sei tatsächlich gar nicht fortgeschritten, und gemeinsamer Unterricht habe neutrale bis positive Auswirkungen auf Regelschüler.
Das grenzt an ein Wedeln mit Fakes. Denn seit 2011 stieg die Inklusionsquote stetig. Und die Leistungseffekte von Gemeinsamem Lernen beurteilt die Forschung reichlich uneinheitlich; mal waren zudem Leuchtturm-Ressourcen im Spiel, mal nur ‚leichtere Fälle‘ einbezogen (BeLieF), mal fehlte eine Kontrollgruppe (RIM). Überhaupt ist das Hantieren mit Landesmittelwerten bezüglich Folgen der Inklusion irreführend, so obiges Statement von Rainer Dollase: „Die Belastung durch Inklusion wird dort, wo sie vorkommen kann, durch die Verrechnung mit (fast) inklusionsfreien Schulen aus ideologischen Gründen banalisiert.“ „Liebe Lernbehinderte“ seien für den Lernfortschritt in Klassen kein Problem – aber ein einziges verhaltensauffälliges Kind ohne angemessene Betreuung könne den ganzen Laden lahm legen.
Der schulischen Alltagserfahrung würde völlig zuwiderlaufen, wenn – angesichts fehlender Sonderpädagogen und unterqualifizierter Regellehrkräfte – inklusiver Unterricht die tägliche Förder- und Unterrichtsqualität an Regelschulen gar nicht beeinträchtigen würde. Das aber – und auch die Belastung und Erschöpfung der Lehrerschaft – zu beschweigen, halte ich für riskant. So kann die öffentliche Zustimmung zur Inklusion – und übrigens auch der Zustrom zum Lehrberuf – nur Schaden nehmen."
Fazit daraus: Die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens wurden bei den Studien nicht erfüllt, weshalb die Ergebnisse nicht valide sind.
Wie kommst du darauf? Die Studienlage ist meines Wissens doch, dass Inklusion leistungsstarken und durchschnittlichen SuS in ihrer Entwicklung nicht schadet?
Ich verweise einfach mal auf diesen Artikel:
--> https://www.news4teachers.de/2022/12/streit…in-gastbeitrag/
Zitat daraus: "So hatte die derzeitige KMK-Präsidentin Karin Prien kürzlich „die fortschreitende Inklusion“ als eine mögliche Erklärung für sinkende Kompetenzen von Viertklässlern ins Spiel gebracht."
Anscheinend hat die Politik doch so langsam verstanden.
Wenn der Unterricht für die SuS mit Förderbedarf eine Qual ist und ihnen nichts bringt, sollte dann nicht die erste Maßnahme sein, den Unterricht entsprechend anzupassen, dass er allen SuS etwas bringt und keine Qual darstellt?
Aktuell habe ich für jeden meiner Schüler pro Woche 6 Minuten Zeit (inkl. Unterricht, Vor- und Nachbereitung), meine Ressourcen sind endlich. Innerhalb von 6 Minuten schaffe ich es nicht meinen Unterricht komplett umzuplanen. Außerdem bin ich als Beamter zu meiner eigenen Gesunderhaltung verpflichtet, weshalb ich entsprechend einem Burnout vorzubeugen habe. Man denke da an diesen sehr alten ersten Beitrag zurück:
--> Anti-Burnout, Reduktion der Arbeitsbelastung, Selbstschutz ... und mehr.
Meine Nachteilsausgleiche würde ich euch sehr gerne überlassen, wenn ihr dafür meine Erkrankungen übernehmt.
Ich habe als Schüler in Sport damals auch lauter 5er kassiert. Trotz spastischer Lähmung waren meine Eltern der Meinung, daß ich dort mitmachen und entsprechend die schlechten Noten ertragen müsse, so als Schule für das spätere Leben, in dem einem auch nichts geschenkt wird. Und ja, außerhalb des schulischen und behördlichen Umfelds hatten sie Recht. Entsprechend habe ich auch meine Schüler auf das spätere Leben mit all seinen Härten vorzubereiten.
LE= zieldifferent also gar keine Noten, nur Wortgutachten. Scheinbar hast du an deiner Schule eher weniger mit Inklusion zu tun?
Bei uns sieht "Inklusion" so aus, daß die Schüler diverse Vergünstigungen bekommen, die normalen Schülern nicht gewährt werden. Am Ende bekommen aber alle den gleichen Abschluß. Das ist eine absolute Übervorteilung der normalen Schüler.
Bsp.: Wir haben Bildungsgänge, die ein zweimonatiges Industriepraktikum als Zulassungsvoraussetzung zur Abschlußprüfung haben. Schüler, die kein Praktikum gefunden bzw. dies vorzeitig abgebrochen haben, haben wir schon die Zulassung zur Abschlußprüfung verweigert bzw. gar nicht erst in die nächste Klasse versetzt. Inkludierte hingegen mußten nicht einmal versuchen einen Praktikumsplatz zu bekommen. Ihnen wäre ein Bewerbungsverfahren nicht zuzumuten. Am Ende haben sie aber das gleiche Zeugnis der Fachhochschulreife in Händen gehalten.
Ganz ehrlich die Förderkinder können nichts dafür, wie sie sind. Die Kinder sind keine schlechten Menschen, sie haben nur leider nicht die Fähigkeit so rational zu handeln wie andere.
Ganz genau... und darum bringt es nichts sie durch den normalen Unterricht zu quälen anstatt sie an eine spezialisierte Förderschule zu schicken. Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß du mit deinem inklusiven Unterricht den Kindern etwas Gutes tust, oder?
Und wenn die Politik unter Kostenspargesichtspunkten die Inklusion durchdrücken will, dann muß man sich halt so wehren, daß die Politik die Gegenwehr auch versteht.
Dann hoffe ich wenigstens, daß die beiden ausrastenden Kinder nicht auch noch am Ende des Schuljahrs gute Noten hinterhergeworfen bekommen. Denn damit motiviert man nur noch die "normalen" Schüler ebenfalls ein solches Verhalten an den Tag zu legen, schließlich rentiert sich sowas ja.
Im Privaten habe ich das Spektakel jedenfalls gerade mit einem 13jährigen, der neidisch auf die Vergünstigungen der Inkludierten blickt: "Die müssen nichts tun und bekommen gute Noten!"
Der ist jetzt schon auf dem Tripp, daß er für jedes Wehwehchen zum Arzt rennen will, um selber den Status "schwerbehindert" und damit die Vergünstigungen zu bekommen.
Glaub mir, ich habe schon oft genug die Konfrontation gesucht.
Warum erstellst Du dann nicht einfach eine Klassenarbeit und wenn es entsprechend 6er hagelt, dann ist das eben so?
Es wäre deutlich einfacher, wenn Gymnasien etwas mehr Verantwortung in der Inklusion übernehmen würden.
Es wäre deutlich einfacher, wenn man die Sache auch einmal vom Ende her betrachtet. Wir als Schule haben die Aufgabe die künftige Generation so gut auszubilden, daß sie in der Lage ist ihr eigenes Auskommen, die eigenen Kinder, unsere Renten und dazu noch diverse soziale Wohltaten überhaupt finanzieren zu können. Entsprechend haben wir sie auf möglichst gut bezahlte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vorzubereiten.
Kätzerisch formuliert: Durch die Inklusion bremsen wir die "normalen" Schüler aus, diese erwirtschaften dann in Zukunft weniger Steuern und wir werden uns in Folge nicht einmal mehr Förderschulen und andere soziale Wohltaten leisten können, spätestens nach mehreren Durchläufen dieser Abwärtsspirale.
Es wäre deutlich einfacher, wenn wir die Forderung der Vereinten Nationen nach Inklusion wenigstens einmal genau lesen würden. Da wird nämlich nur gesagt, daß Behinderte ein Anrecht auf Bildung haben. Da steht aber nicht, daß dies in den gleichen Schulen geschehen muß. Die Inklusion, wie sie bei uns gefordert wird, ist verursacht durch unsere eigene Politik, die festgestellt hat, daß ein Inklusionskind bei der heutigen Art der Inklusion in einer Regelschule wesentlich weniger Kosten verursacht als ein Kind an einer Förderschule.
Der Beurteilungsbeitrag kommt vom SL der Stammschule, nicht der Einsatzschule. Der "A13Z-Schulleiter" ist weitgehend raus aus der Nummer., insofern stellt sich die Frage gar nicht.
Wie soll der Schulleiter der Stammschule den Unterricht beurteilen, wenn man eine Vollabordnung hat und entsprechend nur noch an der Einsatz-Grundschule unterrichtet? Da muß dann doch der Grundschul-Schulleiter beurteilen?
Werbung