Beiträge von plattyplus

    Da bin ich vorhin runtergeflogen. Und gleich wird der Grundkurs zum Gleitschirmfliegen gebucht. :klatsch:

    Dann mal viel Spaß. Das Gleitschirmfliegen habe ich als Student gelernt.

    Merke: Wenn Du den Schirm hinter dir aufziehst und der Schirm zieht dich nach links oder rechts weg, gib nach und renn entsprechend in die Richtung, also unter den Schirm. :top:

    Viele Anfänger, gerade Männer (je stärker desto ausgeprägter) denken am Anfang das würde so funktionieren wie beim Drachensteigenlassen in der Kindheit und laufen genau in die entgegengesetzte Richtung. :autsch:

    Mein Verständnis wäre: die KuK geben Ihr Ermäßigung an die Assistenz ab und damit natürlich auch die dazu gehörende Aufgabe.

    Wenn es so gewesen wäre, wäre es auch gut gewesen. Aber in der Lehrerkonferenz kam es so rüber: Die KuK geben die Stunden ab und die Arbeitsleistung des Assistenten reißt sich die Schulleitung unter den Nagel.

    Bezüglich Klassenfahrten: ich habe die Erfahrung gemacht, dass Klassenfahrten das lernen anschließend für alle Beteiligten verbessert wird, da die Stimmung und das Klima einfach besser wird.

    Dann freu dich. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Klassenfahrten einem als Pauker eigentlich nur Ärger einbringen. Die Planung und Durchführung einer Klassenfahrt ist dabei das kleinste Problem. Größere Probleme sind das Geldeintreiben und die Nachsorge, wenn die Klassenfahrt wegen Vandalismus in der Jugendherberge abgebrochen werden mußte und einige Eltern dann von der Schule als Veranstalter der Klassenfahrt das Geld zurückverlangen. Motto: "Die Klassenfahrt war für 5 Tage geplant und bezahlt, wir aber schon nach 3 Tagen wieder zuhause, entsprechend wollen wir 2/5 der Kosten zurückerstattet haben."


    Leider ist es oft auch schwierig, körperlich Einschränkte zu inkludieren, weil Aufzüge fehlen/defekt sind.

    Also ich finde nichts einfacher zu inkludieren als körperliche Einschränkungen, auch wenn wir einen Schüler dann schon einmal die Treppen rauf und runter getragen haben. Aber bei Sozialem und Emotionalem Förderbedarf, der dann bei uns am technischen BK in den Werkstätten mitunter wirklich lebensgefährlich wird, eine Drehmaschine ist kein Spielzeug, breche ich ab.

    Warum die Schulassistenz plötzlich SÄMTLICHE Klassengeschäfte übernehmen soll und die KuK nichts mehr, erschließt sich mir nicht (bekommt ihr dafür Ermäßigungsstunden?). Wir haben 130 Klassen oder so. Da wäre sie wohl zu nichts anderem mehr gekommen.

    Natürlich bekommen wir für Klassengeschäfte keine Ermäßigungsstunden. Ermäßigungsstunden gibt es für die IT-Wartung, für Sammlungsverwaltung, für Beschaffungsorganisation (Angebote heraussuchen usw. ...). Aber von diesen Ermäßigungsstunden hatten wir als KuK insg. 18 oder 24 Stunden (weiß nicht mehr so genau) hergeben sollen, um die Schulassistenz zu finanzieren. Da haben wir dann gesagt: Wenn wir schon Ermäßigungsstunden im Rahmen einer kompletten Lehrerstelle hergeben, dann wollen wir auch dafür eine vollwertige Arbeitskraft haben, die uns entlastet. Entsprechend hatten wir auch durchaus damit geplant, daß die Schulassistenz zu nichts anderem mehr kommt als zur Verwaltung der Fehlzeiten und der Meldung an die entsprechenden Ämter.

    Klassenfahrten haben wir bei uns in dem Umfang eh nicht, dafür sind die Lehrpläne viel zu vollgepackt mit Stoff, als das wir das noch dazwischen bekommen würden.

    Stillstand ist für mich Burnout-Gefahr.

    Un für mich sind diese ganzen aufoktruierten Zusatzaufgaben ein Garant für einen Burnout.

    Ich sage nur "Inklusion" und die damit verbundene Präsentation des Themas in den Medien. Auf den Bildern sieht man da immer die Rollstuhlfahrerin (Warum sind auf über 80% der Schülerbilder in den Medien eigentlich immer ausschließlich oder zumindest im Vordergrund Mädchen?), die Rollstuhlfahrerin ist aber nicht das Problem. Leider redet da niemand mal wirklich Tacheles und berichtet von dem "Emotionalen und sozialen Förderbedarf" und welche Folgen so ein Inkludierter für die Klasse hat?

    Daneben gibt es dann auch noch die kleinen "Burnout-Gefahren", ich sag nur Gesunde Schule usw. ... alles bedeutet für uns unbezahlte Mehrarbeit und am Ende kommt doch nichts dabei rum.

    Ich bin auch für Veränderung, aber dann muß sie sich auch für uns Pauker lohnen. Ich erinnere mich noch gut an eine Lehrerkonferenz, als unser Chef die Idee hatte, daß wir unsere Ermäßigungsstunden opfern sollten, um einen Schulassistenten einzustellen. Als wir dann aber gefordert haben, daß der Assistent auch für uns arbeitet und nicht für die Schulleitung, war das Thema ganz schnell Geschichte. Die Idee der KuK war: "Gerne geben wir die Ermäßigungsstunden her für einen Assistenten, der dann sein eigenes Büro bekommt und bei dem die Schüler/Azubis aller Klassen unserer Schule ihre Atteste, Krankschreibungen, Entschuldigungen, ... einreichen. Der Assistent kümmert sich um das Einbuchen der Dokumente ins Klassenbuch, schickt bei der entsprechenden Anzahl an Fehlstunden auch die Mahnungen raus, terminiert die Teilkonferenzen und informiert die Familienkasse (bzgl. Kindergeldzahlungen) und das Bafög-Amt."

    Als die Schulleitung erfaßte, daß wir KuK den Assistenten damit komplett auslasten würden, war das Thema "Assistent" Geschichte.

    Viel zu viele Unwägbarkeiten.

    Das Lehramtsstudium hat noch mehr Unwägbarkeiten, man liefert sich nämlich damit schon von Beginn des Studiums an praktisch einem Arbeitgeber aus. Wenn man jetzt noch weiß, daß Lehrereinstellungen einem gewissen "Schweinezyklus" unterliegen, in den Jahren 1982 bis 1999 wurde in NRW praktisch kein Lehrer eingestellt, ist das Risiko da auch gewaltig.

    Der Lehrer, der 1982 nicht eingestellt wurde, geht 2022 auch nicht in Pension und muß entsprechend auch nicht ersetzt werden.

    Ich will jedenfalls nicht so etwas wie bei der Masernimpfung, wo die Schüler dann ungeimpft doch wieder im Unterricht sitzen, weil die Schulpflicht mehr zählt als die Impfpflicht.

    Und ja, nachdem ich als Zivi auf einer Kinder-Intensiven miterlebt habe, wie Eltern ihr Kind lieber sterben lassen wollten als einer Bluttransfusion zuzustimmen, sehe ich da die Führsorgepflicht des Staates gegenüber den Kindern durchaus als gegeben an, dann eben gegen den Willen der Eltern.

    Mein Oberarzt hat es damals "im Eifer des Gefechts" gegenüber den Eltern so formuliert: "Entweder sie unterschreiben hier oder ich entziehe ihnen wegen Kindeswohlgefährdung das Sorgerecht und unterschreibe selber! Ich werde den Knirps hier jedenfalls bestimmt nicht wegen ihrer religiösen Ansiuchten (Zeugen Jehovas) wegsterben lassen!"

    Vorgeschichte: Das Kind wurde damals schon auf Anordnung des Jugendamts vom Amtsarzt bei uns eingeliefert, weil die Eltern eine Behandlung abgelehnt haben.

    Wenn Du sowas mal über Wochen und Monate mitgemacht hast, kennst du kein Pardon mehr.

    Fallen Angel:

    Ist aber echt so, das sind die Feinheiten der deutschen Sprache, die heute leider verloren gehen.

    Hier mal ein Beispiel für "Sehr geehrte Herren und Damen":

    --> https://bundesstiftung-friedensforschung.de/wp-content/upl…ede_Bulmahn.pdf

    Also einer Vizepräsidentin des Bundestages und Bildungsministerin traue ich schon zu, daß sie weiß wie man eine Anrede formuliert. ;)

    Oder Ministerpräsidentin Malu Dreyer:

    --> https://www.rlp.de/fileadmin/rlp-…rung_Corona.pdf

    @samu:

    Der, der sich diese Rechtschreibreform in den 1990ern ausgedacht hat, muß ein verkappter Nazi gewesen sein. So häufig, wie man heute "ss" schreiben muß. 8)

    Ach ja, ich habe damals in der Grundschule in den 1980ern in der 3. oder 4. Klasse auch noch gelernt, daß man einen Brief immer mit "Sehr geehrte Damen und Herren," beginnt, wenn man den Brief als Mann schreibt und mit "Sehr geehrte Herren und Damen," wenn man ihn als Frau verfaßt. Halt immer das andere Geschlecht zuerst.

    Ist das heute jetzt auch wieder falsch? :staun:

    Ich finde, NRW hat da eine gute Möglichkeit gefunden, diese Mangelfächer zu besetzten.

    Und ich finde NRW hat da eine ganz bescheidene Möglichkeit gefunden sich einen schlanken Fuß zu machen. Eine gute Möglichkeit wäre gewesen die Universitäten soweit zu ertüchtigen, daß es am Ende genug bodenständige Bewerber für die Mangelfächer gibt.

    Es geht um Vernunft.

    Wenn es danach gehen würde, würde ich trotzdem in den Urlaub fahren, denn: In keiner meiner Lebenssituationen ist die Ansteckungsrisiko auch nur annähernd so hoch wie im Klassenzimmer mit 30 Schülern vor der Nase, die sich noch zum Testen alle die Masken runterziehen, auf das sie sich dann bei der Testerei erst recht gegenseitig (und auch mich) anstecken.

    Im Vgl. dazu ist das Risko in einem Hotel gering und das Risiko sich Corona einzufangen, wenn man mit einem Geländewagen durchs australische Outback tobt, dürfte sogar verschwindend gering sein.

    So lange die Politik/Gesellschaft von uns fordert morgens von 7.30 - 14.30 Uhr den Kopf hinzuhalten ohne Luftfilter, Plexiglaswände etc., die sie im Landtag alle haben, darf sie sich auch nicht beschweren, wenn wir danach wieder leben wollen wie vor der Pandemie.

    Nee du, wenn jemand "Vernunft" einfordert, dann müßte er erst einmal die größten Seuchenherde angehen. Also schickt die Amtsärzte durch die Schulen und dann wird klassenweise zur Impfung angetreten, wie früher in den 1950ern bis 90ern auch schon. Und ich spreche ausdrücklich von Zwangsimpfung, die dann ggf. auch mit polizeilicher Gewalt durchgesetzt wird. Aber so lange der Chef der Stiko den 12-15jährigen sogar die Impfung verweigert, hat das mit Vernunft in meinen Augen alles nichts mehr zutun sondern ist nur noch Gängelung.

    Statt immer zu meinen, zu wissen, was das Beste für die Oma wäre, warum sie nicht einfach mal fragen?

    Oder sie ist von dem Schlag: Wir sind eh alle sterblich. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters naht eh das Ende, dann lieber die letzten Monate genießen, eben mit dem Besuch der Enkel, auch wenn es dann etwas eher zu Ende gehen könnte. Lieber etwas kürzer „richtig“ gelebt als etwas länger einsam dahinvegetiert.

    Mit so einer Aussage in unserer WhatsApp Gruppe hat ein ehemaliger Kollege jedenfalls seine Situation beschrieben, als es darum ging, ob wir mit dem Kollegium Ausflüge machen sollen und ob er mitkommen würde.

    Stellt euch mal noch ein paar Jahre auf Urlaub vor der Haustür ein und entspannt euch.

    Warum sollen wir zuhause bleiben, wenn unsere erste Frau im Staat uns vorlebt, daß man sich an die Regeln nicht zu halten braucht?

    • Vor 8 Tagen: Treffen mit der Queen und Boris Johnson im (zumindest damaligen) Virusvariantengebiet England
    • Vor 4 Tagen: Treffen mit Königin Maxima der Niederlande

    Warum gilt für die Bürgerin Merkel nicht ebenfalls die Quarantänepflicht, wie für alle anderen Normalsterblichen?

    Warum konnte unsere Fußball-Nationalmannschaft in England spielen und unterlag bei ihrer Rückreise nicht der Quarantänepflicht?

    Warum kommt die UEFA mit ihrer Forderung EM Spiele in München Spiele vor zehntausenden Zuschauern abzuhalten durch?

    Den moralischen Anspruch der Politik hinter dem Satz: „Leute, bleibt zuhause“, sehe ich durch solche Aktionen jedenfalls massiv unterminiert.

    kleiner gruener frosch

    Malta akzeptiert die Impfstoffkombination nicht, weil der Impfplan mit der Kombination nicht von der EU-Arzneimittelbehörde genehmigt wurde.
    --> https://www.fvw.de/touristik/dest…nicht-an-219605

    • Norwegen läßt nur noch Ungeimpfte aus "grünen Zonen", also EU Ländern ohne spezielle Varianten und ohne hohe Inzidenz einreisen. Also will man sicher gehen einreisen zu dürfen, muß man geimpft sein.
    • Die Slowakei läßt nur noch Geimpfte ungehindert einreisen. Alle anderen haben 5 Tage Quarantäne vor sich.

    Das werden noch mehr Länder werden und am Ende ist es ähnlich wie bei der Gelbfieber-Impfiung. Da gibt es auch kein Lamentieren.

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