Beiträge von plattyplus

    Niemand ist gezwungen, mit jemand anderes zu koalieren, auch nicht moralisch (was soll das überhaupt sein?).

    Klar ist niemand gezwungen zu koalieren. Aber wenn das Verbotsverfahren nicht kommt, zeigt das mir, dass die anderen Parteien im Bundestag die AfD doch nicht als so schlimm betrachten. Dann darf man der CDU aber auch nicht vorwerfen, dass sie ggf. Koalitionsverhandlungen mit der AfD führt und mit denen eine Koalition bildet.

    Entweder, oder!!!

    Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Ich bin für eine klare Kante gegen die AfD und entsprechend auch für ein Verbotsverfahren, selbst wenn dies wieder scheitern sollte. Aber das jetzt einfach im Sande verlaufen zu lassen, weil man nicht den Mut hat das Problem anzugehen, ist keine Lösung.

    Wir bekommen gefühlt aber auch deutlich weniger A14 Stellen als die Gymnasien.

    Ihr habt halt neben der relativ kleinen Sek 2 (drei Jahrgänge) noch die große Sek 1 (sechs Jahrgänge). Entsprechend macht bei Euch der Sek 2 Bereich, in dem es die A14 Stellen gibt, nur 1/3 der gesammten Schülerzahl aus und entsprechend gibt es nur 1/3 der Stellen. Am Berufskolleg wird ja ausschließlich im Sek 2 Bereich unterrichtet.

    Warum dürfte es denn keine „Brandmauer“ geben gegenüber irgendeiner Partei? Die anderen Parteien dürfen sich doch wohl aussuchen, mit wem sie zusammenarbeiten - auch das ist in einer Demokratie legitim.

    Wenn es kein Verbotsverfahren gibt, ist die AfD damit eine demokratische Partei wie alle anderen Parteien auch. Entsprechend haben sie dann auch moralisch einen Anspruch auf Gleichbehandlung, was die Finanzierung, die Besetzung der Bundestagsausschüsse, Die Koalitionsfähigkeit etc. angeht.

    Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass funktioniert nicht.

    Sollte die aktuelle Bundesregierung nicht den Schneid haben das Verbotsverfahren zu initiieren, sehe ich jedenfalls keinen Grund mehr die AfD nicht als vollwertige Partei, dann nicht nur mit allen Pflichten sondern auch mit allen Rechten, anzuerkennen. Dann würde ich aber auch vorschlagen, dass Merz in Koalitionsverhandlungen mit Weidel eintritt.

    Meiner Meinung nach haben wir im Moment 2 Möglichkeiten:

    - Verbotsverfahren, trotz Gefahr eines möglichen Scheiterns weil irgendeiner wieder Mist baut.

    - Kein Verbotsverfahren, weil es scheitern könnte.

    Das sehe ich ähnlich. Entweder wir gehen durch das Verbotsverfahren, dann könnten wir auch in der Schule Front gegen die AfD machen, weil sie dann nicht mehr unter den Beutelsbacher Konsenz fällt, oder wir initiieren kein Verbotsverfahren, dann sind aber auch etwaige Brandmauern in der Politik nicht zu halten und eine Koalition aus CDU und AfD darf von den linken Parteien (SPD, Linke, Grüne, BSW) nicht weiter verteufelt werden.

    Also ich wäre für das Verbotsverfahren.

    Was wäre denn für dich eine realistische Alternative?

    Das einzig realistische wäre bei Grundschulen als Beispiel: Konrektor A14, SL A15. Sonst macht in Zukunft niemand mehr diese Jobs. Bei uns im Regierungsbezirk sind wir ja schon so weit, dass die entsprechenden Personen ihre Beförderungsämter zurückgeben, weil ja eh alle A13 bekommen. "Wofür dann noch den Mehraufwand?" fragen die sich.

    Wenn das geschlossen in einem Kollegium passiert, wird folgendes passieren. Die Aufgabe wird den Kolleg*innen, die schon bislang ausgeübt haben per Dienstanweisung übertragen.

    Und das soll rein praktisch funktionieren? Rein rechtlich geht es natürlich. Aber was willst du machen, wenn sich die übervorteilten Kollegen dann auf „Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen“ zurückziehen und die Arbeitsergebnisse entsprechend schlecht sind?

    Wenn die A13er auf A14 kommen, dann meckern die rum usw....

    Wenn die normalen Lehrer alle A13 bekommen, muss es selbstverständlich sein, dass auch die Beförderungsämter entsprechend angepasst werden. Sonst macht das ganze System ja keinen Sinn mehr und die Beförderungsämter laufen leer, weil niemand den Job mehr machen will, wenn er für die Mehrarbeit keinen Ausgleich bekommt. Es wird also keine Bewerber mehr geben, wenn die Stellen nach Pensionierung neu besetzt werden müssen.

    Und komm jetzt bitte nicht mit den leuchtenden Kinderaugen.

    Wird das bei Euch vielleicht sogar schon so gehandhabt?

    An der Schule, an die ich vor Jahren mal abgeordnet wurde, wurde es auch so gehandhabt, dass die Klausuren gesammelt am Samstag in der Aula nachgeschrieben wurden. Die Begründung war, dass es zu viele eingebildete Kranke gab, die dank Doc-Holiday immer ein Attest hatten. Bei uns ist es so, dass wir zu Beginn der Klausur, bevor die Aufgaben ausgeteilt werden, darauf hinweisen müssen, dass alle Schüler, die sich krank fühlen jetzt zum Arzt gehen und sich ein Attest holen sollen und das nicht mehr möglich ist nachdem die Aufgaben gestellt wurden. Da sind dann immer wieder Schüler freudestrahlend aufgestanden: "Herr Plattyplus, meinen sie das ernst? Dann bin ich jetzt krank!"

    Schüler, die wirklich krank sind, kommen doch gar nicht erst zur Klausur oder lassen sich von ihren Mitschülern abklatschen während sie dann "krank" den Raum verlassen.

    Den wirklich kranken Schülern tut man mit solchen Nachschreibterminen Unrecht. Aber welche Möglichkeiten haben wir denn sonst noch den Schülern, die uns einfach provokant noch mehr Arbeit in Form von Nachschreibklausuren machen wollen, zu begegnen, als ihnen ganz üble Nachschreibtermine zu geben?

    ... das ich an den langen sonnigen Tagen mein E-Auto komplett aus der Photovoltaik-Anlage laden kann. Die Treibstoffkosten reduzieren sich so auf 1,60€/100km. (Verbrauch von 20kWh/100km * 8ct/kWh Einspeisevergütung, die ich nicht mehr bekomme, weil der Strom jetzt ja ins Auto fließt.)

    So günstig bin ich noch nie gefahren. :top:

    Mein alter Diesel kam da mit 9€/100km nicht einmal ansatzweise ran.

    Ich frage mich, warum bedeutende Posten in der Welt fast nur von alten Männern, die eigentlich schon im Rentenalter sind und auf die 70 oder 80 zugehen, besetzt werden. Auch in der Politik.

    Damit man bei einer Fehlbesetzung schnell die nächste Besetzungsrunde starten kann, eben weil die alte Besetzung verstirbt. Stell dir mal vor die würden einen ganz jungen Kardinal zum Papst wählen und der würde auf dem Thron im Vatikan dann so lange durchhalten wie Königin Elisabeth II in London, von wegen Pflichtgefühl und so.

    Denke daran, dass es immer einen Weg gibt. Der eine findet den sofort oder macht sich seinen Weg passend, der andere geht viele Irrwege. Häufig sind die letzteren später besonders lebenserfahren.

    @Browneyes Du musst halt auch mal etwas „out of the box“ denken. Wenn du z.B. gut vor einer Menschengruppe reden kannst, dir aber im Unterricht das Durchsetzungsvermögen fehlt, wäre vielleicht der Museumspädagoge eine Option. Das sind Leute, die Besuchergruppen durch die Ausstellung führen.

    Einer meiner damaligen Kommilitonen hat nach dem Studium noch umgesattelt zum Automobilkaufmann. Heute verkauft er Bentleys an gut betuchte Kunden. Als er eingestellt wurde, wollte sein Chef ausdrücklich einen (abgebrochenen) Studenten und keinen 16jährigen Milchbubi, weil ersterer mit den Kunden auf Augenhöhe reden kann.

    shakespeare-lehrer

    Hilfreich war, dass ich damals die Durchwahl der Amtsärztin im Handy gespeichert hatte. So bin ich dann zu den diversen Ärzten gegangen und habe mich vorgestellt: „Schönen guten Tag, meine Name ist Plattyplus, das Gesundheitsamt schickt mich zur Untersuchung. Für die Details rufen sie bitte Amtsärztin Fr. Dr. … an.“

    Dieser wird nicht nur ins Geld gehen, sondern verzögert meine Einstellung immens, da die Untersuchung erst Ende des Monats stattfinden kann.

    Ich kann Dich zumindest insoweit beruhigen, dass diese Untersuchung vom Gesundheitsamt bezahlt wird. Mich hat die Amtsärztin auch damals zu diversen Ärzten geschickt (Augenarzt, Lungenfacharzt, ...). Wurde alles vom Amtsarzt bezahlt.

    Die längste Konklave dauerte gut drei Jahre…..könnte sein das man am Ende dann eher die Donnerkuppel in der Lehrerkonferenz hat.

    Aufgrund dieses Konklaves wurde der Ablauf dahingehend verändert, dass die stimmberechtigten Kardinäle so lange eingesperrt werden bis sie sich geeinigt haben.

    Zuvor gab es die Regel nicht, was zu einer so ausufernden Veranstaltung führte. Den Kardinälen ging es in Rom einfach zu gut.

    Benedikt XVI. und Franziskus durfte ich beide bereits mal live erleben.

    Ich stand als kleiner Knirps 1985 in der ersten Reihe, als Johannes Paul II am ersten Mittwoch im Monat im Petersdom die Messe gefeiert hat. Dabei bin ich gar nicht katholisch. Ich stand zusammen mit meinen Eltern auf den Vorplatz, mein Vater versuchte vergeblich Eintrittskarten zu kaufen, niemand von uns wusste, dass es an dem Tag keine Eintrittskarten für den Petersdom gibt, weil die Messe gefeiert wird, als auf einmal vier Schweizer Gardisten kamen und uns zusammen mit einer spanischen Besuchergruppe durch einen Nebeneingang in den Dom führten. Auf deren Anweisung sind wir mitgekommen.

    Und so stand ich dann, die kleinen Kinder lassen sie ja nach ganz vorne, damit auch sie was sehen können, dann unvorbereitet auf einmal ganz vorne wirklich in der ersten Reihe vorm Papst.

    Moin,

    wie soeben durch die Medien verbreitet wird, ist Papst Franziskus heute Morgen um 7.35 Uhr von uns gegangen.

    —> https://www.tagesschau.de/ausland/europa…us-tod-100.html

    Man mag von ihm halten was man will. Ich stimmte auch vielen seiner Ideen nicht zu. Aber eines war er ganz sicher, nämlich pflichtbewusst bis zum Schluss. So hatte er gestern noch den Segen Urbi et Orbi vom Balkon gespendet.

    Also durchaus vergleichbar mit Königin Elisabeth II, die auch noch kurz vor ihrem Tod die neue Primierministerin ins Amt eingeführt hatte.

    Wäre spannend, was passiert, wenn man dann einfach ständig zu spät kommt.

    Wäre spannend, wenn man morgens den ersten Bus/Zug nimmt und trotzdem zu spät kommt. Übernimmt der Dienstherr dann jede Woche fünf Hotelübernachtungen oder stellt eine Dienstwohnung am Schulort? Wir haben ja keine Residenzpflicht mehr, so dass der Dienstherr keinen Umzug mehr verlangen kann.

    Und wenn wir bei den zumutbaren 80km sind: Zählt da der Weg von der abgebenden zur aufnehmenden Schule oder zählt der Weg vom Wohnort zur aufnehmenden Schule? Ich denke, dass der Wohnort zählt?

    Sollte man da ins östliche NRW ziehen? Wenn man selber schon 80+ km hat, werden sie einen wohl kaum in die Ruhrgebiets-Brennounktschulen versetzen können. Auch eine Kaskadenabordnung sollte nahezu unmöglich werden, müssten sie einen dann doch an eine weiter östlich gelegene Schule versetzen, wo sie eigentlich mit der Kaskade Lehrer in den Westen bringen wollen.

    Irgendwie werde ich beim Thema AF = Abkürzungsfimmel den Ohrwurm nicht los:

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    Ein Schulabschluss scheitert niemals an einer 5 in Religion.

    Wenn es bei der einen 5 bleibt, sicher nicht. Bei uns sind aber auch schon an einer 6 in Religion gescheitert, obwohl sie in allen anderen Fächern mindestens eine 4 hatten. Wenn ihr fragt, wie man eine 6 in Religion bekommen kann, ganz einfach: Der Schüler war einfach nie da und hat alle Stunden unentschuldigt gefehlt.

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