Beiträge von plattyplus

    Davon müsste ich auch noch die freiwillige KV finanzieren, denn bei 15 Stunden bin ich nicht pflichtversichert.

    Mal grob durchrechnen. Also 15 Stunden/WOche sind 60 Stunden/Monat. Bei dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 9,19 €/Stunde bist dann monatlich bei 550 € brutto und damit reden wir nicht mehr von einem Minijob (bis 450€) sondern von einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung.

    Kann ich dir echt empfehlen, einen Hund. :)

    Also ich würde von Haustieren abraten. Insb. das Thema "Pferd" ist absolut kontraproduktiv. Ich binde mir doch nicht freiwillig einen Pflegefall ans Bein, der mich an mein Zuhause fesselt. So ein Pferd will täglich bewegt werden. Bei einem Hund ist es ähnlich, wenn auch nicht so aufwändig, weil er im Haushalt lebt. Aber längere Urlaube kann man in der Konstellation doch komplett vergessen.

    Aber vielleicht bin ich auch nur deswegen so gegen Haustiere eingestellt, weil meine "liebe Verwandtschaft" ihre Haustiere in meiner Jungend bei mir abgeladen haben: "Du hast ja schließlich Schulferien." Ergebnis war, daß meine Sommerferien regelmäßig damit gelaufen waren. Ich konnte nichts mehr machen, ich mußte ja auf die Tiere aufpassen, weil es den Tieren natürlich nicht zuzumuten war in eine Tierpension umzuziehen. :daumenrunter:

    Und ja, ich fahre auch allein in Urlaub, auch ich finde das Alleinreisen nicht so toll, aber immer noch besser als alleine daheim zu versauern. Insb. zu Weihnachten bekomme ich immer die Krise, wenn alle auf Harmonie machen und ich dann alleine unterm Baum sitze. Dann geht es möglichst auf die Südhalbkugel (Neuseeland, Tasmanien, Südafrika, ...), weil dort dann Sommer ist und bei hochsommerlichen Temperaturen und 20 Sonnenstunden am Tag nicht der Weihnachtsblues aufkommt.

    Zumeist miete ich mir vor Ort einen kleinen Camper und fahre dann dem guten Wetter hinterher. Meine Kollegen halten mich zwar alle für bekloppt, daß ich in den Weihnachtsferien einmal den Erdball umrunde, aber in unseren Sommerferien brauche ich dort nicht hinzufliegen, dann haben die Winter und der Winter in Neuseeland ist so wie unser Winter in Norddeutschland, total trostlos.

    Australien hingegen ist etwas für unsere Sommerferien. Dann haben sie dort zwar Winter, aber deren Winter ist ungefähr so warm wie unser Sommer. Außerdem ist australiens Norden tropisch und dann ist dort gerade Trockenzeit, so daß die Straßen überhaupt passierbar sind.

    Und wozu unbedingt einen Neuwagen? Bekanntlich haben Wagen gerade im 1. Jahr einen enormen Wertverlust.

    So einen Mini-Neuwagen für 10k€ aus zwei Gründen:

    • In den ersten Jahren hast Du erstmal keine Rücklagen für Repraturen zu bilden.
    • Alte Autos mit großvolumigen Motoren sind teuer bei der Versicherung. Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß die Fragestellerin wahrscheinlich noch nie ein Auto auf ihren Namen angemeldet hat, wird sie bei der Kaskoversicherung ordentlich Beiträge zahlen müssen. Da alte Autos zumeist von Fahranfängern bewegt werden, sind sie in der Typklasse sehr teuer und dieser sehr teure Satz wird dann noch mit 260% multipliziert, weil die Versicherungsnehmerin keinen Vorvertrag hat, aus dem sie eine bessere Schadenfreiheitsklasse mitbringt.

    Ich habs bei meinen PKWs im laufe der Jahre immer wieder erlebt, daß diese am Ende sehr viel teurer wurden, weil sie inzw. so alt waren, daß vornehmlich Fahranfänger mit den Kisten (gebraucht gekauft) unterwegs waren. Die Typklasse für das Fahrzeug wurde immer schlechter. Ok, ich bin inzw. bei einer Schadenfreiheitsklasse von 30%, so daß es mich nicht so extrem trifft, aber müßte ich diese schlechteren Typklassen mit 260% multiplizieren... oh weia.

    lässt sich durch Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Quarantäne recht einfach in den Griff bekommen

    Quarantäne in Deutschland in großem Umfang? Also eine ganze Großstadt wie Berlin oder das Ruhrgebiet komplett unter Quarantäne stellen und ringsum durch die Bundeswehr, Minenfelder und Selbstschußanlagen wie an der Innerdeutschen Grenze zu DDR-Zeiten absichern, damit auch niemand, der sich noch gesund fühlt, flieht? Wo bei Fluchtversuchen sofort von der Schußwaffe gebrauch gemacht werden muß, damit der Fliehende nicht entkommen kann, weil er allein durch seine Anwesenheit weitere Personen außerhalb der Quarantäne anstecken könnte?
    Was willst machen, wenn auf einmal 100.000, die sich noch gesund fühlen, aus Angst vor Ansteckung und Tod zu fliehen versuchen? Die hältst auch nicht mehr mit Maschinengewehren auf. Die ersten 10.000 vielleicht, aber dann wars das. Und die anderen werden aus Angst vor der Krankheit weiter anstürmen.

    Ich glaub nicht, daß wir sowas bei uns durchgesetzt bekommen würden im Fall der Fälle, erst einmal rechtlich und dann auch in letzter Konsequenz praktisch.

    Die Krankheiten waren jetzt auczh nur Beispiele für den Extremfall: So ansteckend wie die alljährlichen Erkältungen und so tödlich wie HIV...

    Einer von den "Sprachschülern" gab lautstark "Hey S... 100 € für anal!" und "Kannst mein Wurst frühstücken." und … laut von sich. Und ich habe das A..loch. Dumm wie Müll aber traumatisiert, also halte die Fresse! Das ist halt so, damit entwurzelte und traumatisierte Menschen sich entfalten können. Wir müssen mit denen kuscheln, damit sie zu sich finden und heilen. Allein die Regeln wie solche SuS in den normalen Lehralltag integriert werden sollen, ist komplizierter als eine Steuererklärung.

    Die Typen habe ich auch manchmal im Unterricht, für mich zählt dann aber ganz klar: "Die Gruppe hat Vorrang, da kann auf Einzelschicksale keine Rücksicht genommen werden!" Der Rest der Gruppe hat Anspruch auf einen fachlich hochwertigen Unterricht, nicht bloß der eine Schüler hat Anspruchauf Erziehung. Kuschelkurs ist also nicht sondern ganz klare Ansage und wenn das nicht möglich ist, darf die Psychotherapeutin gerne für den Schüler eine Einzelbeschulung in einem klinischen Umfeld organisieren. Gottseidank haben wir eine Schulleitung, die ähnlich tickt und das den Ärzten auch vermittelt, also klar ansagt, daß wir den Kurs, den sie von uns verlangen, an einer normalen Schule mit x-tausend Schülern nicht leisten können.
    Nicht umsonst fällt da manchmal im Kollegengespräch auch der Satz, daß man doch bitte die Wehrpflicht, dann aber wirklich für alle und jeden, wieder einführen solle, auf das in der Grundausbildung dann auch mal ganz klar Disziplin vermittelt wird. Da kommt dein "Sprachschüler" dann halt mal 3 Monate nicht aus der Kaserne, weil ihm bei jedem Spruch der Heimaturlaub fürs nächste Wochenende gestrichen wird. Was meinst, wie schnell der lernt.

    Bei 27 SuS hast du für jeden Schüler in jeder Stunde ziemlich genau 90 Sekunden. Bedarf einer dieser Stilblüten durchgehend mehr Zeit für die Erziehung, geht das zu Lasten der übrigen Schüler und ist damit nicht tragbar.

    Aber ich kenne den Effekt. Bei uns brauchen solche Stilblüten meist mindestens 6 Monate bis sie entweder nicht mehr da sind oder sich dann doch akklimatisiert haben, was klare Ansagen bedeuten. Ob das wohl daran liegt, daß sie vorher mit ihren Platitüden überall durchgekommen sind?

    itte erklärt mir jetzt nicht, dass es auch ein billigeres Auto tut. Das hab ich schon mal durch.

    Ich hätte jetzt zu einem neuen VW Up oder so geraten. Der kommt auf knapp 10k€, aber dafür ist er bei der Steuer recht günstig und mit einem eigenen Auto kämst du bei der Kasko-Versicherung auch mal bei der Schadenfreiheitsklasse runter. Ein Neuwagen deswegen, weil du dann inden ersten Jahren erst einmal nicht mit Reparaturkosten rechnen mußt.

    Die Frage, die Du dir selber stellen mußt, ist halt: Will ich meine Kinder täglich sehen oder nicht?

    @Mikael:
    Tja, und wann kommen jetzt die Tuberkulose-Reihenimpfungen zumindest an der einen Schule für alle Schüler, um die Pandemie einzudämmen?

    Reihenimpfungen durch das Gesundheitsamt an allen Schulen durchzuführen wäre da doch schon einmal eine gute Übung, sollte es wirklich mal zu einem Katastrophenfall kommen, wo ganze Bundesländer innerhalb kürzester Zeit versorgt werden müssen. Ich denke da an Pandemien wie die spanscihe Grippe nach dem ersten Weltkrieg oder Ebola.
    Ob bei einer solchen Katastrohenlage unser Gesundheitssystem auch nur den Hauch einer Chance hätte? Ich glaube nicht.

    Und generell ist billiger, nur einen Wohnsitz zu haben.

    Vor allem ist der doppelte Wohnsitz gerade als Referendar super nervig, weil du quasi zwei Büros unterhalten mußt und alle Bücher etc. eigentlich doppelt brauchst.
    Ich war wie gesagt Wochenendpendler und jeden Freitag war das Packen etwas langwieriger, weil ich mir immer überlegen mußte, welche Materialien ich jetzt mit nach Hause nehmen muß/soll und was am Zweitwohnsitz zurückbleiben kann.
    Bei der Menge wäre das Zugfahren auch aussichtslos gewesen. Meine Klamotten paßten zwar alle in eine Sporttasche, aber Klassenarbeitssätze und Co. paßten nicht mehr in die Umhängetasche.

    80km mit der Bahn kann gehen, wenn es sich dabei um eine Strecke zwischen zwei größeren Städten handelt. Also in München an die Uni und dann in Ingolstadt wohnen z.B., aber wenn du von Kleinkleckersdorf nach Unterfalldorf mußt, weil die Uni da eine Außenstelle hat, dann wird das nichts.

    Hast Du dir die Fahrpläne schon einmal angesehen? Also wann kannst Du mit dem ÖPNV morgens frühestens an der Uni sein und wann mußt du abends spätestens los? Denk dran, daß zumeist der Bus zum Bahnhof an deinem Wohnort der kritische Faktor ist und nicht die Bahn selber. Wann fährt morgens der erste Bus zum Bahnhof und wann abends der spätesteste vom Bahnhof zu deinem Wohnort.

    Wenn Du eine funktionierende Familie im Hintergrund hast und nicht alleinerziehend bist, wovon ich nicht ausgehe, weil Du die Schiwegereltern erwähnst, würde ich das Pendeln vorziehen. Ich war über Jahre Wochenend-Pendler im Studium und Referendariat und diese Wochenendpendelei ist der reinste Beziehungs- und Freundeskreis-Killer, weil Du nirgendwo wirklich zuhause bist und an beiden Standorten eigentlich gar nichts mehr mitbekommst.

    @Wollsocken80:
    Ich habe hier Schüler von der Ausbildungsvorbereitung, die die Hauptschule nach Klasse 6 verlassen haben, weil sie die 5. Klasse dreimal und die 6. Klasse viermal wiederholt haben, bis sie irgendwann mal 16 Jahre alt sind und die Hauptschule ohne Abschluß verlassen, bis zur Technikerschule, in der zum nicht unerheblichen Teil abgebrochene Studenten sitzen, denen an der Uni irgendwann die Mathevorlesungen das Genick gebrochen haben.

    Ich fühle mich in der Abendschule wesentlich wohler, auch wenn ich da ganz offen im Unterricht manchmal einräumen muß, daß ich fachlich an meine Grenzen komme, entsprechend Ruhe bei meinem Tafelanschrieb brauche und auch meine Erklärung erst komplett fertig machen will, bevor ich auf Rückfragen antworten kann. :)

    Nachtrag: Ich sag nur: "Ermitteln sie den notwendigen Stichprobenumfang beim Qualitätsmanagement. Da es sich um eine verstörende Prüfung handelt, sollen natürlich möglichst wenige Teile geprüft werden. Wie viele Teile müssen sie testen, um mit einem Konfidenzniveau von 99,9% sagen zu können, daß die Charge der produzierten Teile in Ordnung ist?" Dazu dann noch ein Konfidenzintervall, das nicht symmetrisch ist und eine Streuung, die man selber erst noch errechnen muß.

    Bei solchen Aufgaben erlebe ich regelmäßig, daß sogar meine Fachkollegen anfangen zu kotzen und sich mit Schaudern an ihre Studententage erinnern. :pirat:

    Ehrlich gesagt habe ich auch je mehr zu tun, je besser eine Klasse ist.

    Also bei mir istes umgekehrt. Ich freue mich immer über leistungsstarke Klassen, weil ich dort zumeist wesentlich weniger Zeit für den Erziehungsauftrag einsetzen muß. Bei mir korreliert das irgendwie. In manchen Klassen kommt man de facto vor lauter Erziehungsarbeit gar nicht mehr zum Unterrichten. :(

    Und nochmal großes Nein: Differenzierung ist Merkmal eines jeden guten Unterrichts, gerade in eher homogenen Klassen mit vielen leistungsstarken SuS.

    Dem wage ich zumindest in der Lehrlingsausbildung zu widersprechen. Es ist nicht in erster Linie unsere Aufgabe den Unterricht für alle so zu differenzieren, daß sie Spaß am Unterricht haben. Wir sind die Gatekeeper, die dafür zu sorgen haben, daß gewisse Qualifikationen am Ende der Ausbildung vorhanden sind. Sind diese nicht da, muß der Azubi auch im dritten (und damit letzten) Versuch durch seine Prüfung durchfallen. Schließlich haben wir als Lehrer nicht nur eine Verantwortung gegenüber dem Schüler/Azubi (m,w,d) sondern auch gegenüber der Gesellschaft.

    Und wenn am Ende des Schuljahrs alle Schüler die Anforderungen nicht erbringen, dürfen nicht etwa die Anforderungen abgesenkt werden sondern dann müssen eben alle durchfallen. Das hat es bei uns z.B. diesen Sommer auch echt gegeben. Da hat eine ganze Klasse bei einem Kollegen mit der Note 6 abgeschlosen, eb gab nicht einen 5er Kandidaten.

    Als es dann zum Gespräch mit der Schulleitung kam, hat der Kollege dem Chef nur eine Frage gestellt: "Würden sie diese Schüler an die Radbolzen ihres Autos lassen?" Als der Chef verneinte, war der abschließende Kommentar des Kolegen nur: "Sehen sie, aber wenn sie bei uns bestehen würden, dann dürften sie das ganz offiziell."

    Wie gesagt, wir sind die Gatekeeper und haben eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wenn bei uns die Gesellen bzw. Facharbeiter nach ihrer Ausbildung Mist bauen, kann es wirklich schnell Tote geben, egal ob sie an PKWs schrauben oder bei euch daheim die Gasleitungen einbauen bzw. reparieren. Oder würdet ihr einen Elektriker tolerieren, der die Steckdosen falsch anschließt, auf das dann die Gehäuse Eurer Elektrogeräte unter Strom stehen, ohne das irgendwo eine Sicherung rausfliegt? Sicher nicht! Da hilft dann auch kein Verweis auf eine schlechte Kindheit, auf Inklusion und Nachteilsausgleich oder sonst irgendetwas. Da geht es rein darum, ob der Azubi die Arbeiten zuverlässig durchführen kann oder eben nicht.

    Es ist ja nicht nur das "ß", es gibt viele Fallstricke und als größtes Problem stelle ich mir bei Korrekturen vor, daß man selber als deutscher Lehrer gar nicht alle Besonderheiten des Schweizer Deutsch kennt.

    Allein schon die Frage, ob "so daß" auseinander (Deutschland) oder zusammen (Schweiz) geschrieben wird, wird interessant.
    Oder "Ski" und "Schi"... oder war das nur Österreich, die das mit "Sch" schreiben?

    @Karl-Dieter:
    "Normalerweise" geht aber gerade im berufsbildenden Bereich nicht, wenn es die Fakulten so in dem anderen Bundesland gar nicht gibt.
    "Normalerweise" heißt auch, daß jemand, der von NRW nach Bayern will, zwar das 1., nicht aber das 2. Staatsexamen anerkannt bekommt.

    Normal ist da also gar nichts. Normal würde es erst, wenn Bildungspolitik eine Bundesaufgabe wäre und wir keine 16 Kultusministerien in den Ländern mehr hätten.

    Dabei haben wir sowas für seltene Berufe im berufsbildenden Bereich schon seit Jahrzehnten. So müssen z.B. alle angehenden Hörgeräteakustiker zur Berufsschule nach Flensburg. Dort findet dann für 12 Wochen/Schuljahr der Unterricht im Internatsbetrieb statt. Gleiches gilt für Steinmetze, die müssen alle nach Mainz. In den dortigen Schulen gibt es Bundesfachklassen, es gibt also in ganz Deutschland wirklich nur eine Berufsschule, in der die Azubis unterrichtet werden können.
    Eine Stufe darunter sind die Landesfachklassen. Sowas haben wir bei uns am Berufskolleg auch. Da kommen meine Azubis dann morgens aus ganz NRW. Entsprechend lang sind mitunter die Schulwege, was nicht selten dazu führt, daß die Azubis mit Dienstwagen zur Schule kommen, weil sie mit dem ÖPNV morgens gar nicht so früh losfahren könnten, als das sie pünktlich zur ersten Stunde im Unterricht wären.

    Hier mal eine Liste der Berufe, in denen es Bundesfachklassen gibt, es geht also auch bundesweit.
    --> https://www.kmk.org/fileadmin/Date…Fachklassen.pdf

    Nur braucht man als Lehrer in solchen Berufen natürlich nicht denken, daß man irgendwann noch einmal an eine andere Schule wechseln kann.

    Aber ein Staatsexamen ist ja ein Staatsexamen? Die abgeprüften Kompetenzen werden durch dieselben Prüfungen bescheinigt?

    Ein Staatsexamen im Lehrbereich ist aber Landes- und nicht Bundesrecht. Das jeweilge Bundesland, in dem du unterrichtest, muß das andere Staatsexamen anerkennen. Meine Cousine hat in NDS auf Lehramt Grundschule studiert und wollte damit in NRW arbeiten. Das wurde nichts, weil NRW den Abschluß aus NDS nicht anerkannt hat. Ich selber habe es damals mit meinem 2. Staasexamen in der Gegenrichtung versucht, also Studium in NRW, Anerkennung des Abschlusses durch NDS, funktionierte auch nicht.

    Wenn man direkt an einer Landesgrenze (bei mir NRW/NDS) wohnt, kommt schnell der Gedanke auf, daß man sich auch im Umkreis in der anderen Himmelsrichtung bewerben will, aber dann kommt der Amtsschimmel. :(

    Also die lateinische Herleitung in allen Ehren:

    Eingedeutscht kenne ich es so:
    Singular: Fakulta
    Plural: Fakulten

    Die Fakultät ist etwas anderes. Das ist eine Abteilung an einer Universität und der Plural von Fakultät. ;)

    Und jetzt mal mit Klugscheiß-Modus zuende:
    Unterrichten darfst Du auch mit dem Bachelor-Studium alles. Die Frage ist nur, ob Du Abschlußprüfungen abnehmen darfst. Dafür brauchst Du leider das komplette Studium. Die Möglichkeit eines Erweiterungsfachs (3. Fach) wurde bei Umstellung auf den Bologna-Prozeß gestrichen. Als es noch das klassische Grund- und Hauptstudium gab, war dies problemlos möglich.

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