Beiträge von plattyplus

    Die Diskussion ist doch eigentlich dieselbe, wie auf der Klassenfahrt. Dort wurden die Lehrkräfte verurteilt, nicht weil sie nicht den Notarzt geholt haben, sondern weil sie nicht schriftlich nach chronischen Erkrankungen gefragt haben.

    Dann würde ich, nur um der Fürsorgepflicht genüge zu tun, vorab alle Schüler zum Amts- oder Taucherarzt schicken, um die medizinische Schwimmfähigkeit sicherzustellen. Nachher hat ein Schüler einen angeborenen und bisher unbekannten Herzfehler oder ähnliche Erkrankungen, verstirbt daran im Sportunterricht und die Lehrkraft ist aufgrund der Garantenpflicht dran.

    Bei meinem alten Arbeitgeber ist genau wegen so einer Vorerkrankung ein Mitarbeiter beim betriebsinternen Fußballturnier verstorben, weil ein Mitspieler ihm den Ball vor die Brust geschossen hatte. Würde sowas im Schulsport passieren, der Lehrer würde bei der heutigen Auffassung der Gerichte wohl nicht freigesprochen werden.

    Es dürfte nicht überraschen, dass wir uns jetzt ernsthaft darum sorgen, dass der Kollege tatsächlich eine A15-Stelle bekommt.

    Dann handelt JETZT, auf das er die A15 Stelle nicht bekommt.

    Kann man eigentlich bei der Schulleitung eine Fachaufsichtsbeschwerde bzgl. dieser Dienstbesprechung einreichen?

    Wer hat eigentlich zu dieser Dienstbesprechung eingeladen, der zukünftige Abteilungsleiter oder die SL? Wenn es der zukünftige Abteilungsleiter war, müssten wir erst einmal klären, ob ein A14er, denn noch ist er ja nicht A15, überhaupt Personalhoheit besitzt und Euch zu solchen Veranstaltungen überhaupt dienstrechtlich einbestellen kann.

    @ 🇨🇦: Wilkommen in der EU. :gruss:

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    Die Urlaubstermine der niedergelassenen Ärzte zum Quartalsende sind doof. :daumenrunter:

    Papa ist heute aus dem Krankenhaus gekommen und hat im Endlassbrief eine lange Liste von Medikamenten stehen, die er daheim benötigt, darunter auch Insulin usw. ...

    Bei seinem Hausarzt (Dr. A) klebt ein Zettel an der Tür: "Wir haben Urlaub bis zum 31.3. und sind ab dem 1.4. wieder für sie da. Vertretung haben Dr. B und Dr. C."

    So bin ich zu Dr. B gefahren, nur um dort ebenfalls einen Zettel an der Tür zu finden: "Wir haben Urlaub bis zum 31.3. und sind ab dem 1.4. wieder für sie da. Vertretung haben Dr. A und Dr. C."

    Ich also weiter zu Dr. C: "Wir sind total überlastet, kommen sie nächste Woche wieder..."

    Am Ende habe ich die 116117 angerufen, auf das die mir heute noch einen Termin bei irgendeinem Arzt geben, der ihm die auf dem Entlassbrief gelisteten Medikamente aufschreibt bis April. Hätte das auch nichts gefruchtet, hätte ich mit dem Notruf (Tel. 112) weitermachen sollen oder wie?

    Ich empfehle mal Wolfgang Grupp (ehemlaiger Chef von Trigema) als Berater für Führungskräfte.

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    Ihr müsst entscheiden, ob ihr einmalig in den sauren Apfel beißen wollt und den Kollegen unterstützt oder ob er hängen gelassen wird.

    Ich bin dankbar, dass es noch Leute gibt, die sich den A15 er aufbürden wollen.

    Ich würde eher sagen: Ihr müßt entscheiden, ob ihr ihn vor der Beförderung vor die Wand laufen lasst und so ggf. die Beförderung verhindert, oder ob ihr in Zukunft über Jahre und ggf. Jahrzehnte unter seinen Entscheidungen leiden wollt. Jetzt könnt ihr ihn verhindern. Später könnt ihr nur noch versuchen per Versetzungsanträgen vor ihm zu fliehen.

    Aber man sollte den Wunsch auch mal artikulieren. Hast du das getan, platty?

    Oh ja...

    Ich war dabei so ausdrucksstark, dass es das komplette Lehrerzimmer trotz geschlossener Türen bezeugen kann. Aber ok, ich kann ggf. auch so eine hohe Grundlautstärke an den Tag legen, dass manchmal Kollegen aus den Nebenräumen bei mir in den Unterricht kommen, weil sie mich quer übern Flur hören können. Dabei bin ich dabei nicht einmal aufgeregt oder fange gar an zu schreien.

    Von wegen: Warum hat Kollege X seit 4 Jahren kontinuierlich jedes Jahr nur 3 Einsätze (drei Vormittage auch noch) und mir werden 6 Einsätze abverlangt, wo es die schulinterne Regelung ist, dass bei 5 Einsätzen Schluss ist?

    Wir haben halt noch die Abendschule und ein Einsatz ist ein Vormittags- (bis 14.30 Uhr) oder ein Abendeinsatz (bis 21.00 Uhr).

    Als zumutbar erachte ich bei einem vollen Deputat bis zu vier Stunden. Nachdem das für manche aber ziemlich extrem ist, sollte diese Maximalmenge nicht immer nur dieselben Personen treffen

    Was das Gerechtigkeitsempfinden angeht, sehe ich es ähnlich. Es wird dann zu einem Problem, wenn es immer die selben Personen trifft und immer die selben Personen die Vorteile ziehen.

    So haben wir z.B. einige Kollegen, die eine volle Stelle an nur drei Vormittagen abarbeiten (3x 8 Stunden plus 1,5 Ermäßigungsstunden) und die dann allen anderen Kollegen erzählen, dass diese sich wegen ihrer weitaus schlechteren Dienstpläne mal nicht so anstellen sollen…

    Und dieses Schauspiel wiederholt sich jedes Jahr in immer gleicher Besetzung.

    Das halte ich nicht für frühzeitig. Frühzeitig ist zu Beginn des Schuljahres, wenn der Terminplan kommt.

    Auch das wäre für mich nicht "frühzeitig", wenn es ganz hart auf noch häter kommt. Konkret kann man Reisen ein Jahr im Voraus buchen. Konkret bucht man also im Januar 2025 die Reise, die in den Weihnachtsferien 2025/26 stattfindet.

    Nur mal so als Zeithorizont, um der SL zu zeigen wie "frühzeitig" man ggf. solche Termine machen muß, damit die Kollegen noch darauf reagieren können.

    Zitat ADO:


    In der letzten Woche vor Unterrichtsbeginn des neuen Schuljahres müssen sich die Lehrerinnen und Lehrer zur Dienstleistung für schulische Aufgaben bereit halten, soweit dies für die organisatorische Vorbereitung des neuen Schuljahres erforderlich ist und vorher angekündigt wurde.

    Wenn da vor den Ferien nix angekündigt ist, braucht man sich auch nicht weiter bereit zu halten.

    Dir ist aber schon auch bekannt, dass solche Ankündigungen mit einer Vorlaufzeit von einer Woche möglich sind? Ok, die Schulleitung müßte die Ankündigungen dann per Post verschicken, aber möglich wäre es.

    Zum Glück (oder welcher Begriff passt?) haben sich viele Menschen auf Demos organisiert. Da scheint sich mehr an Widerstand zu zeigen als in den USA derzeit.

    Im Politik-Unterricht nach meiner persönlichen Meinung gefragt, antworte ich immer nur: „Ich wünsche mir die Türkei Mustafa Kemals (genannt „Atatürk“) zurück und nicht die Türkei Recep Tayyip Erdoğans.

    Zumeist werden dann auch die türkischstämmigen Schüler ganz leise. Vor Mustafa Kemal scheinen sie doch Respekt zu haben.

    Interessant, Quelle?

    Im aktuellen Fall der Aberkennung des Universitätsdiploms von Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu ist bemerkenswert, dass Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ein gefälschtes Universitätsdiplom der Marmara Universität aus dem Jahr 1981 als akademischen Grad in seiner Vita angibt, da nach der türkischen Verfassung ein Universitätsabschluss Grundvoraussetzung ist, um für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren zu können. Die Marmara-Universität wurde erst 1982 gegründet. Der Dekan und der Rektor der Universität, die beide die Urkunde unterzeichnet haben sollen, haben ihre Tätigkeit ebenfalls erst 1982 aufgenommen. Ein klarer Fall von Urkundenfälschung und ein Fall für die türkische Staatsanwaltschaft, die jedoch untätig blieb und bleibt.

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