Beiträge von plattyplus

    oder explicit Excel verlangt (was ich mir nicht vorstellen kann, weil sich die AutoCAD-Hersteller dadurch eines Marktsegments selbst berauben.)

    Es verlangt explizit Word und Excel der Versionen 2010, 2013, 2016, lokal installiert auf c:, nicht einmal MS Office 365 wird akzeptiert.
    Damit wird MS Office dann wieder zum Quasi-Industriestandard, da mögen wir uns im Schul-Bereich auch noch so anstellen. In der Industrie ist MS Office einfach gesetzt.

    Du?

    Ich denk mir: Noch 12mal die Klasse ertragen und dann sind Sommerferien. ;)

    Ich seh die halt nur alle 2 Wochen und da muß ich von den 12 Terminen noch 3 abziehen für das Schreiben der Klausuren und die Rückgabe sowie SL-Notenbekanntgabe. Bleiben also noch 9 Termine für echten Unterricht.

    Lohnt es sich da überhaupt zu versuchen die Namen der Schüler zu lernen? :teufel:

    Ja, wenn sie bestehen, haben sie ihre Stelle sicher.

    Anonsten habe ich mich etwas flapsig ausgedrückt, gebe ich zu. Konkret kam es aufgrund von unentschuldigtem Fehlen zu Abmahnungen und anschließender Kündigung in dem einen Fall und zu einem Aufhebungsvertrag aufgrund mangelnder falchlicher Qualifikation im anderen Fall.

    zu AutoCAD liest du das:
    ask.linuxmuster.net/t/erfahrungsberichte/2562
    Hier wird der Einsatz von AutoCAD unter Linuxmuster.net bestätigt.

    Wobei das dann auch wieder nicht interessiert, wenn der Hersteller der Anwendungssoftware, konkret AutoDesk Inventor, die Systemanforderungen dann doch etwas anders formuliert und insb. sogar noch speizelle Hardwarekomponenten zertifiziert.

    Das ist hier ist schon so sportlich, daß ich an eine virtuelle Maschine nicht glauben mag:
    --> https://knowledge.autodesk.com/de/support/inv…entor-2018.html

    Und spätestens bei der zertifizierten Grafik-Lösung hört es dann einfach auf:
    --> https://knowledge.autodesk.com/certified-graphics-hardware

    Wie im ersten Link zu erkennen ist, setzt das Ding für eine einwandfreie Funktion sogar die 64bit Version von MS Office voraus. Womit dann auch klar wäre, warum wir nicht über OpenOffice oder Ähnliches zu reden brauchen.

    Ja aber nicht eine Woche im ersten Monat einer Ausbildungsphase! Sorry, aber es ist tatsächlich schwer, etwas anderes als Zynisches zu antworten.

    Meine Meinung zu dem Fragesteller: Das ist wieder so einer, der in der freien Wirtschaft nicht unterkommt und jetzt aufgrund der Radiowerbung (ja, die gibt es in NRW echt, in Sachsen auch?) jetzt auf Lehramt machen will und meint, daß ihn da alle doch hofieren müssen, weil ohne Quereinsteiger wie ihn der Laden doch zusammenbrechen würde.

    Willkommen in der Realität!

    Und ja, mein Schulleiter hat auch gerade den zweiten Quereinsteiger nach nicht einmal 3 Monaten wieder vor die Tür gesetzt, weil es absolut nicht ging. Das war auch so eine Koryphäe von wegen "ich bin was Besseres, ich komme aus der Wirtschaft".

    Kannst du mir auch sagen warum? Ich kann diese Aussage zwar nachvollziehen

    Darf ich darauf antworten?
    Ich habe zwar kein OBAS gemacht aber alle erzählen sie hier wie stressig das OBAS war, auch ohne Kind. Also wenn du eine intakte Großfamilie vor Ort hast, die sich um das Kind kümmern können, mag das gehen. Aber ggf. noch alleinerziehend (mal das andere Extrem) in die OBAS? Das dürfte rein zeitlich nichts werden. Wenn man das hierim Forum so hört, ist OBAS in den 1,5 Jahren ein guter 60 Stunden Job.

    Nun, wir haben als Lehrer sowieso eine Holschuld im Punkto Mitarbeit und der würde ich weiterhin nachkommen.

    Falsch! In der Sekundarstufe 1 haben wir noch die Holschuld, in Sekundarstufe 2 bzw. 2b (=berufsbildent) haben die Schüler die Bringschuld. Das erkläre ich allen Schülern auch gleich in der ersten Stunde nach den Sommerferien, was das bedeutet. Zumindest ist das in NRW so.

    Referate finde ich immer bedenklich, vor allem in höheren Stufen.
    Da steht dann einer vorne, leiert irgendwas runter, was er aus Wikipedia abgeschrieben hat und kann damit noch den Karren aus dem Dreck ziehen.

    Naja,
    wenn ich Referate zulasse, kommt am Ende des Referats noch die Fragerunde, ob er wirklich kapiert hat, was er da eben runterleiern durfte. Und ja, die Fragen können dann inhaltlich auch recht hart werden. So hart, daß die anderen Schüler im Publikum keinen Bock auf Referate mehr haben, weil das dann echt schon Züge einer mündlichen Prüfung annimmt. ;)

    Nein, Nachgeben verstärkt dieses doofe, unreflektierte Verhalten - und sendet das Signal an alle Mitschüler, dass so ein Verhalten sich lohnt.

    Ich gebe auch nicht nach, ich erinnere nur wiederholt daran, daß sie freiwillig bei uns sind, so auch mal einem Schüler, der bereits volljährig war. Er wollte sich daraufhin abmelden, was mich als Klassenlehrer dazu veranlaßt hat, diesem Wunsch auch sofort nachzukommen. Ich bin also noch in der Stunde ins Sekretariat, habe das Abmeldeformular geholt und es dem Schüler auf den Tisch gelegt. Er hat es unterschrieben, woraufhin ich ihn noch aufgefordert habe die drei ausgeliehenen Bücher, die er eh dabei hatte, bei mir abzugeben und ansonsten habe ich ihm noch viel Erfolg für sein weiteres Leben gewünscht.

    Alle anderen Schüler in der Klasse hatten daraufhin eine Gänsehaut, das sich sowas wirklich vor ihren Augen abspielt und wie einfach sowas geht. 12 Minuten und die Sache war erledigt. Danach hatte ich keine Disziplinprobleme mehr. :pirat:

    Alternativ kannst du Win10 auch als virtuellen Client in einer Linuxmaschine verwenden.

    Geht nicht. Wir brauchen AutoCAD als Anwendung und aus der Anforderungsliste der Software resultiert dann Windows 10 und eine passende recht teure Hardware, spezielle Grafikkarten und sowas. Daher auch M.2 SSDs, die in entsprechend hochwertigen Rechnern heute einfach Standard sind.

    Mich interessieren insbesondere Erfahrungen zu folgenden Systemen:

    - IServ
    - Univention Corporate Server (ucs@school )
    - LinuxMuster

    Von den drei aufgeführten Systemen haben wir als technisches BK, das auch Fachinformatiker ausbildet, das LinuxMuster in einigen wenigen EDV-Räumen im Einsatz. Der Einsatz in den übrigen Räumen scheitert daran, daß die Rechner entweder zu alt oder zu neu sind. Mit zu neu meine ich, daß der BootLoader nicht damit zurecht kommt, wenn in den Clients M.2 SSDs verbaut sind. Die Dinger werden zumindest bei den DELL Rechnern, die wir am Start haben, nicht erkannt. Mit Sata SSDs würde es wohl gehen, aber die Clients sind so klein, daß sie nicht mal mehr einen 2,5" Schacht haben, um eine Sata-SSD nachrüsten zu können. Von daher ist das System für uns aktuell tot.

    Außerdem ist für uns die Unterstützung bzw. fehlende Unterstützung von WIndows 10 ein KO-Kriterium.

    Trotzdem überlege ich, ob in diesem Fall eventuell ein Entgegenkommen meinerseits dazu führen würde, dass sich die Schülerin nicht weiter selbst im Wege steht. --- Oder ob es nicht (doch) sinnvoller sein könnte, da einfach klar zu bleiben und abzuwarten, bis sie sich selber fängt?

    Naja,
    wenn sie jetzt seit 6 Doppelstunden gar nichts gesagt hat, könntest Du ihr auch in jeder Doppelstunde als Rückmeldung geben, daß diese Doppelstunde jetzt wieder eine 6 in der Sonstigen Mitarbeit bedeutet, eben weil sie nichts gesagt hat. Das würde sich dann auf die nächste SL Note auswirken und das sie es so entsprechend selber in der Hand hat, was an Noten kommt.

    zumal es ja immer eine Home & Student Version zu günstigeren Preisen gibt.

    Wobei die Version dermaßen beschränkt ist, daß man sie selber daheim praktisch nicht gebrauchen kann. Outlook fehlt. Entsprechend müßte man eigentlich schon über Home&Business reden und dann wird es gleich mal eine ganze Ecke teurer.

    Aber so lange die Leuet bereit sind für die Software soviel Geld auf den Tisch zu legen, muß sie wohl ehct qualitativ besser sein. Denn sonst würden sie dies nicht tun.

    Du?

    Zu Rosenmontag hatten wir knallbuntes Haarspray in allen Regenbogenfarben organisiert.
    Nur hatte da irgendjemand zwei Spraydosen mit Autolack unter die auswaschbaren Farben gemischt.

    Ergebnis: Die ganze Klasse hatte bis zu den Sommerferien bunte Haare, bis das alles wieder ausgewachsen war.
    Der Schwimmunterricht wurde dann auch vom Winterhalbjahr und Hallenbad ins Sommerhalbjahr und Freibad verlegt. Mit der Farbe kam niemand von uns ins Schwimmbad.

    Du?

    Bisher jedenfalls tun etwa Behörden aus reiner Bequemlichkeit alles dafür, dass es bei den Monopolen bleibt.

    Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil es Geld kostet. Wie lange dauert es die Dateien zu konvertieren? Wie lange dauert es die Dateien anschließend zu testen, ob sie noch funktionieren? Wie lange dauert es ggf. einen Bugreport zu schreiben?

    Das ist alles zu fakturierende Arbeitszeit!
    Wer bezahlt die?

    Und ja, ich kenne auch die Berechnungen, die da angestellt werden wie viel Geld man mit Linux einsparen kann. Komischerweise negieren die sich alle ins Gegenteil, wenn man die Supportkosten mit rein nimmt, eben weil all die Punkte da oben auch Geld kosten. Aus genau dem Grund ist München in der Verwaltung wieder von Linux zu Windows/Office zurückgekehrt.

    goeba: Dann nimm irgendeine andere Anwendung und irgendein anderes Dateiformat. Das Problem ist das gleiche. Selbst bei gängigen Dateiformaten, z.B. PowerPoint Präsentationen, funktioniert die Konvertierung nicht wirklich gut, wenn man sich nachher das Ergebnis ansieht.

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