Beiträge von plattyplus

    Da gibt es natürlich noch x-zig andere Beispiele: booking.com (einmal bei denen ein Zimmer für eine Fortbildung gebucht, davor täglich E-Mails à la "Fossi, bald ist es soweit!", "Fossi, Dein Aufenthalt in X-Stadt steht kurz bevor" etc., danach die gleiche Leier: "Fossi, wie war es in X-Stadt?", "Fossi, bewerte jetzt Deinen Aufenthalt im Schnickschnackhotel" - verdammt nochmal, es war eine einzige Nacht in einem mittelmäßigen Messehotel und kein einzigartiger Trip!) usw. usw. ad nauseam.

    Sowas ähnliches habe ich im Urlaub auch mal erlebt. Da wollte ich einen Tauchurlaub auf einem Schiff machen und hatte für die erste und letzte Nacht ein Hotal in der Hafenstadt gebucht. Da sich der Rückflug um 16 Stunden auf den Folgetag verschob (wurde mir 3 Monate vor Abflug mitgeteilt von der Fluggesellschaft), habe ich dort nachträglich noch eine weitere Nacht gebucht.

    Ergebnis: Nach diesem einen Urlaub war ich in dem Hotel gleich Stammkunde, weil ich ja drei Buchungen auf meinem Kundenkonto stehen hatte. Das das irgendwie ein zusammenhängender Auffenthalt war und auch jeweils nur für eine Nacht... egal. :staun:

    Ich hatte das ganze Theater mal mit einer Lieferung aus GB. Also im Online-Shop bestellt und bezahlt. Das Paket ist aber nie bei mir angekommen, wohl weil der Zustelldienst es nicht kapiert hat, daß die Briten vorne in der Zeile die Hausnummer schreiben und dahinter erst die Straße. Ich hatte die Paketnummer, nur leider teilte mir die UPS-Webseite mit, daß sie mein Haus nicht finden könnten. Deshalb ging das Paket wieder zurück.
    Was ich dabei nicht bedacht hatte: Der Absender saß nicht im Mainland UK sondern auf Gurnsey (britische Kanalinsel). Auf den Inseln ist wohl alles steuerfrei, also so ähnlich wie bei uns auf Helgoland. Ergebnis davon war, daß ich enige Wochen nach der ersten erfolglosen Zustellung einen Brief vom Hauptzollpostamt Frankfurt erhielt, der mich aufforderte die Einfuhrumsatzsteuer für die nicht erhaltende Ware zu zahlen. Sie war ja schließlich eingeführt worden.

    Ergebnis vom Lied: Ich habe für den Kram zweimal Einfuhrumsatzsteuer gezahlt, da das Paket ja zweimal über die Grenze geschippert ist und beim zweiten Mal habe ich darauf bestanden, daß das Paket mit Royal Mail verschickt wird, weil deren Partner hier in Deutschland DHL ist. Dann ist das Paket auch angekommen, weil unser Briefträger da eindeutig mehr auf Zack ist. Die anderen Zusteller (UPS und Co.) tun sich hier auf dem Lande richtig schwer, wohl weil zwischen den einzelnen Häuser Äcker sind und es entsprechend sehr viele Hausnummern gar nicht gibt und der "Nachbar" nicht unbedingt die nächste Nummer hat sondern dazwischen noch 20 Nummern frei sind.

    Der normale Briefträger, der auch DHL ausliefert, fährt hier jeden Tag durch die Gegend, der kennt sein Revier. :)

    In manchen Bundesländern gibt es eine "amtliche" Schulverwaltungs-Software, bei der auch Noten "bequem" webbasiert via Smartphone etc. vom Fachlehrer eingetragen werden können

    Diese Software gibt es bei uns in NRW auch, nennt sich "SchilD".

    Problem dabei: Die Software ist dermaßen buggy und mit irgendwelchen Funktionen überladen, die hier und da immer weiter an die Datenbank drangebaut wurden, daß man die Software kaum bedienen kann. Das fängt schon damit an, daß die Namen nach schwedischem Alphabet sortiert werden (Umlaute sind ganz hinten im Alphabet), wohl weil die Entwickler beim ersten Wurf der Software in den 1980ern eine schwedische Tastaturbelegung oder so eingestellt hatten. Weiter geht es mit einer falschen Berechnung der zusammengesetzten Abschlußnoten usw. usw. ...

    Außerdem haben wir mit der Software massive Probleme, weil sie unser Virenscanner regelmäßig als Virus erkennt und in die Quarantäne schickt oder gleich löscht. :teufel:

    Was wäre eigentlich, wenn man am heimischen Computer die ganzen Zeugnis-Gutachten für die Grundschulkinder schreibt und dann in der Schule an dem einen Schulrechner nur noch die entsprechenden Schülernamen nachträglich einpflegt?

    Solange die Gutachten-Texte nicht personifiziert sind, dürfte das doch datenschutztechnisch kein Problem sein. *grübel*

    Nicht ganz,

    aber als das Foto gemacht wurde, waren mein kleiner Laserdrucker und der Tintenpisser daneben ziemlich gleichzeitig über die Wupper gegangen und da habe ich beide Geräte durch einen größeren Drucker/Scanner/Kopierer ersetzt.

    Und was das Papier auf dem Fußboden angeht: Ich kaufe immer im Schreibwarenladen und da gibt es halt größere Mengen. Für ein 500Blatt Paket werf ich das Auto nicht an.

    Noch die Ballonpost-Karte, die gerade bei mir im Garten gelandet ist, zurückbringen. Dann halt persönlich, weil die Post es nicht mehr rechtzeitig schafft.

    --> https://fotos.rennrad-news.de/f3/4/462/46241…_0686-large.jpg

    Wobei: Für den Hinweg von 135km hat der Ballon nur 4 Stunden benötigt, bevor er bei mir im Garten gelandet ist heute Abend. :staun:
    Der Kindergarten an der Absender-Adresse muß wohl heute irgendwie ein Fest haben oder so.

    Sollte man demnächst alle Postkarten so transportieren anstelle lärmende Dronen zu benutzen?

    dass man die "faulen Säcke" zu 40 Stunden unbezahlter Mehrarbeit ("letzte Ferienwoche") verdonnert...

    Also ich würde gerne in der letzten Ferienwoche Fortbildungen machen, aber dann fällt natürlich alles andere in genau dieser Woche flach. Keine Nach- und Feststellungsprüfungen mehr, bei der die Schüler versuchen doch noch versetzt zu werden. Kein Gehampel mehr mit den Eisnchulungsunterlagen, keine Konferenzen mehr. Das müßte dann alles ERSATZLOS wegfallen, weil meine Arbeitszeit mit der Fortbildung ja schon komplett gefüllt ist. :)

    Ach ja, die Fortbildung zum Umgang mit Amokläufen fällt dann auch weg. Woher weiß ich eigentlich, wann ich mich bei einem Amoklauf aus meinem Klassenraum wieder raus trauen darf? Wie läuft da die Entwarnung? Wenn jemand mit den Worten "Polizei" über den Flur läuft, werde ich garantiert nicht die Tür aufmachen. Das könnte ja auch der Attentäter rufen. Sollte jemand die Tür aufbrechen, bliebe als letzte Waffe nur noch der Feuerlöscher, den wir in jedem Raum haben. :ohh:

    Diese Zeit [= Schulferien] ist für uns lediglich "unterrichtsfrei" und darüberhinaus kann man in den Schulferien die gesetzlich geregelte Anzahl an Urlaubstagen beziehen.

    Moin,
    wenn wir mal ganz platt auf die gesetzlichen 30 Tage Urlaub abheben und ich mir die ganzen Schulferien mit irgendwelchen Zusatzaufgaben zupflastern soll, dann will ich im Gegenzug aber auch den Urlaub dann nehmen können, wann ICH es will. Es wurde ja auch schon in der Privatwirtschaft geregelt (Bundesurlaubsgesetz §7), daß die Wünsche des Arbeitnehmers Vorrang haben. Selbst bei begründeten Betriebsferien (wäre ja bei uns gegeben: Schüler nicht anwesend), muß die Hälfte des Urlaubsanspruch frei durch den Arbeitnehmer geplant werden dürfen und eben nicht vom Arbeitgeber vorgegeben.

    Will sagen: Im Sommer brauche ich keinen Urlaub, dann ist es auch hier schön. Ich würde meinen kompletten Urlaub gerne so ab Mitte Januar bis Ende Februar nehmen und dann in den warmen Süden abhauen, wenn hier das Wetter unterirdisch ist. :pirat:

    Wer einen Wisch unterschreibt, den er mit hoher Wahrscheinlichkeit eben gerade nicht vollständig verstanden hat, und bei dem man mit Sicherheit davon ausgehen kann, das man in einem oder mehreren Punkten gegen die Vorgaben verstößt (es sei denn man ist ausgebildeter Systemadministrator mit Schwerpunkt "Datensicherheit"), der ist doch wirklich mit dem Klammerbeutel gepudert...

    Ich habe mir schon überlegt, wie ich mich verhalte, wenn sie mir mal so einen Wisch hinlegen. Ich werde alle Passagen, die ich nicht verstehe oder nicht erfüllen kann, streichen. Wenn dann am Ende von der ganzen Erklärung übrig bleibt, daß ich unterschreibe, daß heute der 17. Juni 2018 ist, dann ist das eben so. :)

    Wie lange darf man eigentlich nach dem 1. StaEx bzw. dem Master of Education mit dem Referendariat warten?

    Wenn ich mich richtig erinnere, war eine maximale "Pause" zwischen 1. StaEx und dem Beginn des Referendariats von vier Jahren zulässig. Danach wurde das 1. StaEx nicht mehr vollständig anerkannt. Vielleicht meint der Erlaß genau das, wenn man trotz Lehramtsstudium nicht ins Ref. darf.

    Das wäre dann neben dem Einwand von calmac zur Schulform ein weiterer Aspekt.

    dafür haben OBASler auch 19,5 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht ab dem ersten Tag

    Dafür müssen OBASler aber auch nur mit Note 4,0 bestehen und haben die Stelle sicher. Referendare müssen sich danach mit ihrer Note nochmal bewerben mit dem Risiko in Hartz 4 zu landen.

    @Sissymaus
    Und du glaubst, daß ich als Refi sowas nicht hatte? Bei uns gab es immer zwei Einsatzpläne, einen "offiziellen" fürs Seminar und einen tatsächlichen. Das Spiel haben die Refis auch nur mitgemacht, weil sie Angst hatten ansonsten trotz bestandenem 2. StaEx am Ende in Hartz 4 zu landen. Und ja, mit 850,- e netto im Ref. einen Zweitwohnsitz unterhalten, weil man mal eben ans andere Ende des Bundeslands geschickt wird, geht einfach nicht. Dann noch Schelte von den Kollegen zu bekommen von wegen "Sozialschmarotzer", weil man sich auf eine Sozialwohnung bewirbt bei dem ja ach so extrem guten Verdienst, die dachten wohl an ihr eigenes volles Gehalt, kommt dann auch gut.

    Aber ihr habt ja Recht, ich war einfach zu bescheuert mich mit meinem 1. StaEx zu bewerben und nicht mit meinem Dipl.-Zeugnis. Gibts halt nicht so häufig, daß ein Bewerber beides hat.

    Nochmal: E10 mit Erfahrungsstufe 3 ist, auch mittelfristig, besser als E11 mit Erfahrungsstufe 1

    Wenn es um eine spätere Verbeamtung geht, würde ich eindeutig E11 bzw. dann A11 vorziehen, auch wenn aufgrund der Erfahrungsstufe der monatlich ausgezahlte Sold geringer ist. Durch die höhere Eingruppierung ergeben sich nämlich höhere Pensionsansprüche.

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