Beiträge von plattyplus

    Wenn du die Meldungen aus der Wirtschaft richtig verfolgst, wirst du feststellen, dass die Hauptklage der Facharbeitermangel ist - der sich auf die Wirtschaftsleistung auswirkt.

    Das Problem haben wir uns doch selber durch die weichgespülten Lehrpläne und die weichgespülte Erziehung sowie dem fehlenden Leistungsgedanken in der Schule selber eingehandelt.

    Guckt Euch mal die Mathematik-Abschlussprüfungen der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (=Realschulabschluss) an (Ich empfehle das Jahr 1957) und überlegt Euch, ob heutige Realschüler sowas auch nur Ansatzweise hinbekommen würden? Ich denke nicht!

    —> https://mathematikalpha.de/wp-content/upl…DR_Klasse10.pdf

    Staatliche Wohlfahrt, Umweltschutz, Inklusion, … ist ja alles schön, nur muss das alles von irgendwem bezahlt werden. Entsprechend braucht man auch für den Umweltschutz eine starke Wirtschaft und auch für den Förderschüler leistungsstarke Mitschüler, die irgendwann das alles hoffentlich bezahlen können und eben nicht von besagtem Förderschüler in ihrem schulischen Leistungsbestreben ausgebremst werden, weil die Lehrkraft aufgrund des erhöhten zeitlichen Erziehungsumfangs im Unterricht gar nicht mehr zu den fachlichen Inhalten vordringen kann.

    Und das Scheitern der konservativen Parteien ist es, das die AfD stark und gefährlich macht, nicht dass linke Parteien sich für linke Positionen einsetzen.

    Also kurzum: Merkel hat mit ihrer „alternativlosen Politik“ und ihrer fehlenden Staatsraison (Was mischt sie sich als Ex-Kanzlerin ohne Mandat in eine aktuelle Bundestagsentscheidung ein?) die AfD erst so richtig groß gemacht.

    Nuhr im Ersten hat es am Mittwoch auf den Punkt gebracht:

    Nichts brauchen Linke und Grüne dringender, als eine AfD, mit der niemand abstimmen darf.“

    „Weil dann rechts der Mitte 20 Prozent der Stimmen wegfallen und damit ist die Mehrheit vom Rest auf jeden Fall auf ihrer Seite. Solange das so ist, gibt es keine Regierung ohne sie.“

    Wie haben - je nach Quelle - zwischen +0,3 und -0,3% Wirtschaftswachstum. Welche KATASTROPHE!

    Wenn man bedenkt, dass die EU im Durchschnitt um 0,4% wächst und wir ein Wachstum von -0,3% haben, ist das ein Problem.

    Als Quelle nehme ich einfach mal das statistische Bundesamt u d die Zahlen aus 2023.

    —> https://www.destatis.de/Europa/DE/Them…cht.html#396382

    Bedenken sollte man, dass wir mindestens ein. Wachstum von +0,3% benötigen , um die Anzahl der Arbeitsplätze konstant zu halten. 0,3% der Arbeitsplätze werden nämlich in jedem Jahr das Opfer der Automatisierung. Unsere Arbeitslosenzahlen steigen aktuell ja wieder ordentlich an, wir sind schon wieder an der 3 Mio. Marke.

    Dem Wähler wurde gezeigt, dass die Union einen Wechsel der Migrationspolitik nicht bewerkstelligt bekommt, dass SPD und Grüne gar nicht über die Sache reden wollen und dass die AfD bereits Hegemon jeder Debatte ist.

    Dem Wähler wurde gezeigt, dass die CDU die Probleme Deutschlands zumindest angehen will, während SPD und Grüne in ihrem Elfenbeinturm sitzen und die Realität nicht wahrhaben wollen.

    Wir sind wirtschaftlich betrachtet inzw. wieder der kranke Mann Europas. SPD und Grüne haben in den letzten Jahren versucht die Probleme mit Geld zuzuschütten, bis das Verfassungsgericht sie gestoppt hat. Wirklich Initiative haben sie nicht gezeigt.

    Bei der Flüchtlingspolitik werden wir von den anderen EU-Staaten am Nasenring durch die Manege gezogen. Dublin 3 ist, war und wird nie umgesetzt werden. Trotzdem beharren SPD und Grüne darauf, dass man sich dagegen als Staat nicht zur Wehr setzen darf, weil dass in Brüssel Ja zu Verwicklungen führen könnte.

    Merz hat es zumindest versucht und ist gescheitert, Scholz und Habeck haben nicht einmal den Schneid überhaupt für Deutschland einzustehen, insb. wenn es unangenehm wird.

    Woher weißt du das denn, wenn ich mal fragen darf?

    Ich frage es in Summe geheim ab. „Jeder schreibt jetzt bitte mal geheim die Empfehlung und die eigene Entscheidung auf einen Zettel (Vordruck von mir, damit alle Zettel gleich aussehen) und wir gucken mal, ob unsere Stichprobe den Prognosen bzw. später dem Wahlergebnis entspricht.

    In vielen Klassen braucht man es auch gar nicht zu erfragen. Da jubeln sie offen der AfD zu. :(

    Uns war's recht egal. Das wird der Unterschied sein.

    Wie gesagt: Standesamt, Kapelle und Pfarrer an einem Tag sollten es sein und schon war nur noch ein Termin in dem ganzen Jahr machbar. Uns war der Termin ansonsten egal.

    Als ich das meinem Friseur erzählt habe, wunderte er sich, dass wir überhaupt noch einen Termin bekommen haben. Seine Frau arbeitet als Hochzeitsplanerin. Sie benötigt 2 Jahre Vorlauf und, wenn es etwas ganz Spezielles sein soll, gerne auch 3 Jahre. Unser Pfarrer hat uns beim Traugespräch auch eröffnet, dass wir mit 9 Monaten Vorlauf zu den Kurzentschlossenen zählen. Er hätte auch schon Anfragen mit 4 Jahren Vorlauf bekommen.

    Und ich kann mich ihren Urlaubszeiten ja wunderbar anpassen.

    Freu dich. Bei meiner Frau im Betrieb geht es immer nach folgender Rangfolge, wenn es um die Urlaubstermine geht und alle im Sommer weg wollen:

    1. Auszubildende, weil sie nur in den Schulferien zusammenhängenden Urlaub nehmen können.
    2. Eltern mit schulpflichtigen Kindern
    3. Eheleute deren Partner/in feste Ferientermine hat (Werksferien, Arzt macht Parxis zu, ...)
    4. Rest

    Es gibt in jedem Sommer Knatsch, weil meine Frau in den Schulferien ihren Urlaub nehmen will, weil auf uns aktuell noch Prio 2 zutrifft. In ein paar Jahren, wenn die Kinder groß sind, würde dann Prio 3 ziehen, was ihren Kollegen jetzt schon sauer aufstößt. Unsere Schulferien sind ja auch praktisch Werksferien, außerhalb dieser Termine können wir ja gar nicht.

    Warum sollte man mehr als einen freien Tag für die eigene Hochzeit benötigen?

    Vorab, um dich zu beruhigen: Ich habe in den Schulferien geheiratet. Aber das war reiner Zufall.

    Als wir unsere Hochzeit geplant haben, war unsere Vorgabe nur:

    • Wir wollen nächstes Jahr heiraten.
    • Standesamt und Kirche bitte an einem Tag, damit man nicht zweimal den Streß hat. Feier dann an dem Abend (egal wo).

    Als wir dann angefragt haben wann das Standesamt Termine hat, die Kapelle frei ist und der Pastor Zeit hat, blieb nur noch ein einziger Termin in dem ganzen Jahr übrig, an dem alle drei Parteien Zeit für uns hatten.

    Für das Standesamt sehe ich da aber schon den Bedarf für zwei freie Tage, einmal um dort zu heiraten, klar. Aber vorher muss man ja auch noch das Aufgebot bestellen, also die ganzen Unterlagen einreichen. Das wäre dann der zweite Tag.

    Irgendwie ungerecht oder nicht?

    Ich denke bei sowas immer nur: "Wie wird das mal, wenn einer von den Beiden in Rente ist?"

    Wenn er mit 67 in Rente geht, ist sie 50. Die Weltreise etc. kann man da vergessen, weil sie noch arbeiten muss.
    Wenn sie dann mit 67 in Rente geht, ist er 84. Die Weltreise kann man dann auch vergessen, weil er voraussichtlich gesundheitlich dazu gar nicht mehr in der Lage sein wird.

    Und ich mache mir schon Gedanken, weil meine Frau ein Jahr älter ist als ich.

    Besser wäre §33 aus der zitierten Verordnung. Wenn der Tod eines Familienmitglieds kein dringender Fall ist, was dann?

    Wobei das bei mir auch recht kritisch gesehen wurde. Wir hatten halt alle einen Termin auf der Intensivstation, bei dem es darum ging die Entscheidung zu treffen die Maschinen, an denen meine Mutter hing, abzuschalten. Selbstverständlich bin ich an dem Tag zum Krankenhaus gefahren und habe den Unterricht sausen lassen. Aber rein rechtlich hätte ich da keinen Sonderurlaub bekommen dürfen, weil meine Mutter morgens um 7.30 Uhr ja noch nicht tot war. Wir wußten aber alle, dass nach der Entscheidung der Tod binnen 30 Minuten eintreten würde, was dann auch an dem Morgen gegen 11.30 Uhr der Fall war.

    Der zweite Tag Sonderurlaub war dann die Beisetzung selber.

    Die ganzen Termine dazwischen, also Bestatter, Kriminalpolizei, Bank, ... mußte alles nebenbei erledigt werden.

    Am grausamsten aber empfand ich die Woche vor dem Termin. Da hieß es von Seiten des Krankenhauses schon: "Wir können noch dies machen und jenes machen, aber wenn das nicht hilft, sind wir auch am Ende." Der Abend vor der Entscheidung war dann der Höhepunkt (negativ gesehen), als ich mir Gedanken darüber gemacht habe wie das alles ablaufen soll mit der Beisetzung etc. ... und mir dann immer wieder ins Gewissen gerufen habe: Ich plane da gerade den Kram, dabei lebt sie noch!

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