Beiträge von plattyplus

    Welche Auswirkungen hat das auf die Ukrainer, die derzeit außer Landes sind?

    Das hängt davon ab, ob die Ukraine die wehrfähigen Männer anschließend wegen Wehrdienstverweigerung vor Gericht stellt. Ich habe ja auch zwei 19jährige Ukrainer in meiner Klasse, die sich jetzt schon überlegen können, ob sie jemals in die Ukraine zurückj wollen, eben weil ihnen genau dieser Gerichtsprozess dann droht.

    Ich denke, dass die Ukraine Russland langfristig besiegen kann, wie es die Mudschahedin in Afghanistan bereits in den Jahren 1979-89 auch geschafft haben.

    Wenn ich meine Maximalforderung (Alle Russen von meinem Land schmeißen.) nicht durchbekomme, ist dieser Kompromiss mir lieber als ein andauernder Krieg mit allen negativen damit verbundenen Folgen.

    Ich würde den Kompromiss nur eingehen, um Zeit zum Rüsten zu gewinnen und dann noch härter zurückschlagen.

    Konkret würde ich versuchen den Krieg nach Moskau und St. Petersburg zu bringen, damit auch die russische Zivilbevölkerung lernt was Krieg ist.

    Die beiden anderen Punkte halte ich vor allem aus unserer eigenen Perspektive für völlig anachronistisch. Ein erneutes atomares Wettrüsten hilft garantiert niemandem.

    Wir (und auch die Russen) haben im Budapester Memorandum der Ukraine Beistand im Kriegsfall zu leisten, damit die Ukraine ihre Atomwaffen und Interkontinentalraketen an Russland abgibt. Wir haben uns nicht an den Beistand gehalten, also ist es nur folgerichtig, daß die Ukraine die Atombombe zurück bekommt.

    Ich würde mal behaupten, dass die absolute Minderheit in diesem Land, selbst unter AfD- und BSW-Wählern, diesem Krieg auch nur irgendetwas Positives abgewinnen kann. Die Meinungen gehen nur auseinander, wie dieser Krieg enden sollen.

    Ich würde mir für Russland wünschen, dass es einen zweiten diesmal erfolgreich Grafen von Staufenberg gibt, der Putin und seine Entourage beseitigt. Dies wäre jedenfalls eine vertrauensbildende Maßnahme im Ausland.

    Es reicht ja nicht, die Russen irgendwie rauszubekommen, sondern noch wichtiger wäre die Frage "Was passiert danach?". Und deswegen komme ich immer wieder auf den Kompromiss zurück.

    Dazu fällt mir auch nur ein:

    • Die Ukraine wird Teil der NATO
    • Die Ukraine wird eine Atommacht
    • Die Ukraine bekommt die Interkontinentalrakete zurück, um die Bombe ggf. auch beim Kreml abliefern zu können.

    Ich hoffe, daß dieses Drohpotential ausreicht, um die Russen von weiteren Eroberungsgelüsten abzubringen.

    Plattyplus hat ja schon die Maximalforderungen der Ukraine vorgestellt.

    Das waren noch nicht die Maximalforderungen, das war realistisch.

    Maximalforderungen wären:

    • Demilitarisierungen Russlands (Abgabe aller Atomwaffen, U-Boote etc.)
    • Deindustrialisierung Russlands und Umwandlung in einen Agrarstaat
    • Verwaltung Russlands durch die UN bzw. den Völkerbund, Abschaffung der Regierung
    • Direkter alleiniger Zugriff der UN auf sämtliche russischen Bodenschätze zur Begleichung der ukrainischen Reparationen
    • Besetzung West-Russlands (bis zum Ural) zur Durchsetzung der Forderungen (vgl. französische Besetzung des Ruhrgebiets)
    • Einrichten einer 100km breiten Sperrzone zwischen der Ukraine und Russland

    Wenn Ihr jetzt fragt woher ich das habe: Das waren alles Dinge, die auch Deutschland nach den Weltkriegen zu tragen hatte oder die zumindest geplant waren.

    Vielleicht schafft ja Trump den Durchbruch.

    Sollte Trump ans Regieren kommen, müssen wir beim Machtanspruch Putins, der bis Lissabon reicht, wohl über eine deutsche Atombombe nachdenken, auf das der Kreml sich dreimal überlegt uns anzugreifen (und es dann bleiben läßt).

    Bei Verhandlungen werden zu Beginn stets von beiden Seiten für den Verhandlungspartner unzumutbare Bedingungen gestellt.

    Also ich habe Selenskis Gegenentwurf zu Putins „Friedensangebot“ noch nicht gehört. Ich könnte mir aber vorstellen:

    • Wiederherstellung der Ukraine in den Grenzen von 2013
    • Reparationen für die Kriegsverwüstungen auf ukrainischem Gebiet
    • Beitritt zur NATO
    • Aufrüstung der Ukraine zur Atommacht (inkl. Interkontinentalrakete)
    • Abriß der Brücke von Kertsch, da diese den Weg zum Hafen von Mariupol für große Container-Schiffe und Tanker versperrt

    Im Wiederholungsjahr haben die Nachsitzer einen anderen Mathelehrer. Der erklärt ihnen alles noch mal ganz von vorn, aber er wird es ein bisschen anders machen, denn wir haben selber alle einen unterschiedlichen Zugang zum Verstehen. Gibt es überhaupt eine andere Chance, als es noch einmal einen anderen Lehrer versuchen zu lassen? Läuft nicht in Wirklichkeit alle Förderung auch nur darauf hinaus?

    Grundsätzlich bin ich auch für das Sitzenbleiben, allein schon um der übrigen Lerngruppe zu zeigen, daß man mit Nicht-Leistung nicht zu den gleichen Ergebnissen kommt.

    Was mir im Unterricht aber immer wieder aufgefallen ist: Es wird genau das falsche Schuljahr wiederholt, gerade wenn es um Defizite im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich geht. Insb. in der Informatik erlebe ich es immer wieder, daß die Schüler noch so gerade eben die Versetzung ins zweite Jahr der dreijährigen vollschulischen Ausbildung schaffen, dann aber im zweiten Jahr scheitern, weil ihnen die Grundlagen aus dem ersten Jahr fehlen. Die Lerninhalte bauen aufeinander auf und es gibt in den drei Jahren keinen Cut, an denen die Schüler erneut einsteigen könnten. Diese Schüler wiederholen dann das zweite Jahr, aber scheitern erneut, weil der komplette Unterbau aus dem ersten Jahr fehlt.

    Dass Grundschullehrer eher zugunsten des Kindes irren wollen, ist nur angemessen.

    Ich habe eher das Gefühl, dass die Grundschullehrer es dem Schulträger recht machen wollen und die Schulempfehlungen gemäß den politischen Verhältnissen in der Stadt bzw. im Kreis herausgeben. Wie sonst läßt sich erklären, daß sich die Grundschulrektor:innen damals in der Presse dafür gefeiert haben, daß sie ausreichend Hauptschulempfehlungen herausgegeben haben, so daß diese Schulform weiter bestehen bleiben konnte?

    Würden die vorhandenen Gesamtschulen in Real- oder Mittelschulen umgewandelt werden, gäbe es entsprechende Plätze wieder. Die entsprechend ausgebildeten Lehrer gäbe es ja bereits. Das hängt aber natürlich von der Schwerpunktsetzung der für die Kultuspolitik zuständigen Partei bei euch ab.

    Hätten sie damals nicht die Hauptschulen und Förderschulen geschlossen und alle schwachen Schüler in die Gesamtschule gesteckt, während die starken Schüler weiter das Gymnasium besuchen, die Gesamtschulen hätten einen wesentlich besseren Ruf.

    DFB-Pokal-Auslosung

    Da sagst Du was. Ich finde es doof, daß die Öffentlich-Rechtlichen viel zuviel Fußballübertragungen bringen. Allein schon die Bundesliga-Konferenzen, die samstags nachmittags gefühlt auf allen Radiosendern gleichzeitig laufen. :daumenrunter:

    Ich sehe es jedenfalls nicht ein, warum ich diese Konzerne, der BVB Dortmund ist eine AG, zwangsweise mit meinen GEZ-Gebühren und Steuergeldern subventionieren muß. Die sollen im Profi-„Sport“ die Kosten für ihre Polizeieinsätze mal schön selber zahlen.

    Ansonsten gilt: bis 14.30 (letzte Stunde) sollen, wenn möglich, keine privaten Termine in der Prüfungszeugnisse gelegt werden.

    Ich lege sogar den Sportverein (Trainingstermin) in die Zeit des Dienstplans, weil es einfach gar nicht anders geht.

    Die letzte Stunde endet bei uns Mo-Fr um 21.00 Uhr und samstags um 16.00 Uhr.

    Dennoch müssen sie regelmäßig (was das ist, sollte eine Dienstvereinbarung regeln) auf den Vertretungsplan nachsehen, ob sie irgendwo vertreten müssen (oder man wird kurzfristig angerufen). Und dann ist eben die Vertretungsstunde wichtiger als der Frisörtermin (wenn man nicht bereits mit Lockenwicklern auf dem Stuhl sitzt).

    Daraus ergibt sich für mich die Frage: Was ist, wenn der Friseur, der Arzt, ... ein Ausfallhonorar haben will, weil ich den vereinbarten Termin nicht wahrgenommen habe. Kann ich diese Schadenersatzforderung dann an die Schulleitung weiterreichen?

    Ansonsten weiß ich nicht, ob das Freizeit im eigentlichen Sinne ist, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, in eine Hohlstunde 9.45h einen Termin zu legen, allenfalls ein Elterngespräch. Unsere Kernzeit für Unterricht ist allerdings auch Recht kurz, an berufsbildenden Schulen ist die ja mitunter den ganzen Tag plus Samstag und da muss dann halt eine Regelung her, man kann ja nicht 24/7 Rufbereitschaft haben.

    Das wollte ich gerade schreiben. Also wenn mir ein Schulleiter sagen würde, daß ich Mo-Fr. von 7.30 - 21.00 Uhr und samstags von 7.30 - 16.00 Uhr durchgehend zur Verfügung zu stehen habe, würde ich ihn daran erinnern, daß ich als Beamter zur Gesunderhaltung verpflichtet bin. Außerdem liegen bei so ausgedehnten Dienstplänen ja praktisch sämtliche privaten Termine in der Dienstzeit.

    Den Grupp willst du nicht als Schulleiter. Dafür ist das Schmerzensgeld zu gering.

    Ich habe in meiner Karriere insg. 6 Schulleiter als Vorgesetzte kennengelernt und nichts war für den kleinen Lehrer belastender als ein Schulleiter, der keine Entscheidungen fällen will, weil er Angst vor Fehlern hat.

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