Doch, das wirkt ! Die sind dann irgendwann auch genervt und wollen dass das aufhört mit den ständigen Einträgen (normalerweise).
Na, ich weiß nicht, ich habe da andere Erfahrungen, sowohl aus privaten Kontakten als auch als Lehrerin.
Eine Bekannte von mir war total genervt von den ständigen Anrufen und Mitteilungen der Lehrerin. Sie entwickelte einen richtigen Hass auf die Schule und fühlte sich unverstanden. Sie und auch ihr Mann waren nach einer Zeit nicht mehr bereit mitzuarbeiten.
Umgekehrt als Lehrerin merke ich diese Einstellungen bei Eltern auch. Wenn sie diesbezüglich solche Erfahrungen mit anderen Lehrern gemacht haben und sich unverstanden fühlten, dann - und das ist mein Interesse - ist es ein längerer Prozess, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Schließlich - und ich schreibe da von der Grundschule - ist es mir wichtig, einen Zugang zu Eltern zu erhalten um Positives für das Kind zu erreichen. Wenn man gegeneinander arbeitet und die Eltern durch typisches Lehrerverhalten in die Verteidigungs- oder Abwehrposition drängt, dann gewinnt man gar nichts, sondern verbaut sich immer mehr Chancen auf gute Lösungsansätze.
Und meine Erfahrung ist, dass alle Eltern irgendetwas Positives für ihr Kind wollen, nur sind die Sichtweisen und Argumentationsweisen von manchen Eltern für uns, die einen anderen Bildungshintergrund haben, schwer nachvollziehbar.