Beiträge von Caro07

    Den Ort und das konkrete Gebäude kenne ich nicht.

    Aber ich denke, das ist eine Betonkirche in Zeltform. Oben ist ja auch ein Kreuz.

    In einer mir bekannten Stadt steht auch so eine ähnliche in abgespeckter Form und das mir bekannte Pfarrhaus eben dieser Kirche sieht wie ein Element der unteren Gebäude aus. Die mir bekannte Kirche ist in den 60igern entstanden.

    Ich kannte die Feriengebundenheit auch jahrzehntelang so. In den Sommerferien gingen wir meistens campen, da muss man ja nicht ewig im Voraus buchen, sondern kann es ein bisschen nach Wetter und Ferien der Bundesländer und Zielländer steuern. Wir haben den Zeitraum vermieden, wo alle Bundesländer gleichzeitig in Ferien sind.

    Wenn wir in den anderen Ferien einmal eine Städtereise oder Rundtour gemacht haben, war entweder die Teilnehmerzahl in einer Busreise naturgemäß begrenzt oder selbst organisiert ist mir nie eine besondere Überfüllung der Zielorte aufgefallen.

    Im Gegenteil: Jetzt, wo wir nicht mehr auf die Ferien angewiesen sind, haben wir festgestellt, dass die Städte auch nicht leerer geworden sind. In der Toskana waren bekannte Städte Ende September/Anfang Oktober mit Touristen aus Übersee (Asien, USA) so voll, dass für mich der Flair mancher Städte verloren ging. Außerdem bekamen wir in Südtirol kurzfristig keinen Platz auf einem Campingplatz mehr, sodass wir auf der Durchfahrt auf einem Autobahnplatz übernachten mussten.

    Wenn man dann in bestimmten Ferienorten Hotels außerhalb der Ferien bucht, sind dort halt nicht so viele aus Deutschland, sondern aus anderen Nationen, oft ganze Reisegruppen, so mein bisheriger Einblick.

    Eintragen. Ein Kollege von mir hat manche Klassen so "erzogen", dass dann ein Kaffee mitgebracht werden soll. Deswegen bekomme ich manchmal Kaffee mitgebracht

    Irgendwie kann ich mich noch nebulös daran erinnern, dass man bei meinem Sohn einen Kuchen mitbringen sollte, wenn man zu spät kam. Ich glaube, er hat nur einmal gebacken. Er sagte öfter, er muss sich beeilen bzw. wir sollen uns beeilen, sonst muss man einen Kuchen mitbringen.

    Ich finde es gut, wenn man solche Sachen mit Humor regeln kann.

    In der Grundschule kam das Zuspätkommen nicht so oft vor, es sei denn, der Bus hatte Verspätung. Und wenn jemand öfter zu spät kam, habe ich das den Eltern mitgeteilt und die haben sich meistens gewundert, weil sie ihr Kind rechtzeitig losgeschickt hatten. Das Problem war aber dann schnell gelöst.

    Zu meiner Ba-Wü Zeit (z.B. an der HS) habe ich das Zuspätkommen konsequent ins Klassenbuch eingetragen, aber keinen Aufstand gemacht. Wenn es öfter vorkam, habe ich dann die Info rausgegeben.

    Zu meiner Schulzeit gab es vereinzelt immer wieder notorische Zuspätkommer. Aber ich glaube, da hat man nicht viel gemacht außer im Klassenbuch notiert. Da hat man gesagt: "Selbst schuld, Unterricht versäumt, dann muss er halt gucken, wie er zum Versäumten kommt."

    An so einem Problem darf man sich nicht aufreiben. Je mehr man sich aufregt, desto mehr werden ältere Schüler versuchen, diese Aufregung zu provozieren. (Das haben wir sogar schon als Schüler gemacht - und das ist in meinem Fall schon seeehr lange her -, wenn wir eine vermeintliche Schwachstelle des Lehrers sahen. Nicht alle, aber es gab doch so eine Art Gruppendynamik.)

    Nun fordert sie ein erneutes Gespräch mit der SL und mit mir ein.

    Habe die Entscheidung der Kollegin dann gleich an die Schulleitung weitergeleitet und die hat vorgeschlagen, dass wir in der kommenden Woche miteinander sprechen.

    Würde ich machen im Dreiergespräch: Schulleitung, Kollegin und du. Dann ist nämlich noch die Schulleitung als neutrale Instanz dabei und ihr findet zusammen eine für alle machbare Lösung. Das sollte das Ziel sein. Dem Gespräch sich zu verweigern macht so oder so keinen Sinn, weil die Schulleitung schon eingeschaltet ist.

    Der Übersetzer sagt, dass es holländisch ist. Also müsste der Ort in den Niederlanden sein. Ich wollte übrigens nur das Land herausfinden und mit dem Ex- Meer dachte ich an die Niederlanden. Den speziellen Ort dort kenne ich aber nicht.

    Den Ort kenne ich zwar nicht, aber ich war letztes Jahr in den Niederlanden und die erzählten, dass sie dem Meer viel Land abtrotzten, indem sie es mit Hilfe der Windmühlen und den Kanälen entwässerten. Vielleicht meinst du einen Ort dort.

    Das kann ich gut verstehen. Vielleicht würde eine veränderte Sichtweise helfen?

    Prinzipiell würde ich versuchen, mich von der Seite der verbesserungswürdigen Aspekte nicht so vereinnahmen zu lassen.

    Es gibt ja auch positive und andere Dinge.

    - Was kannst du gut? Was gelingt schon?

    - Der reale Austausch mit anderen hat mir auch immer geholfen, wieder auf den Boden zu kommen und die Dinge gelassener zu sehen, denn anderen ergeht es vielleicht in anderen Bereichen ähnlich.

    Sorry, dass ich nochmals hineingrätsche, konnte den Beitrag nicht in einem Stück schreiben.

    Oft sind unterschiedliche Sichtweisen eines Begriffes ein Streitpunkt.

    Nochmals zu "lieben" und "Stockholmsyndrom"

    Es wurde zwar näher definiert, was die einzelnen darunter verstehen, aber dennoch gibt es gerade zum Wort "lieben" unterschiedliche Bedeutungen.

    https://www.dwds.de/wb/lieben

    Es ist legitim, das Wort "lieben" abgeschwächt als "mögen" oder "sehr mögen" zu benutzen.

    Fragwürdig finde ich die Benutzung des Begriffes "Stockholmsyndroms" und somit seine Abschwächung, denn der ursprüngliche Begriff ist schon heftig. Den Vorfall und die Diskussion darüber habe ich life erfahren, das hat mich damals doch beschäftigt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom

    Ich denke, wir sind uns einig, wenn man etwas zu sehr liebt und sich dabei aufopfert, dann gerät man in eine ungesunde Abhängigkeit. Das ist auch im privaten Bereich nicht gesund. (Darüber wurden Bücher in verschiedenen Lebensbereichen geschrieben, z.B. Co- Abhängigkeiten ...)

    Aber ich denke, diese Aufopferung hat keiner, der hier schrieb, er liebe seinen Beruf, gemeint.

    Ich wüsste sogar eine Melodie, die passen würde. ;) Es führt über den Main, eine Brücke aus Stein........

    Wenn ich beispielsweise eine Mathestunde halte und die Antworten ganz anders ausfallen, als es meiner vorhersage entsprach (oft haben die SuS in Bereichen Schwierigkeiten, die ich als sehr trivial eingeschätzt hätte), habe ich Schwierigkeiten, mich an die neue Situation anzupassen.

    Dem könnte ich nur dann entgegnen, wenn ich im vornherein alle eventualitäten durchplane, das würde jedoch zu viel Zeit kosten und hierfür fehlt mich auch die Energie.

    Das ging mir genauso in der ersten Zeit. Das ist ganz normal. Was klebte ich am Konzept und wie schnell war ich verunsichert. Aber ich sah mich immer als Lernende und mit der Zeit wurde das immer besser. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und weitere Möglichkeiten, etwas aufzufangen dazu und man wird freier.

    ..... aber eben nicht pädagogisch.

    Das stimmt so nicht. Die Grundlagen dazu werden im Studium und Referendariat vermittelt.

    - Wenn ich keine musikalische Ader habe und wenig Interesse an ihr, wird es mir schwerfallen, den Spaß an Musik zu vermitteln.

    - Wenn künstlerisch ungeschickt bin, kann ich dann wirklich gut Schüler darin fördern, ihre Zeichnungen oder Bastelarbeiten zu optimieren?

    - Wenn ich generell keine Lust auf Bewegung habe und in meiner Freizeit nie Sport mache (ja, Sport darf in einigen BDL nur von Fachkräften unterrichtet werden, in anderen aber von jedem), kann ich dann wirklich sportlich unmotivierte Kinder motivieren?

    - Wenn ich keine Freude an Experimenten zeigen kann, werden dann Schüler, die diesen erst skeptisch gegenüber stehen, diese Skepsis verlieren können?

    Die Begeisterung ist ein Punkt. Aber wie schon geschrieben wurde, kann man ja äußern, wenn man tatsächlich mit einem Fach nichts anfangen kann. Grundschullehrkräfte sind aber grundsätzlich im Allgemeinen gar nicht so "fachbezogen" gestrickt, von daher machen sie gerne vielfältigen Unterricht.

    Als Lehrer wäre es mir auch zu langweilig, immer nur eine Klasse zu unterrichten.

    Deswegen wurdest du z.B. Gymnasiallehrer und kein Grundschullehrer. Für Grundschullehrer stellt sich die Frage der Langeweile als Klassenlehrkraft nicht, sondern es tun sich da andere Möglichkeiten auf.

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    So findet jeder sein Lehramt je nach persönlichem Empfinden und Interesse. :)

    Ja, genau das ist der Punkt: Das finde ich auch sehr sehr schade und genau das ist es auch, was mir psychisch schon irgendwie zu schaffen macht. Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen, aber ich bin seitdem irgendwie eine ganz andere Person, so kenne ich mich gar nicht. Mir kommt es vor, als wäre mir ein großes Stück Lebensfreude verloren gegangen.

    - Du bist nicht die einzige, der es so ergeht. Es gibt einige, die erst spät zu ihrem Beruf gefunden haben, sogar zwischen 30 und 40.

    - Ich wiederhole meine Fragen: Hast du schon für dich etwas aus den Vorschlägen herauslesen können, was jetzt machen könntest?

    - Was sagt die Berufsberatung?

    Ansonsten hätte ich noch folgende Dinge:

    - Wenn dich die Situation so sehr belastet, hole dir professionelle Hilfe.

    - Nachhilfe wäre vielleicht auch noch etwas zum Überbrücken.

    - Ich könnte mir auch eine Zusatzausbildung als Therapeutin vorstellen, z.B. Ergotherapie, Legasthenietherapie, Dyskalkulietherapie. Gerade letztere beiden sind rar und da wäre es schön, wenn hier mehr Therapien angeboten wären. Da kannst du wenigstens ein bisschen an dein Studium anknüpfen. Da hat man Einzelbetreuung und kann sich anstellen lassen.

    Es war natürlich ernst gemeint. Das Problem war wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Der Umgang mit Kindern lag mir nicht sowie auch das Unterrichten an sich. Es ist mir alles zuviel geworden, zu viele Kinder, zu unterschiedliche Lernprobleme, heterogene Klassenzusammensetzjng, teilweise "Null-Bock-Einstellung" oder ADHS. Ich als Lehrperson empfand keine Ernstnahme seitens der Schüler*innen. Wenn man nach den Gründen fragte, lediglich Schulternzucken.


    Ich habe das Gefühl, dass mich diese Tätigkeit nicht mehr nach Arbeitsschluss abschalten lässt und mich irgendwie nicht erfüllt.

    Okay. Als Studentin wirst du von den Schülern auch noch nicht so ernst genommen wie eine fertige Lehrkraft. Da mussten wir alle einmal durch, selbst im Referendariat. Dass einen am Anfang die vielen Themenfelder erschlagen können, kann ich mir gut vorstellen. Das muss man eins nach dem anderen im Lauf der Zeit abarbeiten. Gerade die Vielfalt in der Grundschule fand ich interessant und mir ist es nie langweilig geworden (bis auf die Korrekturen, die mich mit der Zeit nervten, weil es immer dasselbe war. ;) )

    Aber du hast anscheinend erkannt, dass dir der Beruf nicht liegt. Es sind hier jetzt schon verschiedentlich Vorschläge gemacht worden. Siehst du schon eine Alternative?

    Was sagt denn die Berufsberatung?

    Südlich vom Tarn, der Fluss mündet ins Mittelmeer...

    Das wird schwierig, das dürfte kein großer Fluss sein. Die Rhone und der Canal du Midi fallen raus. Nach Wiki fließen noch weitere 15 Flüsse und Flüsschen ins Mittelmeer, die man aber auf keiner "Flusskarte" findet. Wenn es unterhalb des Tarns ist, müsste es mehr im südwestlichen Teil oberhalb des Mittelmeergebietes sein, vielleicht oberhalb von Spanien oder östlich von Spanien. (Ich war zwar früher öfter in der Gegend, wahrscheinlich war ich dort, wo das Bild aufgenommen worden ist, noch nie oder kann mich nicht mehr explizit erinnern.)

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