beim klassenrat habe ich gemerkt, dass man mit einem gespräch über die sitzordnung endlose spitzfindigkeiten und unzufriedenheiten provoziert, die die kinder sonst als normal akzeptiert hätten. viele finden es auch superspannend und weiden sich dran, wenn die probleme anderer in der klasse besprochen werden. daher finde ich gespräche nur mit den betreffenden kindern oft sogar hilfreicher.
Verstehe ich und so sollte es auch nicht ablaufen.
Dieses Problem trat dann auf, wenn ich zu viel den Kindern überlassen habe. Deswegen bin ich dazu übergegangen, den "Klassenrat" selbst zu moderieren. Da ging es auch nicht um einzelne Kinder, mit denen ich auch einzeln besprochen habe, sondern um allgemeine Probleme, die viele betreffen.
In diesem Fall wäre es dann die allgemeine Unruhe. Ich wollte nie, dass Kinder namentlich genannt werden, sondern allgemein Probleme der Klasse beschrieben werden. Aus diesem Grund schrieb ich: "eine Art Klassenrat". Die Regeln zum Gespräch im Stuhlkreis müssen natürlich klar sein.
Das, was du beschreibst, muss man in meinen Augen sofort unterbinden, denn das ist keine faire Kommunikation und wir wollen ja auch nicht das Mobbing fördern.