Nein, keine Insel, aber in Europa.
Beiträge von Caro07
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Bis fossi ein Bild gerfunden hat, stelle ich ein neues Bild zum Erraten hier ein.
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Gerade in der Zeitung gelesen:
Spätestens ab 2025 soll sich der Lehrermangel in der Grundschule wieder entspannen. Als Grund wird angegeben, dass ab 2020 mehr Studienplätze geschaffen und der NC abgeschafft wurde.
Dagegen fehlen an Mittel- und Realschulen längerfristig Lehrer.
Sollte das so eintreten, heißt das für mich, dass es irgendwann wieder schwerer wird, von einem anderen Bundesland an die Grundschule in Bayern zu kommen, da die eigenen Leute erst einmal bevorzugt werden. Da wäre ein Studium und ein Referendariat in Bayern in meinen Augen sicherer, wenn man langfristig in Bayern bleiben will.
An der Schwere des Studiums würde ich mich nicht aufhängen. Ich denke, die Grundschullehrerausbildung muss ja länderübergreifend auf ähnlichem Niveau stattfinden. Man sieht z.B., die die Profs locker von Bundesland zu Bundesland wechseln. Lernen muss man überall.
Bezüglich des Referendariats stimmt es schon, was Zauberwald schildert. Das ist eine harte Zeit. Doch man hat am Ende sehr viel für die Praxis gelernt.
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In unserem ländlich geprägten Landkreis in Bayern, zumindest im Volksschulbereich, ist es schon sehr auffällig, wie viele der nicht einfach nur Lehrerinnen und Lehrer, also der in Schulleitung, Personalrat und anderen schulischen Funktionen (Medien-, Verkehrsbeauftragte etc.) engangierten Lehrkräfte, auch kommunalpolitisch in der CSU engagiert sind - vor allem die Männer, und da die im MIttelschulbereich (in der Grundschule gibt es nicht so viele). Die sind aber auch alle beim BLLV oder KEG aktiv, in Vereinen etc., sie netzwerken also überall (und sind demensprechend oft in der Lokalzeitung präsent). Dass das Netzwerken dann Pöstchen verschafft, ist gerade der Sinn vom Netzwerken.
Ich kenne es eher umgekehrt: In der BLLV Zeitschrift standen zur Landtagswahl mal Interviews mit Bewerbern der Parteien drin, die alle (nicht aktiv) beim BLLV waren. Das ging quer durch das Parteispektrum: Grüne, SPD, CSU und evtl. FW - FDP weiß ich nicht mehr.
Ich habe noch von keinem BLLV Funktionär (bin dort Mitglied) mitbekommen, dass dieser bzw. diese gleichzeitig parteipolitisch aktiv ist. Wo soll derjenige auch die Zeit hernehmen? Die Arbeit in einem Lehrerverband - und meistens sind viele noch im Personalrat - ist unglaublich zeitaufwändig. Ich hätte es schon aus diesen Gründen nicht machen können, weil ich viel zu sehr in die Schule eingebunden war.
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Alles, was ich an Materialien und Bücher in meiner alten Schule ins Lehrerzimmer gelegt habe (zum Verschenken), ist weggegangen wie warme Semmeln. Wir sind allerdings eine große Schule mit immer wieder neuen Leuten - da konnte jeder irgendetwas brauchen.
Man kann es beim Verkaufen noch zusätzlich bei Booklooker probieren. Ich habe hier bei den Foren schon Materialien angeboten, leider ohne Resonanz. Dafür konnte ich bei ebay, Kleinanzeigen und booklooker etwas verkaufen. Meine Erfahrung ist: Neuere Bücher und Arbeitshefte lassen sich ganz gut verkaufen, alte Sachen so gut wie nicht. Die nehmen höchstens die KollegInnen und ReferendarInnen geschenkt.
Zum Wertstoffhof: Dort sammelt in meiner Gemeinde der Sportverein Zeitungen und Zeitschriften. Die nehmen auch das Innere der Bücher. Sie bekommen dafür Geld für ihren Verein. Das scheint sich zu rentieren für den Verein.
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Uns wurde keine "ewige Schuld" eingetrichtert, uns wurde gar keine Schuld eingetrichtert. Wir erfuhren im Unterricht von den Taten unsrer Vorfahren und es wurde versucht uns zu vermitteln, dass so etwas nie wieder passieren dürfe.
Schuldfragen kamen bei uns nicht vor.
Erbsünde kenne ich von meinen katholischen Freundinnen aus dem Relunterricht.
So wars zu meiner Schulzeit auch. "Erbsünde" und "ewige Schuld" kamen nur im Religionsunterricht vor und zwar auf das religiöse Leben und nicht auf die Geschichte bezogen.
Der "ewige Schuldgedanke" bezüglich der Geschichte kam so langsam durch die Medien in das Bewusstsein der Menschen. Ich weiß nicht mehr genau, wann mir das aufgefallen ist. Vielleicht um die Jahrtausendwende? Auf jeden Fall einige Zeit nach dem Mauerfall. Ich denke, das hing auch damit zusammen, dass irgendwann Deutschland ein "vollwertiger" Staat wurde.
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1. Ist das richtig? Ist das Staatsexamen viel schwerer als das Bachelor/Master-Studium? Ich habe etwas Angst davor, da ich schon den Horror des bayrischen Abiturs miterleben durfte und nun auch nicht mehr der jüngste bin.
2. Ich möchte künftig gerne wieder in Bayern wohnen, habe aber keine feste Bindung. Man muss, wenn man nach Bayern will, eine Nachprüfung machen, wenn man vom anderen Bundesland kommt. Gilt das auch für Beamte? Und wie schwer ist die Nachprüfung?Über die Schwierigkeit der Nachprüfung kann ich nichts sagen. Ob man eine Nachprüfung machen muss, kommt wohl auf die Art der Ausbildung an. Ich musste z.B. keine Nachprüfung beim Bundeslandwechsel machen, da zufällig das Studium Ba- Wü-Bayern sich zu der Zeit des Bundeslandwechsels ähnelte. Andere mussten ein paar Jahre später eine Nachprüfung machen. Eine andere Kollegin musste sogar ein Fach nachstudieren. Die Anforderung haben auch für Beamte gegolten. Allerdings sind meine Infos schon einige Jahre alt. Ob es heute noch so ist, weiß ich nicht.
Hier hast du die aktuellen Informationen, wie die Übernahme geregelt ist. Ob sie zu deinem Studienende haargenau noch so sind, weiß keiner. Die Grundlagen werden wohl bleiben, denke ich.
Bayern hat zur Zeit akuten Lehrermangel an Grund- und Mittelschulen. Da sind die Kriterien der Übernahme gut. Gerade wird jeder mit bestandenem Examen genommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies, falls du in Bayern studierst, in vier Jahren auch noch so sein wird. Vor ca. 10 Jahren sah das ganz anders aus. Da wurden nur die Besten direkt übernommen und auch das Grundschullehramtstudium hatte einen NC.
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Mit der Streifenflagge hat fossi74 recht, wie ich nachgelesen habe, obwohl ich bewusst diese Ausführung der bayerischen Flagge hier noch nicht wahrgenommen habe, sondern nur die Rautenform gesehen habe. Nachdem fossi die Streifenflagge erwähnt hat, also die Flagge sieht so aus wie die bayerische Streifenflagge.Vielleicht ist das Schloss doch in Bayern.
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Deinen Frust kann ich nachvollziehen.
Gibt es vielleicht eine Schule von einem anderen Schulträger?
Als die Wege damals verschlossen schienen, habe ich mich auch nach Privatschulen umgesehen. In Bayern gibt es städtische Berufsschulen. Hier sind manche Lehrkräfte, (zeitlich begrenzt?) im öffentlichen staatlichen Schuldienst beurlaubt, wenn sie an eine Privatschule gehen.
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Das ist keine bayrische Flagge...
Stimmt, die bayerische Flagge hat abwechselnd weiße und blaue Rauten.
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Die Umfrage provoziert leider dazu, die Fragen nicht ernsthaft zu beantworten.
Ich hätte eher eine Aussage machen können über die Mehrheit der MINT interessierten Jungen und Mädchen als absolut über Jungen und Mädchen. Es gibt MINT begabte/interessierte und nicht so MINT begabte/interessierte Jungen und Mädchen. Dann kommt es noch darauf an, welches naturwissenschaftliche Fach es ist. Bei mir ist das ein Erfahrungswert und keine Einschätzung. Außerdem muss man sich wieder fragen, woher das Interesse kommt. Erziehung? Begegnung mit den Themen? Wo?
Ich kann mir schon denken, warum die (nicht gegenderte) Liebhaberfrage auftaucht. Da soll wohl eine Korrelation hergestellt werden zwischen dem angeblichem eigenen geschlechtsspezifischem Verständnis und den angeblichen Vorurteilen.
Ich glaube, da wird dann letztendlich sehr viel Unwahres in die Ergebnisse hineininterpretiert.
Ich kann nur hoffen, dass diese Umfrage nicht weiter von Professoren für irgendwelche Thesen, die sie durch Studien gewinnen, verwendet wird. Wenn ja, kann ich vor meinen inneren Auge schon die Schlagzeile bei News4teachers lesen...

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Ist heiraten denn heutzutage denn tatsächlich notwendig?
Nützt es was, auch wenn es keine Stelle gibt? SH strukturiert die Berufsschulen um, meine Fächkombi wird aktuell nicht benötigt.
Als ich vor langer Zeit versuchte, von Ba-Wü nach Bayern zu kommen, habe ich es erst auch erfolglos probiert. Nach dem Suchen von Lösungsmöglichkeiten, die alle irgendwie nicht zielführend waren, hatten wir aus irgendwelchem Grund den Einfall, sich einmal beim Kultusministerium des aufnehmenden Bundesllandes direkt zu erkundigen. Wir bekamen einen Termin bei dem für den Ländertausch zuständigen Sachbearbeiter. Der hat uns klipp und klar gesagt, wie verfahren wird und was wir tun müssten. Ich erinnere mich noch daran, dass er gesagt hat, egal wie lange ich einen Versetzungsantrag stelle, die Verheirateten werden wegen der Familienzusammenführung immer an mir vorüberziehen.
Das Ergebnis war, dass wir bis zu einem Stichtag verheiratet sein mussten um für das kommenden Schuljahr überhaupt berücksichtigt zu werden. Letztendlich haben wir dann die Urkunde am Tag der standesamtlichen Trauung von der Firma meiner Tante direkt an den Sacharbeiter ans Kultusministerium gefaxt.
Normalerweise wollten immer mehr nach Bayern als umgekehrt und der Tausch war mit langen Wartezeiten verbunden. Doch in diesem Jahr hatte ich Glück: Ich rutschte, obwohl ich noch nicht auf eine so lange Wartezeit kam, mit hinein, weil Bayern in diesem Jahr etwas mehr Lehrer aufgenommen als es abgegeben hat. Wenn es nicht da geklappt hätte - meine Chancen waren durch die Verheiratung ernorm gestiegen.
Aufgrund meiner Erfahrung: An deiner Stelle würde ich mich - auch wegen deiner Fächerkombination - persönlich an die Verantwortlichen bzw. den Verantwortlichen im aufnehmenden Land (Kumi) wenden und mir die Infomationen aus erster Stelle holen. Vielleicht bekommt man auch heutzutage einen Termin. Gehe am besten mit deinem Partner hin.
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Ich wollte eigentlich das von Caro wissen. Stimmt jetzt Matala?
Ja Matala stimmt. Die Felsen waren Wohnhöhlen in der Steinzeit, Grabstätten der Römer und "Wohnungen" der Hippies. Dort lebten eine zeitlang bekannte Musiker. Hier z.B. kannst du über die Höhlen und den Ort Matala Interessantes nachlesen. Matala ist auch ein Ort der griechischen Mythologie, die besagt, dass Zeus hier mit der geraubten Europa an Land kam.
Jetzt ist fossi74 mit einem neuen Bild dran.
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Ich stimme s3g4 aber auch zu - speziell das schriftliche Dividieren ist eine Hausnummer. U.a. weil es in der Regel sehr spät eingeführt wird.
Mache ich aber auch nicht so. Ich führe die schriftl. Multiplikation immer schon im September in Klasse 4 ein, das Dividieren im November. Und dann habe ich 8 Monate Zeit, damit sich diese Verfahren setzen können. Jede Woche gibt es Übungen als Hausaufgabe und ggf. Wiederholungen im Unterricht dazu und dei Eltern werden explizit darüber informiert, dass das Verfahren noch nicht nach 3 Tagen sitzen muss. Das dauert manchmal.
Wenn das 1x1 sitzt, dann sind beide Verfahren nicht einmal so schwer. Man braucht einen sehr guten Überblick, auch über die Zahlenfolgen. Bei der schriftlichen Division muss man sich 4 Schritte merken, die hintereinander kommen. Bei einer Nachhilfe habe ich das nochmals explizit gemerkt: Die Schülerin konnte das 1x1 auswendig, wenn man Malaufgaben gestellt hat. Die einzelnen Folgen hatte sie so nicht auf dem Schirm. Bei der schriftlichen Multiplikation brauchte sie keine Hilfe, das mit den Merkzahlen hat sie gleich kapiert. Doch gerade beim Teilen musste sie erst einmal die Folgen lernen, damit sie wusste welche Zahlen zu dem jeweiligen 1x1 gehören. Als das dann sicher war und der Ablauf klar war, gab es bei dem Verfahren überhaupt keine Probleme mehr.
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dass man als Schüler bestimmte Verfahren benutzen musste
In der Grundschule musst du Verfahren benutzen um sie zu üben. Bei Textaufgaben ist man inzwischen freier. Da kommt es nicht auf die Verfahren an. Wer mal etwas im Kopf ausrechnen möchte, schreibt den Ansatz und das Ergebnis hin. Andere rechnen es schriftlich.
Desgleichen achtet man inzwischen in der Grundschule auf das flexible Rechnen. Deswegen können die Schüler Rechnungen auf unterschiedlichen Lösungswegen ausrechnen. Allerdings gehört da dazu, dass die geschicktesten Rechenwege herausgefiltert werden, sonst würden manche total umständlich rechnen. Nicht zu vergessen den Aufbau einer Zahlenvorstellung um Lösungen realistisch einschätzen zu können.
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Als Schwobamädle kenne ich das. Schloss Sigmaringen.
Das hätte ich auch auf Anhieb erkannt, weil ich da schon öfter in meinem Leben war.

Wolfgang Autenrieth : Hm googeln. Ich glaube, es war mal ausgemacht ohne googeln, bin aber nicht mehr sicher.

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Mist - Das hätte ich auch gesagt. Ich meine, in den Höhlen haben sich vor zig Jahren einige "Hippies" niedergelassen. Den genauen Ort müsste ich googeln, ist ewig her, dass ich auf Kreta war.
Stimmt bisher. Vielleicht können wir ja jetzt zum Schluss eine Ausnahme machen mit dem Googeln.

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Kreta ist richtig. Die Höhlen wurden im Lauf der Geschiche dreimal unterschiedlich genutzt. Die letzte Nutzung ist noch gar nicht so lange her.
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Kein Fluss - im Hintergrund sehe ich einen Kanal. Ist das irgendein Schleusenwerk?
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Hm, das Gebäude und die vielen Lampen sprechen für ein Flusskraftwerk (Stromerzeugung), doch ich sehe keine Staustufe. Der Tower spricht eher für ein Schiffshebewerk. Die Sachen oben auf dem Tower könnten eine Wetterstation sein. Normalerweise hat auch ein Flugplatz ein Tower. Aber so nah am Fluss?
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