Beiträge von Caro07

    Dass Erst- und Zweitsemesterveranstaltungen sich anstrengend anfühlen können ist klar. Neue Materie in einem Umfang, den man aus der Schule nicht gewohnt ist, erscheint natürlich anspruchsvoll. Das ist aber keine wissenschaftliche Tiefe.

    Das scheint vielleicht manchen so. Aber wer ein Studium durchzieht, wird den Anspruch nicht am Einstieg messen, sondern das Gesamtstudium betrachten. Heute wird in vielen Fächern die Diskrepanz zwischen Abiturwissen und Studienbeginn beklagt. Aber das ist eine andere Baustelle.

    Ich will wirklich niemandem zu nahe treten, aber zu behaupten, das Studium für das Grundschullehramt wäre bspw. in Bayern ein vertieftes wissenschaftliches Studium ist naiv. In den Erziehungswissenchaften ist der Umfang ca. 1 Semester (36 ECTS), Grundschulpädagogik, ca. 1 Semester (36 ECTS), Didaktikfächer mit je ca. einem Drittel Semester (12 ECTS). Das sind bestenfalls solide Grundlagen aber ganz sicher kein vertieftes wissenschaftliches Studium. Da kann man noch soviel Selbstanspruch haben, das Studium gibt einfach keine wissenschaftliche Vertiefung her.

    Hier kann man ganz gut die verschiedenen Lehramtsstudien an der LMU vergleichen. Grund-, Mittel- und Realschule erreichen am Ende des Studiums dieselbe Punktzahl: 213 ETCS, beim Lehramt Gymnasium sind es 273. Das erziehungswissenschaftliche Studium ist von der Punktzahl her (36 ECTS) an der Grundschule, MS, RS und Gymnasium gleich.

    Die Lehrämter Grund- und Mittelschulen sind von den verschiedenen Fachbereichen relativ breit gefächert. Das breit Gefächerte geht u.U. auf Kosten der Vertiefung in einem speziellen Fach.

    Sonderpädagogik sieht auch anspruchsvoll aus. Da muss man 270 Punkte erreichen.

    Ich finde es nicht unbedingt zielführend, sich über die Wissenschaftlichkeit zu streiten. Die Studiengänge wurden so gemacht, dass sie auf den späteren Beruf passen und man den erforderlichen wissenschaftlichen Hintergrund hat. Allerdings haben sich auch schon öfter Studenten beklagt, dass sie Sachen lernen mussten, die absolut nicht berufsrelevant sind. In Grund- und Mittelschulen unterrichtet man als Klassenlehrkraft mehrere Fächer, auch fachfremd.

    In Bayern kenne ich mich studienmäßig nicht aus. Ich fand mein Studium an einer PH in Ba-Wü wissenschaftlich genug und stückweise herausfordernd. Auch in den Erziehungswissenschaften. Gerade damals, als die philosophischen erziehungswissenschaftlichen Theorien in Mode waren. Bezüglich Ba-Wü gebe ich CDL recht.

    Das ist doch auch mal wieder völliger, übertriebener Unsinn! Ich selbst war bislang zweimal nachweislich Corona-infiziert; beide Male lag ich 1,5 bis 2 Tage mit Symptomen, die einem starken grippalen Infekt ähnelten (relativ hohes Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Husten etc.), flach, war dann aber nach einer Woche wieder komplett fit. Bei mir verlief die Infektion also recht milde und ich war schnell "durch" damit.

    Nichtsdestotrotz kenne ich aber eine ganze Reihe von Personen, bei denen Corona-Infektionen einen heftigeren Verlauf hatten und die teilweise wochen- bis monatelang damit zu tun hatten (jüngere wie ältere), einige, die ins Krankenhaus mussten, oder leider sogar ein paar, die an den Folgen verstorben sind.

    Mein Sohn ist 3x geimpft und bekam zwei oder drei? Coronainfekte. Die Infekte hatte er noch ganz gut weggesteckt, war im Schnitt mittelschwer krank, im Prinzip wie Grippe. Nach dem letzten bekam er Postcovid, obwohl er sich nicht überanstrengt hat und bei der Infektion zuhause geblieben ist. Vom Alter her hätte ich das nicht erwartet. Er war beinahe 2 Monate nicht arbeitsfähig. Ihr könnt euch vorstellen, was für Sorgen ich mir da gemacht habe. Mit Corona ist auch jetzt nicht zu spaßen!

    Die Brücke ist toll. Ich denke, es ist eine Brücke über einen Kanal in Norddeutschland (von den Gebäuden her). Wir sind irgendwann bei Münster einmal Fahrrad gefahren, da sah es auch so ähnlich aus, so weit ich mich erinnere, kann aber auch weiter nördlich sein.

    Höhlen am Meer ist erstmal richtig.

    Zusatzinfo: Es klettern Leute darauf herum und gucken sich die Höhlen an, weil sie besonders genutzt wurden. Man kommt da nur hin, wenn man Eintritt bezahlt hat.

    Mein Vorschlag: Nach einer Wartezeit von einer Woche kann jeder wieder etwas zum Raten einstellen.

    Ich bin mal so frei und stelle auch hier ein Bild zum Raten ein, damit es für Interessierte hier weitergeht. In letzter Zeit bin ich nämlich etwas rumgekommen. Ich hoffe, jemand kommt ohne googeln drauf.

    Wo ist diese Stelle und was ist das Besondere daran?

    IMG_01.jpg

    Meine Feier ist an einem anderen Tag…

    @1996

    Ich muss jetzt doch noch einmal zum Verständnis nachfragen: Ist das jetzt eine gemeinsame Abschiedsfeier, wo jede Klasse ihre Beiträge einbringt und deine Kollegin ohne Absprache sehr viel macht?

    Wenn das so ist, dann ist das Programm viel zu umfangreich. Dann wundert mich zudem schon, dass die Kollegin so viele Highlight - Sachen einbringt, ohne das rechtzeitig mit dir abzusprechen. Befremdlich fände ich, wenn das Luftballon steigen (unabhängig von der Umweltverschmutzung) an dieser Feier nur für eine Klasse vorgesehen wäre.

    Selbst wir als große Schule haben nicht so viele Schülerbeiträge. Bei uns macht aber keine Klasse einen Extrabeitrag, sondern wir machen etwas mit den Schülern aller vierten Klassen zusammen. Das Programm wird vorher genau im Viertklass -Team besprochen und die Organisation festgelegt.

    Bei gemeinsamen Programmen zu anderen Gelegenheiten (z.B. Adventsfeier, wo jede Klasse einen Beitrag einbringt oder andere Aufführungsgelegenheiten) habe ich übrigens immer darauf geschaut, dass möglichst jedes Kind in irgendeiner Form daran beteiligt ist und entsprechend die Stücke variiert bzw. herausgesucht.

    Übrigens: Das Zitat im Beitrag #29 ist nicht von mir, sondern von Zauberwald.

    Warum reicht nicht einfach eine nette kurze Abschlussfeier, mit einer kleinen Rede, vielleicht ein, zwei Liedern und Zeugnisvergabe? Und dann wollen die Eltern nochmal zusätzlich eine eigenen Klassenfeier? Puh, da wäre ich komplett raus.

    Das stellst du dir vielleicht falsch vor. Die Zeugnisse werden am letzten Schultag ohne Feier in der Klasse übergeben, es geht nicht um die Zeugnisse und die erreichten Leistungen wie bei den weiterführenden Schulen. Es geht darum, dass jetzt die Grundschulzeit zuende ist. Die Schüler verlassen die Grundschule um in verschiedene Schulen zu gehen. Hier ist man am Ende der Grundschulzeit nochmals zusammen, inhaltlich geht es um den Schulanfang, die vier Grundschuljahre und die Zukunft. Da redet die Schulleitung, es werden Urkunden für die Teilnahme am Schulsanitätsdienst usw. verteilt, die musikalischen Gruppen spielen und die Viertklässler zusammen und die Lehrer tragen einen "Abschiedsprogrammpunkt" vor. Manchmal üben wir einen Tanz oder ein besonderes Lied (oder beides) ein und das muss bei so vielen Klassen oft geübt werden, bis es wirksam sitzt. Wochenlang habe ich nicht geschrieben - aber es gehen einige Stunden drauf. Die Stellprobe deshalb, weil es bei sechs Parallelklassen ein Chaos gäbe. Das muss alles organisiert werden.

    Die klasseninterne Abschlussfeier ist den Eltern wichtig, weil sich die Kinder nun in verschiedene Richtungen verstreuen. Deswegen haben sie das gerne.

    Ich würde mich da nicht drausbringen lassen. Was deiner Kollegin Spaß macht, kann für dich wesentlich anders sein. Plane die Abschlussfeier so, wie es für dich okay ist.

    An meiner Schule wurde irgendwann eine offizielle Abschlussfeier für alle Viertklässler eingeführt. Das Programm dafür haben wir Viertklasslehrer gemeinsam erstellt und möglichst alle daran gleichmäßig beteiligt. Dafür musste man so oder so ganz schön Übungsaufwand mit Stellproben usw. betreiben.

    Zusätzlich machen die Klassen noch klassenintern ein Abschlussfest. Ich habe das mit der Elternvertretung abgesprochen und gesagt, dass ich dafür keine Zeit habe, viel vorzubereiten. Je nachdem, wie viel stressfreie! Zeit noch war, habe ich dann mit der Klasse etwas, was wir so oder so im Unterricht

    (meistens Musikunterricht oder Englisch) gemacht haben zur Aufführreife geübt und vorgeführt. Ansonsten bestand das Programm eher in Spielen, das in Zusammenarbeit mit Eltern vorbereitet wurde. So oder so habe ich die Planung eher den Eltern überlassen. Die hatten tolle Ideen, Essen organisiert, schöne Orte gewählt - einmal sind wir sogar gemeinsam dorthin gewandert - wo die Kinder sich richtig austoben konnten.

    Mir war eine Vorbereitung einfach zu viel, denn ich war meistens kurz vorher noch im Schullandheim und wir hatten ja auch für die offizielle Abschlussfeier Übungszeit einzuplanen. Dann wollte man vielleicht noch mit der Klasse ins Schwimmbad, es gab Schulaktionen, ständig wurden mir die letzten 2-3 Wochen des Schuljahres Kinder für irgendwelche AG- Aktionen abgezogen usw. Ich selbst habe lieber entspannt mit der Klasse Zeit verbracht und bin z.B. lieber ins Schwimmbad gegangen, statt mich durch eine Riesenaktion noch so unter Druck setzen zu lassen. Die Kinder und Eltern haben nichts vermisst.

    Andere haben vielleicht etwas mehr Aufwand betrieben, aber ich wollte nicht noch den Megastress am Schuljahresende. Deswegen mache es so, wie es für dich okay ist und vergleiche dich nicht mit der Kollegin.

    .....ob es möglich UND üblich ist ausgewählte Klassenstufen als Lehrer bevorzugt zu unterrichten.

    Ist es bspw. möglich zu sagen, dass man nur die 1.&2. Klasse unterrichten möchte und gibt es Lehrer:innen die das auch so ihr ganzes bzw. große Teile ihres Lehrerlebens so handhaben?

    Ich war an verschiedenen Schulen in Ba-Wü und Bayern und habe es so erfahren: Wenn man neu an eine Schule kommt, bekommt man das, was gerade "frei" ist. Ich bekam 1.,3. und 4. Klassen. Wenn ich als Neuling an einer Schule den Wunsch nach einer gewissen Stufe äußerte, dann war die öfter nicht frei. Ich habe mit 3/4 angefangen, was Zufall war, bekam an einer anderen Schule 1/2, bin dann nach Jahren wieder auf 3/4 gelandet. Meine Vorlieben haben sich im Lauf des Lehrerlebens geändert. Mal so und wieder mal so. Sowohl in 1/2 als auch in 3/4 gibt es stufenspezifische besonders schöne Sachen und besonders herausfordernde Dinge.

    Wenn man lange an einer Schule ist, dann habe ich das so erlebt, dass man tatsächlich eher wieder in derselben Stufe eingesetzt wird, wenn man nicht ausdrücklich den Wunsch nach einem Wechsel äußert. So war es dann bei mir auch und ich war aufgrund meiner Erfahrung und meiner Materialsammlung nicht unglücklich darüber. Es gab aber auch schon Kolleginnen, die die Stufe wechseln "mussten", weil z.B. es eine Klasse weniger gab, man in der anderen Stufe Personalnot hatte und jemanden aus der Schule wollte usw. Also: Man kann Wünsche äußern, letztendlich entscheidet die Schulleitung von der Klassen- und Schulsituation her.

    Ich selbst fand es prima, längere Erfahrungen in allen Jahrgangsstufen der Grundschule gesammelt zu haben. Gründe wurden von Vorschreiberinnen schon erwähnt. Besonders auffallend: Wenn ich in 1/2 unterrichte und vorher schon in 3/4 Erfahrung habe, dann weiß ich, worauf ich hinarbeiten muss und wo die Schwerpunkte liegen. Wenn ich eine 3. Klasse übernehme, dann habe ich Verständnis zu dem, was in 1/2 möglich und nicht möglich war.

    P.S.: In Bayern und Ba-Wü (ich hoffe, für Ba-Wü stimmt es noch) ist es nicht üblich, dieselbe Klasse durchgängig 4 Jahre zu haben. Es findet normalerweise ein Lehrerwechsel nach 2 Jahren statt.

    Humblebee : Der Kandidat hat 100 Punkte.

    Wie Passau schon im Hochwasser stand, ist bemerkenswert. Ich stelle euch mal die Wasserstandsanzeige genauer rein, da sieht man die Jahreszahlen.IMG_03.jpg

    @ kleiner gruener Frosch: Bei einer Donauradwegtour könntest du da unter Umständen vorbeikommen, wenn du einen kleinen Umweg in die Altstadt machst. ;) Das Bild entstand auf einer Donauradwegtour.

    z.B. Radfahren mit Kindern.

    Inzwischen gibt es Kinder, die in der vierten Klasse noch nicht Radfahren können oder so unsicher sind, dass sie gar nicht das praktische Radfahren richtig mitmachen können. Umschauen, Handzeichen geben, einordnen ist rein technisch bei diesen Kindern gar nicht möglich. Jetzt sind wir so weit, dass die Grundschule für die diversen Klassenstufen ein Konzept entwickeln muss, um sicherzustellen, dass die Kinder Radfahren lernen.

    Die Radfahrausbildung, wie ich sie kenne, ist innerhalb von 4-6 Wochen im Rahmen des HSU- Unterrichts in der 4. Klasse. Die 4 Stunden in Woche reichen gerade einmal für die Theorie, manchmal braucht man auch länger. Zum Schluss steht die theoretische Prüfung an. Dazu kommen noch 4 mal 2 Stunden praktische Übungen auf dem Verkehrsübungsplatz (inklusive praktischer Prüfung). Das Ablaufen und Fahren auf einer Strecke im Realverkehr mit Überprüfung der Verkehrssicherheit der eigenen Fahrräder dauert nochmals 2-4 Stunden. Wir haben Glück, dass die örtliche Polizei die praktische Ausbildung federführend übernimmt. Insgesamt sollte man schon meinen, dass die Fahrradausbildung hier auf soliden Füßen steht.

    .... auf einen Überweg für Radfahrer und Fußgänger ohne Ampel. Das Kind befand sich also nicht auf der Straße, sondern war im Begriff die Straße zu überqueren, es hatte Vorfahrt. Es ist nicht auf einer Straße rechts an einem LKW vorbeigezogen!

    Hmm...... Dem Bild nach in der Kölnischen Rundschau ist da eine Ampel. Das verschärft das Ganze.

    Unabhängig davon: Wir trichtern den Kindern in der Fahrradausbildung ein: Bleibe an einer Kreuzung oder Einmündung immer hinter dem LKW/Bus, denn er könnte dich wegen des toten Winkels übersehen. Der tote Winkel bleibt, egal, ob da ein Fahrradstreifen ist oder nicht. Nur ist das vielleicht dem einen oder anderen nicht bewusst. Natürlich muss der LKW-Fahrer aufpassen. Die Fahrradmarkierungen sind u.a. dazu gemacht, damit die Radfahrer besser gesehen werden.

    Die Fahrradausbildung vermittelt immer wieder, sich so zu verhalten, dass man sich selbst (und andere z.B. Fußgänger) nicht unnötig in Gefahr bringt. Z.B. ist das richtige Linksabbiegen ein Thema. Wer es sich nicht traut bzw. fahrtechnisch nicht in der Lage ist, macht das "sichere Linksabbiegen" und wird kurzzeitig zum Fußgänger. An einem Zebrastreifen überquert man erst die Straße, wenn sich sicher ist, dass der Autofahrer anhält. Als "schwächere" Verkehrsteilnehmer sollte man sich keine Rechte erzwingen.

    Vielleicht sollte wirklich in der Sekundarstufe nochmals "Sicherheit im Straßenverkehr" wiederholt werden. Wenn ich viele ehemalige Schüler ansehe, wie die durch die Stadt fahren, wie wenn sie alles vergessen hätten, was wir ihnen beigebracht haben. Helm tragen ist dann plötzlich uncool, man fährt kreuz und quer, benutzt aus Bequemlichkeit den Gehweg, wo Autos höllisch aufpassen müssen, damit sie bei der Ausfahrt aus einem Parkplatz zwischen zwei Gebäuden keinen Radfahrer übersehen, der gar nicht mehr auf dem Gehweg fahren darf.... usw. usf.

    Wie seid ihr denn durch das Studium gekommen? Ihr habt ja wahrscheinlich auch ein sehr fachwissenschaftliches/theoriebezogenes Studium durchgezogen.

    In BaWü ist mir an meiner PH im ganzen Studium kein einziger Multiple Choice Test untergekommen, insgesamt gab's wenig Bulimie-Lernen und das Studium war ziemlich praxisorientiert.

    Stimme dir voll zu, Satsuma . Ich habe vor langer Zeit auch in Baden-Württemberg an einer PH studiert (Lehramt für Grund- und Hauptschulen) und fand das Studium eine tolle Mischung von Theorie und Praxis. Ich kann mich an einen einzigen Multiple Choice Test in Soziologie erinnern.

    hellosunshine : Die Theorie fand ich interessant, wenn sie auch in Pädagogik und in einem meiner Unterrichtsfächer stellenweise sehr abgehoben war. Einigen Mitstudenten war das alles zu viel und sie wollten so schnell wie möglich in den Schuldienst. Ich selbst habe mich gerne mit der Theorie auseinandergesetzt, denn in den Schuldienst kam ich noch früh genug. Wahrscheinlich ist das eine Typfrage.

    Kann es sein, dass du dir einen zu großen Lernstress machst bei den Multiple Choice Tests und deswegen die Motivation sinkt? Irgendwie klingt es ein bisschen danach, dass dir im Augenblick alles zu viel ist.

    Wie sieht es denn mit der Studentenvertretung aus? Wird immer dieselbe Testart als Problem empfunden und dagegen etwas unternommen?

    Bist du sicher, dass sich ein Bundeslandwechsel erst zum Referendariat lohnt? Ich denke, dass die Refs in den Bundesländern ähnlich ablaufen, denn da ist man in der Schule und lernt im Seminar viel Praxisbezogenes.

    Eigentlich hast du eine schöne Kombination gewählt: Du unterrichtest später ein tolles Unterrichtsfach und arbeitest noch in der Beratung als Schulpsychologin. Du kannst Eltern, Schüler und Kollegen beraten. Dazu brauchst du ein fundiertes Wissen.

    Du hast dir bei dieser Auswahl etwas dabei gedacht. Da würde ich mir schon gut überlegen, ob ich das Bundesland wechsle, vor allem, wenn deine spätere Berufstätigkeit genau deine Interessen abdecken. Gerade in Bayern haben die Schulpsychologen eine interessanten Arbeitsbereich - ich glaube nicht, dass das in einem anderen Bundesland von der Schulberatung her so organisiert ist.

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