Beiträge von Caro07

    Ich suche für mich ein Lehrwerk in Englisch, wo ich mein Englisch auffrischen kann. Ich habe mal in diverse VHS- Bücher online hineingeschaut, mir kommt vieles bekannt vor, ich könnte mir ein B- Niveau gut vorstellen. Soweit ich gelesen habe, erreicht man beim Abitur das B2 Niveau.

    Kann mir jemand ein Lehrwerk oder ein Buch für Erwachsene empfehlen, wo man mit Spaß (ansprechende Themen) Englisch auffrischen kann, einen Aufbauwortschatz dazulernt bzw. wiederholt, die Grammatik wiederholt und die richtigen Redewendungen übt? (Eine englische Lektüre möchte ich nicht lesen, da kommt man zu sehr aus der Geschichte heraus, wenn man immer wieder Wörter nachschauen muss, denn ich möchte eine Geschichte nicht nur der Spur nach lesen.)

    Vielen Dank schon mal!

    Rückmeldung: Ich lerne jetzt tatsächlich auch mit phase 6. Ich bin zufrieden. In einem Fach gebe ich jetzt Vokabeln selbst ein, weil das Buch nicht vorhanden ist. Schade ist nur, dass die deutschen Wörter (also die Frage) nicht bei allen Büchern vertont sind.

    Nur einmal ein Beispiel wegen der Inklusion an diversen Schularten:

    Letztes Schuljahr hatte ich in der 4. Klasse ein Downkind (mit Schulbegleitung). Kognitiv gab es zu allen in der Klasse eine große Differenz. Vom Sozialen her war sie von allen gut integriert und sie hatte bestimmte Kinder, die mehr mit ihr zu tun hatten und auch von sich aus mit ihr spielten. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass vor allem die Kinder, die weniger schulische und emotionale Probleme hatten, sich in besonderer Verantwortung von sich aus um dieses Kind gekümmert haben und in besonderer Weise mitgedacht hatten. Diese Kinder sind jetzt auf der Realschule bzw. auf dem Gymnasium, während das inkludierte Kind auf die Mittelschule gegangen ist. Allerdings finde ich vom Angebot, was das Kind in den verschiedenen Schularten lernen kann, die Mittelschule noch besten (Förderschule GE mal aus dem Vergleich ausgeschlossen), weil es hier doch noch mehr praxisorientierte Fächer gibt. Prinzipiell schade finde ich, dass für ein Downkind nur die Förderschule für Geistige Entwicklung in Betracht gezogen werden kann, weil es keine Inklusion auf der Förderschule für Lernbehinderung gibt.

    In meinem Einzelfall fand ich schade, dass von der Förderschule GE (also der Einstellung und der Beratung her) her zu sehr auf die Alltagspraxis Wert gelegt wurde und eine mögliche kognitive Weiterentwicklung zu wenig verfolgt wurde. Ich selbst fand, dass das Downkind in der 3. und 4. Klasse, als ich sie hatte, gute Fortschritte gemacht hat - ich habe mich allerdings mit der individuellen Förderung sehr beschäftigt (hat mich persönlich interessiert) und die Schulbegleitung hat da mitgemacht.

    Individuelle Reflexionsgespräche finde ich schon gut. In Bayern haben wir 6 Stunden Deutsch in 3/4. Wir können aber die Reflexionsgespräche anders einbauen: Z. B. wenn der Rest der Klasse beschäftigt ist, in der Morgenarbeit (Vorviertelstunde) oder in den Lernentwicklungsgesprächen, die statt dem Zwischenzeugnis und sogar dem Jahreszeugnis mit dem Kind im Beisein der Eltern stattfinden. Das entscheidet jede Grundschule selbst, ob sie statt Zeugnis LEGs machen möchte. An meiner Schule machen wir LEGs zum Halbjahr und geben ein Jahreszeugnis heraus.

    Während der freien Arbeit oder einer Arbeitsform, wo Schüler selbst arbeiten können, habe ich immer mal wieder mit einem Schüler gesprochen. Das, was ihr an eurer Schule macht, ist für die Lehrer wesentlich stressfreier, weil man sich dann ganz auf den einzelnen Schüler konzentrieren kann. Allerdings finde ich das schon kritisch, dafür eine Deutschstunde zu opfern. Dann müsste man z.B. beim Erzählkreis und Geburtstagsfeiern Abstriche machen oder mehr Lesehausaufgaben geben um die verlorene Übungszeit wieder reinzuarbeiten. Dürfen in Ba-Wü immer noch keine HA von Fr auf Mo aufgegeben werden? Das würde die Lage noch zusätzlich erschweren.

    Ich finde es bemerkenswert, dass Leute, die nicht mehr im Schuldienst sind und noch nie in der Grundschule waren, wissen wie es gehen soll. Diejenigen, die meinen, es läge an ihren Lehrmethoden, die sie vor x Jahren praktiziert haben.

    Gerne wird unter den Tisch gekehrt, dass sich die Gesellschaft in ihrer Zusammensetzung und Lebensweise doch ziemlich gewandelt hat. Der Einfluss von Smartphone und Co., die Veränderung der Arbeitswelt usw. sind enorm.

    Ich bin am Ende meines Beruflebens angelangt und habe viele Veränderungen mitbekommen. Die Pädagogik und Lehrweisen waren immer eine Antwort auf die gesellschaftlichen Lebensumstände. Man versuchte durch "Anpassung" der Methoden das Niveau zu erhalten, zu steigern und den immer heterogener werdenen Schülern gerecht zu werden, zumindest in der Grundschule. Außerdem ist man vom Auswendiglernen und reinem Einüben weggekommen zu Aufgaben, bei dem das Hirn in seiner Kombinationsfähigkeit mehr gefordert wird.

    Die Niveauabsenkung an den Sekundarschulen ist ein anderes Thema.

    Nur ist in meinen Augen jetzt Ende der Fahnenstange, wir können den gesellschaftlichen Wandel und seine Auswirkungen in der Schule nicht zufriedenstellend auffangen.

    Um den Leistungsabfall aufzufangen, müsste man an der Stellschraube drehen, die besagt, dass sich Leistung wieder lohnt. Dafür sind vielleicht viele zu "satt", sehen keinen Grund, sich anzustrengen. Ich selbst hätte dafür kein Patentrezept. Höchstens man versucht mit sehr viel Personal Einzelförderung, was utopisch zu sein scheint. Eltern als unterstützender Faktor fallen mehr denn je aus. Ob Leistungsdruck bessere Ergebnisse bringt?

    Vielen Dank für die Antworten. Die haben mir schon weitergeholfen.

    Jetzt habe ich, nachdem ich online-Sprachkurse recherchiert habe, gefunden, mit was manche Kursteilnehmer ergänzen. Es ist duolingo, das ist wohl ein extra Übungsprogramm für diverse Sprachen (wie babbel) und hat nichts mit dem Kursbuch zu tun.

    Hier ein paar Erfahrungen aus der Grundschule:

    In der Grundschule würde man nach Vorentlastung von Vokabeln erstmal nur anhören und fragen, was von der Geschichte verstanden wurde.

    Dann ist öfter mal Bildmaterial zur Geschichte vorhanden und sie wird anhand des Bildmaterials nochmals gehört oder/und aus dem Gedächtnis der Ablauf geordnet.

    Dann könnte man den Text herausgeben und anhand des Mitlesen des Textes nochmals anhören und weitere Fragen klären.

    Halblautes Mitlesen des Originaltextes zum Audio habe ich auch schon vorgeschaltet, bevor wir ihn selbst gelesen haben.

    Was mir noch einfällt: Du könntest auch Teile des Textes herausgeben und den dann in die richtige Reihenfolge bringen lassen.

    Vielleicht kennt sich da jemand aus:

    Was bietet denn phase 6? Ist das nur ein Vokabeltraining mit vorgegebenen Vokabeln zum Buch? Kann man Vokabeln "löschen"? Wie werden die Vokabeln überhaupt trainiert?

    Sind da auch VHS - Bücher im Verzeichnis?

    Ich überlege nämlich, ob phase 6 für mich etwas wäre, falls die VHS- Bücher drin sind, die ich benutze und ich wüsste, welche Art von Übungen angeboten werden. Zur Zeit nutze ich ein anderes Programm, muss aber alle Vokabeln selbst eingeben.

    Die VHS- Mitstreiter schwören auf bilingua (ich glaube, so heißt die App), phase 6 kennt keiner, das ist wohl nur in Zusammenhang mit allgemein bildenden Schulen bekannt.

    Zweitqualifikationen gibt es immer wieder. Du musst nichts nachstudieren, sondern 2 Jahre in der Grundschule eine Art Referendariat mit Seminartagen (siehe fossi) machen. Bei uns hat genau das jemand gemacht, also Umschulung nach dem Ref. Gym auf Grundschule. Ich muss allerdings sagen, dass das machbar war, aber für diejenige anstrengend, weil die zu unterrichtende Stundenzahl schon hoch war. Wenn du dich für die Grundschule interessierst, ist das der ideale Weg, bei dem dir nach meinem Ermessen keine Stolperscheine in den Weg gelegt werden.

    Alle Infos mit Bewerbungsterminen zum Frühjahr 2023 findest du auf folgender Seite (scrolle bis Nr. 2)

    https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrera…massnahmen.html

    Golum, schreibe doch mal die Rechtsabteilung vom Lehrerverband an, was die zu der Konstellation Lesenacht und am nächsten Tag Vertretungsunterricht für die Lehrerin meint. Ich bin hier in Bayern im BLLV und der hat mir immer sehr gute und ausführliche Auskünfte auf Rechtsfragen gegeben, die ich dann in Argumentationen verwenden konnte. Vielleicht bist du ja in Hessen in einem Lehrerverband.

    Mein Verständnis und das an meiner Schule ist so: Eine Lesenacht, die zudem einem pädagogischen Interesse (fachlich und gruppendynamisch) folgt, ist Arbeitszeit, da hat man den darauffolgenden Tag locker reingearbeitet; es ist wie ein Projekttag auf eine andere Zeit gelegt.

    Man nimmt mit dem Schlafdefizit dafür sogar einen größeren Stressfaktor in Kauf. Wenn das eine Schulleitung so nicht sehen kann, dann verstehe ich das nicht.

    (Oder ist es ein aktuelles Problem, da gerade so viel krank sind? Wenn ja, könnte man sich grundsätzlich überlegen, die Lesenächte eher Richtung Sommer zu machen, da ist die Vertretungssituation oft nicht so angespannt.)

    Zum Eingangsbeitrag:

    Meine Schule hat(te) Lesenächte als Teil ihres Lesekonzeptes im Programm. Das ist/war als Vorschlag unter vielem zu sehen, wie man zum Lesen motivieren kann. Zwingen zu einer Lesenacht kann einen keiner, man kann die lesebezogenen Kompetenzen auch durch andere Projekte erwerben.

    Bei uns läuft das so: Derjenige, der Lust dazu hat, macht die Lesenächte, ein anderer lässt sie bleiben. Zu den geplanten Aktionen wird die Klassenpflegschaft gefragt, denn, wenn man sie durchführt, ist es eine schulische Veranstaltung.

    Bei uns ist das nie ein Thema: Wer eine Lesenacht durchführt, der hat am darauffolgenden Tag frei wie die Schüler auch. Zur Vertretung wird man nicht eingesetzt. Wenn man wegen Fortbildungen oder genehmigtem Arztbesuch weg ist, ist man ja auch weg.

    Ich habe immer eine Lesenacht am Ende der 3. Klasse zusammen mit einer Studentin/Praktikantin durchgeführt und darauf geachtet, dass ich das Schulhaus für mich alleine hatte, da wir so eine Art Bücherschnitzeljagd zu einem Autor mit Aufgaben durch das Schulhaus gemacht haben. Das hat allen Spaß gemacht. Wenn das Wetter passte, gab es noch eine Nachtwanderung. Eigenes Lesen mit Taschenlampe und im Schlafsack im ausgeräumten Klassenzimmer macht den Kids Spaß. Morgens wurde gemeinsam gefrühstückt und noch Gesellschaftsspiele gespielt. Wenn ich mit Lesenächten für mich hauptsächlich Negatives verbunden hätte, hätte ich keine durchgeführt. Ich hatte aber selbst einen großen Spaßfaktor daran, wenn mich auch die Vorbereitung einiges an Zeit gekostet hat. Im Lauf der Jahre habe ich immer mehr Routine darin bekommen und es hat mich immer weniger gestresst, vor allem habe ich die Abläufe von Mal zu Mal diesbezüglich "optimieren" können. Man muss auch sehen, wo seine Grenzen sind, z.B. wäre mir ein Frühstück oder gar ein Abendessen (die Kinder kamen erst nach dem Abendessen) zu organisieren zu viel gewesen. Frühstück habe ich an die Eltern(sprecher) deligiert.

    Schlafen konnte ich meistens mit Unterbrechungen so 5-6 Stunden, denn die Schüler beachteten gewisse Regeln (z.B. leise sein von ...bis). Für manche war der verlängerte Abend mit Nachtwanderung oft bis kurz vor Mitternacht so viel Input, dass sie bald schliefen und nur die wenigsten noch lange lasen.

    Es gab auch einmal eine Zeit bei mir, wo ich in ähnlicher Situation war, denn es ist nicht leicht professionell Elterngespräche zu führen und Aggressivität zu begegnen. Da haben mir diesbezüglich Fortbildungen geholfen und irgendwann hatte ich kaum mehr Probleme.

    Lies dir nochmals die diversen Tipps durch, die hier diesbezüglich gefallen sind. Wichtig ist, immer wieder die Sachebene zu erreichen - das wurde erwähnt. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten um runterzufahren (siehe auch Tipps von Quittengelee).

    - positive Aspekte ewähnen

    - spiegeln (also wiederholen, was gesagt wurde bzw., also ich habe Sie so verstanden, dass...) Das lässt einiges runterfahren...

    - lösungsorientiert sprechen, Eltern Lösungen vorschlagen lassen und das annehmen, was man gut bzw. machbar findet

    Wie würden Sie das Problem lösen? Was müsste sich ändern, damit sich die Situation bessert?

    - zukunftsorientiert: Wo sehen Sie Ihren Sohn nächstes Jahr, in 2 Jahren? (Ausbildung usw.) Wie ist der Weg dorthin?

    - ein Stück weit Verständnis zeigen bzw. auch wirklich versuchen zu verstehen. Z.B. : Ich kann Ihre Sichtweise aus Elternsicht nachvollziehen

    - Wenn du dich zu etwas nicht äußern kannst, dann sagen: Das muss ich mir überlegen, nochmals draüber nachdenken, also keine vorschnellen Entscheidungen treffen, von denen du nicht überzeugt bist

    Weiter:

    - Lehrersicht erklären: als Lehrer in einer Verantwortung für eine Klasse geht das halt nicht, dass alle durch ... im Lernen/Unterricht gestört werden usw.

    - Aus eigener Erfahrung: Wenn du mitschreibst, von Vorneherein erklären, dass du das machst, damit man ein Gedächtnisprotokoll hat. Mein Mann hat sich einmal aufgrund eines schwierigen Lehrer- Elterngespräches, das wir bezüglich eines unserer Kinder führen mussten, tierisch aufgeregt, dass der Gegenüber mitgeschrieben hat ohne irgendeine Erklärung, er fühlte sich veräppelt und wenn er alleine dortgewesen wäre, hätte er dicht gemacht.

    Mir hat bei schwierigen Gesprächen geholfen, alles vorher zu durchdenken, mir Gesprächtechniken zu verinnerlichen und sachliche Argumente zu überlegen. Was ich immer schwierig finde, wenn man in Elterngesprächen versucht nur die Lehrersicht mitzuteilen, da gehen Eltern oft auf Abwehrhaltung. Lösungsorientiert, sachlich und verstehend ohne dass man die pädagogischen Ziele und die eigenen Vorstellungen aus den Augen verliert und es in einen Machtkampf ausartet, das wäre in meinen Augen ein guter Weg.

    Glaubt ihr, dass die eigene Überzeugung von seinen eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen nicht auch eine entscheidende Rolle dabei spielt? Insbesondere bei GrundschülerInnen, die einem meistens ja nicht so weit voraus sind wie die Teenies.

    Nein, denke ich nicht. Meine Erfahrung ist, dass Grundschüler hier keine besondere Hemmschwelle haben unabhängig von den Vorerfahrungen. Das ist wie bei anderen Dingen auch.

    Die meisten können so oder so mit den Tablets oder Ipads von Haus aus umgehen (das Wissen ist allerdings ausbaufähig) und das, was sie noch wissen müssen, erfragen sie bzw. erklärt man ihnen, so meine Erfahrung in Klasse 3/4. Meine Schule hat ein Mediencurriculum, wo der Umgang mit den vorhandenen Geräten systematisch augebaut wird. Rein von der Medienkompetenz finde ich wichtig, die Grundschüler von Haus aus zu schulen und sich nicht auf mitgebrachtes Halbwissen zu verlassen. Wenn ich mir Ipads für die Klasse ausgeliehen habe, waren oft die Seiten nicht geschlossen oder der Benutzer der AntonApp war im Browser gespeichert . Also, wie man an dem Beispiel sieht, muss man in der Grundschule Grundkompetenzen vermitteln. Wichtig ist, wie ich schon oben erwähnte ein aufbauendes, grundschulgerechtes, breit aufgestelltes Curriculum im Umgang mit digitalen Medien.

    Klar, wenn keine Zeit da ist und man nur am Anschlag arbeitet, ist das erheblich schwierig. Aber vielleicht würde man trotzdem eher nach dem Trial-and-Error-Prinzip vorgehen und es einfach versuchen. Oder was meint ihr?

    Man kann bestimmte digitale Aufgaben schon in den normalen Unterricht integrieren, sofern man einen Klassensatz Ipads hat. Das ist einfach ein Medium mehr und man kann auf einige Ausdrucke verzichten. Gerade für Referatsvobereitungen und gewisse Übungseinheiten ist das Tablet eine gute Quelle, vor allem, wenn man gezielt darauf zugreifen kann und die Aufgaben schon ziemlich passgenau sind.

    Trial und Error ist sehr zeiteintensiv, da kann man doch gleich erklären, wie es geht. Und wie gesagt: Ein durchdachtes Curriculum über die 4 Schuljahre ist viel wert!

    Bei 4teachers gibt es Stoffverteilungspläne in Ethik, die meisten zwar alter Lehrplan, aber da kannst du auch mal gucken, ob was passt.

    Stoffverteilungspläne Ethik

    Bei Klasse 5 in Ethik gibt es auch nochmals einen Stoffverteilungsplan zum Lehrplan Plus.

    Hier findet man die zugelassenen Lernmittel. Für Ethik gibt es wenig, aber es gibt etwas. Auf den Verlagseiten findet man meistens kostenlose Stoffverteilungspläne dazu.

    https://www.km.bayern.de/lehrer/unterri…lernmittel.html

    Nachtrag: Für die Grundschule gibt es drei Bücher zur Auswahl, für Mittel- und Förderschule je ein Werk oder Arbeitsheft?

    Bei uns ist das so, dass wir keine (große) Geschenke annehmen dürfen. Deswegen waren die Eltern da ziemlich kreativ mit "Kleinigkeiten". Ich habe schon tolle Bastelarbeiten bekommen. Manchmal wurden Vorlagen gekauft und jedes Kind hat daraus schöne Sachen gemacht. Z.B. da habe ich immer noch welche: Schöne geprickelte Adventshäuschen, wo man Teelichter reinstellen kann. Von jedem Kind ein selbst gemachter Weihnachtsschmuck mit Widmung habe ich auch schon bekommen. Eine Klasse hat mir mal einen Adventskalender mit Kleinigkeiten gemacht, z.B. selbst gemachter Seife, selbst gemachte Kerzen usw. oder einfach hübsch verpackte Teebeutel mit einer Praline oder einfach nur eine Zeichnung mit Widmung. Aber alles hatte einen persönlichen Charakter und das hat mich besonders berührt und gefreut.

    Mir ist bisher diesbezüglich nichts im Unterrichts aufgefallen, habe aber in Gesprächen und Fortbildungen mitbekommen, dass dies hin und wieder vorkommt. Ich habe mal gegoogelt, vielleicht ist der folgende Thread ganz hilfreich. Da sucht eine verzweifelte Mutter Rat, die schon eine Odysee hinter sich hat:

    Link

    Angeregt durch den Link, würde ich nach ärztlicher und psychologischer Abklärung folgende Fragen stellen: Steht das Kind in der Schule unter Druck? Wendet sie diese Art als Spannungsabbau an? Hat es etwas mit dem Toilettengang zu tun?

    Was kann helfen, damit diese Aktionen nicht gerade so offensichtlich in der Schule und so häufig auftreten? Nutzt ein Gespräch mit dem Kind? Wenn das Kind unter Druck steht, wäre es klar, wo man ansetzen müsste. Ebenfalls könnte man auch mal die alternative Medizin bemühen.

    In meinen Augen hilft nur dies:

    Klare Grenzen abstecken ist nun angesagt und zwar nicht zwischen Tür und Angel, das ist zwar immer beliebt, weil man keine

    extra Zeit für ein richtiges Gespräch aufwenden muss, hat aber oft wenig Effekt.


    Also zuerst ruhiges 4 Augen Gespräch suchen. Führt das zu nichts, über die die Schulleitung gehen, denn die SL hat ja sicherlich

    auch gewisse Vorstellungen wozu sie die Kollegin bei dir eingesetzt hat.

    Da dranbleiben! Wenn die Kollegin nach allen deutlichen Versuchen dennoch nicht über ihren Schatten springen kann, würde ich die Schulleitung mit ins Boot holen. Du musst aber selbst deutlich werden, nämlich, dass du diese Ratschläge in keiner Situation ungefragt willst. Ich würde mich dafür nicht einmal rechtfertigen.

    Vielleicht zum Verständnis der anderen Kollegin: Je nachdem, wie man tickt, ist es manchmal sehr schwer, sich zurückzuhalten, wenn man anderer Auffassung ist. Dennoch muss auch sie das lernen, dass man nicht überall ungefragt seinen Senf dazu gibt.

    Aus eigener Erfahrung, wenn auch nicht gerade zum konkreten Thema: Wenn sich jemand über die Maßen in meine Klassenlehrertätigkeit eingemischt hat, habe ich das immer zurückgemeldet, erst diplomatisch, wenn es nicht kapiert wurde, dann deutlicher. Auch mit Doppelbesetzungen/Elternberatungen mit dem mobilen sonderpädagogischen Dienst mussten erst die Bereiche abgesteckt werden. Da beide Seiten erst ihre Rollen finden mussten, hat man sich aufeinander zubewegt, denn jeder wollte ja stressfrei bleiben.

    Die Geschichte vom Löwen... macht man normalerweise um das Briefeschreiben einzuführen. Das würde ich mir für diesen Zweck aufsparen.

    Bei den Bilderbüchern kommt es auf das Alter an und welcher Inhalt diese Geschichten haben sollen. Soll man z.B. aus der Geschichte etwas lernen? Ich habe z.B. selbst Dritt- und Viertklässlern Bilderbüchern mit eindeutigen sozialen Botschaften vorgelesen über die wir dann gesprochen haben. Recherechiert habe ich bei Amazon und den Rezensionen, da ich Bilderbücher unter diesem Aspekt wollte.

    In fast allen Bilderbüchern konnte man einen zeitdynamischen Prozess sehen. Entweder trafen die Hauptpersonen auf andere oder es ereignete sich etwas fortlaufend.

    Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich in eine große Buchhandlung oder Bücherei gehen und mir diverse Bilderbücher anschauen, falls dir hier nicht so viele konkrete Tipps gegeben werden können. Zur Bücherei: Da habe ich mir auch schon schulische Zwecke Bücher ausgeliehen ohne sie kaufen zu müssen.

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