Beiträge von Caro07

    Ich würde zusätzlich zur Mail am Montag bei der Schulleitung vorsprechen. Der Antrag geht meines Erachtens über das Schulamt und dann zur Regierung. Auf jeden Fall erhielt ich immer von dem Sachbearbeiter der Regierung die Bestätigung des Teilzeitantrags.

    Weitere Möglichkeiten, wenn es Probleme gibt, wären, sich persönlich an das Schulamt oder an den Sachbearbeiter/in des letzten Teilzeitantrags zu wenden.

    Vielleicht sind die Anträge noch nicht abgeschickt, wenn die Schulleitung nachfragt? Bei uns wurden alle immer nachgefragt, wo man den Eindruck hatte, dass sie es vergessen hatten.

    Ich kann von meiner Erfahrung her sagen, dass das Thema "erzählen" ziemlich anspruchsvoll ist und wenn man da eine gute Stunde zeigen möchte, das Erzählen prinzipiell gut vorher geübt werden muss.

    Das Problem ist nicht, dass Schüler von eigenen Erlebnissen erzählen. Das Problem ist eher, etwas zu erfinden und das dann noch einigermaßen verständlich formuliert vorzutragen.

    Ich kann dir also nur raten, übe voher auf verschiedene Weise das mündliche Erzählen.

    Hier ein paar kleine Sachen, die ich schon gemacht habe:

    Mit Leitwörtern habe ich schon im Sitzkreis Geschichten erzählen lassen, und zwar Rechtschreibgeschichten. Da hatte jeder eine Karte mit einem Wort zur Rechtschreibproblematik. Dann hat jemand angefangen. Wem eine Fortsetzung, also ein Satz zu der angefangenen Geschichte eingefallen ist, der hat sie in die Reihe auf den Boden gelegt. Das ging so weit, bis alle ihre Wörter abgelegt hatten. Zum Schluss wurde die Geschichte nochmals wiederholt. Das hat ganz gut geklappt - nur wenige brauchten Hilfe. Da ist der Anspruch nicht so hoch, differenziert aber dennoch, dauert ca. 15 Minuten.

    Anspruchsvoller sind Gruppenarbeiten:

    Da habe ich Stichpunkte vorgegeben, anhand dieser Stichpunkte sollte eine Geschichte erzählt werden. Das ist oft meine Einführung für die Gliederung einer Geschichte. Da soll es einen Anfang, Mittelteil und Schluss geben und es soll abwechslend erzählt werden. Die Präsentation erfolgt dann vor der Klasse. Die Geschichten waren je nach Gruppenzusammensetzung unterschiedlich. Das Problem ist da, welche Zeitform beim Erzählen benutzt wird. Meistens bin ich mittelmäßig zufrieden. Ich mache es aber trotzdem, weil ich finde, dass die erfahrenen Gruppenprozesse für die Kinder lehrreich sind und die Kinder lernen, auf ihre Sprache zu achten. Als ich das zum ersten Mal bei meiner jetztigen Klasse nach Corona gemacht habe, wollten sie sich unbedingt Sätze aufschreiben und diese ablesen, was natürlich kontraproduktiv war.

    Unser Sprachbuch bietet mündliche Aktionen mit Bildmaterial an. Das habe ich auch schon in Gruppenarbeiten ausprobiert. Es kommt immer darauf an, ob den Kindern zu den Dingen gute Sachen einfallen oder nicht. Denn sich einerseits gemeinsam kreative Geschichten auszudenken, diese sich zu merken und noch abwechselnd zu erzählen ist schon sehr anspruchsvoll.

    Das mündliche Nacherzählen, das du anstrebst, ist viel einfacher. Da kann man die Kinder einen Satz sagen und in einer Reihe aufstellen lassen. Dann kann man die Schlange wieder andersherum abbauen. Allerdings denke ich, dass das nicht das Hauptthema der Stunde sein sollte und dies ist tatsächlich zu deduktiv.

    Reihum- Erzählen mit Kärtchen, mit denen man eine Geschichte erfindet, wäre eine Möglichkeit, aber füllt nicht eine ganze Stunde.

    Das Problem bei einer reinen Erzählstunde finde ich die Zeit.

    Ein Vorschlag: Das würde wahrscheinlich zu lange dauern, fände ich aber logisch:

    1) vorbereitende HA: eine Astrid Lindgren Geschichte lesen.

    2) als Einstieg in der Stunde abwechslend mit Leitwörtern nacherzählen lassen. (oder erst zu dem was die SuS sagen, die Leitwörter entwickeln, dauert aber zu lang)

    3) Arbeitsauftrag für Gruppen: nach anderen vorgegebenen Leitwörtern, woraus ersichtlich ist, dass die Haupfiguren beteiligt sind und eine neue Situation geschaffen wird, eine neue Reihumgeschichte ausdenken und erzählen. (Das ist aber anspruchsvoll und wüsste nicht, ob ich das als UV zeigen würde, wenn die Kinder so etwas nicht kennen.)

    Eine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit dem Ergebnis bzw. der Interpretation von Antiköpertests nach Impfungen?

    Was mich verwirrt:

    Im Dezember hatte ich vor dem Boostern Spike AK ca. 600 BAU/ml. Der Arzt riet mir zum Boostern, was ich gemacht habe.

    Jetzt habe ich mir von einem anderen Labor nochmals die Antikörper testen lassen. Dieses Labor (ein regional bekanntes) machte bei einem Wert größer als 384 Spike IgG Schluss, weil es technisch nicht möglich wäre, weiter zu messen. Gleichzeit wurde erklärt, dass Werte, die diese 384 überschreiten mit einer Neutralisation von ca. 98 Prozent korrelieren.

    Hat jemand auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich dachte immer, der Antikörpergrenzwert müsste höher sein. Es gibt dazu (noch) keine richtigen Empfehlungen.

    Ich weiß jetzt nicht, für welche Klasse du suchst. In 3/4 habe ich eine kleine Auswahl, was ich selbst mache - leider ist/war einiges nicht coronatauglich:

    Body- Percussion, meistens vereinfache ich sie bzw. dichte sie etwas um:

    "Hallo guten Morgen, super, dass du da bist........."

    Den Schülern macht das viel Spaß, vor allem, wenn sie bei dem 2. Textteil: guten Morgen mit dem Nachbarn klatschen.

    (Findest du teilweise im Internet, ist aus Body Groove Kids 1 von Filz/Führe Helbling Verlag)

    In diesem Buch sind so oder so einige Sprüche, die man auch mal vereinfachen/abwandeln kann.

    Dieser Tag, der fängt gut an. (ist im Musikbuch Fidelio 3)

    Das macht den Schülern auch Spaß, das habe ich auch verändert/erleichtert.

    Der letzte Satz heißt: Setz mich hin und mach auf cool.

    Kanons:

    Guten Morgen, guten Morgen

    good morning, good morning

    günay din, günay din

    buongiorno buongiorno.

    (findet man in den gängigen Musikbüchern)

    Wir stampfen alle mit den Füßen

    und woll'n uns heut mal so begrüßen.

    Schnipsen locker mit dabei,

    klatschen dann noch eins, zwei, drei.

    (da weiß ich die Quelle nicht mehr, aber es gibt davon eine Version auf youtube.)

    Hello good morning, my dear friends... (Musikbücher, Englischbücher, Internet)

    Hey, hello, bonjour, guten Tag

    welcome, welcome, welcome, welcome,

    buenos dias, buenos dias. (Musikbücher und Internet)

    Wenn wir uns begegnen, heißt das so: guten Tag und hallo... (Fidelio 3)

    Weitere Lieder:

    Guten Morgen, sagt der Himmel zu dir ....(findet man im Internet oder im Kolibri Liederbuch)

    Es gibt z.B. auch ein schönes Frühlingslied, das man am Morgen singen kann:

    Guten Morgen, der Frühling ist da......

    In dem Buch "Klassenhits" (Kontakte Musikverlag) gibt es ein extra Kapitel mit Liedern zum Schulalltag

    und eine dazu produzierte neue CD.

    Empfehlenswert ist auch Kolibri, das Liederbuch.

    Für Bodypercussion habe ich einiges aus dem oben erwähnten Buch Body Groove Kids 1 herausgenommen.

    Ich habe größere Sammlung von Musik-, Liederbüchern und Musikzeitschriften, wo ich mir das Beste für mich heraussuche.

    Vielleicht gibt es an deiner Schule eine Lehrerbücherei, wo du fündig wirst.

    Das Problem bei der jetzigen Situation ist, dass man wegen der Corona- Auflagen noch nicht alles unbdarft machen kann.

    Weitere Rituale:

    Eine Klasse von mir hat einmal einen Abschiedspruch für Sport erfunden, den ich immer noch anwende:

    "Der Sport ist jetzt vorbei, wir sagen nun bye bye."

    Am Schluss singen wir öfter einmal auf die Melodie von Bruder Jakob:

    "Good bye classmates, (good bye teacher), have a nice day, see you all tomorrow (oder on Monday) , bye, goodbye"

    (entweder zwei Gruppen als "Echo" oder Lehrer singt vor)

    oder das kurze Lied nach "Klassenhits":

    Unsre Stunde ist jetzt zu Ende... besonders schön dieser Textteil: "Und was ich heut nicht kann, das lern ich morgen..."

    Oder (Spruch):

    "Die Schule ist aus, wir gehen nach Haus, bevor wir auseinandergehn, sagen wir "Auf Wiedersehn"."

    Am Wochenende kommt die "Wochenendrakete:"

    "Uuuuund.... Tschüss!"

    Bei "und..." in die Knie, Hände auf den Boden, langsam aufrichten und Hände höher (alternativ auf die Oberschenkel trommeln), bei Tschüss hochspringen und Hände hochschnellen lassen.

    Wenn man etwas zuhause machen lässt, kann man Fremdhilfe nie verhindern. Wie will man das beweisen? Ich habe meinen eigenen Kindern auch geholfen, wenn ich Rechtschreib- und Formulierungsfehler gesehen habe.

    Wenn ich in der Grundschule zuhause Referate vorbereiten lasse, dann weiß ich, dass das bei den meisten mithilfe der Eltern geschieht. Das kann ich dann nicht benoten oder höchstens nur die Eigenanteile, die man in der Schule sieht, bewerten.

    Anekdotisch: Beim letzten Buchreferat wollte ich geschriebene Stichpunktzettel mit in mein bewertendes Punktesystem integrieren. Das habe ich dann rausgelassen, als ich gemerkt hatte, dass sie teilweise professionell getippt oder von den Eltern geschrieben waren.

    An meiner Schule benoten wir in HSU nur noch Referate zu Sachthemen, die in der Schule erstellt wurden. Den Ipads oder alternativ unserem Computerraum sei Dank. Auch hier muss man aufpassen, dass die Kinder nicht schon von Eltern geschriebene Stichpunktzettel mitbringen.

    Mich wundert, dass - wie es scheint - so viele so weit von ihrer Schule wegwohnen. Ich dachte, das wäre eher die Ausnahme.

    50 - 100 km jeden Tag an einfacher Strecke zu fahren, wäre für mich überhaupt keine Option. Was man da Zeit verbraucht...

    Da würde ich mich dann um eine Schule näher an meinem Wohnort bemühen oder näher an die Schule ziehen.

    Wahrscheinlich wird es schwierig sein, jemanden zu finden, der da aus eigener Erfahrung berichten kann.

    Ich kann jetzt aber nur so weit von meinem Bundesland und meinem Landkreis berichten, dass Rektoren mitten im Schuljahr in ein Schulamt als Schulräte berufen wurden und dann die Stellen zum Ärger der Kollegien ein paar Monate vakant waren, bis das neue Bewerbungsverfahren durch war. Die Amtsgeschäfte hat dann der/die Konrektor/in übernommen.

    Eigentlich macht der Gesetzestext, den ich in Beitrag 2 lese, eine eindeutige Aussage, ich denke nicht, dass man daran vorbeikommt. D.h., der Schulleiter wird in knapp 2 Jahren 70 und hört dann auf, wenn er nicht früher gehen will. (Wenn er bis zum Ende des Schuljahrs macht, dann sind da so oder so nur ein paar wenige Monate länger - die Frage ist, ob er es darf.)

    Bei meinen letzten Rektoren liefen die Bewerbungsverfahren dann an, als es klar war, dass die Schulleiter aufhören. Und das ist ja schon monatelang vorher klar.

    Übrigens ist es in Bayern so, dass ein Lehrer, je nachdem, wann er geboren ist und seine Altersgrenze (also sein normales Pensionsalter) erreicht hat, auch zum Halbjahr aufhören kann.

    Humblebee, wie ich aus dem Link entnehmen kann, sind das Anweisungen der Fachberater Deutsch fürs Abitur. Außerdem ist das Wörterbuch erlaubt.

    Z.B. erlaube ich bei Aufsätzen das Wörterbuch in der Grundschule. Wenn sie sicher genug sind mit dem Nachschlagen, dann werden Rechtschreibfehler in Aufsätzen je nachdem, wie weit wir in der Rechtschreibung gekommen sind, schon gewertet, d.h. sie tauchen in der Bepunktungstabelle auf.

    So rein gefühlsmäßig - aber das ist nicht mein Metier - würde ich von einem Abiturienten schon mehr Rechtschreibkompetenz in allen Fächern erwarten als von einem Grundschüler.

    Bei uns gibt es ab und zu eine "Auseinandersetzung" in wie weit man im Fach "Sachkunde" die Richtigschreibung von Fachbegriffen erwarten kann. Ich selbst mache es so (Das ist der Grundtenor an der Schule): Wenn ich es laut lese, dann sollte es richtig klingen. Ob einmal eine Konsonantenverdoppelung oder ein Dehnungs-h vergessen wurde, finde ich da nicht ausschlaggebend. Wenn man die komplette Richtigschreibung von Fachbegriffen verlangt, müssen die in der Grundschule explizit geübt werden.

    Die Bewertung der Rechtschreibung in einer Mathematikarbeit (in der Grundschule) geht zudem völlig an der angestrebten Kompetenz vorbei. Was wollen wir in der Grundschule erreichen?

    Die Kinder sollen lernen, Sprache, also einen Text in mathematische Formeln/Rechnungen zu übersetzen. Sie sollen lernen, mit welchen Rechenschritten sie zum Ziel kommen. Wenn sie ein Ergebnis haben, wird dieses wieder in Sprache, also dazu passend formulierte Antwortsätze "übersetzt".

    Diese Leistung wollen wir sehen.

    Die Rechtschreibung ist hier erstmal zweitrangig, sie sollte in mathematischen Prozessen nicht zum Nachteil gereichen.

    Wie ich aus den Wörtern, die der TE geschrieben hat, erkennen kann, hat das Kind eklatante, grundlegende Rechtschreibprobleme. Da stimmt schon einmal die Graphem-Phonem Zuordnung nicht ganz und es wird falsch verschriftlicht. Das Problem liegt mit Sicherheit nicht im Mathematischen.

    Punktabzug erfolgt bei uns eher in den Bereichen, wenn Größenzeichen fehlen oder falsch mathematisch dargestellt wird, z.B. falsche Kettenrechnungen, also falsche Anwendung des Gleichheitszeichens.

    Das ist aber auch ein wesentlicher Unterschied zu BY, da gibt es andere Lehrpersonen für Religion, Kunst, Sport, Musik … und Englisch?

    Hier müssen das immer die Lehrkräfte der Schule abdecken.

    Nein, wir haben nur teilweise externe Lehrkräfte für Religion. Die Textilarbeit- Lehrkräfte sind nur Fachlehrer für dieses Fach und sind auch an anderen Schulen. Die restlichen Fächer decken Lehrkräfte der Schule ab, auch den Rest an Religion.

    Das stimmt natürlich im Prinzip. Bei uns sieht die Realität aber so aus, dass z. B. eine Klassenlehrerin auch noch sieben Stunden Religion bedienen muss. Drei Klassenlehrerinnen unterrichten nur 14 Wochenstunden und daher ist ein großes Kommen und Gehen anderer Lehrerinnen. Drei Kolleginnen unterrichten weniger als 14 Stunden und haben gar keine Klassenleitung. Ich selbst teile mir eine Klassenleitung und auch den Unterricht in den Hauptfächern, weil ich in bestimmten Fächern in anderen Klassen eingesetzt bin. So groß ist die Flexibilität daher bei uns nicht.

    Das kann ich nachvollziehen. Vielleicht sollte da einmal ein Umdenken stattfinden, dass man der Klassenleitung möglichst viele Fächer in der eigenen Klasse gibt und für entsprechende Fortbildungen für Fachfremde sorgt. In meinem Bundesland ist dieses Denken vorherrschend.

    Wir haben an der Grundschule Religion 3stündig, ca. die Hälfte davon wird von kircheneigenen Leuten abgedeckt. Aber es stimmt, da Relikräfte rar sind, müssen die Kolleginnen mit der Lehrbefugnis oft noch Religion abdecken. Der ein oder andere möchte aus verschiedenen Gründen nicht Musik oder Sport geben, das erteilen auch einmal andere Lehrkräfte in der Klasse, aber das sind eher weniger Lehrkräfte. Für Textilarbeit haben wir so oder so Fachlehrer. Englisch wird nur von denjenigen erteilt, die auch die Lehrbefugnis (Zusatzprüfung oder Studium) haben. Aber die anderen Fächer werden in der Regel von den Klassenlehrkräften erteilt und das sind an die 20 Stunden oder drüber.

    Vielleicht nicht ganz Erfahrung in einem sturen 60 Minuten Modell, aber eine ähnliche:

    Wenn man als Klassenlehrkraft in der Grundschule mehrere Fächer am Stück hat, ist man so oder so (falls kein Raumwechsel stattfindet) flexibler. Vor 30 Jahren war ich in Ba-Wü an einer Grundschule, wo man das Läuten zwischen den Stunden abgeschafft hat und nur noch der Gong zum Anfang des Tages, zur großen Pause und zum Unterrichtsschluss ertönte. Aus gutem Grund: Man konnte den Vormittag flexibler und pädagogischer rhythmisieren.

    Ich finde, dass man in der Grundschule so oder so von dem sturen 45 Minuten Prinzip (ein Fach 45 Minuten) wegkommen sollte. Die Chance hat man dann, wenn die Klassenlehrerin möglichst viele Fächer unterrichtet. Dann kann man einmal ein Thema an einem Tag so weit machen, wie es sinnvoll ist und am nächsten Tag macht man eben wieder etwas kürzer.

    Außerdem gibt es in der Grundschule einige fächerübergreifende Elemente, die man sowohl dem einen als auch dem anderen Fach zuordnen kann. Es gibt z.B. einige Überschneidungen zwischen Deutsch und Sachkunde, aber auch zwischen Musik und Sport oder Kunst und Musik oder Englisch und Musik. Vor vielen Jahren waren die fächerübergreifenden Elemente in der Grundschule sehr wichtig - es ging um das vernetzte Lernen - jetzt ist es leider aus dem Fokus geraten. Auch kann man den offenen Unterricht nicht immer in ein stures Zeitschema pressen.

    Das einzige Problem ist der Raumwechsel. Für Sport wären 60 Minuten sinnvoller, allerdings haben wir oft eine Doppelstunde, was ich noch besser finde.

    Bei uns herrscht eine ganz andere Einstellung. Hier gibt es einige unterschiedliche Kampfsportarten. Sehr bekannt ist hier in der engeren Region Taekwondo. Das macht sowohl der Sportverein als auch eine private Kampfkunstschule. Außerdem gibt es Judo, Thaiboxen und noch andere. Die machen auch Jugendarbeit. Sie treten ab und zu an meiner Grundschule als externe Partner auf und führen irgendwelche Projekte durch, wo es um Respekt und Selbstbewusstsein geht. Z.B. hatten wir einmal eine lang angelegte Aktion zum fairen Raufen. Gerade läuft etwas zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

    Ich finde es sogar positiv, wenn man KollegInnen hat, die unterschiedliche Sportarten/Hobbys ausüben. Dadurch hatten wir schon in internen Fortbildungen profitiert.

    Und wie Frau Zipp geschrieben hat schätze ich das so ein: Die Grundschüler würden eher aus Neugierde nachfragen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sie Angst bekommen, denn sie wissen ja, dass die Lehrerin/ der Lehrer diesen Sport macht.

    Bei mir würde das wahrscheinlich so laufen: Zuerst kommt die Nachfrage wegen der Verletzung, dann kommt die Erklärung der Lehrerin. Daraufhin meldet sich ein Drittel der Klasse und will erzählen, von wem man weiß (zuerst Eltern, dann Freunde und Verwandte, dann Bekannte), der auch schon einmal vom Sport oder von Sonstwo eine Schramme im Gesicht hatte - wird oft etwas übertrieben dargestellt.

    Ich frage mich, wie sinnvoll es ist, eine Infektion mit Omikron um jeden Preis vermeiden zu wollen. Die Auslastung der Intensivbetten geht kontinuierlich nach unten trotz hoher Inzidenzen. In der Statistik kann man sehen, dass viele Geimpfte und Geboosterte dadurch einen schweren Verlauf vermeiden. Wer wollte, ist geimpft und geboostert. Jetzt steht auch noch ein traditioneller Impfstoff zur Verfügung. Da sich Omikron schnell ausbreitet, erwischt es über kurz oder lang so gut wie jeden, entweder er merkt es oder nicht. In meiner Klassen hat es die Hälfte der Kinder (meist inklusive der Eltern und Geschwister) durch. Ich vermute, dass es noch eine Dunkelziffer gibt. Ich denke, den es am Ende der Pandemie nicht erwischt hat, wird die Ausnahme sein. Zur Vorbeugung kann man schauen, dass man sein Immunsystem stärkt.

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-k…hland-weltweit/

    Weiter unten sieht man die Auslastung der Intensivbetten. Da ich diese Statistik oft anschaue, weiß ich, dass wir schon ganz andere Zeiten hatten. Wir hatten einmal über 20 Prozent (ich meine 22) Auslastung der Intensivpatienten mit Covid.

    Ich würde versuchen, durch ein Nachstudium in Ba-Wü die gleichen Voraussetzungen zu schaffen. Bei mir war es früher so, dass man eher die Chance hatte von Bayern nach Ba-Wü zu kommen als umgekehrt. Als Verheirateter wird man nicht Verheirateten vorgezogen (Familienzusammenführung), so war es zumindest früher. Täglich so viel zu fahren ist der Wahnsinn! Ich habe die Hin- und Herfahrerei 4 Jahre lang mitgemacht (2 Stunden Fahrzeit)- allerdings nur an den Wochenenden und in Ausnahmefällen einmal unter der Woche.

    Bei mir war nicht die unterschiedliche Ausbildung (meine wurde ohne Zusatzausbildung anerkannt), sondern eher das Problem, dass man von Ba-Wü nach Bayern mit einer gewissen u.U. ein paar Jahre langen Wartezeit auch als Verheirateter rechnen musste. Letztendlich hat es bei der 2. Bewerbung geklappt, denn Bayern hatte Lehrermangel und nahm ausnahmsweise mehr Lehrer als es abgegeben hatte.

    Je weiter du südlich ins Allgäu gehen willst, desto eher kommst du hin, denn in Schwaben ist der Süden und die Grenze zu Ba-Wü (Ulm und südlicher) nicht so beliebt. Viele Junge, die nicht einheimisch sind, wollen da wieder weg. Insgesamt ist so oder so Lehrermangel, ich könnte mir schon vorstellen, dass du irgendwo unterkommst, vielleicht auch an einer Privatschule wie CDL vorgeschlagen hat.

    Wir hatten uns damals als vorübergehende Notlösung einen Wohnort in der Mitte überlegt, das wäre ungefähr die Landesgrenze gewesen, aber mir wäre da die tägliche Fahrt zur der damaligen Schule zu lange gewesen.

    Darüber hinaus hatte ich mich vorsorglich über den Bedarf an den in Frage kommenden Schulämtern in Grenznähe erkundigt, die hätten mich gerne genommen (Lehrermangel, keiner wollte in die Pampa), da wäre zumindest mein Arbeitsweg kein Problem gewesen.

    Mein Mann war beruflich noch eher örtlich festgelegt als ich, wir hätten versucht, ob er einen beruflichen Standort näher zu mir bekommt - das wäre die nächste Idee gewesen. Eine Option wäre noch eine Privatschule gewesen, aber da dachte ich damals, dass nur Montessori oder Waldorf ginge, was wiederum 2-3 Jahre lang Fortbildungen an Wochenenden bedeutete.

    Wie du siehst, habe ich früher fast alles in Erwägung gezogen, was dir jetzt hier vorgeschlagen wurde und es hat sich, obwohl es erst schlecht aussah, eine Lösung aufgetan. Geholfen hat mir damals, mit kompetenten Leuten zu sprechen und nicht auf Gerüchte zu hören, denn da gab es viele. Ich hatte mich damals um einen Termin bei einem Referenten für das Ländertauschverfahren im Kultusministerium By bemüht und wir bekamen dort kompetente, sachliche Auskunft. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie ich auf die Idee kam, an dieser Stelle nachzufragen. Du könntest vielleicht über die GEW Ba-Wü am besten herausfinden, wer dir zu deinem Problem eine wirklich zuverlässige Auskunft geben und dir Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann.

    Auch die Monatsblutungen muss man als Frau handeln, da muss man ja auch Vorsorge treffen und nichts ist peinlich, wenn man mal aus der Reihe auf die Toilette muss oder Vorsorge treffen muss, die über das Tampon hinausgeht. Monatsblutungen können auch mal ganz schön heftig sein. Man ist das so gewöhnt. Was machten denn alle Lehrerin vor über 40 Jahren, als es noch keine Tampons gab bzw. diese wenig populär waren? Ich kenne die Zeiten noch.

    Venastra, wie du geschrieben hast, ist bei dir die Ursache noch nicht richtig abgeklärt. Vielleicht gibt sich das mit der richtigen Behandlung auch schnell wieder.

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