Ich bin zwar an der Grundschule und der Berufsschule ziemlich fern, aber ich versuche es mal trotzdem in Ergänzung zu den anderen Vorschlägen (Gespräch mit Schüler, Schulleitung), vielleicht kannst du etwas damit anfangen:
Für mich wäre die große Überschrift in meinem Verhalten: Wie strahle ich
Souveranität bzw. Sicherheit aus? Was muss ich dafür tun? Was sollte ich vermeiden? Die Ausstrahlung von Sicherheit hilft überall - sowohl vor Schülern, vor Vorgesetzten und vor Eltern.
Ich würde versuchen, so weit es zeitlich geht, gut vorbereitet zu sein. Da stahlt man schon mehr Sicherheit aus, da die Stoffunsicherheit wegfällt. Man kann sich fachwissenschaftlich in Themengebiete reinlesen.
Also, dass man mal eine Klassenliste liegen lässt, kann jedem passieren. Das mit dem Datenschutz kommt mir eher vor, wie der Schüler etwas suchen würde.
Man sollte sich genau überlegen, für was und wie man sich bei Schülern "entschuldigt", denn zu viel kann auch als Zeichen der Schwäche ausgelegt werden. Ich sage auch einmal: "Ihr habt recht, habe ich übersehen." (was auch wirklich stimmt...)
Hat der Schüler fachlich wirklich recht oder kann man das anders sehen? Man kann da ja auch etwas schwammig nichtssagend auf so etwas reagieren und dann nochmals nachlesen, wenn man im Moment verunsichert ist. Oder man sagt: "Ja, könnte sein/stimmt, aber so ausführlich wollte ich das jetzt nicht besprechen." Überlege dir vorher einfach Antworten oder hinterher für die nächsten Situationen (denn aus jeder Situation lernt man), wie du möglichst souverän aus der Nummer rausgekommen wärst.
Kannst du mit Kollegen sprechen, die ebenfalls mit diesem Schüler zu tun haben? Vielleicht haben die Tipps.