Beiträge von Kiggie

    Davon abgesehen: Wenn ich unter Zeitruck bin, zeichne ich auch mal was schnell per Hand (mit meinem Convertible oder auf Papier + Einscannen). Das sieht dann alles andere als perfekt aus, aber beschwert hat sich noch keiner.

    Gerade Lösungswege von Aufgaben mache ich meist handschriftlich, da das leichter für die Schüler dann nachvollziehbar ist, wie es auszusehen hat.
    Gegeben/Gesucht, Formel, Rechnung, Wegkürzen etc.

    Och, es soll auch Leute geben, wo die Eltern gesagt haben, wir zahlen dir den Unterhalt, Bafög bekommst du eh nicht, aber Voraussetzung ist, du wohnst zuhause und arbeitest nicht, sondern studierst mehr. Ich fand das ok und sie auch.

    Und es gibt Eltern, die zahlen dir Anteile an der Wohnung, damit du ausziehst und dich nicht völlig uberarbeitest und das Studium vernachlässigst.

    Bei mir hat halt das zu einer hohen Selbstständigkeit geführt. Lediglich im Praxissemester wurde es eng.
    Ansonsten habe ich durch die Jobs sehr viel gelernt, wovon ich heute noch profitiere.

    Ich drücke dir die Daumen. Das wird schon werden, mit naturwissenschaftlichen Fächern kann ich es mir anders kaum vorstellen. Kenne mich allerdings in dem Bundesland nicht aus. Vielleicht magst du ja auch wechseln, NRW würde sich bestimmt freuen und auch verbeamten.

    Es gibt aber halt auch solche und solche Unis. In Wuppertal waren so viele Studenten Pendler, dass es mir fast schwer gefallen ist Leute kennenzulernen, die auch am Wochenende da waren.

    Jap, Wuppertal ist nach wie vor keine typische Studentenstadt. Ich habe auch nur wenige Kontakte an der Uni selbst gehabt, bzw. wenig über das Alltägliche dort hinaus.
    Mein Dunstkreis war nach wie vor meine Freundeskreis von vorher.
    Die meisten meiner Mitstudenten sind halt direkt gefahren nach Ende der Vorlesungen und sind auch nicht am Wochenende oder allgemein abends mal geblieben.


    Ich bin schon während der Ausbildung, also vor dem Studium ausgezogen. Obwohl ich in der gleichen Stadt geblieben bin. Aber das brauchten meine Eltern und ich auch. Haben sie unterstützt und fanden es wichtig. In der Ausbildung hatte ich Auto und Wohnung (WG). Als Studentin habe ich das Auto dann irgendwann abgegeben, unnötige Kosten (seitdem keins mehr angeschafft).

    Nach meinem Auslandsjahr mal für zwei Monate wieder zu Hause gewohnt - keine schöne Zeit.Verhältnis zu meinen Eltern war nach meinem Auszug viel viel besser.

    Hatte dadurch aber auch immer mehrere Jobs, meistens drei an der Zahl.

    Sorry, nichts zur Sache als Solches, aber

    Mit naturwissenschaftlichen Fächer keine Planstelle, wo gibt es denn so etwas? :ohh:

    Kann mir da auch keine Kündigung vorstellen, wer kann sich denn erlauben, jemanden mit MINT-Fächern gehen zu lassen?

    Meines Wissens basiert Chemie unheimlich auf Vorbildung. Da gibt es doch ganz viele systematische Dinge, die man einfach auswendig können muss bzw. wo eine Basis vorhanden sein muss, die sich über Jahre aufgebaut hat.

    Zu ihren persönlichen Vorkenntnissen hat Andrea bisher noch nichts geschrieben. Wenn da keine fundierten Grundlagen vorhanden sind (also z.B. Chemie LK oder immer sehr gute Noten in der Oberstufe), dann würde ich das lassen.

    Aber das ist nur meine Einschätzung als Chemie-Laie.

    Auch das Chemie-Studium in der Uni fängt mit den Grundlagen an (Aufbau des Atoms), das Tempo ist natürlich höher, aber Vorbildung braucht man nicht. Fleiß und Engagement - ja. Gerade, wenn man keine Vorbildung hat.

    Dazu kommen noch Labor-Praktika, heißt Spaß an praktischer Tätigkeit und keine Angst im Umgang mit Bunsenbrenner und Gefahrstoffen sollte noch vorhanden sein.

    Die Mathematik ist aber, in meinen Augen, definitiv die größte Hürde. Wenn da ein Grundverständnis für fehlt, hat man es an vielen Ecken schwer.

    Im Bachelor-Studium hatte ich zwei Matheklausuren und drei Klausuren in der Physikalischen Chemie. Da sind Beweise gefragt gewesen (bei uns).

    Der Rest war viel lernen

    (Organik - 4,0 gewinnt ^^ - habe vieles aus der Organik bis heute nicht verstanden)

    PS: Auch Fremdsprachenlehrer*innen benutzen mal ein Wörterbuch im Unterricht, Geschichtslehrer*innen wissen auch nicht alle Daten aus dem Kopf und im Deutschunterricht darf man auch mal Stilfiguren oder Autoren nachschlagen ;)

    :staun::staun::staun:


    In Elektrotechnik und auch Chemietechnik ist mein bester Freund auch das Tabellenbuch, das immer griffbereit liegt. 8)

    danke für den Hinweis auf den Taschenrechner, das hatte ich so nicht erwartet.

    Irgendwie frage ich mich gerade, wie du denkst, dass es im Unterricht läuft. Soll ich den Logarithmus von 0,00345 selber ausrechnen im Kopf?
    Oder komplexe Rechnungen mit Division und Multiplikation mit Dezimalzahlen?

    Vorbereitung ist da wirklich wichtig. Aber eben auch der sichere Umgang mit dem Taschenrechner.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es eher negativ gesehen wird, wenn Referendare solche Hilfsmittel zur Hand nehmen.

    Ich habe in keinem meiner UBs spontan den Taschenrechner gebraucht. Gerade im Ref bereitet man alles kleinlich vor.

    Jetzt sage ich eher mal zu den Schülern, moment, muss das selbst noch nachrechnen. Aber auch das mit dem Taschenrechner.

    Ein Taschenrechner ist doch kein schlimmes Hilfsmittel?

    Ja, Biologie interessiert mich noch. Wenn ich von vorne anfangen könnte und das Chemiestudium schaffen könnte, hätte ich sehr gerne die Fächerkombination gewählt.

    Also Chemie/Bio ist keine schlechte Kombi, manches überschneidet sich. Biologie ist recht viel Lernen, Chemie auch viel Verständnis.

    Wie weit bist du denn? Ich würde sagen, noch ist es nicht zu spät. Aber schnupper doch einfach mal im jetzigen Semester in die ein oder andere Chemie-Vorlesung rein. Kommt nun gerade auf die Bedingungen an, aber nachfragen würde ich allemal. Chemie ist selten überlaufen, so dass es klappen sollte.

    Hm, ich würde in einem Chemiestudium hauptsächlich an der Chemie scheitern :D Aber dass ein Mathe-LK unbedingt Voraussetzung für ein Chemiestudium sein soll, bezweifle ich.

    Nö, sagt auch keiner, oder?

    Ich hatte nicht einmal Chemie groß in der Oberstufe. Hatte Mathe als LK und Physik als viertes Fach.
    Chemie kam erst danach und eher durch Zufall. Ziel war eigentlich was mit Physik zu machen ^^

    Aber ich kann nur empfehlen - ggf. den Vorkurs den es an vielen Unis gibt zu besuchen oder das:

    aber dafür einen Freund, der Mathe studiert hat und geduldig war :) .

    Die Lerngruppen und Fleiß haben mir in der Elektrotechnik geholfen.

    Schwierig, das den Deutschen beizubringen, wo sie doch (aufgrund der günstigen Flüge etc.) in den letzten Jahren so eine Reiselaune entwickelten :D. Ich fand es ja schon immer merkwürdig, wenn junge Leute "mal eben" über das Wochenende in Amsterdam sind, nach dem Abi unbedingt um die halbe Welt chartern müssen oder die typische deutsche Familie 2x im Jahr ihren Urlaub ins Ausland haben muss. Wird wohl jetzt alles etwas schwierig :rotwerd:.

    Also ich hatte auch geplant nach Amsterdam zu fahren, allerdings aus den Gründen, das dort ein Hafen liegt. Von mir aus sind das rund 250 km. Über 100 km weniger als nach Hamburg zum Beispiel. Nur mal so nebenbei ...

    Habe aber schon länger umgeplant, bzw. in der Gruppe wo es stattfinden sollte. Nun werde ich in NRW und Hessen radfahren, auch nicht so schlecht.

    Wobei ich mir sicher bin, dass du Kiggie mit Zweitfach Elektrotechnik mit Sicherheit einen anderen Zugang zur Mathematik, insbesondere auch zu komplexen Zahlen hast, als jemand, der Englisch als zweites Fach studiert.

    Klar, deswegen würde ich bei dem Background der TE nur mit Bauchschmerzen sagen, jo, mach mal.

    Mathe A und B in der Chemie war niedlich gegen Mathe A und B bei Elektrotechnik. Mir hat die Mathematik bei ET aber gerade in der physikalischen Chemie sehr geholfen.

    andrea_m Gibt es noch andere Fächer, die dich interessieren?
    Kommt ja ein wenig auch auf die Schulform an. Von Englisch/Geschichte würde ich auch eher abraten.

    Kann vielen nur zustimmen.

    Schule wird vielleicht möglich sein, da hat man den Vorteil, bei guter Vorbereitung, dass man nicht unbedingt viel spontan rechnen muss (ich mache das meistens im Unterricht, weil ich noch immer schneller bin als die Schüler). Und Taschenrechner ist bei mir auch immer zur Hand.

    Aber das Studium ist nicht ohne. Mathe A und B waren Siebfächer, da wurde alles auf LK-Niveau, also Matritzen, Vektoren, sogar komplexe Zahlen.
    Und noch viel schlimmer (mein Lieblingsfach) Physikalische Chemie. Da sind auch viele dran gescheitert oder nur mit viel Fleiß durchgekommen.

    In der Anwendung reduziert sich die Mathematik, aber man sollte vieles schon drauf haben.

    Wobei ich nun den Stoff der allgemeinbildenden Schulen nicht so kenne.

    Ich leite auch immer gerne her, nur um zu zeigen, wie etwas kommt. Und man hat auch immer mal wieder Schüler, die das begeistert aufnehmen.

    Meine App rödelt seit ein paar Tagen ununterbrochen: "Datenabruf": Das Ergebnis wird aktualisiert - Test anzeigen (Unterhalb des grünen Feldes, Niedriges Risiko)

    Ich habe vor ein paar Wochen mal einen QR-Code eingescannt, ohne Ergebnis. Und jetzt habe ich den Eindruck, da "klemmt" etwas, hat jemand eine ähnliche Meldung (gehabt)?

    Problem hatte ich auch, konnte den alten Tets nicht entfernen und den neuen nicht einpflegen.
    Habe die App dann deinstalliert und neu drauf gepackt.

    weil man ja dokumentieren können muss, wer sich wann wo ggf. begegnet sein könnte.

    Aber eine kurze Begegnung reicht doch für eine Überragung (meist?) nicht aus?
    Dokumentiert ihr auch Laufwege auf dem Schulhof?

    Ich habe was von mindestens 15 Minuten Kontakt im Kopf.

    Vielleicht hat jemand schon am Freitag frei und wäre auf dem Weg in den Urlaub.

    Der Freitag ist noch Schultag, höchstens unterrichtsfrei kann man haben.
    Wirklich frei aber noch nicht.


    Muss eine Einladung zu einer Dienstbesprechung nicht schriftlich erfolgen? Und da steht drin wegen Verabschiedung? Wie groß ist denn das Kollegium?

    Grundsätzlich finde ich es aber schön, wenn Leute gewürdigt werden, wenn sie gehen. Anstatt einfach weg zu sein.

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