Beiträge von Kiggie

    Mir fehlten grundsätzliche Kenntnisse über Unterrichtsplanung.
    Und damit meine ich eine detaillierte Stundenplanung. Was sollte ein Einstieg mit sich bringen, wie lange sollte ein Arbeitsphase sein/wie gestalte ich Arbeitsaufträge, wie sicher ich Ergebnisse.
    Am Anfang habe ich mich da völlig unfähig gehalten. Hospitationen bei Lehrern, die das ohne Planung aus der Hand schütteln waren da auch nicht so hilfreich.


    Reihenplanung dann auch als nächstes Problem.

    Aber andere Reffis haben da mehr Vorwissen mitgebracht, weiß nicht, woher meine absolute Unkenntnis kam. :D

    Ich finde einfach dass der Verdienst im Verhältnis vie zu schlecht ist. Da rechnet sich doch kein Studium.. Allein schon was man dann noch an Bafög zurückzahlen muss. Und ein Informatiker in der freien Wirtschaft verdient ja auch viel mehr.

    Im Vergleich zu anderen Studienabschlüssen aber immer noch mehr.

    Und keiner muss Bafög erhalten (und somit zurückzahlen). Ich hatte immer mehrere Jobs, um mein Studium zu finanzieren. Dadurch hat es vielleicht länger gedauert (nicht wirklich viel), aber somit hatte ich auch keine "Schulden" zu Beginn des Berufslebens.

    Keiner hindert dich daran in die freie Wirtschaft zu gehen.

    Ich hätte da vielleicht auch mehr verdient. Ich möchte den Job aber auch nicht machen. Der Vergleich ist mühselig, bzw. kommt hier immer wieder.

    Stimmt Uni-Bachelor < FH-Bachelor. Aber hier geht es ja um den Master und der ist zumindest vom Umfang her gleich. Es ist der gleiche Abschluss.

    Bezogen worauf?

    Lehramt gibt es nun einmal nicht an der FH. Und die Anerkennung der Abschlüsse ist geregelt, bzw. muss erfragt werden. Da bezieht es sich auf Semesterzahlen UND SWS/Credit Points.

    Und darum ging es.

    Dass Hochschulen unterschiedlich sind ist klar, ebenso Schulabschlüsse (immerhin in NRW parallel auch G8 und G9).

    Ich bin immer wieder erstaunt, was Leute in Seminaren zu hören kriegen. Fragt doch bitte sofort auf den Hinweis, was ihr nicht machen sollt, was ihr stattdessen machen sollt.

    Wobei hier auch nur die eine Seite dargestellt wird. ;)
    Uns wurde das auch immer mal gesagt, aber mehr im Sinne, probieren Sie einfach mal was völlig anderes aus. Ein Ref ist auch zum Ausprobieren da. Ziel: eine Strategie für sich finden, womit man gut klar kommt und durch die Prüfung kommt.


    Generell ist guter Unterricht Unterricht, der Lernstrategien und Wissen vermittelt. Du willst in der Stunde etwas erreichen, alles was diesem Ziel dient ist gut. Wenn du nicht fragen "sollst" (was immer das bedeutet, zählt hier Geschmack?) dann nutze eine andere Methode, die das Vorwissen aktiviert und das Implementieren neuen Wissens in das vorhandene ermöglicht. Z.B. ein Quiz oder das Mindmap/Merksatz der letzten Stunde wieder ins Gedächtnis rufen, Ziel der heutigen Stunde transparent machen... ich würde mir für die Ref-Phase ein Methodenbuch zulegen und ein paar (dich!) ansprechende und didaktisch sinnvolle ausprobieren und ggf. mit den Schülern "einüben".

    didaktisch sinnvoll - ist ohne Erklärung auch schwierig ;)

    Kommt ja auf die Gruppe, das Ziel der Stunde etc. pp. an.

    Aber - ich habe Methoden auch einfach mal ausprobiert um die Methode anzuschauen. Da muss man sich natürlich Klassen für suchen. Oder eben auch Themen für suchen.

    Ich starte gerne mit einem stummen Impuls (Bild, Schlagwort o. Ä.). Das kann auch mal etwas sein, das dazu anregt den Inhalt der letzten Stunde zu wiederholen.

    So mache ich es auch meistens. Eine prägende Abbildung oder ein Bild was zum Thema passt.


    Erst gestern ein neues Thema begonnen, Bilder angeworfen und schwupps wussten alle worum es geht (Säuren und Basen).

    Ich bin aber auch ein visueller Typ.

    Ich glaube ich habe noch nie angefangen mit, was haben wir letzte Stunde gemacht :D

    Möglich ist natürlich auch das AB oder Produkt der letzten Stunde anzuwerfen/hochzuhalten. Also Bezug herstellen. Letztlich lässt sich das ja auch vorher schon planen, also wenn man weiß, man arbeitet weiter, dann ein Handlungsprodukt erstellen, welches sich weiter nutzen lässt.

    Grundsätzlich fällt mir dabei auch noch der Advanced Organizer ein.

    Offiziell ist seit der Reform Bachelor=Bachelor und Master=Master, allerdings sieht die Realität etwas anders aus. Für die Anerkennung des 1. Staatsexamen wollen einige Bundesländer einen Master von einer Universität.

    Äh ... wenn das bezogen auf FH und Uni ist, dann Nein.

    FH Bachelor ist nicht gleich Uni-Bachelor.

    Ein FHR-Abschluss ist auch nicht gleich AHR.

    Dabei hatte ich geäußert, dass das wegen meinem Kind sehr suboptimal ist. Bei den Lehrern ist Rücksicht darauf genommen worden.

    Suboptimal heißt für mich nicht, dass es nicht geht.

    Vielleicht hat der Stundenplaner es eben auch nicht so auf dem Schirm, dass es eben nicht 5 Tage die Woche geht. Klare Aussagen treffen und erklären warum. Sprechen hilft! Zumindest immer um zu sehen, ob was geht oder nicht. Weiß ja nicht, wie das bei deiner Einstellung so kommuniziert wurde.

    Ja, meist, wenn mich etwas belastet. Im Ref war es ganz schlimm. Heute kommt es seltener vor. Einschlafen kann ich meist gut, aber nachts liege ich dann wach.


    Hast du ein Einschlafritual?

    Man muss sich vor Augen halten, dass Notebooks und Tablets unterschiedliche Endgeräte mit unterschiedlichen, wenngleich sich leicht überlappenden Anwendungsbereichen sind.

    Ebenso muss man im Kopf haben, dass es bei digitalen Unterricht nicht darum geht, "den Umgang mit Computern zu lernen", sondern darum, die Perspektive des normalen Unterrichts auch sinnvoll auf neueren Aspekte einer immer digitaler werdenden Welt auszurichten.

    Hier widersprichst du dir selber.

    Es kommt halt auf das Ziel an. Es geht nicht immer nur um den Einbau von digitalen Medien, sondern um das notwendige Erreichen von Kompetenzen bezogen auf Lehrplaninhalte.

    Gerade im dualen Bereich hat der Computer da, je nach Beruf, einen ganz anderen Stellenwert, den kann ein Tablet nicht unbedingt bieten.

    Ich bin ein klarer Fan von Convertibles, eben aus diesem Grunde. Möchte für meine Arbeit aber nicht auf meinen richtigen Computer nicht verzichten, also nur mit Tablet könnte ich nicht arbeiten.

    Ne, war auch früher schon eher Jeans und T-Shirt-Mensch, aber zeitweise eben in der Pubertät stark geschminkt und Haare gemacht. Da bin ich nun eher für Pferdeschwanz und gut ist.

    Hattest du mal einen ausgefallenen Haarschnitt oder Haarfarbe?

    OBAS sehe ich auch als problematisch an, da du dich ja bei der Schule beworben hast und die dir den Weg auf Grund von Mangel / fehlender anderer Bewerber frei gemacht hat.

    Anders der Ref, der zugeteilt wird. Selbst da ist ein Wechsel schwer, kommt aufs Seminar und die Umstände an.

    Dein Vertrag ist ja mit der Schule zustandegekommen. Von daher wüsste ich nicht, wie ein Wechsel gehen sollte.

    Aus dem Grunde eher - Offenheit und drüber sprechen! Mit wem auch immer, Lehrerrat, Bereichsleitung oder sogar Schulleitung. Also dann eben nur, dass du dich unwohl fühlst etc. pp. Muss ja nicht konkret sein.

    Vorsicht Verbeamtung auf Probe ist nicht das gleiche wie auf Widerruf.

    Bei uns sind die Referendare Beamte auf Widerruf bis zum Ende ds Refs und die neuen Planstelleninhaber Beamte auf Probe (meist 2 Jahre).

    In NRW genauso.

    Erst Widerruf (bei uns jeder, kein Amtsarzt)

    Dann auf Probe (Wenn Verbeamtung möglich, Amtsarzt, Alter etc.)

    Nach drei Jahren und Beurteilung durch Schulleiter (bewährt) auf Lebenszeit.

    Ich unterrichte in einer Notebookklasse. Interessiert Dich das auch, oder müssen es Tablets oder (???) IPads sein?

    Hatte heute noch eine Unterhaltung darüber.

    Nach dieser würde ich auch eher eine Notebookklasse bevorzugen. Reine Tabletklassen weniger. Wischen auf Tablets/Smartphones tun sie eh. Richtig mit einem Laptop/Computer umgehen, können nur noch die wenigsten.


    Ein Laptop ist nicht immens teuer. Und ähnlich wie bei anderen Angeboten, muss es die Wahl geben.

    Also Laptop-Klasse oder Nicht-Laptop-Klasse.

    Und ein Laptop muss nicht viel kosten und wird ja auch durchaus über die Schule hinaus verwendet.

    Teilweise Bauchfrei und mit Hüfthose. Und endlos geschminkt. Heute gruselt es mich bei dem Gedanken. :D

    Oh und meine Phase mit Plateau-Schuhen müsste ich auch noch anmerken.


    Und welche Kleidung, die du getragen hast, findest du heute eher gruselig?

    wird gerade getestet. Zur Auswahl: Gluten (wäre kein Problem und das ist es vermutlich nicht :( ), Laktose (Horror....) oder Sorbit (kann ich gar nicht einschätzen aber vermutlich auch echt doof....)


    Könntest du auf Milchprodukte verzichten?

    Nein! Ein Grund, warum ich niemals vegan leben könnte wäre Käse. Pflanzenmilch okay, Joghurt aus Soja oder so - okay.

    Aber Quark und Käse - keine Chance.


    Ja, auf so vieles - Porsche, Villa auf Ibiza, eigene Jacht, etc. pp. - definiere "Verzicht"!

    Frage vergessen ;) (und warum du auf den Porsche verzichten musst, erschließt sich mir auch nicht)


    Hättest du gerne etwas aus der Aufzählung (Porsche, Villa, Jacht), aber kannst es dir nicht leisten?

    Kann ja alles sein. Nur "einfach Gruppenarbeit" ist der Fachleiterin im UB zu wenig. Das hat sie exakt so gesagt. Und jetzt?

    Ob eine Gruppenarbeit einfach ist, kommt auf die Aufgabenstellung und das Produkt an, was dabei entsteht.

    Eine Methode um der Methode willen ist ganz fatal.

    Erst das Ziel der Stunde setzen, dann den IST-Zustand analysieren und dann die Methode wählen.

    Und ja die Fachleiter wollen immer gerne Methoden sehen, aber zumindest hier schauen Sie beim ersten UB insbesondere auf Lehrerpersönlichkeit, dein Auftreten, wie du generell mit den SuS klar kommst. Ob die Stunde überhaupt nen roten Faden und nen klaren Aufbau hat und sowas. Zumindest war das hier die Rückmeldung, worauf sie sich eigentlich in den ersten UBs fokussieren. Wenn diese Dinge keine Baustelle sind, dann redet man natürlich auch über anderes.

    (Meine FL waren da zum Glück entspannter, bzw. vertraten die Meinung, die Methode muss passen, sonst kann man es lieber sein lassen)

    Rest kann ich nur unterstreichen, deswegen ja mein Hinweis auf das einfache Setting, Einstieg - Erarbeitung - Sicherung/Auswertung.

    Struktur, klare Phasenübergänge.

    Und wenn die Klasse ein bestimmtes Defizit hat (Störer/Unruhe), dann kann ich auch sehr gut eine Stillarbeit rechtfertigen.

    Gerade ein Gruppenpuzzle hat schon ein ziemliches Niveau, weil jeder Schüler ein Experte sein muss. Da muss man die Schüler etwas für kennen um zu schauen, ob das klappen kann.

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